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Samstag, 14. März 2015

Haubentaucher im Liebestaumel

Über den Winter hat man nur sehr wenige Haubentaucher am See und am Seerhein beobachten können. Mit der ersten Frühlingssonne zieren sie und mehr und mehr die Wasservogelwelt ringsum. Letzte Woche schwammen sie meist noch alleine und zeigten noch kein Balzverhalten, doch mittlerweile ist bei den anmutigen Tieren der Fortpflanzungstrieb erwacht und sie in ihrer Balz nicht zu überhören.
Das Werben der Brutpartner ist ein wirklich faszinierendes Schauspiel und folgt einem besonderen Ritual. Sie schütteln mit ihren Köpfen hin und her und knicksen dabei, dann tauchen sie ab, um Brust an Brust aus dem Wasser empor zu schießen. Dabei präsentieren sie sich gegenseitig Pflanzenteile die zum Nestbau geeignet sind.

Dieser Tage war ich einigermaßen erstaunt als ich ein Pärchen Haubentaucher entdeckte, die wohl die Balz schon hinter sich und mit dem Nestbau begonnen hatten. Sie widmeten sich unermüdlich und eifrig der Begattung und ich hatte das Glück dieses Schauspiel aus nächster Nähe miterleben zu dürfen.
Nach einer kurzen Balzphase mit Knicksen und Kopfschütteln, ein paar Schilfstückchen ins Nest steckend, kamen die beiden schönen Tiere sogleich zur Sache. Dabei buckelt das Weibchen auf dem Nest und stößt sanfte zirpende Rufe aus, sie signalisiert daß sie zur Paarung bereit ist. Dann legt sie sich flach auf das Nest und das Haubentauchermännchen besteigt sie von hinten. Wirklich sensationell ist das Aktende, der Abgang sozusagen, er rutscht über den Kopf des Weibchens zurück ins Wasser.

Aus Haubentaucher im Frühlingstaumel

Aus Haubentaucher im Frühlingstaumel

Aus Haubentaucher im Frühlingstaumel

Aus Haubentaucher im Frühlingstaumel

Aus Haubentaucher im Frühlingstaumel

Das war für mich ein richtig aufregender und spannender Moment, so oft habe ich schon Haubentaucher bei der Balz beobachtet, aber noch nie beim Sex!

Vor ein paar Tagen traf ich das Brutpärchen an der selben Stelle an. Den Nestbau haben sie schwerlich vernachlässigt, aber am Liebesakt scheinen sie großen Gefallen gefunden zu haben.
Mein erster Versuch ein Video zu drehen ist zwar noch bescheiden, aber es zeigt die wohl auffälligsten und bekanntesten Schilfbewohner des Seegebietes in voller Aktion und das mit Originalton. Herrlich!


Montag, 9. März 2015

Pas de deux am Untersee

... und sie tanzen zu zwein in den Frühling hinein.

Sonntag, 8. März 2015

Frühling


Aus Juanas Himmelsbeobachtungen

Die Welt, sie singt, sie tanzt, sie lacht.
Der Frühling hat sich endlich aufgemacht.
Der Seerhein sich im frischen, frühlingsblauen Kleide zeigt,
kein Vöglein in den knospenden Zweigen schweigt.

Die Haubentaucher lautstark balzen,
im Drei-Vierteltakt die Schwäne dazu walzen.
Die Welt, sie singt, sie tanzt, sie lacht.
Der Frühling hat sich endlich aufgemacht.

Kleine Mücken spielen "fangen und kriegen".
Im Glanz des Sonnenlichts die ersten Schmetterlinge fliegen.
Die Welt, sie singt, sie tanzt, sie lacht.
Der Frühling hat sich endlich aufgemacht.

Nur der Himmel, der hat nicht recht mit gelacht.
Sein tiefes Blau wurd' einmal mehr zunicht' gemacht.
Doch die Welt, sie singt, sie tanzt, sie lacht.
Denn der Frühling hat sich endlich aufgemacht.

Unübersehbare Streifen steh' n am blauen Frühlingshimmel still,
mutwillig ausgebracht - die Menschheit es nicht sehen will.
Denn die Welt, sie singt, sie tanzt, sie lacht.
Der Frühling hat sich endlich aufgemacht.

Aus Juanas Himmelsbeobachtungen






Samstag, 7. März 2015

Sonntag, 22. Februar 2015

Taufrisch und noch sehr zart

Zwischen altem Herbstlaub und trockenem Moos: ein allererster Frühlingsgruß!

Aus Ein erster Frühlingsgruß

Aus Ein erster Frühlingsgruß

Aus Ein erster Frühlingsgruß




Samstag, 10. Januar 2015

Mit bunten Farben malt der Tag - Opus in zwei Akten

1. Akt - Frühling für einen Tag

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Mit herrlich warmer Wintersonne, zum Teil recht heftig auffrischendem, aber nicht unangenehm temperiertem Föhnsturm und unglaublichen 16,2°, gab es heute am See einen wunderbaren Tag.
Da ich derzeit auf Photosafari nach seltenen Vögeln bin, beschloß ich dem See, seiner einmaligen Fernsicht auf die schneebedeckten Voralpen und den sagenhaften Wasserberg, den Rücken zu kehren und gen Westen, den Rhein hinunter, und dem Wind entgegen, zu radeln. Für einen zehnten Januar recht leicht, aber relativ winddicht bekleidet, machte ich mich auf den Weg, Richtung dem, in der Schweiz gelegenen, malerischen Städtchen Ermatingen. Bisweilen hatte ich arg zu kämpfen, gegen den stetigen und mitunter sturmartig auffrischenden Westwind anzukommen und mir wurde ziemlich schnell, ziemlich heiß, in meiner Frühlingswind-Radlerkluft.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Photopausen legte ich natürlich im Gottlieber Ried, in der Badi (Freibad) Triboltingen und an sämtlichen Schlängelwegen zum Ufer ein. Die von mir, Anfang Dezember, auf der Wollschweininsel ausgemachten seltenen Wasservögel, habe ich heute, beziehungsweise gestern schon, wieder entdeckt, mich heute erfolgreich herangepirscht, und endlich ein paar akzeptable Bilder gemacht. Teil 1 meiner Photosafari-Mission war erfolgreich erfüllt. Fröhlich radelte ich, mein Velo und meine Schuhe, inzwischen lehmverkrustet und schlammbeschmiert, zur Ermatinger Schiffsanlegestelle. Von dort hat man einen herrlichen Blick über den Hegau mit seinen erloschenen Vulkanbergen, von hier aus auf den Hohenstoffeln mit seinen charakteristischen zwei Bergrücken und den Hohentwiel, ganz deutlich ist in der klaren Föhnluft die Festungsruine zu erkennen.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Gegenüber liegt die fruchtbare Gemüseinsel Reichenau mit ihrer berühmten Pappelallee.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Nach Osten blickt man über das Schilf des weitläufigen Naturschutzgebietes, auf die Silhouette des Konstanzer Münsters und dahinter das Panorama der schneebedeckten Berge.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Zum Teil hatte ich wirklich Mühe die Kamera einigermaßen ruhig zu halten und mitunter, gerade auf schmalen Stegen, das Gleichgewicht zu halten, dafür wurde ich aber mit herrlichen Farben, wunderbaren Kontrasten und genießerischen Augenblicken überreich belohnt. Den zweiten Teil meiner vogelkundlichen Mission konnte ich leider nicht erfüllen, was ich aber in Anbetracht der unzähligen Glücksmomente, die mir dieser unerwartet schöne Frühlingstag beschert hat, durchaus verschmerzen kann.^^
Zurück radelte es sich, mit viel Rückenwind, fast wie von selbst.





Sonntag, 28. September 2014

Frühlingsintermezzo im Herbst

Die Natur ist durcheinander.
Die Magnolienblüte ist schlicht weg der Inbegriff des Frühlings, nach dem monotonen Wintergrau eine seidig schimmernde Farbexplosion fürs Auge, betörend wie die ersten warmen, hellen Frühlingssonnenstrahlen und belebender Balsam für die wintermüde Seele.
Schon Mitte August habe ich, einigermaßen erstaunt, an den verschiedensten Magnolienbäumen, neben roten, wulstigen Samenkapseln, haarige Blütenkätzchen entdeckt, normalerweise gedeihen diese im März und April.

Aus Frühlingsintermezzo im Herbst

Aus Frühlingsintermezzo im Herbst

Verwundert und erschrocken zugleich realisierte ich daß der Frühling sich in der Zeit geirrt hatte und dem Herbst ins Handwerk pfuschen wollte. Eigentlich müßte man ja meinen, der diesjährige Herbst, der viel zu früh, und mit neblig klammem, meist vom Ostwind begleitetem wolkigem Gedöns aufwartete, würde den Frühling in seine Schranken weisen, aber dem ist anscheinend nicht so. Tatsächlich habe ich an einer sonnig stehenden Purpur-Magnolie dieser Tage, große farbenprächtige Blüten gesichtet.

Aus Frühlingsintermezzo im Herbst

Bei genauerer Betrachtung stellte ich allerdings fest daß diese, durch die starken, den ganzen Sommer über andauernden Regenfälle, im Blüteninnern komplett mit Schimmel überzogen waren.

Aus Frühlingsintermezzo im Herbst

Gestern dann, fiel mein Blick im vorbeiradeln auf kleine gelbe "Sterne" die in den Zweigspitzen eines hohen Strauchs prangten. Neugierig wie ich bin machte ich kehrt und entdeckte zarte frühlingsgelbe Forsythienblüten neben herbstlichgefärbten, dünnem Blattwerk leuchten.

Aus Frühlingsintermezzo im Herbst

Es ist ja kein ungewöhnliches Bild, wenn frühblühende Frühlingsboten, wie Krokusse, schon zeitig im Jahr ihre Köpfe aus der noch kalten Erde strecken, aber daß der Frühling neuerdings zweimal im Kreislauf der Jahreszeiten seine Aufwartung machen will, das ist schon ungewöhnlich.
Mehr wie ungewöhnlich, so wie eigentlich alles ringsum, in unserer Welt, in der nichts mehr so ist, wie es eigentlich sein sollte.

Mittwoch, 9. April 2014

Frisch- oder Frühlinge ;-)

Willkommen im Leben!
Alt können diese Entenkücken noch nicht sein. Sie sind wirklich winzigklein, so süß und sehr possierlich, und gar nicht kamerascheu.

Aus Frisch- oder Frühlinge ;-)

Aus Frisch- oder Frühlinge ;-)

Aus Frisch- oder Frühlinge ;-)

Aus Frisch- oder Frühlinge ;-)


Sonntag, 23. März 2014

Als es noch Frühling war ...

... also das war vorgestern - bin ich einmal mehr auf der Insel Reichenau gewesen, allerdings bin ich nicht wie üblich am Nordufer des fruchtbaren Eilands entlang, sondern an der Südseite. Hier, gegenüber dem schweizerischen Ufer ist die Insel viel mehr verbaut und die Wege führen nicht immer direkt am Ufer entlang, wie auf der Nordseite.
Wie überall am See ist es auch hier, durch den niedrigen Wasserstand bedingt, möglich einmal andere Wege zu gehen.
Ein herrlicher, warm aber schneidig wehender, Fönwind peitschte den Untersee gegen das Ufer und wirbelte den lehmigen Untergrund auf.

Aus Über die Reichenauer Südseite zum Sandseele

Ich könnte Kilometer um Kilometer, und Stunden um Stunden über die weißen Steine und die matschigen, mitunter lehmigen Sandufer, mit ihren Schneckenhäusern, Muschelschalen und den ausgeblichenen Seegrashaufen wandern.

Aus Über die Reichenauer Südseite zum Sandseele

Ein bißchen ein steifes Genick habe ich heute, aber das war mir das Wandern im Wind wert.

Aus Über die Reichenauer Südseite zum Sandseele

Auch wenn ich Gefahr laufe mich zu wiederholen, die Reichenau ist ein wunderbares, wenn nicht das wunderbarste Fleckchen Bodensee und es ist schade, daß es im Sommer derart von radfahrenden radrasenden Bodensseumrundern und Touristenschwärmen heimgesucht wird.

Aus Über die Reichenauer Südseite zum Sandseele



Und egal ob über die Südseite oder die Nordseite, man landet immer am Westufer, dem sogenannten Sandseele, wo man am sandigen Ufer seine Seele baumeln lassen kann, und wo die Surfer und Kitesurfer bei gutem Wind ihre tollkühnen und rasanten Fahrten übers Wasser machen, und dabei wahre Kapriolen zum Besten geben.

Aus Kitesurfer am Sandseele

Ich könnte stundenlang zusehen, wie die Akrobaten die unberechenbaren Winde meistern.

Aus Kitesurfer am Sandseele

Ein Zirkus der keine Arena und keine Sägespäne braucht - Akrobatik, Spannung und Showeinlagen am laufenden Band, und das ohne Eintrittsgeld.

Aus Kitesurfer am Sandseele



Und wer sich den Himmel überm See meiner letzten Einträge etwas genauer angesehen hat, der hat vielleicht gesehen, daß das heutige Winterintermezzo nicht aus einer Laune der Natur heraus entstanden ist.

Aus Über die Reichenauer Südseite zum Sandseele

Donnerstag, 20. März 2014

Das Wesentliche bleibt hier verborgen ...

Schmetterlingssex

Der Frühling naht, die Falter fliegen,
da frag ich mich wie die sich kriegen.

Aus Schmetterlingsstellung

Sitzt die Holde auf der Rinde,
kommt das Männchen ganz geschwinde?

Aus Schmetterlingsstellung

Gibt es einen Sonnentanz?
Spielt sie vielleicht mit seinem Schwanz?

Aus Schmetterlingsstellung

Wird sofort der Akt begonnen
oder ganz besonnen,
stimuliert und vorgespielt?
Oder ganz gezielt
begattet
und ermattet...

Aus Schmetterlingsstellung

...krepiert?


Photos von mir, der Text ist ausnahmsweise mal nicht aus meiner Feder sondern von einem Thorsten geklaut, denn besser hätte ich sicher nicht fragen können!

Samstag, 15. März 2014

Inselblicke im Frühlingsdunst

Ungewohnt und herrlich ist es, bei winterlichem Niedrigwasser und frühlingshaften Temperaturen die Ufer des Sees zu erkunden. Normalerweise ist man zu dieser Jahreszeit nicht stundenlang mit dem Rad unterwegs, um dann ausschweifend, weite Uferzonen, auch in der weiteren Umgebung, zu erkunden.
Natürlich mußte ich bei dem niedrigen Wasserstand auch die Ufer der Insel Reichenau begutachten. Und auch hier gab es viel zu entdecken, was sonst vor neugierigen Blicken verborgen bleibt. Rings um den See und besonders auf dem kleinen Reichenauer Eiland sind die meisten Uferzonen in Privatbesitz, und gut gegen unbefugtes Betreten gesichert. Dies ist ja auch verständlich bei den Horden von Touristen die während der Saison wie die Heuschrecken, oder besser wie Schmeißfliegen, über die beschauliche Insel, mit ihrem Weltkulturerbe und ihrem einzigartigen Flair, einfallen. Durch den niedrigen Wasserstand kann man derzeit allerdings über die Uferzone Einblick in all diese, zum Teil liebevoll und phantasiereich gestalteten Privatbesitze nehmen. Wird man jetzt mal dabei ertappt, so wird man mit einem freundlichen Lächeln und einem herzlichen "Grüß Gott" bedacht - es ist noch keine Saison und die Nerven und die Toleranz der Einheimischen noch groß!
Der schon tagelang andauernde Dunst trotz niedriger Luftfeuchte hatte auch gestern noch Bestand. Erstaunlicherweise herrschte über ganz Deutschland flächendeckender Dunst, im Norden blieb die Sicht sogar unter 100 Metern, und außer auf dem Brocken war die Sichtweite im Land meist auf unter 10 Kilometer beschränkt.

Erstaunlich daß sich darüber niemand verwundert.
Es bleibt nebulös ...

Aus Die Reichenau im Frühlingsdunst

Aus Die Reichenau im Frühlingsdunst

Aus Die Reichenau im Frühlingsdunst

Einzigartig, wunderschön, unbeschreiblich - die reiche Au, vielleicht das idyllischste Stück Bodensee ...

Aus Die Reichenau im Frühlingsdunst

Aus Die Reichenau im Frühlingsdunst

Aus Die Reichenau im Frühlingsdunst

Aus Die Reichenau im Frühlingsdunst


Donnerstag, 13. März 2014

Romanshorn im Frühling - Liebeserklärung an ein wunderschönes Fleckchen Bodensee

Einst war der Hafen von Romanshorn der größte am Bodensee. Die Bahn führte schon damals direkt am Hafen vorbei und als die Fährverbindung nach dem deutschen Friedrichshafen aufgenommen wurde, war der Romanshorner Hafen der bedeutendste Warenumschlagplatz am See. Bahnwaggons wurden direkt auf die Fährschiffe verladen und so schwimmend ans 12 Kilometer entfernte Ufer in Friedrichshafen transportiert.



K. Steininger: Der Hafen von Romanshorn, 1860/gezeichnet 1905, Bleistift und Farbstift, 320 x 498 mm. (Bild: Eine Landschaft erzählt. Bilder vom Bodensee aus der Sammlung Hans E. Rutishauser)

Die Fährverbindung gibt es noch immer, nicht für Waren, sondern für P- und LKWs, Räder und Touristen, seine einstige Bedeutung hat der Hafen allerdings verloren.

Aus Romanshorn im Frühling

Aus Romanshorn im Frühling

Romanshorn liegt ungefähr 20 Kilometer von meiner Metropole entfernt, am schweizer Südufer des Bodensees. Während der Konstanzer Hafen, samt Hafenmeile und Park schon jetzt mit Menschenmassen, vornehmlich schweizer Einkaufstouristen - die Feriengäste sind derzeit noch eine kleine Minderheit - überbevölkert und zur Muse und Entspannung nicht sehr einladend ist, ziehe ich die Ufer der Schweiz als Ausflugs-, Entdeckungs- und Erholungsziel vor.

Aus Romanshorn im Frühling

Komisch, so ätzend und hochnäsig diese Einkaufstouristen aus der Schweiz sind, in ihrem eigenen Land sind sie höflich, freundlich und ganz und gar nicht arrogant. In der Schweiz ist es sauber, öffentliche Anlagen, inklusive Toiletten sind picobello, gepflegt und kostenlos. Das obligatorische "Gruetzi", zu passierenden Passanten, hab ich schon intus. Was sind mir Düütsche doch für unhöfliche, arroganti Siacha! ;-)

Aus Romanshorn im Frühling

Jedenfalls sind mir diese sportlichen 40 Kilometer mit dem Rad über den Winter etwas abgegangen und so freue ich mich nun, dieses schöne Fleckchen Erde rund um den Romanshorner Hafen wieder des öfteren zu besuchen, und die mehr oder weniger herrliche Aussicht zu genießen.

Aus Romanshorn im Frühling

Auch wenn bei dem momentanen, trotz niedriger Luftfeuchte, dunstigen Wetter ein Blick über den flachen Bodensee, den --->Lacus Planus, nach Bregenz verwehrt bleibt.

Aus Romanshorn im Frühling

Weitläufig und angenehm ruhig, präsentiert sich das einfach, aber originell angelegte Hafenareal samt Park. Hinter der Anlegestelle der großen Bodenseefähre liegt ein ausgedehntes Naturschutzgebiet, und auch ohne die klare Sicht auf meinen Hausberg, den Säntis im Hintergrund, ist der Blick und die Stimmung einmalig.

Aus Romanshorn im Frühling

Bis zum nächsten Mal!