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Sonntag, 5. Oktober 2014

Vorfreude - ein herbstlicher Blick auf die Wollschweininsel


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Der Pegel des Sees sinkt stetig und die zahlreichen Möwen stehen schon auf dem schmalen Pfad zum beschaulichen kleinen Eiland, der bald wieder zu einem Besuch bei den drolligen und so zutraulichen Tieren einlädt.
Wie es ihnen wohl übers Jahr ergangen ist ohne meine mitgebrachten Äpfel und Gelbe Rüben? *lach*

Vor einigen Tagen habe ich mir, die im letzten Winter bei meinen Erkundungen am weitläufig freiliegenden Ufersaum, bei sehr niederem Wasserstand, so sehr gewünschten Gummistiefel zugelegt. Irgendwie freue ich mich darauf den See und seine Ufer einmal wieder auf anderen Wegen zu begehen und das Ufer von der Seeseite her zu erleben. Nun hält mich auch der größte Schlick und der tiefste Matsch nicht mehr auf!

Donnerstag, 14. August 2014

Als der Sturmwind den Dauerregen vertrieb

Gestern hat es einmalmehr Bindfäden geregnet, der Pegel des Sees ist um 5 cm gestiegen. Am späten Nachmittag hörte der Dauerregen endlich auf und ich beschloß am frühen Abend noch ein erfrischendes Bad im Rhein zu nehmen und mein blaues Blut den gierigen Schnaken zu opfern. Der Wind der aus westlichen Richtungen blies und der die Regenwolken vertrieben hatte, frischte dann aber so heftig auf daß an schwimmen nicht mehr zu denken war. Zeitweise gab es Windgeschwindigkeiten mit Spitzen bis zu 80 Stundenkilometern. Zwei junge Surfer, die oft bei Westwind gekonnt über das Wasser des jungen Rheins flitzen, mußten sich von der Kraft der 6 Beaufort geschlagen geben und kenterten ständig. Die Pappeln am Ufer neigen sich im Sturm weit nach Osten und die abgestellten Räder der zahlreichen Beobachter, des stürmischen Spektakels, fielen reihenweise um.

Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Es war richtig mühsam gegen den Sturm anzukämpfen und ich hatte wirklich erhebliche Probleme meine Kamera stillzuhalten, entsprechend verwackelt und unbrauchbar wurde das Ergebnis meiner Sturmdoku. Schade, denn die Stimmung des aufgewühlten Wassers, der sturmgepeitschten Bäume, die über den klaren Himmel rasende Bewölkung und das Spiel der Farben ringsum, von der sich zum Untergang bereitmachenden Sonne angestrahlt, war sensationell.

Aus Panoramabilder

Meinen Rückweg säumten haufenweise abgebrochene Äste, umgekippte Mülltonnen und Fahrräder, umhergewirbelter Müll und Unrat. Aber ich war überglücklich an einem, wie in diesem Sommer so häufig, total verregneten Hochsommertag, ein Stündchen den Blick auf einen annähernd blauen und streifenfreien Himmel, werfen zu können.

Donnerstag, 7. August 2014

Des Tages Ausklang

Laue Sommerabende am Seerhein, das Schwimmen mit Blick auf die glutrote, untergehende Sonne, das gab es in diesem Hochsommer leider nicht so oft. Heute war es nach einem unangenehm schwülen, mit kurzen Schauern durchzogenen Tag, schon erschreckend frisch nach dem herrlichen Bad vor der atemberaubenden Kulisse weißer, sich hochauftürmender Kumuluswolken und grauen Kunstwolkenschwaden welche von der langsam sinkenden Lebensspenderin, unheilvoll wirkend in Szene gesetzt wurden.

Aus Panoramabilder

Aus Sonnenuntergang

Es herbstelt schon sehr am See, aber nach dem in diesem Jahr der Winter wie ein Frühling und der Frühling wie ein Sommer einherging, ist es eigentlich nicht verwunderlich daß nun der Hochsommer wie ein früherer Herbst aufspielt.
Bleibt zu hoffen, daß der Herbst sehr, sehr lange dauern wird und nicht meint er müsse zur Abwechslung mal Winter sein.

Meine Mitmenschen leben in einer schmierigen Seifenblase die bald platzen wird und sie verdrängen die Realität dermaßen, daß mir mehr und mehr nur ein mitleidiges Kopfschütteln bleibt.

Aus Panoramabilder

Schaut doch bitte mal in den Spiegel, schaut euch selbst einmal ganz tief in die Augen und fragt euch ob ihr mit dem Leben in der Scheinwelt, in der nichts mehr so ist wie es eigentlich sein sollte, glücklich und zufrieden seid. Wer das bejaht ohne mit der Wimper zu zucken, der lügt sich selbst dreist ins Gesicht.

Aus Sonnenuntergang

Dienstag, 15. Juli 2014

Zwischen den Regenschauern

Nach tagelangen Regengüssen soll es nun endlich für ein paar Tage trocken bleiben ...
Das schlimmste an diesen trüben, naßkalten Julitagen war das Ausbleiben des morgendlichen Vogelgezwitschers. Statt lieblichem Geträller und Gesang aus zarten, aber stimmgewaltigen Kehlchen, gab es jeden Morgen nur das heisere, dumpfe und unmelodische Gekrächze der unzähligen, häßlichen schwarzen Rabenkrähen.

Aus Panoramabilder

Die Temperaturen des jungen Rheins sind auf frühlingsfrische 16° gefallen, der Pegel Konstanz verzeichnete innerhalb der letzen 7 Tage einen Anstieg von 34 cm.

Man darf gespannt sein wie sich das "Wetterkarussell" weiterdreht.

Montag, 19. Mai 2014

Sonntagshimmel


Aus Panoramabilder

... und sogar der Flugverkehr hielt die Sonntagsruhe ein.

Aus Panoramabilder

So hätte auch der Montag starten sollen, aber leider ist es heute morgen schon wieder bewölkt und der Sonnenschein läßt - hoffentlich nicht allzulange - auf sich warten.
Früher waren die Meteorologen viel zuverlässiger in ihren Prognosen als heute. Die Voraussage über drei, gar vier Tage war immer treffend. Heute stimmt nicht einmal mehr der Wetterbericht für den nächsten Morgen, dabei könnte man doch meinen daß beim heutigen Stand der Technik genauere Prognosen als früher möglich sein müßten.

Sonntag, 18. Mai 2014

Wolken ...


Aus Panoramabilder

.... hatten wir in diesem Mai genug - zumeist sogar in dickeren Schichten. Nun darf' s auch mal ein bißchen sonniger werden. Ich habe die Nase voll vom blaue Wolkenlöcher suchen! Ob ich allerdings jetzt schon, nach fast drei Wochen andauernden "Eisheiligen", 27° bis 29°, wie für Mitte nächster Woche vorausgesagt, vertragen mag, das ist die Frage. Was werden wir dann erst im Hochsommer für unnatürlich hohe Temperaturen bekommen? Man darf gar nicht daran denken - aber man darf auch nicht vergessen: Ihr alle, die ihr die Wettermanipulation ohne Aufschrei geschehen läßt, gebt mit eurem Schweigen eure stille Zustimmung zum größten Verbrechen an der Menschheit!

Mit Wehmut denke ich an die Vergangenheit, als der Lauf der vier Jahreszeiten seinen ganz normalen Rhythmus hatte. Der Frühling war der Übergang vom Winter zum Sommer, heute gibt es eigentlich gar keine vier Jahreszeiten mehr. Im letzten November und im diesem März hatte es 20° und mehr, und im Mai wird geheizt als wäre der Winter noch nicht vorbei.

Montag, 31. März 2014

Sandbankkneippen

So lange schon habe ich sehnsüchtig auf die die großen Sandbänke im Seerhein, zwischen dem Wasserturm und dem Naturschutzgebiet, geschaut und den Wunsch verspürt diese zu begehen, aber Gummistiefel habe ich mir immer noch keine zugelegt.

Aus Mitten im Rhein

Nun braucht es keine mehr und ich konnte meinen lange gehegten Wunsch, mitten im Rhein zu wandern, endlich erfüllen.

Aus Panoramabilder

Im ersten Augenblick scheint das Wasser des jungen Rheins eisig zu sein, aber man gewöhnt sich schnell an die noch frische Temperatur.

Aus Panoramabilder

Den Gedanken hatte ich wohl nicht alleine, aber für zwei Besucher, die die sonntägliche Stille dem Volksfesttrubel am Seerheinufer vorziehen, ist so eine Sandbank doch groß genug!

Aus Mitten im Rhein

Auch wenn die kleinen Inseln die bei Niedrigwasser trocken liegen, Sandbänke heißen, so sind die Flachwasserzone und die Sandbänke alles andere als sandig.
Für die Füße, welche jetzt einen Winter lang in dicken Socken und Schuhen steckten, eine äußerst schmerzhafte Fußsohlenmassage - lauter scharfe, grobe Kiesel und unzählige Dreikantmuscheln liegen über dem sandigen Untergrund und schneiden in das weiche, das barfußlaufen noch nicht gewöhnte Fleisch der Sohlen.

Aus Panoramabilder

Ich mag das ja, es zeigt einem, genau wie das eisige Wasser, daß man recht lebendig ist. Es prickelt, wie auch das kalte Seewasser nach einem Bad, so schön auf der Haut und bald kann ich wieder kilometerweit ohne Schuhe, am Ufer des Sees entlang wandern. Ich freu mich schon drauf!

Aus Mitten im Rhein

Montag, 24. März 2014

Panoramablicke eines aprillaunischen Märztages


Aus Panoramabilder

Aus Panoramabilder

Wenn man nicht wüßte daß das Wetter vorsätzlich und mutwillig manipuliert wird, könnte man das momentane Wetter am See als Aprillaune bezeichnen.




Samstag, 8. März 2014

Einfach nur - unbeschreiblich augen(ge)fällig!


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Der junge Rhein fließt derzeit, sichtbar in einem schmalen Streifen tiefen Blaus, durch die, winterlich bedingt, weiten Flachwasserzonen des Untersees.

Montag, 24. Februar 2014

Dreiländer-Panorama

An der Promenade im schweizerischen Romanshorn kann man ein ganz besonderes Panorama genießen. Man hat einen Blick über alle drei Anwohnerstaaten des Bodensees. Gestern herrschte, wie so oft in den letzten Tagen, eine bestechend gute Fernsicht und erlaubte einen grandiosen Rundumblick mit einem herrlichen Bergpanorama. Die Sicht auf weit in der Ferne liegende Bodenseestädte wie das deutsche Lindau, das österreichische Bregenz (in ungefähr 27 Kilometern Entfernung) und das schweizerische Altenrhein war grandios und lud zum Staunen und zum Verweilen in der warmen Sonne, des Februarfrühlings ein.

Aus Panoramabilder

Aus Panoramabilder

Mittwoch, 29. Januar 2014

Panoramablicke eines sonnigen Tages

Nach vielen, mehr oder weniger trüben Tagen genoß ich gestern richtig andächtig das herrliche Panorama am und überm See.

Aus Panoramabilder

Die Sonne schien von früh bis spät und nicht nur wenige Augenblicke am späten Nachmittag.

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Herrlich diese sich hochauftürmenden Haufenwolken welche sich so idyllisch im klaren Blau des Sees spiegeln.
Die Wintersonne hat eine enorme Kraft, welche leider durch den dünnen, substanzlosen künstlich erzeugten Wolkenschleier erheblich gemindert wird.

Aus Panoramabilder

Auch heute morgen scheint die Sonne schon vom fast wolkenlosen Himmel, nur einzelne, sich schwer auflösende Hinterlassenschaften von Flugzeugen werden von der aufgehenden Sonne rot angestrahlt. Ein hauchdünner Wolkenfilm filtert leider das herrliche Himmelsblau des beginnenden Tages und läßt es milchigtrüb erscheinen.
Man muß es genießen, denn lange dunkle Tage wird es in diesem Winter und wohl auch im Frühling noch genügend geben.

Dienstag, 12. November 2013

Vorfreude ...


Aus Panoramabilder

.... ist bekanntlich die schönste Freude - so rein und ungetrübt.
Und so freue ich mich jetzt schon, wenn ich spätestens im nächsten April die Badesaison für eröffnet erklären kann.
Meinen Steg werde ich über den Winter trotzdem viel besuchen, denn auch in der kalten Jahreszeit ist der Rundumblick, den man von dort hat, unvergleichlich.

Samstag, 2. November 2013

Kameraspielereien bei Sonnenschein

Für den gestrigen sonnenlosen und kalten Feiertag, mit nächtlichen Werten um 4° und Tagestemperaturen um 8°, wurden wir heute am See, total entschädigt. Bei warmem Fönwind und Sonnenschein gab es an windgeschützten Stellen über 19°!
Heute so - morgen so. Der November 2013 zeigt ich in seinen ersten beiden Tagen, also genauso launisch und extrem, was den Temperaturunterschied betrifft, wie der Oktober geendet hat.
Wir dürfen gespannt sein, was uns in den nächsten 28 Novembertagen erwartet.

Jedenfalls habe ich mich gefreut einmal mit den Funktionen meiner Nikon zu spielen. Ich bin nicht unbedingt ein Freund solcher Spielereien, denn es fehlt dabei etwas in der Höhe, aber ich bin auch nicht unzufrieden mit dem Ergebnis meiner Spielerei.

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Panoramablick über den Reichenauer Inseldamm - links der Gnadensee, rechts der Untersee

Aus Panoramabilder

Panoramablick über den Konstanzer Trichter