Wie der unnatürlich heiße Treibhaussommer verabschiedet sich das unnatürlich milde Novemberwetter abrupt. Ein krasser Temperatursturz steht bevor, die Belastung für den menschlichen Kreislauf enorm. Heute schüttet es wie aus Kübeln, was der extrem niedrige Wasserstand auch brauchen kann.
Der Pegelstand ist für diese Jahreszeit ungewöhnlich niedrig und wird sich sicher nicht übern Winter auffüllen. Ich bin einmal gespannt wie tief der Wasserstand im frühen Frühjahr sein wird, wenn der Pegel, den eigentlichen Niedrigwasserstand erreicht hat. Immerhin ist der Bodensee das Trinkwasserreservoir des Südwestens. Der Seerhein ist derzeit eigentlich nur noch in der Schiffahrtsrinne vorhanden. Aber wer macht sich angesichts der immens steigenden Zahl der Kulturbereicherer und der Terrorpropaganda noch Sorgen um die eigene Trinkwasserversorgung?
Meine Eindrücke der letzten beiden, unnatürlich warmen, Novembertage.
Vorgestern auf der Insel Reichenau:
Gestern am schweizerischen Ufer des Obersees:
Man beachte übrigens den "fast" streifenfreien Himmel über der Reichen Au. Die Betonung liegt auf fast, denn es kommt darauf an in welche Himmelsrichtung man blickt. Im Norden und Osten scheinbar blau, aber sobald man die Sonne nachmittags ins Visier nimmt, wird man der allgegenwärtigen manipulativen Verstümmelung gewahr.
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Freitag, 20. November 2015
Dienstag, 24. Februar 2015
Sing Schwan, sing!
Letzten Sonntag habe ich noch einmal meine Jahreskarte für die Insel Mainau ausgenützt, bevor sie ungültig wird.
An kalten Wintertagen steuert man normalerweise bei Besuchen auf dem tropischen Eiland, zuerst das Schmetterlings- und dann das Palmenhaus an, um sich dort in feuchttropischer Hitze aufzuwärmen und um sich vom tristen Wintergrau erholend, an bunten, exotischen Schmetterlingen oder farbenprächtigen Kakteenblüten zu ergötzen.
Nachdem ich am See angekommen, schon vor der Brücke zur Blumeninsel, ungewohnte, melancholische, aber durchaus melodiös posaunende und trompetende Rufe vernahm, war mir klar, daß ich diesmal auf der Mainau, weder Palmen, Kakteen noch Schmetterlinge besuchen, sondern die Vogelwelt der Blumeninsel Mainau erkunden wollte.
Was in aller Welt mochten das für Tiere sein, welche an einem Sonntag, in einer stillen, seichten Bucht des Überlinger Sees solch ein Spektakel vollführten?
Endlich durch die Kassenschranke und auf der Brücke zur Insel, entdeckte ich eine stattliche Anzahl von 50 bis 70 Schwänen und versuchte mit dem Tele der Kamera, zwischen all den Schwänen die "Sänger" auszumachen. Aber da waren nur Schwäne und Stockenten und es dauerte just einen ganz kurzen Augenblick, bis ich realisierte daß diese prächtigen weißen Vögel keine heimischen Höckerschwäne, sondern Singschwäne waren.
Singschwäne sind etwas kleiner als Höckerschwäne und haben einen kürzeren, weniger gebogenen Hals, eindeutigstes Unterscheidungsmerkmal ist jedoch der höckerlose, markante, gelb schwarze Schnabel.
Die Brutgebiete des Singschwans liegen in Nordeuropa und Sibirien, auch auf Island und in Skandinavien ist der Singschwan ein häufiger Brutvogel. Am Bodensee ist er ein regelmäßiger Wintergast, seine Ankunft am See kündigt den nahen Winter an.
Sein wohlklingender lateinischer Name ist Cygnus cygnus, wobei Cygnus die Gattung der Schwäne bezeichnet, der Singschwan ist also der Schwan unter den Schwänen.
Einfach wunderschön, so anmutig und der Gesang einfach betörend!
Wahrscheinlich habe ich in diesem Winter keine Gelegenheit mehr, den Singschwan aus der Nähe betrachten zu können, denn ab März ziehen sie zurück in ihre angestammten Brutgebiete. Dabei hatte ich sie doch schon einmal im Fokus meiner Kamera und dachte in meiner Unwissenheit, es seien, der Gefangenschaft entflohene Gänse.
An kalten Wintertagen steuert man normalerweise bei Besuchen auf dem tropischen Eiland, zuerst das Schmetterlings- und dann das Palmenhaus an, um sich dort in feuchttropischer Hitze aufzuwärmen und um sich vom tristen Wintergrau erholend, an bunten, exotischen Schmetterlingen oder farbenprächtigen Kakteenblüten zu ergötzen.
Nachdem ich am See angekommen, schon vor der Brücke zur Blumeninsel, ungewohnte, melancholische, aber durchaus melodiös posaunende und trompetende Rufe vernahm, war mir klar, daß ich diesmal auf der Mainau, weder Palmen, Kakteen noch Schmetterlinge besuchen, sondern die Vogelwelt der Blumeninsel Mainau erkunden wollte.
Was in aller Welt mochten das für Tiere sein, welche an einem Sonntag, in einer stillen, seichten Bucht des Überlinger Sees solch ein Spektakel vollführten?
Endlich durch die Kassenschranke und auf der Brücke zur Insel, entdeckte ich eine stattliche Anzahl von 50 bis 70 Schwänen und versuchte mit dem Tele der Kamera, zwischen all den Schwänen die "Sänger" auszumachen. Aber da waren nur Schwäne und Stockenten und es dauerte just einen ganz kurzen Augenblick, bis ich realisierte daß diese prächtigen weißen Vögel keine heimischen Höckerschwäne, sondern Singschwäne waren.
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| Aus Sing Schwan, sing |
Singschwäne sind etwas kleiner als Höckerschwäne und haben einen kürzeren, weniger gebogenen Hals, eindeutigstes Unterscheidungsmerkmal ist jedoch der höckerlose, markante, gelb schwarze Schnabel.
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| Aus Sing Schwan, sing |
Die Brutgebiete des Singschwans liegen in Nordeuropa und Sibirien, auch auf Island und in Skandinavien ist der Singschwan ein häufiger Brutvogel. Am Bodensee ist er ein regelmäßiger Wintergast, seine Ankunft am See kündigt den nahen Winter an.
Sein wohlklingender lateinischer Name ist Cygnus cygnus, wobei Cygnus die Gattung der Schwäne bezeichnet, der Singschwan ist also der Schwan unter den Schwänen.
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| Aus Sing Schwan, sing |
Einfach wunderschön, so anmutig und der Gesang einfach betörend!
Wahrscheinlich habe ich in diesem Winter keine Gelegenheit mehr, den Singschwan aus der Nähe betrachten zu können, denn ab März ziehen sie zurück in ihre angestammten Brutgebiete. Dabei hatte ich sie doch schon einmal im Fokus meiner Kamera und dachte in meiner Unwissenheit, es seien, der Gefangenschaft entflohene Gänse.
Dienstag, 16. Dezember 2014
Berge, See und Sonne ...
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| Aus Berge, See und Sonne ... |
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| Aus Berge, See und Sonne ... |
Impressionen der ersten winterwarmen Dezembersonnentage am See.
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Winterimpressionen
Mittwoch, 3. September 2014
An der Mündung des Alpenrheins
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
Zwischen dem schweizerischen Rheinspitz und der Mündung der Dornbirnerach, im österreichischen Vorarlberg, liegt das Naturschutzgebiet Rheindelta. In der beschaulichen Fußacher Bucht mündet der Alpenrhein in den Bodensee und er ist, trotz seiner Kanalisierung, der größte Wildbach Mitteleuropas. Er entsteht im Schweizer Kanton Graubünden, wo sich der Vorder- und der Hinterrhein bei Reichenau vereinigen. Als Quelle des Vorderrheins und des Rheins an sich gilt der Tomasee auf einer Höhe von 2345 m ü. M..
Die Landschaft an der Mündung des Alpenrheins ist atemberaubend schön und unbedingt einen Besuch wert. Der wilde Fluß schwemmt jährlich ungefähr 2,5 Millionen Kubikmeter Feinsedimente in den Bodensee, um eine Verlandung des Gebiets zu verhindern werden seit den 70 er Jahren, des letzten Jahrhunderts, die sogenannten Rheindämme seewärts vorgestreckt. Diese Sedimentgrundlagen haben einen einmaligen und vielfältigen Lebensraum für Flora und Fauna geschaffen, von Flachwasserbereichen über Röhrichte und Großseggensümpfe, bis hin zu Auenwäldern.
Die aufgeschütteten Rheindämme sind begehbar und es ist ein einmaliges und richtig aufregendes Erlebnis weit in den Bodensee hinaus zuwandern.
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
Ein Bild was für mich vollkommen ungewohnt war: die vielen Arbeitsschiffe welche fleißig und unermüdlich der allmählichen Verlandung des Bodensees entgegenwirken, solche Kähne gibt es in Konstanz, am Rheinkilometer 0 gelegen, nicht. Hinter den Rheindämmen liegt rechterhand, in einer Bucht, die Heimatstadt der berühmten Festspiele am See, das österreichische Bregenz mit seinem Hausberg, dem Pfänder.
Weit in den See hinausmarschiert taucht allmählich die Silhouette der größten Bodenseeinsel, Lindau, auf, mit ihrer weithin bekannten Hafeneinfahrt, und schließlich wird man auch dem Städtchen Wasserburg ansichtig, beide liegen am deutschen Bodenseeufer. Es ist richtig erhebend quasi mitten im Bodensee zu stehen und in mir erwachte die Sehnsucht diesen Ort bei stürmischem Wetter und aufgepeitschter See zu erleben, das ist sicher noch einmal ein ganz anderes Erlebnis.
Darf ich zu einem kurzen Rundflug über die Alpenrheinmündung einladen? Wer mitfliegen will bitte hier klicken.
Auf dem Rheindamm ein Stück zurückspaziert, gelangt man auf einem schmalen Weg durch ein wildes Idyll mit zahlreichen kleinen Inselchen, geschaffen zur Vogelbrut, zurück zum Ausgangspunkt.
Meine Impressionen aus der Fußacher Bucht - ich hatte Glück, an diesem eigentlich trüben Tag, kam doch noch die Sonne zum Vorschein und tauchte die Landschaft ringsum in ein zauberhaftes Licht.
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
Linkerhand der Mündung liegt der sogenannte Rohrspitz, eine idyllische Halbinsel im Naturschutzgebiet Rheindelta. Anders als am Schweizerischen Rheinspitz ist die Landschaft dort, gottseidank, touristisch noch relativ unverseucht und wenig verschandelt.
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
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| Aus An der Mündung des Alpenrheins (Österreich) |
Zu einem kurzen Rundflug über den Rohrspitz, bitte hier anklicken.
Schön und viel zu kurz war der Tag und eines weiß ich ganz gewiß, hier war ich nicht das letzte Mal!
Montag, 25. August 2014
Das 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach
Zum 16. Mal findet derzeit das Sandskulpturen-Festival im schweizerischen Rorschach statt und ich habe es endlich einmal geschafft die Ausstellung an der Uferpromenade zu besuchen.
Erstaunlich, was Hände mit etwas Sand (natürlich mit Zusätzen zum Trotz gegen Hitze, Regen oder Sturm) und Wasser schaffen können!
Über Preise läßt sich streiten, ich fand die drei Erstplazierten eigentlich, vom künstlerischen Gesamteindruck, dem Filigranen, also der Ausarbeitung der Feinheiten, alle gleichermaßen gelungen.
Den dritten Platz belegte die Skulptur "Vorstellungskraft".
Wer liest ist klar im Vorteil.
"Imagine" ....
Den zweiten Preis erhielten zwei italienisch-russische Künstler mit dem Werk "Die Welt verändern".
Dieses ängstliche Kind mit seinen riesigen Kulleraugen, die Hände an einer Computertastatur, umgeben oder besser eingezwängt, von riesigen Puzzleteilen, wird die Welt sicher nicht verändern. Von der Computertastatur, über die Fernbedienung des riesigen Fernsehgeräts, bis hin zum Touchscreen des Mobiltelefons, hat sich unsere Welt tatsächlich sehr verändert. Die Welt, so wie sie sich verändert hat, bleibt wirklich für die Menschheit ein Puzzle bei dem viele Teile nicht zusammenpassen und von denen manche versehentlich oder sogar wissend unter den Teppich gekehrt wurden und werden. Kein Teil paßt an das andere, aber die Menschheit in ihrer Ohnmacht, schleift sich die Wahrheit passend zurecht. Das Wesentliche geht dabei natürlich verloren oder wird bis zur Unkenntlicheit entstellt.
Die Sieger des diesjährigen Sandskulpturen Festivals kamen aus Lettland und ihr Beitrag hatte den Titel "Schritte".
Männer und Frauen, ohne Körper, ohne Geist und Seele, nur die Extremitäten. Roboter, funktionierende seelen- und hirnlose Sklaven, Marionetten oder besser gesagt die ganz kleinen Orgelpfeifen deren Töne der Teufel bestimmt. (siehe die Skulptur "Wer spielt")
Den Publikumspreis erhielt die Skulptur "Hoffnung". Sie zeigt einen Palästinenser und einen Juden in distanzierter, wenig freundschaftlich wirkender Umarmung, dazwischen die Mauer zum Ghetto, die Palästina ganz drastisch und menschenunwürdig, vom Kriegstreiber Israel trennt.
Dem abstimmenden Publikum scheint allerdings die Bewaffnung der beiden Männer aus dem Nahen Osten entgangen zu sein.
Frauen, Kinder, Alte und unbewaffnete Männer, eingekesselt, in einem winzigen Staat, von einer unüberwindbaren Mauer, werden von den Israelis gehalten und abgeschossen wie Vieh! Hoffnung für Palästina wird es nie geben.
Sehr interessant war die Skulptur neben dem vom Publikum gewählten Liebling, sie trug den Titel, "Wer spielt?" und ging ohne Preis aus.
Die einzelnen Orgelpfeifen sind mit den Silhouetten verschiedenster Politiker der Neuzeit und der Vergangenheit geziert, mittig, gut erkennbar, Barak Obama. Gespielt wird diese Weltorgel, so scheint es, vom Leibhaftigen ....
Ohne Preis blieb zum Glück diese wirklich abstoßende, das Leben verneinende, den Tod, das Leid und die Unterwelt demonstrativ aufzeigende, Skulptur.
"Durchkommen" heißt die Devise!
Auch wenn man in einer Art Schraubstock gefangen ist.
Die letzte Skulptur der Ausstellung titelt: "Wie Vögel" und besteht aus zwei hintereinander stehenden, auf den ersten Blick von einander unabhängigen Teilen, wenn man beide Teile von einem bestimmten Punkt aus betrachtet, dann entsteht daraus ein Ganzes. Um sich Klarheit zu verschaffen sollte man die Dinge, egal welche, immer von mehreren Standpunkten aus betrachten.
Mein Fazit dieser durchaus interessanten Kunst:
Der Teufel sitzt sogar hier im Detail, und er spielt die Orgel der Sympathie, in den Augen der Sandskulpturenbetrachter, mit all ihren Mißtönen, bravourös.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Erstaunlich, was Hände mit etwas Sand (natürlich mit Zusätzen zum Trotz gegen Hitze, Regen oder Sturm) und Wasser schaffen können!
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Über Preise läßt sich streiten, ich fand die drei Erstplazierten eigentlich, vom künstlerischen Gesamteindruck, dem Filigranen, also der Ausarbeitung der Feinheiten, alle gleichermaßen gelungen.
Den dritten Platz belegte die Skulptur "Vorstellungskraft".
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Wer liest ist klar im Vorteil.
"Imagine" ....
Den zweiten Preis erhielten zwei italienisch-russische Künstler mit dem Werk "Die Welt verändern".
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Dieses ängstliche Kind mit seinen riesigen Kulleraugen, die Hände an einer Computertastatur, umgeben oder besser eingezwängt, von riesigen Puzzleteilen, wird die Welt sicher nicht verändern. Von der Computertastatur, über die Fernbedienung des riesigen Fernsehgeräts, bis hin zum Touchscreen des Mobiltelefons, hat sich unsere Welt tatsächlich sehr verändert. Die Welt, so wie sie sich verändert hat, bleibt wirklich für die Menschheit ein Puzzle bei dem viele Teile nicht zusammenpassen und von denen manche versehentlich oder sogar wissend unter den Teppich gekehrt wurden und werden. Kein Teil paßt an das andere, aber die Menschheit in ihrer Ohnmacht, schleift sich die Wahrheit passend zurecht. Das Wesentliche geht dabei natürlich verloren oder wird bis zur Unkenntlicheit entstellt.
Die Sieger des diesjährigen Sandskulpturen Festivals kamen aus Lettland und ihr Beitrag hatte den Titel "Schritte".
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Männer und Frauen, ohne Körper, ohne Geist und Seele, nur die Extremitäten. Roboter, funktionierende seelen- und hirnlose Sklaven, Marionetten oder besser gesagt die ganz kleinen Orgelpfeifen deren Töne der Teufel bestimmt. (siehe die Skulptur "Wer spielt")
Den Publikumspreis erhielt die Skulptur "Hoffnung". Sie zeigt einen Palästinenser und einen Juden in distanzierter, wenig freundschaftlich wirkender Umarmung, dazwischen die Mauer zum Ghetto, die Palästina ganz drastisch und menschenunwürdig, vom Kriegstreiber Israel trennt.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Dem abstimmenden Publikum scheint allerdings die Bewaffnung der beiden Männer aus dem Nahen Osten entgangen zu sein.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Frauen, Kinder, Alte und unbewaffnete Männer, eingekesselt, in einem winzigen Staat, von einer unüberwindbaren Mauer, werden von den Israelis gehalten und abgeschossen wie Vieh! Hoffnung für Palästina wird es nie geben.
Sehr interessant war die Skulptur neben dem vom Publikum gewählten Liebling, sie trug den Titel, "Wer spielt?" und ging ohne Preis aus.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Die einzelnen Orgelpfeifen sind mit den Silhouetten verschiedenster Politiker der Neuzeit und der Vergangenheit geziert, mittig, gut erkennbar, Barak Obama. Gespielt wird diese Weltorgel, so scheint es, vom Leibhaftigen ....
Ohne Preis blieb zum Glück diese wirklich abstoßende, das Leben verneinende, den Tod, das Leid und die Unterwelt demonstrativ aufzeigende, Skulptur.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
"Durchkommen" heißt die Devise!
Auch wenn man in einer Art Schraubstock gefangen ist.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Die letzte Skulptur der Ausstellung titelt: "Wie Vögel" und besteht aus zwei hintereinander stehenden, auf den ersten Blick von einander unabhängigen Teilen, wenn man beide Teile von einem bestimmten Punkt aus betrachtet, dann entsteht daraus ein Ganzes. Um sich Klarheit zu verschaffen sollte man die Dinge, egal welche, immer von mehreren Standpunkten aus betrachten.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Mein Fazit dieser durchaus interessanten Kunst:
Der Teufel sitzt sogar hier im Detail, und er spielt die Orgel der Sympathie, in den Augen der Sandskulpturenbetrachter, mit all ihren Mißtönen, bravourös.
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Bildung fürs Volk^^,
Königins Königreich,
Obersee
Freitag, 22. August 2014
Am Alten Rhein
Diese Woche bekam ich eine Einladung zu einem Ausflug ans Rheindelta, im schweizerisch-österreichischen Grenzgebiet. Mit dem Auto ist es nur ein Katzensprung und so mußte mein treues Fahrrad auf diesen Ausflug verzichten.
Schon nach einer Stunde Fahrt entlang des schweizerischen Bodenseeufers, durch beschauliche Örtchen mit Fachwerkhäusern, einem herrlichen Blick auf den See linkerhand und auf die Berge der Voralpen rechterhand, gelangt man über Romanshorn, Rorschach, Thaal nach Altenrhein.
Unverkennbar ob seiner goldenen Zwiebeltürme, steht dort, im Ortsteil Staad, die Markthalle, welche nach der Idee und dem Konzept von Friedensreich Hundertwasser erbaut wurde.
Gegenüber dem Hundertwasser Haus weist dann eine "flotte Biene" den Weg zum Flughafen Altenrhein.
Direkt hinter dem Flughafenareal, unterhalb der Autobahn, liegt im schweizerisch - österreichischen Grenzgebiet das Naturschutzgebiet Altenrhein mit dem sogenannten Rheinspitz, an der Mündung des Alten Rheins in den Bodensee.
Ein bißchen enttäuscht war ich über die touristische Nutzung dieses besonderen Fleckchens Natur. Der Rheinspitz ist ein großer Hafen für Segelboote, man kann zur Saison kein Photo ohne störende Masten machen. Ein quadratischer, grauer und überaus häßlicher Klotz ziert das Westufer der Mündung, dort befindet sich oben ein Café mit zweistöckiger Terrasse, unten Waschräume und Toiletten für die zahlreichen Segelyachten- und Motorbootanleger.
Der häßlichen Bausünde vorgelagert ist eine kleine Insel, auf der sich ein Camperdorf mit braunen Holzhäuschen breitmacht. Zur Feriensiedlung gelangt man über eine hölzerne, recht altertümlich anmutende Zugbrücke, welche die ein- und ausfahrenden Boote bedienen müssen. Hinter den braunen Holzhäuschen, an der Seeseite des Inselchens, weiden Highland Rinder zur natürlichen Pflege der Streuwiese, in harmonischer Eintracht zu allerhand geflügelten, mehr oder weniger seltenen, Rheinspitzbewohnern.
Bei einer kleinen Wanderung durch das Naturschutzgebiet flußaufwärts Richtung Rhynegg (Rheineck) habe ich den Fluglärm der startenden und landenden Maschinen am Flughafen Altenrhein und vor allem das Dauergeräusch der vorbeibretternden Autos auf der nahen Nationalautobahn als ungeheuer störend empfunden, sodaß wir beschlossen nicht wie geplant bis Rhynegg zu wandern, um dann mit dem Schiff zurück zum Rheinspitz zufahren. Hier ein paar Impressionen vom letzten Weg des Alten Rheins auf seiner Wanderung zum See:
Die Verschandelung des ursprünglichen Gebiets am Rheindelta begann schon um 1920 mit dem Bau der Dornierwerke und dem Bau des Flughafens. Unzählige Riedwiesen wurden trocken gelegt und noch 1975 genehmigte die Landesregierung die Überschüttungen einiger artenreichen Riedwiesen, zum Bau von Einfamilienhäusern.
Erst 1985 entschied dann das Schweizer Bundesgericht daß zum Schutze der Natur, keine weiteren Trockenlegungen am Rheindelta stattfinden dürfen.
Für meinen Begriff viel zu spät und leider nicht mehr rückgängig zu machen, wie so Vieles was in den 70ern und 80ern des letzten Jahrhunderts, an der Natur verbrochen wurde.
Durch den für diese Jahreszeit unnatürlich hohen Wasserstand bedingt, war ein großer Teil der Seeuferfläche überschwemmt und durch die starken Regenfälle der letzten Zeit kam das alte Väterchen Rhein als eine dreckig braune Brühe daher, so ganz anders als bei uns, beim Rheinkilometer 0, wo der junge Rhein den Bodensee, glasklar, wieder verläßt.
Einen kleinen Werbefilm möchte ich hier noch präsentieren welcher die Schönheit dieser einmaligen Landschaft etwas besser zur Geltung bringt als meine Bilder. Zum Film bitte hier anklicken.
Schon nach einer Stunde Fahrt entlang des schweizerischen Bodenseeufers, durch beschauliche Örtchen mit Fachwerkhäusern, einem herrlichen Blick auf den See linkerhand und auf die Berge der Voralpen rechterhand, gelangt man über Romanshorn, Rorschach, Thaal nach Altenrhein.
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
Unverkennbar ob seiner goldenen Zwiebeltürme, steht dort, im Ortsteil Staad, die Markthalle, welche nach der Idee und dem Konzept von Friedensreich Hundertwasser erbaut wurde.
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| Aus Blogbilder |
Gegenüber dem Hundertwasser Haus weist dann eine "flotte Biene" den Weg zum Flughafen Altenrhein.
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| Aus Blogbilder |
Direkt hinter dem Flughafenareal, unterhalb der Autobahn, liegt im schweizerisch - österreichischen Grenzgebiet das Naturschutzgebiet Altenrhein mit dem sogenannten Rheinspitz, an der Mündung des Alten Rheins in den Bodensee.
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
Ein bißchen enttäuscht war ich über die touristische Nutzung dieses besonderen Fleckchens Natur. Der Rheinspitz ist ein großer Hafen für Segelboote, man kann zur Saison kein Photo ohne störende Masten machen. Ein quadratischer, grauer und überaus häßlicher Klotz ziert das Westufer der Mündung, dort befindet sich oben ein Café mit zweistöckiger Terrasse, unten Waschräume und Toiletten für die zahlreichen Segelyachten- und Motorbootanleger.
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
Der häßlichen Bausünde vorgelagert ist eine kleine Insel, auf der sich ein Camperdorf mit braunen Holzhäuschen breitmacht. Zur Feriensiedlung gelangt man über eine hölzerne, recht altertümlich anmutende Zugbrücke, welche die ein- und ausfahrenden Boote bedienen müssen. Hinter den braunen Holzhäuschen, an der Seeseite des Inselchens, weiden Highland Rinder zur natürlichen Pflege der Streuwiese, in harmonischer Eintracht zu allerhand geflügelten, mehr oder weniger seltenen, Rheinspitzbewohnern.
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
Bei einer kleinen Wanderung durch das Naturschutzgebiet flußaufwärts Richtung Rhynegg (Rheineck) habe ich den Fluglärm der startenden und landenden Maschinen am Flughafen Altenrhein und vor allem das Dauergeräusch der vorbeibretternden Autos auf der nahen Nationalautobahn als ungeheuer störend empfunden, sodaß wir beschlossen nicht wie geplant bis Rhynegg zu wandern, um dann mit dem Schiff zurück zum Rheinspitz zufahren. Hier ein paar Impressionen vom letzten Weg des Alten Rheins auf seiner Wanderung zum See:
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
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| Aus Am Rheinspitz - Die Mündung des Alten Rheins in den Bodensee (Schweiz) |
Die Verschandelung des ursprünglichen Gebiets am Rheindelta begann schon um 1920 mit dem Bau der Dornierwerke und dem Bau des Flughafens. Unzählige Riedwiesen wurden trocken gelegt und noch 1975 genehmigte die Landesregierung die Überschüttungen einiger artenreichen Riedwiesen, zum Bau von Einfamilienhäusern.
Erst 1985 entschied dann das Schweizer Bundesgericht daß zum Schutze der Natur, keine weiteren Trockenlegungen am Rheindelta stattfinden dürfen.
Für meinen Begriff viel zu spät und leider nicht mehr rückgängig zu machen, wie so Vieles was in den 70ern und 80ern des letzten Jahrhunderts, an der Natur verbrochen wurde.
Durch den für diese Jahreszeit unnatürlich hohen Wasserstand bedingt, war ein großer Teil der Seeuferfläche überschwemmt und durch die starken Regenfälle der letzten Zeit kam das alte Väterchen Rhein als eine dreckig braune Brühe daher, so ganz anders als bei uns, beim Rheinkilometer 0, wo der junge Rhein den Bodensee, glasklar, wieder verläßt.
Einen kleinen Werbefilm möchte ich hier noch präsentieren welcher die Schönheit dieser einmaligen Landschaft etwas besser zur Geltung bringt als meine Bilder. Zum Film bitte hier anklicken.
Donnerstag, 13. März 2014
Romanshorn im Frühling - Liebeserklärung an ein wunderschönes Fleckchen Bodensee
Einst war der Hafen von Romanshorn der größte am Bodensee. Die Bahn führte schon damals direkt am Hafen vorbei und als die Fährverbindung nach dem deutschen Friedrichshafen aufgenommen wurde, war der Romanshorner Hafen der bedeutendste Warenumschlagplatz am See. Bahnwaggons wurden direkt auf die Fährschiffe verladen und so schwimmend ans 12 Kilometer entfernte Ufer in Friedrichshafen transportiert.

K. Steininger: Der Hafen von Romanshorn, 1860/gezeichnet 1905, Bleistift und Farbstift, 320 x 498 mm. (Bild: Eine Landschaft erzählt. Bilder vom Bodensee aus der Sammlung Hans E. Rutishauser)
Die Fährverbindung gibt es noch immer, nicht für Waren, sondern für P- und LKWs, Räder und Touristen, seine einstige Bedeutung hat der Hafen allerdings verloren.
Romanshorn liegt ungefähr 20 Kilometer von meiner Metropole entfernt, am schweizer Südufer des Bodensees. Während der Konstanzer Hafen, samt Hafenmeile und Park schon jetzt mit Menschenmassen, vornehmlich schweizer Einkaufstouristen - die Feriengäste sind derzeit noch eine kleine Minderheit - überbevölkert und zur Muse und Entspannung nicht sehr einladend ist, ziehe ich die Ufer der Schweiz als Ausflugs-, Entdeckungs- und Erholungsziel vor.
Komisch, so ätzend und hochnäsig diese Einkaufstouristen aus der Schweiz sind, in ihrem eigenen Land sind sie höflich, freundlich und ganz und gar nicht arrogant. In der Schweiz ist es sauber, öffentliche Anlagen, inklusive Toiletten sind picobello, gepflegt und kostenlos. Das obligatorische "Gruetzi", zu passierenden Passanten, hab ich schon intus. Was sind mir Düütsche doch für unhöfliche, arroganti Siacha! ;-)
Jedenfalls sind mir diese sportlichen 40 Kilometer mit dem Rad über den Winter etwas abgegangen und so freue ich mich nun, dieses schöne Fleckchen Erde rund um den Romanshorner Hafen wieder des öfteren zu besuchen, und die mehr oder weniger herrliche Aussicht zu genießen.
Auch wenn bei dem momentanen, trotz niedriger Luftfeuchte, dunstigen Wetter ein Blick über den flachen Bodensee, den --->Lacus Planus, nach Bregenz verwehrt bleibt.
Weitläufig und angenehm ruhig, präsentiert sich das einfach, aber originell angelegte Hafenareal samt Park. Hinter der Anlegestelle der großen Bodenseefähre liegt ein ausgedehntes Naturschutzgebiet, und auch ohne die klare Sicht auf meinen Hausberg, den Säntis im Hintergrund, ist der Blick und die Stimmung einmalig.
Bis zum nächsten Mal!

K. Steininger: Der Hafen von Romanshorn, 1860/gezeichnet 1905, Bleistift und Farbstift, 320 x 498 mm. (Bild: Eine Landschaft erzählt. Bilder vom Bodensee aus der Sammlung Hans E. Rutishauser)
Die Fährverbindung gibt es noch immer, nicht für Waren, sondern für P- und LKWs, Räder und Touristen, seine einstige Bedeutung hat der Hafen allerdings verloren.
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| Aus Romanshorn im Frühling |
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| Aus Romanshorn im Frühling |
Romanshorn liegt ungefähr 20 Kilometer von meiner Metropole entfernt, am schweizer Südufer des Bodensees. Während der Konstanzer Hafen, samt Hafenmeile und Park schon jetzt mit Menschenmassen, vornehmlich schweizer Einkaufstouristen - die Feriengäste sind derzeit noch eine kleine Minderheit - überbevölkert und zur Muse und Entspannung nicht sehr einladend ist, ziehe ich die Ufer der Schweiz als Ausflugs-, Entdeckungs- und Erholungsziel vor.
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| Aus Romanshorn im Frühling |
Komisch, so ätzend und hochnäsig diese Einkaufstouristen aus der Schweiz sind, in ihrem eigenen Land sind sie höflich, freundlich und ganz und gar nicht arrogant. In der Schweiz ist es sauber, öffentliche Anlagen, inklusive Toiletten sind picobello, gepflegt und kostenlos. Das obligatorische "Gruetzi", zu passierenden Passanten, hab ich schon intus. Was sind mir Düütsche doch für unhöfliche, arroganti Siacha! ;-)
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| Aus Romanshorn im Frühling |
Jedenfalls sind mir diese sportlichen 40 Kilometer mit dem Rad über den Winter etwas abgegangen und so freue ich mich nun, dieses schöne Fleckchen Erde rund um den Romanshorner Hafen wieder des öfteren zu besuchen, und die mehr oder weniger herrliche Aussicht zu genießen.
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| Aus Romanshorn im Frühling |
Auch wenn bei dem momentanen, trotz niedriger Luftfeuchte, dunstigen Wetter ein Blick über den flachen Bodensee, den --->Lacus Planus, nach Bregenz verwehrt bleibt.
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| Aus Romanshorn im Frühling |
Weitläufig und angenehm ruhig, präsentiert sich das einfach, aber originell angelegte Hafenareal samt Park. Hinter der Anlegestelle der großen Bodenseefähre liegt ein ausgedehntes Naturschutzgebiet, und auch ohne die klare Sicht auf meinen Hausberg, den Säntis im Hintergrund, ist der Blick und die Stimmung einmalig.
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| Aus Romanshorn im Frühling |
Bis zum nächsten Mal!
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