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Freitag, 5. Februar 2016

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Lichte Momente ...


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

gibt es derzeit am See, und nicht nur am See, recht selten. Neblig und klamm sind die meisten Stunden des Tages und trüben die Sicht auf See und Rhein. Reißt der Himmel, meist erst am späten Nachmittag, auf, dann tauchen dreckig graue Kunstwolken die Welt in ein diffuses Licht. Trostlos wie der Himmel sind auch die weiten grauen Schlickflächen die von einem viel zu niedrigen Wasserstand zeugen.

Montag, 16. Februar 2015

Armes kleines Schwein

Die Warnungen der Eltern verhallten im Wind,
es eilte zum Ufer des Sees, geschwind.
Trotz aller Vernunft und Verbote,
streckte es Nase und Pfote,
zu weit in den eisigen Wind aus Norden!

Der Sturm dem Ferkel um die Ohren pfiff,
der Rotz aus seiner Nase lief!
Und eh es sich versah,
nicht wußte was geschah,
sind seine Pfötchen steif geworden!

Der Rüssel wird lang und länger,
dem Schweinchen wird's bang und bänger!
Das Eis ringsum schaurig knistert
und der tosende Wind der flüstert:
"Hab keine Angst und komm mit mir nach Norden!"

Sie fanden das Schweinchen am nächsten Morgen,
sein Gesicht fröhlich, so ganz ohne Sorgen.
Zum Schluß die Moral von der Geschicht':
streck deine Nase nicht,
zu weit in den beißenden Wind aus Norden.

Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages




Samstag, 7. Februar 2015

Scheußlich schön!


Aus Ein strenger Nord-Ostwind zaubert

Normalerweise benutze ich keine, sich widersprechenden Adjektive. Entweder ist etwas scheußlich oder es ist schön. Heute habe ich für mich entdeckt daß es doch etwas gibt, was scheußlich und schön zugleich ist!

Aus Ein strenger Nord-Ostwind zaubert

Seit dem letzten Mittwoch weht am See ein eisiger Nord-Ostwind, der einem die Strenge des Winters so richtig spüren läßt.
Warm anziehen ist nicht das Problem, aber egal mit was für Handschuhen ich unterwegs bin, die Finger werden, auf dem Rad oder beim Photographieren, schon nach kurzer Zeit schmerzhaft klamm.

Mit aller Gewalt warf der schneidende und bissig kalte, mitunter sehr stürmisch auffrischende Nordostler nun vier Tage lang das Wasser unerbittlich gegen das Südufer des Konstanzer Trichters. Die Wogen des aufgepeitschten Sees, dessen Temperatur mit 4,5° noch im Plusbereich liegt, hinterließen so manch eindrucksvolle Kunst am steilen, mit großen Steinbrocken befestigten Gestade.

Besonders beeindruckend fand ich den Kormoran aus Eis, der, gleich seinem lebenden Vorbild, seine nassen Flügel im Wind trocknet.

Aus Ein strenger Nord-Ostwind zaubert





Samstag, 10. Januar 2015

Mit bunten Farben malt der Tag - Opus in zwei Akten

1. Akt - Frühling für einen Tag

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Mit herrlich warmer Wintersonne, zum Teil recht heftig auffrischendem, aber nicht unangenehm temperiertem Föhnsturm und unglaublichen 16,2°, gab es heute am See einen wunderbaren Tag.
Da ich derzeit auf Photosafari nach seltenen Vögeln bin, beschloß ich dem See, seiner einmaligen Fernsicht auf die schneebedeckten Voralpen und den sagenhaften Wasserberg, den Rücken zu kehren und gen Westen, den Rhein hinunter, und dem Wind entgegen, zu radeln. Für einen zehnten Januar recht leicht, aber relativ winddicht bekleidet, machte ich mich auf den Weg, Richtung dem, in der Schweiz gelegenen, malerischen Städtchen Ermatingen. Bisweilen hatte ich arg zu kämpfen, gegen den stetigen und mitunter sturmartig auffrischenden Westwind anzukommen und mir wurde ziemlich schnell, ziemlich heiß, in meiner Frühlingswind-Radlerkluft.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Photopausen legte ich natürlich im Gottlieber Ried, in der Badi (Freibad) Triboltingen und an sämtlichen Schlängelwegen zum Ufer ein. Die von mir, Anfang Dezember, auf der Wollschweininsel ausgemachten seltenen Wasservögel, habe ich heute, beziehungsweise gestern schon, wieder entdeckt, mich heute erfolgreich herangepirscht, und endlich ein paar akzeptable Bilder gemacht. Teil 1 meiner Photosafari-Mission war erfolgreich erfüllt. Fröhlich radelte ich, mein Velo und meine Schuhe, inzwischen lehmverkrustet und schlammbeschmiert, zur Ermatinger Schiffsanlegestelle. Von dort hat man einen herrlichen Blick über den Hegau mit seinen erloschenen Vulkanbergen, von hier aus auf den Hohenstoffeln mit seinen charakteristischen zwei Bergrücken und den Hohentwiel, ganz deutlich ist in der klaren Föhnluft die Festungsruine zu erkennen.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Gegenüber liegt die fruchtbare Gemüseinsel Reichenau mit ihrer berühmten Pappelallee.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Nach Osten blickt man über das Schilf des weitläufigen Naturschutzgebietes, auf die Silhouette des Konstanzer Münsters und dahinter das Panorama der schneebedeckten Berge.

Aus Mit bunten Farben malt der Tag - Frühlingseinbruch im Januar

Zum Teil hatte ich wirklich Mühe die Kamera einigermaßen ruhig zu halten und mitunter, gerade auf schmalen Stegen, das Gleichgewicht zu halten, dafür wurde ich aber mit herrlichen Farben, wunderbaren Kontrasten und genießerischen Augenblicken überreich belohnt. Den zweiten Teil meiner vogelkundlichen Mission konnte ich leider nicht erfüllen, was ich aber in Anbetracht der unzähligen Glücksmomente, die mir dieser unerwartet schöne Frühlingstag beschert hat, durchaus verschmerzen kann.^^
Zurück radelte es sich, mit viel Rückenwind, fast wie von selbst.





Samstag, 3. Januar 2015

Tauwetter

Seit gestern regnet es am See und vom herrlich weißen Schnee bleibt nichts als ein unansehnlich dreckiger Rest, durchsetzt mit dem Müll, sorgloser und, für meinen Begriff, übermäßiger Silvesterfeiern.
Was aber bleibt, ist die Erinnerung an den ersten Schnee, seit nahezu 24 Monaten, am See.

Aus Neujahrstag - Im Schnee über die Felder an den Rhein

Aus Neujahrstag - Im Schnee über die Felder an den Rhein

Aus Neujahrstag - Im Schnee über die Felder an den Rhein

Aus Neujahrstag - Im Schnee über die Felder an den Rhein

Freitag, 2. Januar 2015

Schneegänse am Seerhein


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Von weitem dachte ich was für ein schönes Bild, junge Schwäne vor einer schneebedeckten Sandbank im herrlich blau schimmernden Rhein. Im Näherkommen realisierte ich jedoch erstaunt daß die schönen Tiere keine Schwäne, sondern Gänse waren.
Ob das wohl Schneegänse sind?
Nein, wohl eher ein paar ganz, ganz schlaue Hausgänse, die rechtzeitig vor dem Fest Reißaus genommen haben.
Welche Gans will denn schon als Weihnachtsbraten enden? Schließlich hat so eine Gans eine Lebenserwartung von 30 Jahren.

Update: Es sind tatsächlich Schwäne, und zwar Singschwäne.

Donnerstag, 1. Januar 2015

Eine Winterblume


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Recht ausgefallene Blüten kreiert der Winter mitunter.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Und es schneit und es schneit und es schneit ...


Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Inzwischen bleibt der Schnee sogar auf den schlecht isolierten Dächern ringsum liegen. Gestern wollte ich am Hafen, dem Steg mit dem Pegelstandsmesser, auf dem hoch oben die leicht geschürzte, dickbusige "Imperia" thront und dem, der Hafenmeile anschließendem, Stadtgarten ein paar winterliche Eindrücke festhalten. Dort sieht es leider wie auf einer Großbaustelle, mit anschließendem haushohem Christbaumfriedhof, aus - letztes Aufräumen nach dem vierwöchigen "Weihnachtsmarktspektakel am See". Wird langsam auch Zeit! Jedenfalls war eine Photosession vom Schnee am Hafen unmöglich, von winterlicher Idylle vor dem alten Konzilsgebäude und den vielen schneebedeckten Platanen ringsum, kann ich also nur träumen.
Dafür bin ich heute an den Seerhein geradelt, es fährt sich tatsächlich besser als es sich läuft, wollte doch mal schauen wie mein schon so oft gesehener Blick auf den Wasserturm und die alte Bleiche, im winterlichen Kleid und bei heftigem Schneetreiben anzusehen ist.

Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Ich persönlich finde den Schnee herrlich! Auch wenn ich sonst immer groß töne daß ich froh bin, daß es am See so wenig Schnee gibt und ich mich insgeheim diebisch freue, wenn es keine weiße Weihnachten gibt. Eigentlich freue ich mich nicht nur über den herrlich vielen Schnee, sondern auch über die, welche sich harmoniesüchtig bis zum geht nicht mehr, weiße Weihnachten wünschen, obwohl sie über die Festtage nur fressen, in den Fernseher glotzen und froh sind, wenn die Verwandtschaft wieder daheim ist und die blöden Geschenke umgetauscht sind. Genau die, die schimpfen jetzt über die wunderbare, und am See so rare, weiße Pracht. Schnee schippen und Scheiben frei kratzen entspricht wohl nicht des Sesselfurzers Wintertraum.^^
Von mir aus darf es noch ein paar Tage so bleiben, allerdings wünschte ich mir für morgen einmal ein paar niederschlagsfreie Stunden, denn es ist bei dem Schneegestöber unmöglich die Kamera trocken zu halten. Trotz all dem Bedürfnis weitere schöne Bilder von wenigen weißen Wintertagen am See zu schießen, ist es einen Defekt an der, von mir so geliebten, Panasonic nicht wert.
Am Neujahrstag soll es bei Minustemperaturen sogar sonnig werden. Ich laß mich überraschen.

Samstag, 27. Dezember 2014

Juhee! Es hat tatsächlich Schnee am See!


Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Gestern noch - die Wiesen saftig grün,
sah ich Löwenzahn und Gänseblümchen blüh' n.
Heut' ist alles zudeckt
- das hat der Winter ausgeheckt -
mit herrlich weißem Schnee.
Am Ufer g' friert der See.
Sogleich hab ich mich aufgemacht,
der rare Schnee hat mich so angelacht.
Und jauchzend, wie ein kleines Kind,
Spuren machend, wo noch keine sind,
hüpft ich über Weg und Feld
und genoß die winterweiße Welt.

Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Aus Juhee! Der erste Schnee am See

Aus Juhee! Der erste Schnee am See


Dienstag, 16. Dezember 2014

Berge, See und Sonne ...


Aus Berge, See und Sonne ...

Aus Berge, See und Sonne ...

Impressionen der ersten winterwarmen Dezembersonnentage am See.






Dienstag, 11. März 2014

Zeitzeugen vergangenen Lebens

Der gestrige Tag war wieder herrlich sonnig, nicht ganz so warm wie der Sonntag, aber was will man mehr von einem frühen Frühlingstag erwarten.

Aus Dunstige Frühlingsausblicke am Südufer des Obersees

Da die Luft trotz der warmen Sonne irgendwie klamm, und trotz der niedrigen Luftfeuchte wieder dunstig war, beschloß ich den niedrigen Winterwasserstand vom Altnauer Steg aus, zu betrachten. Wenn schon keine Fernsicht herrscht, dann schaut man halt nach lohnenswerten Motiven vor der Nas.

Aus Dunstige Frühlingsausblicke am Südufer des Obersees - Altnauer Stelli

Der Steg ragt 270 Meter weit in den Obersee hinaus und überbrückt dabei eine sehr ausgedehnte und ökologisch sehr wertvolle Flachwasserzone. Vom Strand bis zur Halde bietet dieses lichtdurchflutete Stück Ufer, Lebensraum für eine Vielfalt von Wasserpflanzen, Insektenlarven, Muscheln und anderen Kleinstlebewesen. Viele Jungfische haben hier ihre Kinderstube und während der Winterzeit finden hier zahlreiche Wasservögel aus nördlicheren Gefilden einen Platz zum überwintern.

Aus Dunstige Frühlingsausblicke am Südufer des Obersees

Ganz so beeindruckend wie die Photos vom Untersee sind die Bilder gestern nicht geworden, dafür sah ich aber die Reste eines versunkenen Zeitzeugnisses, vergangenen Lebens. Dort wo heute Horden von Touristen die Schiffe der weißen Flotte stürmen, um den See zu überqueren, gab es im 17. und 18. Jahrhundert eine Winteranlegestelle der Waren- und Lastschiffe am See.

Aus Dunstige Frühlingsausblicke am Südufer des Obersees

Lange Reihen von Fichtenstämmen wurden parallel, mit der Spitze voraus, in den Seegrund getrieben, die Zwischenräume wurden mit Bruchsteinen und Baumstämmen gefüllt und mit Sandsteinplatten abgedeckelt. So konnten Lastschiffe ihre Ware problemlos löschen, sie wurde an der "Stelli" umgeladen und dann von kleineren Schiffen ans Ufer transportiert.

Aus Dunstige Frühlingsausblicke am Südufer des Obersees

Eine noch größere "Stelli", wie die Thurgauer ihr Zeugnis vergangener Zeiten liebevoll nennen, muß im benachbarten Kesswil zu bewundern sein. Dies wird dann eines meiner nächsten Ziele werden - schließlich gibt der "Lacus Planus" nicht alle Tage seine großen Geheimnisse preis ...

Aus Dunstige Frühlingsausblicke am Südufer des Obersees - Altnauer Stelli



Samstag, 8. März 2014

Am Inselufer

Derzeit genieße ich lange Spaziergänge am weiten Ufersaum des Sees. Der winterlich niedrige Wasserstand gibt manch Geheimnis preis, welches sonst, von den Fluten wohl behütet, meinen neugierigen Blicken verborgen bliebe. Ich mag den Kontrast der hellen Steine am Ufersaum, zum tiefen Blau des Sees. Dazwischen der graublaue Streifen der Flachwasserzone, in der die Wellen sanft über die, zum Teil nur knapp unter der Wasseroberfläche liegenden Kies- oder je nach dem, Sandbänke rollen.

Aus Am Inselufer

Aus Am Inselufer

Aus Am Inselufer



Dienstag, 18. Februar 2014

Die Seekönigin braucht Gummistiefel!


Aus Ein winterlich niedriger Wasserstand am Seerhein erlaubt neue Eindrücke

Ein winterlich niedriger Wasserstand am Seerhein erlaubt neue Eindrücke. Hätte man denn das rechte Schuhwerk im Schrank, dann ließen sich diese noch um einiges erweitern.

Aus Ein winterlich niedriger Wasserstand am Seerhein erlaubt neue Eindrücke

Wobei Schlammspringen wirklich richtig Spaß macht!

Aus Ein winterlich niedriger Wasserstand am Seerhein erlaubt neue Eindrücke

Ich würd echt gern von Sandbank zu Sandbank hüpfen und mit den Enten und Belchen inmitten des Rheins sonnen und dabei zur Abwechslung mal einen Blick von der Rheinmitte aufs Ufer werfen.

Aus Ein winterlich niedriger Wasserstand am Seerhein erlaubt neue Eindrücke

Jetzt stehen ein paar schlammverkrustete Schuhe vor der Türe, die hoffentlich morgen wieder trocken sind.

Aus Ein winterlich niedriger Wasserstand am Seerhein erlaubt neue Eindrücke