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Dienstag, 3. Februar 2015

Frau Königin, Frau Königin, wer ist die Schönste im ganzen Land?

Da ich ja neuerdings so etwas wie der "Doktor Dolittle" vom See bin, habe ich mir einmal die Mühe gemacht zu übersetzen, was Möwen so plaudern, wenn sie ( fast ) unter sich sind. Man kennt mich wohl doch schon und Eitelkeit scheint die beste Propaganda für meine Photosessions zu sein.


Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

ACHTUNG! Alle mal herhör'n!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Die Seekönigin sucht das schönste Möwenmodel am See. Also, hurtig, action, action, die Federn gestrählt und gepost was das Zeug hält!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Ja wo is sie denn? Ich seh sie nicht!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Achtung! Weg da! Ich seh sie! Ich seh sie!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Püh, ich bin doch eh die Schönste hier.

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Nein, Frau Königin, ich! Ich bin die Schönste hier!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Ja, sie ist schön, die Silberne, aber ich Frau Königin, ich, ich bin noch viel schöner als sie!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Was für'n eitler Möwentanz! *lol* Ich punkte hier, mit allerschönsten Glanz!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Für meine Schönheit brauche ich nicht viel tun! Ich bestech ganz einfach mit den schönsten Schuhn!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Verneig mich tief, Frau Königin und zeige Dir wie schön ich bin!

Aus Möwen unter sich - Eine kleine Bildergeschichte

Mein Gott seid ihr alle peinlich!

Zum Glück wissen all die hübschen Möwen nicht, daß ich nur die Photographin bin und nicht in der Jury sitze!

Freitag, 13. Juni 2014

Ja so ein Sauhaufen!

Ende Mai hab ich mal wieder bei Emma ins Sau-TV geglotzt, da hatte ich wohl einen guten Riecher ...

Aus Ja so ein Sauhaufen!

Was für ein Gewusel! Schade daß der Saustall nur eine Kamera hat und kein Mikrophon, da wäre bestimmt ein ordentliches Geschmatze zu hören gewesen. So ungefähr zehn Ferkelchen konnte ich ausmachen. Vor ein paar Tagen war ich dann einmal früh morgens unterwegs, der Saustall wurde gerade ausgemistet und ich hatte die Gelegenheit in das Gehege zu kommen und Emmas Wurf ohne störende Gitterstäbe und live im Freien zu photographieren.

Aus Ja so ein Sauhaufen!

Ja so ein Sauhaufen! Ich darf die süßen, drallen, rosa Ferkelchen vorstellen, da wären also von links nach rechts: Schweinebauch, Schweinebraten, Schweinesteak, Schweinekotelette, Schweinefilet, Schweinscarré, Schweineschnitzelchen, Schweinelendchen, Schweinshaxen, Schweinegulasch, Schweinsmedaillon, Schweineschmalz, das winzig kleine Schweineschwänzle und das Schweinerippchen. Halt, da fehlt doch eines! Schweinebäckchen wollte wohl nicht mit seinen vierzehn Geschwistern aufs Bild!

Aus Ja so ein Sauhaufen!

Neugierig und quietschfidel sind die feisten kleinen Wonneproppen, auch das Schweineschwänzle, welches nicht einmal halb so groß wie seine zahlreichen Ferkelgeschwister ist. Warum es als einziges blau gekennzeichnet ist kann ich nur mutmaßen, ich denke daß es tierärztlich und pflegerisch besonders behandelt und beobachtet werden musste.

Aus Ja so ein Sauhaufen!

Das Schweineschnitzelchen hatte gar keine Angst vor mir und der Kamera, hat erst fröhlich posiert, mich fragend angeschaut ...

Aus Ja so ein Sauhaufen!

um schließlich ganz neugierig und schnüffelnd seine feuchte Sabberschnauze frech gegen meine Kameralinse zudrücken.

Aus Ja so ein Sauhaufen!

Emma die Muttersau scheint recht mitgenommen, kein Wunder bei 15 kleinen Plagegeistern. Es ist übrigens nicht die alte Emma, welche ich hier vor ein paar Wochen vorgestellt hatte. Emma eins mußte eingeschläfert werden, da sie wohl an Arthrose gelitten hat, deswegen konnte sie sich also nur so schwerfällig und mühsam durchs Gehege bewegen.

Aus Ja so ein Sauhaufen!

So niedlich und rosig frisch die Ferkelschar anzuschauen ist, aber stinken tun sie jetzt schon wie die Sau, und im zarten Alter von ungefähr zwei bis drei Wochen üben sie sich tatsächlich schon in Sachen Fortpflanzung! Aber, und dazu sind sie da, sie sind bei den Kindern die Stars im Seeburgpark.

Aus Ja so ein Sauhaufen!

Sonntag, 1. Juni 2014

Was macht denn eigentlich die Reiherkolonie?

Es ist unbeschreiblich wieviele Graureiher es in diesem Jahr am See gibt. Der ehemals so seltene Vogel begegnet mir auf Schritt und Tritt. Oft sehe ich sogar Reiher über die Stadt fliegen, ich weiß ihre Silhouette, auch in großer Höhe, inzwischen deutlich von anderen großen Flugvögeln zu unterscheiden.

Gestern beschloß ich einmal wieder in den Seeburgpark in Kreuzlingen zu schauen, wo ich im Winter die Reiherkolonie entdeckt habe.

Aus Neues von der Reiherkolonie im Seeburgpark

Die Kolonie in dem kahlen Laubbaum, wo ich Anfang diesen Jahres, die sieben Nester gesichtet hatte, hat sich geteilt oder auch vergrößert, jedenfalls habe ich unweit der ersten Kolonie, in einer riesigen alten Kiefer und in einem noch riesigeren Mammutbaum eine zweite und eine dritte Kolonie entdeckt. Die Jungvögel habe ich leider nur gehört, nicht gesichtet und nun sind sie schon längst flügge. Gestern war ich dann überrascht, wieviele der scheuen grauen Fischreiher im Park leben. Der ganze Park ist eine Reiherkolonie!

Aus Neues von der Reiherkolonie im Seeburgpark


Aus Neues von der Reiherkolonie im Seeburgpark


Aus Neues von der Reiherkolonie im Seeburgpark

Es ist eine richtige Freude das laute Krächzten zu hören, sogar im Kanon. Immer wieder fällt ein Schatten über das Land - fliegende Grauröcke starten zur Nahrungssuche oder kehren vom Beutefang zurück.

Aus Neues von der Reiherkolonie im Seeburgpark

In der Kiefer, welche am besten einzusehen ist, habe ich gestern mindestens ein gutes Dutzend hocken gesehen, wieviele da noch versteckt im Geäst saßen, kann ich nur mutmaßen.

Aus Neues von der Reiherkolonie im Seeburgpark

Meine Photos sind nicht die Besten, denn sie sind meist aus größerer Distanz aufgenommen, da direkt vor der Kiefer ein Kornfeld liegt, welches ich nicht betreten habe. Aber vielleicht kann sich der Leser anhand der Bilder vorstellen wie groß die Reiherschar der Seeburgkolonie überhaupt ist. Vorsichtig geschätzt würde ich sagen es leben dort um die dreißig bis vierzig, vielleicht sogar fünfzig Tiere.

Freitag, 23. Mai 2014

Willkommen auf Altanien


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Neben den Monatserdbeeren wird wohl als erstes der Pflücksalat zu ernten sein. Die glatte Petersilie und der Schnittlauch vom letzten Jahr verfeinern meine Küche schon seit einigen Wochen, dazu Rukola, feine Mangoldblätter, Blut- und Sauerampfer, Winterzwiebeln, Knoblauch- und Zwiebelgras, Brunnenkresse. Kräutern wie Thymian, Majoran, Rosmarin hat der laue Winter wunderbar bekommen und es wuchert herrlich duftend ringsum. Mit dem Pflücksalat wird die Salatpalette auf meinem Teller um ein Vieles bereichert. Was freue ich mich,wenn dann eigene Tomaten, Gurken und Paprika hinzukommen. Auch das ganz gemeine Basilikum, welches ich schon Mitte April auf der Fensterbank angezogen habe, fängt nun endlich an zu gedeihen. - Geduld ist die Mutter der Gärtnerin! ;-)

Samstag, 22. Februar 2014

Juana uff dä Wulesaue-Insle

Derzeit könnte man ja nicht unbedingt meinen daß es am See Winter ist. Die Bäume treiben aus, die Vögel singen am frühen Morgen, die Reiher haben die Nester ihrer Kolonie bereits bezogen und das Gras ist frühlingshaft grün und frisch. Am niedrigen Wasserstand des Sees erkennt man aber allzu deutlich daß wir Winter haben. Die Uferzonen sind breit und die Sandbänke im Rhein, sowie im Bodensee werden von Woche zu Woche größer.
Dieser niedrige Wasserstand macht es möglich eine ganz besondere Insel zu besuchen welche nur für drei Monate, von Dezember bis Ende Februar, für Besucher geöffnet ist.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Vor dem Hafen in Kreuzlingen wurde im Rahmen der Sanierung vor Jahren ein kleines Eiland aufgeschüttet. Durch mehrere kleine Weiher auf der Insel entstand ein wunderbares Biotop auf dem zahlreiche Wat- und Wasservögel rasten und brüten, und auf dem sich unzählige Amphibien tummeln. Dort befindet sich auch die Sonnenbank der Graureiher von der ich schon früher berichtet habe. Ende Februar wird die Insel wieder für Besucher geschlossen, damit die verschiedensten, mehr oder weniger seltenen Wasservögel ungestört brüten und die Amphibien laichen können.

Im Sommer wird das kleine Eiland von Hochlandrindern und Wasserbüffeln beweidet und ganzjährig von Wollschweinen, die nicht nur durch ihre Fress- sondern auch durch ihre Wühltätigkeit den Charakter des Biotops erhalten. Letztere haben dem zirka 10 000 Quadratmeter großen Inselchen unweit der Grenze seinen Namen gegeben, man nennt sie die "Wulesaue-Insle".
Über einen kleinen Damm gelangt man im Winter trockenen Fußes auf das Eiland mit den Wollschweinen.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Jedesmal scheucht man eine riesige Schar Enten, Bläßhühner, Möwen und andere Wasservögel auf, die auf der Sandbank Station machen und laut schnatternd und kreischend vor den Besuchern die Flucht ergreifen - immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Anfang Dezember traf ich auf dem kargen Inselchen vier Saueli an. Sie sind dunkelhaarig, am Bauch falbfarben, zwei von ihnen haben eine rötliche Tönung im Kopfhaar. Ich habe die beiden Mahagoni und Kirschli, die anderen zwei Saueli und Jagger getauft. Niedlich ist das blond gelockte Ringelschwänzchen.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Je nach Wetterlage und Tageszeit haben sie einen Lieblingsplatz in ihrem kleinen Reich. Eine herrlich matschige Suhle nahe der schweinischen Behausung wird mehrmals täglich aufgesucht. Das Suhlen dient der Haut- und Körperpflege und die Schweine kühlen sich mit einem Bad im Schlamm, denn sie haben keine Schweißdrüsen. In der Nähe der Schweine stinkt es weniger als bei der Haussau "Emma" und sehr viel weniger als bei den Geißen und Zicken in der unmittelbaren Nachbarschaft der Insel.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Die Wulesaueli sind sehr, sehr zutraulich und lieben es gekrault zu werden. Sie stehen dann in Reih und Glied am Zaun und warten geduldig bis sie an der Reihe sind. Die Süßen halten richtig still und grünzeln dann vergnüglich und genüßlich, grad wie eine Katze schnurrt wenn sie gestreichelt wird. Apropos Katze: wenn ich von den Schweinchen komme, dann saugt sich das Fiesel, meine schwarze Katze, fast meine Finger in das Näschen, sie liebt, im Gegensatz zu Kater Jim, den Wulesaueli-Schmeck.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Jagger ist der Anführer, er steht als erstes auf und gibt den ersten Grunzer ab, wenn er mich wahrgenommen hat. Das ist das Signal für die Saubande auf die Hufe zukommen und mir freudig grunzend entgegen zutraben.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Wollschweine sind im Gegensatz zu Hausschweinen keine Allesfresser - wobei einen kleinen Rest Pizza haben sie letztens nicht verschmäht und sich genüßlich darüber hergemacht. Weil mir die Tierchen mit ihren glänzenden munteren Äuglein und ihrem netten Gegrunze soviel Kurzweil und Vergnügen bereiten, wurde es schnell zu einem täglichen Ritual sie zu besuchen und die Schalen von Kartoffeln und Rüben, lahme Salatblätter und Apfelbutzen zu sammeln, um sie den Sauelis mitzubringen. Sie kennen mich nun schon ganz genau und wahrscheinlich riechen sie mich auch schon Meter weit gegen den Wind, denn sie haben ähnlich wie Trüffelschweine einen ausgeprägten Geruchssinn.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Ende Januar habe ich zu meiner Freude acht Schweinchen auf der Wulesaue-Insle vorgefunden. Die vier Neulinge haben noch die Reste blonder Frischlingsstreifen im Fell und sind etwas kleiner als die Alteingesessenen. Es blitzt ihnen auch noch eine Art kindliche Neugierde aus den Augen und ich war sofort verliebt in Iggy, Vreneli, Heidi und des Stuempli.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Am ersten Tag waren sie noch scheu, hielten sich im Hintergrund und haben sich nur am kargen Gestrüpp auf der Insel gelabt.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Aber schon am nächsten Tag haben sie es den alten Sauen nachgemacht und sich über die mitgebrachten Ruebli und Aepfeli hergemacht. Karotten, Gurken und Äpfel mag die schweinische Rasselbande am liebsten. Die Kleinen müssen sich noch schwer behaupten, denn sie werden von den Alten oft böse gebissen und vom Zaun verjagt. Gerade der Jagger ist da sehr unsozial und die Kleinen quietschen ganz schauerlich vor Schmerz. Aber ich habe es inzwischen geschafft den knurrigen Eber auszutricksen und auch den Jungsauelis zu ein paar Leckerbissen zu verhelfen.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Meine Schweineliebe geht mittlerweile schon soweit, daß ich auf dem Wochenmarkt die angefaulten Äpfel und nicht mehr zum Verkauf geeignetes Gemüse erbettle, was mir inzwischen schon von den freundlichen Marktfrauen hergerichtet wird.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Ja, und nun kommen die acht Saueli inzwischen im Schweinsgalopp, freudig grunzend und quickend angetrabt, sobald sie meine Witterung oder besser die der Aepfelis ausgemacht haben, und begrüßen mich mit überaus freudigen Grunzlis. Nach der Fütterung und den Streicheleinheiten werde ich von der schweinischen Rasselbande unter wohlwollendem, sattem Gegrunze bis ans Ende des Geheges begleitet.

Aus Wollschweine - Seekönigins Kuscheltiere ;-)

Noch wenige Tage, dann heißt es leider Abschied nehmen und ich hoffe zumindest die vier Kleinen im nächsten Jahr wieder anzutreffen. Vielleicht erkennen sie mich dann ja wieder, denn Wulesaue sind wie alle Schweine sehr intelligent und gar keine dummen Sauen. Die älteren Tiere hoffe ich natürlich auch wiederzusehen, es kann allerdings passieren daß sie gemetzget werden, da die Tiere aus den Landschlachtereien der Umgebung stammen. Das dunkle Fleisch der Wollschweine gilt unter Feinschmeckern als Delikatesse, denn es ist sehr hochwertig, da es nahezu cholesterinfrei und reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist.

Uf Widerluege!



Mittwoch, 5. Februar 2014

Die Königin glotzt TV

Nun hab ich mir doch einen riesigen Flachbildschirm zugelegt ;-) und glotz neuerdings TV - nämlich Emmas Sau-TV.
Hier die Emma.

Aus Emma oder ich glotz Sau-TV

Emma ist eine stattliche, rosa Sau. Sie ist so fett daß sie sich nur mühsam in ihrem Gehege herumschleppt. Man meint fast die zierlichen Schweinsfüßchen können den massigen Körper nicht tragen.
Am Schweinestall ist ein riesiger Flachbildschirm angebracht, mit dem man per Knopfdruck eine Kamera im Inneren des Stalls in Betrieb setzt.
Das find ich eine tolle Sache, besonders Stadtkinder die ja nicht viel von Haus- und Hoftieren wissen können hier eindrucksvolle Einblicke bekommen.

Aus Emma oder ich glotz Sau-TV

Natürlich bin auch ich gespannt ob die gute Sau Emma nun trächtig ist oder aber einfach nur ohlfett. Ich schätze sie wiegt sicher über drei Zentner.
Aufgrund ihrer Masse, der damit verbundenen Unbeweglichkeit und ihrer unsicheren Gangart schätze ich daß sie künstlich befruchtet wird oder wurde, denn einen geilen, rammelnden Eber auf ihrem Hinterteil wird sie sicher, zu ihren Speckmassen nicht auch noch tragen können. Ich fürchte dann brechen ihr grad die verhältnismäßig dünnen Füßchen weg. Zudem denke ich daß es ein viel zu großer Aufwand wäre, einen Eber extra zur Begattung, also nur für wenige Tage dort anzufahren. Wobei, einen Partner zur Gesellschaft würde ich Emma wirklich wünschen denn sie ist, bis auf die zweibeinigen Besucher am Gehege, eine wirklich arme, einsame Sau.

Wie auch immer - ich bin jedenfalls gespannt ob ich da eventuell einen Wurf Ferkelchen beglotzen darf. Wie es aussieht bin ich allerdings einer der wenigen Besucher des Seeburgparks, der das tolle Progamm einschaltet. Emma-TV ist wohl nicht spektakulär genug - oder vielleicht noch nicht. ;-)



Freitag, 20. September 2013

„O' zapft is!“

Das letzte und zugleich dämlichste Fest in dieser Saison, in meiner Metropole am See ist eröffnet. Es zeichnete sich schon eine Weile ab, allüberall in den Schaufenstern sah ich Dirndln und Lederhosen - an schlanken Schaufensterpuppen. Mit alemannischen Fanfarenklängen von der hiesigen Fasnacht wurde heute mit einem Festumzug das Oktoberfest eröffnet. Mir sausen jetzt noch die Ohren von dem Gedöns - und was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Mir sin mir! Baden-Württemberger und koa Bayern ned! Sonst würd es hoaßa "Mir san mir". Und mir ham mit Dirndln und Lederhosn nix am Hut. Und wenn die Dirndln, also ned die aus Bayern, sondern die hiesigen, wüßta wie schee se allewei san, dann dätens ihra Gwand, ihra damisches, glei ablegn! (Bitt schee, a rechts Dirndl, soll sich fei ned angspocha fühla!) Die oan, die ham Stampfer - öh, i werd aber aber ned rot wenn i dös sog - i moan die ham dicke, fette Wadeln, die könnta bessa a Lederhosn samt Wadlnwärma trogn! Die anderen Möcht-gern-a-dirndl-sei, die ham an Ranza, die kenna in den Schurz vom Gwandel koi Schleifa binda, do reichts grad alleweil bloß zu ma Knoda! Und die allerschenschta Dirndln, dös san die - die welche koa Holz vor der Hüttn ham! Mei Maderln, wenn er bloß sehn dadet wie schee ihr san! I sogs allaweil, bei dena, da dät koa Müllermilch helfa, die daden dadurch a ned scheena werdn! Un vun de Mannsbuider, vu dena red i am besten gloa goar ned. A so an dammischa Latschali, der kummt mer aber ned under dös Holz vun meina Hüttn, des sog i hier grad amol so ganz direkt, solla sich a Gschpusi mit Wadalnwärmer, odr so goar koam Holz vor der Hüttn suacha!

I bin koa Bayer ned, a Dirndl scho glei gor ned, un deswega find i oa des Gwandel, dös wo da Himmi heit zum Wiesnauftakt in moaner Metropole am See, anglegt hod, grad a se derb wie d' Dirnln, vum so gar ned bayuwarischen See.
Dr Himmi hod sich heut grad in so a dammisches Gwand g'schmissa, wia all die goar ned fescha Dirndln und Mannsbuider vum See. A weiß blauer Weißwursthimmi, und so gar ned zu dem schena Dog passend.

Aus Juanas Himmelsbeobachtungen

Und der Turm von unserem Bahnhof, so scheint's, der hat sich sogar für den Festauftakt, einen Gamsbart ans Hütchen gesteckt.

Aus Juanas Himmelsbeobachtungen

... und die Musi spuit dazu!

Donnerstag, 1. August 2013

Seltsame Spezies

Manch seltsame Kreatur
bevölkert am See die Natur.

Aus Lauter kleine Punks
Irgendwie punkig, gell?

Aus Lauter kleine Punks
Hat auch was von einem traurigen Clown.

Aus Lauter kleine Punks
Könnte ein Nachfahre vom Urzeitvogel sein!

Aus Lauter kleine Punks
Habe ich etwa ein Küken vom legendären Seegeier der schon vor Millionen Jahren ausgestorben ist, entdeckt?

Aus Lauter kleine Punks
Bestimmt standen die Kleinen im Mittelalter bei der Mode für Queen Elisabeth die I. von England Modell! Die Ähnlichkeit ist irgendwie verblüffend - oder nicht?



Sind die nicht süß? Am liebsten hätte ich sie eingepackt und mitgenommen - alle fünfe miteinander. :-)