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Freitag, 20. November 2015

Wetterumschwung

Wie der unnatürlich heiße Treibhaussommer verabschiedet sich das unnatürlich milde Novemberwetter abrupt. Ein krasser Temperatursturz steht bevor, die Belastung für den menschlichen Kreislauf enorm. Heute schüttet es wie aus Kübeln, was der extrem niedrige Wasserstand auch brauchen kann.
Der Pegelstand ist für diese Jahreszeit ungewöhnlich niedrig und wird sich sicher nicht übern Winter auffüllen. Ich bin einmal gespannt wie tief der Wasserstand im frühen Frühjahr sein wird, wenn der Pegel, den eigentlichen Niedrigwasserstand erreicht hat. Immerhin ist der Bodensee das Trinkwasserreservoir des Südwestens. Der Seerhein ist derzeit eigentlich nur noch in der Schiffahrtsrinne vorhanden. Aber wer macht sich angesichts der immens steigenden Zahl der Kulturbereicherer und der Terrorpropaganda noch Sorgen um die eigene Trinkwasserversorgung?

Meine Eindrücke der letzten beiden, unnatürlich warmen, Novembertage.
Vorgestern auf der Insel Reichenau:



Gestern am schweizerischen Ufer des Obersees:



Man beachte übrigens den "fast" streifenfreien Himmel über der Reichen Au. Die Betonung liegt auf fast, denn es kommt darauf an in welche Himmelsrichtung man blickt. Im Norden und Osten scheinbar blau, aber sobald man die Sonne nachmittags ins Visier nimmt, wird man der allgegenwärtigen manipulativen Verstümmelung gewahr.




Mittwoch, 27. Mai 2015

Die Bank am Gnadensee


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Und wieder fünf Tage später ...

Trotz weiterer, mehr oder weniger starker Regenfälle liegt der Wasserstand des Sees heute bei 428 cm und ist somit um 3 cm gesunken.
Im letzten Jahr war der Mai schon unverhältnismäßig kalt und naß, wenig wonnig und sonnig. Der Mai in diesem Jahr überbietet den letztjährigen sogar noch um ein Quentchen.
Nun stehlen die Verbrecher in Menschengestalt, uns auch noch den typischen Frühlingsmonat, den Mai.
Wenn wir schon mal beim Thema sind: Heute gab es erstaunlich wenige Aerosolausbringungen, ab morgen soll das Wetter besser werden. Nur ein Wolkengemisch, keine Streifen, hat die Sonne getrübt.
Ich schau für euch in den Himmel und berichte meine Beobachtungen. Besser wäre natürlich, ein jeder nähme sich die Zeit den Himmel und die Veränderungen der Natur selbst zu erfahren,

Samstag, 23. Mai 2015

6 Tage später ...


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Der Pegel des Sees ist in den letzten 6 Tagen um weitere 15 cm gestiegen und steht nun bei 4, 31 Metern. Ab einem Wasserstand von 4, 80 Metern wird es für viele Uferbereiche kritisch, dann spricht man am Bodensee von Hochwasser. Nach den jüngsten Schneefällen in den Bergen frage ich mich wo all das Schmelzwasser, welches da noch den Rhein herunter kommen wird, hin soll.

Samstag, 16. Mai 2015

Meldung zum Wasserstand am See


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Mal wieder über die Reichenau geradelt und mein diesjähriges Motiv für eine Fotostrecke abgelichtet.
Der Pegel steigt und steigt.
Heute, am 16. Mai, ist die künstliche Landzunge vollkommen überspült, die Bank steht nun wenig idyllisch am Wegesrand. Das Wasser reicht weit über den siebten Pfosten hinaus.

Am 5. Mai stand die gemütliche Bank mit Blick über den Gnadensee, auf Allensbach, noch im trockenen. Das Wasser reichte bis zum dritten Pfosten.
Freitag, der 8. Mai: das Wasser steht schon weit hinter dem sechsten Pfosten. Die Aussicht auf der Bank kann man nur noch ohne Schuhe genießen.

Die ersten gestapelten Sandsäcke, vorbereitend für den Ernstfall, habe ich schon gesichtet.

Freitag, 8. Mai 2015

Nach dem Regen

Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Die Regenfront welche in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über den See zog, ließ den, ohnehin schon hohen Pegel des Sees, noch einmal gewaltig ansteigen. Seit dem 2. Mai um über 50 cm. Und es liegt noch eine Menge Schnee auf den Bergen überm See. Die Wassertemperatur des Sees liegt bei +/- 12,5 Grad.
Von Kleinigkeiten abgesehen, gab es heute einen angenehm warmen und sonnigen Maitag. Die nächste nächtliche Regenfront ist aber schon im Anzug.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Die Regenfront zieht auf


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Statt vorausgesagter sommerlicher Hitze, war der Tag bei rund 18 bis 21°, eher mild und trotz frischem Wind aus Westen zum Teil unangenehm schwül, dabei war die Luftfeuchtigkeit mit 58% eher gering. Insgesamt besehen war es wieder nichts mit einem wonnigen Maientag.

Mittwoch, 18. März 2015

Ein malerisches Idyll

Am gestrigen herrlichen Frühlingstag zog es mich einmal mehr hinaus auf die Insel Reichenau. Wie sehr habe ich die Ausflüge auf die malerische Insel über den Winter vermißt. Jetzt, wo die Touristensaison noch nicht angelaufen ist, genieße ich die Umrundung der schönen Insel auf dem Fußgängerweg entlang des Ufers.

Aus Malerisches Idyll

In wenigen Wochen werde ich den rasenden Bikern mit ihren windschnittigen Helmen und futuristisch anmutenden Brillen wieder den Vorrang lassen und mich auf den landwirtschaftlich genutzten, stillen Feldwegen an der Beschaulichkeit des fruchtbaren Eilands ergötzen.
Aber noch sind die Ufer weit und leer, vor allem sind die Grundstücke direkt am See noch nicht von den Besitzern gegen unbefugtes Betreten gesichert. Wenn die Touristen und die rasenden Biker wie die Schmeißfliegen über das malerische Idyll einfallen, verrammeln die Insulaner ihren Besitz mit Ketten und Sperren, wohin man schaut sieht man Schilder auf den groß "Betreten verboten" steht oder "Privatgrundstück - KEINE öffentliche Toilette".
Aber noch ist es nicht soweit und das werde ich reichlich auskosten.
Wäre ich malerisch veranlagt, so gäbe es hier eine Unmenge an Motiven welche sich mit Öl auf Leinwand pinseln ließen.

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Viel von der blauen Farbpalette hätte ich als Malerin für den Himmel gestern nicht gebraucht, denn von frühlingshaften Himmelblau war leider, einmal mehr, nicht viel zu sehen, auch wenn die Temperaturen an windgeschützten Stellen sehr mild waren. Noch blüht und grünt es wenig auf der Insel und die augenfälligsten Farbtupfer sind die unzähligen Fischerboote, welche oft noch im Winterschlaf an den schilfbewachsenen Kiesstränden liegen. Erstaunlich finde ich immer wieder die Kreativität mit denen die Reichenauer ihre Anwesen verschönern. Bald kommen die unzähligen Palmen und Kakteen wieder aus den Gewächshäusern in die Gärten - immer und immer wieder eine Augenweide.

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Aus Malerisches Idyll

Bald, schon bald werde ich wieder, mindestens einmal die Woche, über die herrliche Insel radeln, frisches Gemüse einkaufen und das malerische Idyll genießen.


Sonntag, 2. November 2014

Allgegenwärtig

Aus Allgegenwärtig - Nebel

Ein ständiger und ungern gesehener Gast logiert derzeit am See - der Nebel.
Nicht immer kann sich die Sonne gegen die allgegenwärtigen, klammen Nebelschwaden durchsetzen. Es ist wie ein Lotteriespiel, gestern hatten wir ganz unerwartet Glück.
Wie von Geisterhand betätigt lösen sich die Nebel urplötzlich auf und es ist auf einmal, wenn auch verhalten, für wenige Stunden sonnig und angenehm mild.

Aus Allgegenwärtig - Nebel

Aus Allgegenwärtig - Nebel

Aus Allgegenwärtig - Nebel

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mein Inselglück

Die Sonne scheint herbstlich warm, ein angenehmer Südwind weht über das tiefblaue Wasser. Die Ufer weit und menschenleer, sanfte Wellen rollen anmutig über die Kiesel - Stille, nur die Möwen lachen heiser im Vorüberflug.

Aus Panoramabilder


Aus Panoramabilder

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Der Oktoberausblick

Den gestrigen Oktoberausblick, vom kleinen Steg auf der Insel Reichenau, habe ich trotz der massiven Sonnenattacke, wie immer genossen und möchte meinen Lesern diesen visuellen Genuß nicht vorenthalten.

Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Zum Abschluß meiner Bilderserie "Einen verwaschenen Sommer lang ... " präsentiere ich das herrliche Panorama einmal in einem Rundumblick.
Hier der nun vielfache gezeigte Blick nach Nordwesten

Aus Panoramabilder

und zur Abwechslung einmal nach Nordosten, Richtung Inseldamm mit seiner Pappelallee, geblickt.

Aus Panoramabilder

So wie die Landschaft mittlerweile herbstlich geprägt ist, so wandelt sich nun auch die Gemüsepallette der fruchtbaren Insel. Die Gurkensaison ist schon zu Ende, die Weinlese fast abgeschlossen und die Zeit der herrlich schmackhaften Tomaten ist gezählt. Kürbisse zieren die Felder, Lauch, Kohl, Sellerie und Feldsalat sollen nun den Speisplan bereichern.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Einen verwaschenen Sommer lang ...

und noch ein bißchen länger habe ich bei meinen Ausflügen auf die Insel Reichenau, von einen kleinen Steg aus, über den Gnadensee, so nennt man den flachen Teil des Untersees, am Nordufer der fruchtbaren Insel, geblickt. Jedesmal bot sich ein ganz anderes Bild. Das Farbenspiel, welches Licht und Schatten, Sonneneinstrahlung, Wolken, Wassertiefe, Wind und Wellen, vorangegangene Regengüsse, der mehr oder weniger starke Algenbewuchs und der lehmigen, helle Untergrund boten, war und ist besonders schön. Den Fahrradkorb brechend vollgefüllt mit frischem Gemüse aller Art, "gefundenen" Brombeeren, Kirschen, Mirabellen oder Zwetschgen - je nach Saison- und einem dicken Bund Schnittlauchblüten für mein Frühstücksbutterbrot, habe ich den Augenblick, der meist zum Verweilen einlud, jedesmal genossen.
Jetzt wo sich die Touristensaison dem Ende zuneigt und die Inselrundradler ihre Rennmaschinen wieder zum überwintern in die Garage stellen, wird die wiedereinkehrende Ruhe und die ländliche Gemütlichkeit meinen visuellen Hochgenuß, zum Abschluß eines jeden Besuchs, um ein Vieles bereichern.


Das erste Bild entstand Mitte Mai, das zweite Photo im Juni, da kam mir die Idee dieses herrliche Idyll über den Sommer hinweg, in einem Potpourri, photographisch festzuhalten. Bild drei bis sechs entstanden im Juli, sieben und acht im August, die restlichen Ansichten sind vom September. In diesem Monat war ich besonders oft auf Gemüsekauf, da meine Eßbar auf Altanien in diesem verwaschenen Sommer nicht wirklich ertragreich war.

Hier noch einer meiner liebsten Septemberblicke, bei dem ein verlorener Autoreifen, sie dienen den Fischern oft als Bootspoller, den Kontrast zum lehmigen Seegrund, künstlerisch gesehen, beeindruckend in Szene setzt.

Aus Einen verwaschenen Sommer lang - Blick über den Gnadensee


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Der September am See

Mindestens einmal die Woche fahre ich zum Gemüse und Obst kaufen, und natürlich wegen der Schönheit der Landschaft, auf die Insel Reichenau. Dort angekommen, sticht einem als erstes die neurenovierte, romanische Kirche "St. Georg" ins Auge. Schon im wenig sommerlichen August habe ich mich an den vielen kalten und sonnenlosen Tagen an einem Blick erfreut: die pastellgelbe Kirche hinter einem Meer von bunten Sommer- und gelben Sonnenblumen. Dieses freundliche, farbenfrohe Bild hat mich stets in Sommerlaune versetzt, auch wenn das Wetter schon im August eher herbstlich, oft trostlos und düster daher kam.

Aus St. Georg im Spät- und Altweibersommer

An den allerwenigsten Tagen zeigte sich das, seit dem Hochmittelalter nahezu im Original erhaltene Gotteshaus unter einem wenigstens annähernd blauen und wenig verschandelten Himmel.

Aus St. Georg im Spät- und Altweibersommer

Die folgenden Bilder sollen ohne große Worte das Wetter im September dokumentieren, welches von dichter Bewölkung und viel zu kalten Temperaturen geprägt war. Trotz niederer Temperaturen und kühlen Winden, meist aus östlichen und nördlichen Richtungen, war es streckenweise unnatürlich schwül, so auch am gestrigen 30. September. Dies ist einwandfrei der ausgebrachten Dunstglocke, der täglichen Aerosoloperationen zuzuschreiben.

St. Georg im September: Bild 1-3 sind vom 4., 10. und 19. September, Bild 4-6 habe ich am 23., 25. und 30. September aufgenommen.


Während es im Norden Deutschlands verbreitet sonnig gewesen sein soll (?, laut den verlogenen Meteorologen), regierten in meinem Königreich, am letzten Zipfele, die dichten Kunstwolken und die, für diese Jahreszeit nicht normalen Nebelschwaden und Dunstschichten.