Posts mit dem Label Ans Galgehölzle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ans Galgehölzle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Eine schöne Bescherung!

Zu Geburtstagen und wie in diesem Jahr zu Weihnachten verschenke ich gerne Kalender mit meinen gesammelten Impressionen übers Jahr. Früher habe ich noch Photos bestellt und dann in gekaufte, fertige Kalender eingeklebt. Dies ist allerdings eine äußerst tüftelige Arbeit mit Lineal, Geodreieck und gespitztem Bleistift, damit die Bilder gerade und mittig auf dem Kalenderblatt prangen. Dazu fiel mir meine Zeichenlehrerin in meiner frühen Realschulzeit ein, welche mir den netten Namen Juana Schmierfink gab, denn der blöde tropffreie Alleskleber erforderte, neben besagten Geometrieutensilien, meine vollste Konzentration und Geduld.
Heute mache ich mir die Sache einfacher und das Ergebnis ist um ein Vielfaches beeindruckender. Ich lade die Bilder über eine spezielle Website hoch und gestalte den Kalender online. Mein letztes Werk war ein Din A2 Kalender, im Hochformat, auf schwarzem Hintergrundpapier. Meine Impressionen durch das Jahr 2014 am Bodensee waren nicht einfach zu wählen. Die Bebilderung des Deckblattes, der Monate Januar, Februar, März, September, November und Dezember waren kein Problem. Auch für den Mai, trotz daß er kein rechter Wonnemonat war, hatte ich genügend gute Motive. Schwieriger gestaltete sich die Wahl der Bilder für den April und die Sommermonate. Nur trüb, bewölkt, selten sonnig und wolkenlos wie es sich für Sonnenmonate gehört, aber ich habe dann nach langem Suchen und etwas "Improvisation" eine gute Wahl, auf die Charakteristik der Monate bezogen, getroffen. Wahrlich Probleme hatte ich mit einem typischen Oktoberbild. Kein Bild mit golden gefärbten Laub und ersten welken Blättern im feuchten Gras, nur neblige Tristesse habe ich auf der Festplatte gefunden. Nicht recht zufrieden habe ich dann ein Bild gewählt auf dem Nebel überm See liegt und oben ist der Himmel blau, am oberen Bildrand von der Sonne erhelltes Herbstlaub, der Platanen am Ufer.







Den Kalender habe ich schon Anfang Dezember in Auftrag gegeben, damit er auch pünktlich zum Fest geliefert wird.
Schon wenige Tage nach der Bestellung, noch vor dem angekündigten Liefertermin, wurde das Kunstwerk zugestellt. Neugierig habe ich die Verpackung entfernt und war wirklich angetan von der Wirkung der Größe und der gestalterischen Ausführung. Meine gewählten Bilder kamen auf dem schwarzen Hintergrund wunderbar zur Geltung. Begeistert blätterte ich Monat für Monat bis zum September um, dann kurz innehaltend, in Spannung erwartend, das so schwierig zu wählende Oktoberbild.

- Kunstpause -

Die haben mein Bild versaut! Der in nebligem grau gehaltene untere Bildanteil war ein komplett grauer Balken. Ich hätte heulen können!


Natürlich habe ich unverzüglich online meine Reklamation gestartet, das fehlerhafte Bild photographiert und als Anhang mit gesendet, in der Hoffnung noch vor dem Fest qualitativen Ersatz zu bekommen. Nach drei Tagen habe ich energisch angemahnt, da ich keine Rückmeldung bekommen habe, außer daß meine Mail eingegangen ist und in Kürze bearbeitet wird. Daraufhin erhielt ich weitere drei Tage später endlich eine Antwort. Ich wurde vertröstet: "Sehr geehrte Frau Juana Seekönigin, bla, blablabla, blablabla ...", das Mailaufkommen sei riesig und ich könne in Bälde auf eine persönliche Bearbeitung meiner Beanstandung hoffen. Alles nur hohles Standartformulargeschwätz.
Und der Tag der Bescherung rückt näher und näher, ich hoffe und hoffe und werde bitter enttäuscht.
Wieder drei Tage später habe ich dann echt sauer noch eine Mail hinterhergeschickt mit der Wirkung daß ich bis heute ignoriert werde.

Das Geschenk, trotz mehr als nebelgrauem Makels, ist natürlich voll angekommen, die Empfänger total begeistert und ich wurde getröstet, daß ich dafür doch wirklich nichts kann.
Klar kann ich nichts dafür, aber mich fuchst es trotzdem! Und was mich am meisten ärgert ist die mangelnde Kommunikation des Photoserviceunternehmens und deren fehlende Bereitschaft, rechtzeitig zur Bescherung für Ersatz zu sorgen, oder wenigstens die Versicherung ein fehlerfreies Exemplar in Bälde zu erhalten. Fehler können passieren, das ist nur menschlich, aber sich dann nicht angemessen darum zu bemühen den Fehler einigermaßen wieder gut zu machen, das ist unverzeihlich.

Dienstag, 13. Mai 2014

Hach! 'S ist alles so schön bunt hier ...^^


Aus Halo-Tagebuch (Start am 6. Mai 2014)
Montag, ‎12. ‎Mai ‎2014, ‏‎15:01:22

Durch die mutwilligen Aerosolausbringungen, im Volksmund auch Chemtrails genannt, werden eine große Anzahl giftiger Substanzen in die Atmosphäre ausgebracht. Die metallischen Bestandteile, zum Beispiel Aluminiumpartikelchen, sind nicht unerheblich und so kann man verstärkt Lichtbrechungseffekte, einen Lichthof um die Sonne, den sogenannten Halo-Effekt oder Sun Dog, beobachten. Da dies immer öfter der Fall ist, besonders wenn massive Aerosolausbringungen geflogen werden, habe ich mir vorgenommen, jeden beobachteten Sun Dog hier einzustellen.

Nachdem ich sämtliche alten Photoalben, aus meiner Kindheit und Jugend, auch die meines Kronprinzen, Urlaubsbilder der späten 80 er und frühen 90 er Jahre durchforstet habe, kann ich behaupten, daß es Halos früher nicht in dieser Häufigkeit gab. Ich will nicht sagen, daß es diese Erscheinung früher nicht gab, denn wo Licht ist, gibt es auch Reflektionen, nur kann ich mich nicht erinnern vor dem Beginn der Aerosolausbringungen, im letzten Jahrzehnt des vorigen Jahrhunderts, jemals solch ein Phänomen beobachtet zu haben.

In meinem Album
Juanas Himmelsbeobachtungen
habe ich schon in der Vergangenheit, einige gesichtete Halos, regenbogenfarbene Nebensonnen und andere Beobachtungen, den Himmel betreffend, eingestellt.

Sonntag, 13. April 2014

Nur mal angenommen ...

Mal angenommen es wären ganz normale Kondensstreifen (was es aber leider nicht sind), das ist doch eine riesige Sauerei. Es sieht richtig giftig und ungesund aus.



.... Smog in London - Smog in Paris - Feinstaub - Fahrverbot für PKWs - Allergien - Krebs ....

Wo bleibt der Protest der Umweltschützer und -aktivisten? Wo bleibt der Protest der gesundheitsbewußten Menschen? Wo bleibt der Protest der Mütter die ihre Kinder lieben?

Ich fliege nicht in ferne Länder, ich esse kein Obst aus exotischen Ländern und trotzdem muß ich den Dreck einatmen, muß zulassen daß es giftige Partikel auf meine Haut regnet, muß damit leben daß meine Nahrung und mein Trinkwasser belastet ist. Muß es in Kauf nehmen eventuell an Krebs zu erkranken?
Ich will das alles nicht haben! - ebensowenig wie ihr wohl auch.

Wieso begehrt dagegen niemand auf?




Donnerstag, 21. November 2013

Kraß!

Nach dem internationalen Weltmännertag vorgestern und dem gestrigen Weltkindertag, begeht die Welt heute den Weltfernsehtag.
Ja, Ihr habt richtig gelesen - Weltfernsehtag!
Welttage sollen an internationale Themen und Weltprobleme erinnern!
Weltfernsehtag - ist der Fernseher ein internationales Thema?
"Die Vereinten Nationen würdigen das Medium und seinen nachhaltigen Einfluß auf das Leben der Menschen seit 1996."
Weltfernsehtag - ein Weltproblem ist der Fernseher tatsächlich - und zwar ein nachhaltiges! Das sollte man weniger würdigen, denn anprangern.
Bitte nehmt doch den heutigen Weltfernsehtag zum Anlaß, zu erkennen, daß dieses Medium das Volksverdummungs- und Massenmanipulationsinstrument Nummer Eins ist.
A U S S C H A L T E N !!!! ... und am besten N I E mehr einschalten. Das Wesentliche was zur rechten Meinungsbildung gesendet werden sollte, das wird so und so nicht gesendet. Wir werden von den Machern verarscht und belogen und in unserer Meinungsbildung manipuliert. Dazu werden wir noch zu einer Zwangsbeitragszahlung verdonnert, auch wenn man das Medium gar nicht nutzt. Weigert man sich zu zahlen, dann ist man ein Medienverweigerer und wird entsprechend verfolgt und geahndet.
Und da gibt es doch tatsächlich Menschen die sich Tag für Tag, oft stundenlang, oft den ganzen Tag lang, all den Mist, Trash, Lügen, Mord und Totschlag reinziehen. Fein - lenkt von der Realität und von sich selbst ab, macht süchtig und führt komplett in die Irrealität. Den Lügen im TV wird mehr Glauben geschenkt als den eigenen Sinnen, den eigenen Erfahrungen und der eigenen Meinung. Was in der Glotze gepredigt wird muß nicht unbedingt die Wahrheit sein, aber wenn man es dreimal täglich auf allen Sendern hört, dann wird es so verinnerlicht und irgendwann geglaubt. So wird die Lüge zur Wahrheit gemacht - und das gewollt.
Ich war noch nie ein großer Glotzer und ich bin, wenn ich alle paar Wochen mal das Ding einschalte schockiert, wie sich die Serien verändern, wie sich die ganze Fernsehwelt verändert, wie Gewalt, Gewaltverherrlichung und Untote auf dem Vormarsch sind. Die durchdringend eindringliche Musik, die schnellen Bildfolgen, jetzt auch noch auf überdimensional großen Bildschirmen, all das geht ins Unterbewußtsein und ich bin mir sicher, daß dies für die depressiven Verstimmungen, Phobien, Alpträume und Schlaflosigkeit mancher Menschen, die Ursache ist.
Unser Konsumverhalten wird, wie eigentlich jeder der bis drei zählen kann weiß, auch nachhaltig beeinflußt. (Und trotzdem zieht man sich regelmäßig die Werbung bis zum Anschlag rein)
Ja, und ich gehe sogar soweit zu behaupten, daß jeder Mensch der sich seine Sinne nicht vom Massenmanipulationsmedium TV vernebeln läßt, die Verschandelung und langsame Zerstörung unseres Himmels, und noch ganz anderer haarsträubender Dinge wahrnehmen wird.
Drum, noch einmal meine Bitte, nehmt den heutigen Weltfernsehtag als Mahntag, als Erkennungstag eines Weltproblems, verbannt das häßliche Ding in eine dunkle Ecke. Versucht doch einfach mal eine Woche, besser zwei oder gar drei, die Glotze auszulassen. Geht nicht? Geht nicht gibt' s nicht! Oder seid Ihr etwa süchtig?

Montag, 18. November 2013

Volksverdummung

Die Volksverdummung durch die Medien wird immer krasser! (Und das nicht nur bei der Vertuschung der massiven Aerosolausbringungen und der Zerstörung unseres Himmels.)

Aus Blogbilder

"Kondensstreifen werfen Schatten"
"... über hundert Kilometer lange Kondensstreifen ...."

Wer den Mist glaubt wird sicher nicht selig werden!

Hier ein bißchen was zur Wahrheitsfindung - eine Definiton von Con- und Chemtrails:

Kondensstreifen (Contrails)
· sind einige bis mehrere Flugzeuglängen lang
· lösen sich rasch auf
· sehen aus wie Wasserdampf
· sind weiß bis bläulich
· werfen keine Schatten

Chemtrails
· sind meist von Horizont zu Horizont sichtbar
· lösen sich nicht auf, sondern breiten sich weit aus bis hin zu milchsuppenartigen Wolkengebilden
· wirken zäh, sind dicht und schmierig
· farblich grauweiß, milchähnlich bis grau
· bilden knollenartige Ausbildungen
· können bei Sonnenschein Schatten werfen
· bleiben lange sichtbar, manchmal mehrere Stunden
· die Teilchen aus verschiedenen giftigen Substanzen sinken mit der Zeit zu Boden und sind nachweisbar

Quellen: Screenshot - aus Wetter-Online.de | http://www.pauliland.ch

Dienstag, 23. Juli 2013

Als ich noch an Märchen glaubte ....

Gewitter und starke Unwetter werden für die nächsten Tage vorausgesagt und sind aufgrund der für unsere Breiten unnatürlichen Hitze und der abartigen Schwüle auch abzusehen.
Den ganzen Tag habe ich den Himmel beobachtet, gen Nordwesten hat sich mittags etwas zusammengebraut und schon am frühen Nachmittag hörte ich in der Ferne donnergrollen.
Das Hagelunwetter vom 26. Mai 2009 war das Gesprächsthema unter den Badenden, welche ich heute wieder mehr oder weniger freiwillig "belauscht" habe.
Aus meinem gelöschten Blog bei Freenet habe ich nur vier Einträge für mich gespeichert, einer davon ist "Der Tag danach", den ich hier noch einmal online stellen will.
Außer der häßlichen Neuen Rechtschreibung samt einigen gravierenden Komafehlern, die ich so nicht stehen lassen konnte ist der Text original.
Warum ich diesen vier Jahre alten Text hier veröffentliche?
Interessant daran ist vor allem der letzte Satz! Damals glaubte ich doch tatsächlich noch an Märchen!
Da bin ich inzwischen doch ein klein wenig gescheiter und vor allen Dingen realistischer geworden - an die Klimalüge glaube ich heute zum Glück nicht mehr!
Wettermanipulation statt Klimamärchen und nicht nur dies, sondern die langsame aber stetige Reduktion der Erdbevölkerung. Letzteres lese man bei den Inschriften der Georgia Guidestones nach und mache sich seine eigenen Gedanken.

Verfaßt am 27.05.2009 14:45:02 Uhr

Und es ward Nacht...

Gestern nachmittag gegen 16 Uhr verdunkelte sich der Himmel überm See, Wind zog auf, es fing an zu tröpfeln. Dann war es innerhalb von Sekunden finsterste Nacht und aus Wind wurde Sturm, aus Regen wurde Hagel.
Nach einer guten halben Stunde war der "Spuk" vorbei.
Ich kann mich nicht erinnern je solch ein Unwetter erlebt zu haben.
Die Straßen wurden überschwemmt da die Gullys die Hagelmassen nicht mehr schlucken konnten. Dazu kamen Unmengen von abgerissenen Blättern und Blüten, sogar Bäume mitten in der Stadt stürzten um.
Der Straßen-, sowie der Zugverkehr brachen völlig zusammen.

Vor meiner Türe hievte ein beherzter Nachbar den Gullydeckel und entfernte das verstopfte Sieb, so blieben die umliegenden Läden und Hauseingänge vor größerem Wasserschaden verschont.
Eigentlich wollte ich Geschirr spülen, aber ich hatte echt Schiß daß mein schlottriges Küchenfenster der Gewalt von Wind und Hagel nicht standhalten würde. Einen Wasserschaden hatte ich zum Glück nicht.
Aber meine Pflanzen auf der Terrasse haben ziemlich gelitten. Blüten und Blätter sind zerfetzt, der schöne Ginkgobaum fast kahl.
Eine empfindliche Palmenart, deren Namen ich nicht kenne, sieht aus als wäre sie in den Kugelhagel einer Schießerei geraten.
Auch meinen schönen blütentragenden Palmlilien hat es die Knospen abrasiert.
Ich könnte echt heulen.
Jetzt heißt es erst mal aufräumen, wie schon heute morgen im Elternhaus.
Dort verstopfte der Hagel den Abfluß vom Wintergarten und das Wasser lief unaufhörlich nach drinnen und drang auch in die angrenzenden Räume. Der Garten, die Dachterrassen und der Innenhof - ein Feld der Verwüstung.
Unsere Lokalzeitung titulierte das Unwetter als "Inferno". *lautlach*
Die Hagelkörner waren nur so groß wie Murmeln, ich möchte nicht wissen wie es gewesen wäre wenn sie die Größe von Tischtennisbällen gehabt hätten. Der Sturm war heftig, aber es gab keinen Orkan oder gar eine Windhose.

Tja, und da wir Menschen unser Klima schließlich selbst so versaut haben, müssen wir mit Unwettern dieser Art wohl häufiger rechnen und darauf hoffen vor einem wirklichen Inferno verschont zu bleiben.

Mittwoch, 19. Juni 2013

Man sollte den Tag nie vor dem Abend loben!

Was hab ich mich heute gefreut mit der frisch aus der Reparatur gekommenen "Nikon" am kühlen Ufer des Seerheins die Mittagshitze zu verbringen und die Bilder zu schießen, welche mit meiner kleinen "Lumix" gestern unmöglich waren. Und sie waren sogar an der exakt gleichen Stelle wie gestern - meine Models! Entzückt hab ich mein "Claim" am Ufer des Seerheins abgesteckt und zuerst mal Erfrischung im klaren, momentan richtig tiefen Rhein gesucht. Mein Vorhaben vom letzten Jahr, den Rhein an dieser Stelle zu überqueren fällt erst einmal flach. Der Rhein ist durch das Hochwasser sehr viel breiter als normal, durch den Ausfall des Frühlings und der strengen Nachttemperaturen bis weit über die "Eisheiligen" hinaus, ist das Wasser viel zu kalt und ich habe mich dadurch auch noch nicht in Kondition und Ausdauer geübt. Aber der Sommer, der hat ja erst angefangen, der dauert ja noch lang!^^
Egal, erzwingen muß ich nichts.
Als ich dann den schönen Ausblick, den schönen Sonnentag und meine auserwählten Models fachgerecht in Szene setzen wollte da traute ich meinen Augen kaum!
Was ist denn bitte das? Ungläubig rieb ich mir die Augen als ich auf das Display meiner Kamera schaute.



Links und rechts am unteren Bildrand waren Schattierungen zu sehen! Hä? Das war doch gestern Abend noch nicht, als ich diesen entstellten Himmel nach dem heftigen Unwetter überm See und in der benachbarten Schweiz photographiert habe. Ich konnte drehen und wenden, an sämtlichen Menüpunkten "rumdoktern" es passierte nichts.



Es blieb diese Schattierung. Ich habe die Kamera ein und ausgeschalten, den Akku herausgezogen und wieder hineingesteckt, das Resultat war niederschmetternd.



Es wurde dadurch noch schlimmer! Verdammt! Die vom Nikon-Kundendienst haben meine Kamera verhunzt!
Die Bilder von meinen Models konnte ich dennoch knipsen, erneutes ein- und ausschalten, ab und an auch wiederholtes ein- und ausschalten half.
Aber es hilft alles nichts, ich mußte die Reparatur der "Nikon" reklamieren und jetzt wird sie erneut eingeschickt. Wahrscheinlich wurde sie falsch montiert. Ich könnte echt heulen! Da habe ich gestern die schnelle Bearbeitung gelobt und nun dieses Ärgernis!

Irgendwie ist es überall dasselbe, egal bei Lieferanten, bei Kollegen, sogar bei den Reportern der Zeitung, in Chefetagen und studierten Kreisen - es werden vermehrt Fehler gemacht! Vermeidbare Fehler! Letztens hörte ich auf eine Reklamation meinerseits, den netten Spruch "Oh! Entschuldigung, das ist mir nun aber wirklich peinlich. - Das kommt wohl vom vielen Aluminium ringsum."

Immerhin hat mein Photofachgeschäft den Vermerk "Eilt sehr. Kamera wird zu einem Termin gebraucht!" auf dem Reklamationsschein vermerkt.

Ja, meine Lieben, nun gibt es eben noch ein paar Tage so bescheidene Bilder wie dieses von gestern.



Der Seerhein unter einem milchig blauen Sommerhimmel.
Für die Qualität des Himmelsblau, kann meine bescheidene kleine "Lumix" allerdings nichts.

Mittwoch, 8. August 2012

Die Tage werden spürbar kürzer....

Das Jahr rast dahin. Der Sommer, der noch gar kein rechter Sommer war, geht dem letzten Drittel entgegen.
Die Menschen sind sonnenhungrig und abends, kurz vor Sonnenuntergang ist das Rheinufer genauso bevölkert wie unter tags. Die Menschen saugen das Sonnenlicht gierig auf, bis zur letzten Sekunde.



Die Tage werden kürzer und mit der untergehenden Sonne wird es auf einmal empfindlich kühl.
Ich liebe diesen Platz am Seerhein und die Idylle welche die untergehende Sonne über dem gemächlich dahinfließenden Strom zaubert.



Trotz der vielen Menschen kann ich so richtig in mich versinken und Ruhe finden.



Die Tage werden kürzer, doch für einige Menschen scheinen sie noch zu lange zu sein. Die wunderbaren, ausgiebigen Tage des Sommers scheinen für einige Mitmenschen Langweile fördernd zu sein.
Anders kann ich mir das nicht erklären:



Jetzt komm mir bloß Keiner, und mache mir weis, dass die Anbringung dieses Spruchs Kunst ist.
Mir fällt dazu der tausendmal gehörte Spruch ein: Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.
Und dann auch noch so sinnfrei.
Wenn da wenigstens stehen würde: Stoppt die Ausbringung von Aerosolen am Himmel!, dann könnte ich sagen, Der Zweck heiligt die Mittel.
Nein, auch dann hätte ich für solch eine Verschandelung von Allgemeingut keinen Sinn.
Die Rücksichtslosigkeit der Menschen macht vor Nichts und Niemandem halt.

Die Tage werden wieder kürzer und das ist vielleicht ganz gut so.
Dann können sich die gelangweilten Schmierfinken, die sinnlosen Zerstörer, die nachts krawallend durch die Stadt ziehenden Idioten wieder in der Disko oder auf dem Sofa vor der Glotze weiter verblöden.




Mittwoch, 6. Juni 2012

Nicht nur an Wald- und Wegesrand


Nicht nur an Wald- und Wegesrand,
ich diese widerlichen Häufen fand.
Im Freibad auf den Liegewiesen,
die Fliegen um die Scheiße düsen.



Vom Kinderspielplatz tönt ein lauter Schrei:
"Ja Scheiße! So ne riesen Sauerei!"
Das Mäxchen von der Rutschbahn rutschte
direkt in einen Hundehaufen flutschte.



Frau Müller, stolze Golferin,
beklagt sogar die Scheiße auf dem "Green".
Ein "Hole-In-One" sie letztens schlug.
Ihr Schlag den Ball in einen fetten Haufen trug.



So ist sogar die golfende Elite
zu fein, zum Griff nach einer Hundetüte.
Und letztens sah ich einen Gold beringten Schwoab,
der entsorgte seine Scheißetüte, in den nächsten Fahrradkorb!



Als ich mit meinem Rad jüngst um ne Ecke flitzte,
mir Bellos Dünnschiss hoch bis an die Waden spritzte!
Ein Abbild für unsere Gesellschaft ist,
dass Fiffi auf die Parkbank pisst!



Am Grillplatz oben auf dem Purren,
die Fliegen um die Scheiße surren.
Wird dann die Grillwurst heiß serviert,
wird sie dann (von eben diesen Fliegen) gleich umschwirrt!



Dem Hund, manch Menschen bestem Freund,
wird hier ein (Un-)Recht eingeräumt.
Was sich für Menschen, sogar für kleine Kinder nicht geziemt,
der Hundehalter, sich als Recht für seinen Köter nimmt!



Wenn das mit der ganzen Scheiße dann
(vor allem mit der herrschenden Moral)
so weitergeht,
nicht nur die Hundekacke irgendwann,
bis oben an den Hals uns steht!

Samstag, 26. Mai 2012

Adieu du schöne Welt oder der Anfang vom Ende

Schon letzte Woche hat mich an meinem Steg ein Feuerwehrschiff genervt. Anlegen haben die geübt, mal längs, mal am Ende von meinem Steg, der Diesel hat gestunken und mein See war aufgewühlt, das Schwimmen hat' s mir grad verleidet.



Am Donnerstag traf ich auf meinem Steg Tarnfarben und Springerstiefel tragende Männekens. Je 6 Mann auf zwei motorisierten, schwarzen Schlauchbooten nahmen von meinem Steg Besitz und sondierten die Lage, zu Land, zu Wasser und auch in der Luft.

Auf meine bescheidene Anfrage hinter welchem Busch denn der Feind lauert, erhielt ich aus stolz geschwellter, khakifarben bekleideter, oberkommandörlichen Heldenbrust und aus heldenstolzer Soldatenkehle die Information, dass im Rahmen von Terrex 12, ein trinationales Katastrophenszenario inszeniert wird um den Ernstfall zu proben. Es wird ein Schiffsunglück geben und die Evakuierung verletzter und tot geborgener Menschen geprobt. Die Opfer werden an meinem Steg zu Land gebracht um dann im Lazarett, welches sich oberhalb meines Stegs befinden wird, behandelt oder für tot erklärt werden.

Dann ist er abgerauscht, der schnauzbärtige Herr Oberkommandör, Hacken zusammen, gekehrt Marsch Marsch und Augen gerade aus, ging' s zur Inaugenscheinnahme des noch nicht vorhandenen Lazaretts.



Ich hab dann mal die tumben Jungs interviewt, um welche Uhrzeit das Spektakel denn abgehn soll. Meine Herren! Also wenn ich mir überlege ich müsste mich im tatsächlichen Ernstfall auf so geistig minderbemittelte Idioten verlassen, die blind Kommandos entgegennehmen ohne Bescheid zu wissen was Sache ist und dem Oberaffen hinterher rennen, der nur seine Karriere und die Orden an seiner stolz geschwellten Heldenbrust kennt, dann Mahlzeit, Frau Seekönigin.
Die haben gar nichts gewusst! Kleine, dumme Buben, keine Soldaten!
Aber ich hatte dann eine Ahnung was die Anlegemanöver des Feuerwehrschiffs an meinem Steg für einen Zweck hatten!

Zu Hause habe ich mich übers Internet über Terrex 12 informiert. Ich zitiere:
Vom 22. bis 24. Mai 2012 überprüfen militärische Verbände aus der Schweiz, Deutschland und Österreich gemeinsam mit zivilen Rettungskräften ihre Fähigkeiten in der Bewältigung von Krisenszenarien. Geübt wird an den vier Standorten in Konstanz, Kufstein, Fischbach sowie Füssen/Reutte.

In meinem Städtle gab es außer der Schiffskatastrophe, einen brennenden Gastank und gefährliches Treibgut in Form von 40 dicken Baumstämmen. Wenn es interessiert, kann sich hier informieren: Die geplante Katastrophe

Naja, am Freitag bin ich trotz geplantem Katastrophenszenario an meinen Steg und konnte tatsächlich noch meine tägliche Runde schwimmen, bevor das Spektakel seinen Lauf nahm.







Der Herr Oberkommandör hat mich gleich informiert, dass es heute etwas turbulent, aber sicher interessant für mich auf dem Steg werden würde. Ich hab nur gemeint, dass ich für solch einen Irrsinn keinerlei Verständnis habe und kein Interesse an militärischen Veranstaltungen.
Danach hat mich der heldenstolze Herr Oberkommandör keines Blickes mehr gewürdigt. *lach*

Auf dem Nachhauseweg habe ich mich dann ziemlich aufgeregt über einen Bundeswehrhubschrauber der einen riesen Krach gemacht hat und mehrmals auf der Wiese vor dem Freibad gelandet ist, dort lebt am Teich mindestens ein Fischreiher den ich täglich beobachte. Der Reiher gehört da hin, ein Militärhubschrauber hat da nichts verloren.



Ganz schlimm fand ich auch die sensationsgeilen Mitbürger, die sich einen Logenplatz an der Promenade gesichert und zum Teil ihre eigenen Klappstühle mitgebracht hatten, um diese fragwürdige Veranstaltung in vorderster Reihe zu beobachten.









Ich habe dann auch erfahren, dass die Bergung des Treibgutfeldes zu einem militärischen Volksfest inszeniert wurde.

Eine grenzübergreifende Katastrophenschutzübung ist in Ordnung, das Technische Hilfswerk, das Rote Kreuz und andere zivile Einsatzkräfte für einen Ernstfall fit zu machen will ich nicht kritisieren, aber eine promilitaristische Jubelveranstaltung kann ich allerdings nicht gutheißen.

Deswegen habe ich auch eine Demonstration gegen Terrex 12 besucht und war enttäuscht wie wenig Interesse bei der Bevölkerung vorhanden war. Die Bullenpräsenz war größer als die der Demonstranten, die Mikrophone waren derart leise eingestellt, dass die Reden der wenigen Demonstranten im Trubel der Passanten untergingen.





Zwei Jahre hat man mit der Planung von Terrex 12 zugebracht, alles wurde bis aufs Kleinste durchdacht. Nur eines wurde vergessen, wie man seinen Arbeitsplatz ordentlich verlässt. Vielleicht wäre besser daran getan die Rekruten zu etwas mehr Umweltbewusstsein und verantwortungsbewusstem Handeln zu erziehen, als zu nicht denkenden Kampfrobotern.



Diese Veranstaltung hat mir Angst gemacht!

Wie schlimm werden die Naturkatastrophen an meinem See wohl werden? In dem Maße wie hier täglich Chemtrails ausgebracht werden, die uns nicht nur krank machen, sondern auch nachhaltig unser Klima verändern muss man ja mit Schlimmerem rechnen. Die Welt titelt in ihrer Online-Ausgabe sogar mit Alpenländer proben für Mega-Katastrophen.

Eine Katastrophe ist schon schlimm genug, wie schlimm ist bitte eine Megakatastrophe?

Eines ist jedenfalls klar: Die Bundeswehr hat die Aufgabe das Land gegen Angriffe von Außen zu verteidigen, für die innere Sicherheit ist ausschließlich die Polizei zuständig. Diese Gewaltenteilung ist im Grundgesetz verankert. Eine Auflösung dieser Trennung würde für uns Bürger zu noch massiveren Einschränkungen unserer freiheitlichen Rechte führen und am Ende in einen totalitären Staat.

Deswegen hat die Bundeswehr an einer Katastrophenschutzübung überhaupt nichts verloren.



Mittwoch, 11. April 2012

Getönte Brillen sind der Renner


Besuchen Sie die Metropole am See, die Stadt mit dem besonderen Flair.

Eine Stadtführung zu mittelalterlichen Wuostgräben und anderen stillen Örtchen kann sich der geneigte Besucher in meinem Städtle ersparen.
Der Gestank jedenfalls muss damals wie heute der Selbe gewesen sein.
Kein Wunder das man am hellichten Tag die Ratten um die Häuser jucken sieht!

Links ein Straßencafé,



rechts eine Gartenwirtschaft



und dazwischen stinkt' s gewaltig.



Puh, es stinkt wirklich zum Himmel, trotz kühler Temperaturen. Im Hochsommer stinkt es richtig schlimm.
Ich frag mich wirklich wie man in solch einem ekligen Ambiente seinen Kaffee oder seinen gemischten Salat genießen kann.
Mit Blick auf überquellende Mülltonnen und gelbe Säcke aus denen Verwesungsgeruch dringt. *würg*

Urlaubs-SMS an die Daheimgebliebenen: Hallo liebe Gaby, sitze hier in der wunderschönen Metropole am See, genieße den Sonnenschein bei blauem Himmel in einer wunderschönen Stadt mit einem unglaublichen Flair. Liebe Urlaubsgrüße deine Mandy!

Ich seh' s schon, die haben alle getönte Brillen auf, da fällt der Siff dann nicht groß auf.



Blind sind die Menschen, das weiß ich ja nun zur Genüge! Der Umsatz an getönten Brillen muss, so scheint's Millionäre schaffen!
Aber was machen die mit ihrer Nase?
Die Abstumpfung der Sinne ist doch wirklich erschreckend und scheint in rapidem Maße zu zunehmen.