Heute früh - ein strahlend blauer Himmel, grad wie gestern. Da konnte ich es nach der Arbeit gar nicht glauben, es gab einmal einen streifenfreien Himmel, wie ich es schon seit längerem nicht mehr gesehen habe.

Herrlich, was?
Vereinzelte, kurze Kondensstreifen sind zu sehen, die sich nach kurzer Zeit rückstandslos auflösen, wie es sich für normale Kondensstreifen gehört.


Tja, leider hatte ich mich zu früh gefreut. Wir dürfen anscheinend auf Dauer keinen blauen Himmel und keine hell strahlende Sonne mehr sehen. Gegen Nachmittag ging die Ausbringung von giftigen Substanzen wie gewohnt weiter.
Beim nächsten Foto (original und nicht bearbeitet, wie auch die anderen Himmelsbilder) benutze der geneigte Leser bitte einmal die Leselupe, denn dieser fette lange Chemtrail scheint aus dem Nichts zu kommen, es ist kein Flugzeug sichtbar. Auch wenn die Aeroplane in großer Höhe fliegen sieht man vor den herkömmlichen Kondensstreifen immer einen Flieger, der diese ausstößt.
Eine optische Täuschung oder etwa ein uns nicht bekanntes Flugobjekt, dass einzig und ferngesteuert dazu eingesetzt wird giftige Substanzen auszubringen? Es ist soviel an Technik möglich, davon haben wir Normalsterblichen gar keine Ahnung.

Jedenfalls war mit dem Auftauchen der giftbringenden Maschinen, der herrlich blaue Himmel Vergangenheit und die Sonne strahlte bis zum Abend wieder einmal nur mehr verhalten durch ein kunstwolkiges, schmieriges Gedöns an unserem Firmament.



Je länger ich den Himmel beobachte um so mehr begreife ich die riesengroße Sauerei, die sich über unseren Köpfen und mit unserer Zustimmung abspielt!
Irgendwann ist unser blauer Himmel, azurblau ist er schon lange nicht mehr, nur noch milchig trübe und das herrliche Blau und die strahlend helle und warme Sonne, die wir zum Überleben brauchen, nur noch eine vage Erinnerung - in den Köpfen der Menschen, die überhaupt noch wahrnehmungsfähig sind.
Ich habe mal nach Bildern geschaut und habe im Net eines gefunden wo ich meine, so sollte ein richtig blauer, ein azurblauer Himmel aussehen!

Das ist schon ein riesengroßer Unterschied, ein Unterschied wie Tag und Nacht!
Ich wünsche mir, irgendann wieder einen richtig blauen, einen azurblauen Himmel erleben zu dürfen!
Alte Bauernregeln übers Wetter passen in unsere heutige wettermanipulierte Zeit ja nimmer recht.
Es ist einfach nichts mehr so wie es eigentlich sein sollte!
Die vier Jahreszeiten sind irgendwie verschoben. Warme Wintermonate, Schnee und Frost dann an Ostern, wobei der April ja schon immer gemacht hat was er wollte, aber so krass? Der Siebenschläfer hält auch nicht mehr was er verspricht. Letztes Jahr war der Tag total heiß, ich glaube es war der heißeste Julitag 2011, es sollte dann ja laut Bauernregel sieben Wochen das selbe Wetter bleiben, dem war aber überhaupt und gar nicht so. Es gab einen Hochsommer, der seinem Namen keine Ehre machte.
Der goldene Oktober fiel im letzten Herbst sprichwörtlich ins Wasser- nass, kalt und trübe war er, von golden keine Spur! Der Dezember benahm sich dann eher oktoberhaft.
Nur die Eisheiligen, so scheint' s, der Pankratius heut, der Servatius morgen, am Montag dann der Bonifaz und zuletzt die eklig kalte Sofie am 15., die scheinen immer die Gleichen zu bleiben. Gestern der Mamertus, der hat allerdings seinen Eisgenossen getrotzt und uns einen heißen Tag und eine laue Nacht beschert. Den Mamertus mag ich total! *grinst* Kleiner Revoluzzer, der!
Wir, das heißt die Königin vom See und ihr geliebtes Basilikum, wir sitzen wie auf Kohlen, wir wollen endlich raus!!! Angenehm temperierte Nächte und trockene sonnige Tage lieben wir. Basilikum mag eine Temperatur zwischen 18 und 25°, keine Zugluft und keine Nässe. Wahrscheinlich liebe ich es so sehr weil es mir so ähnlich ist! *lach*
WIR WOLLEN RAAUUUS!!!!!!

Auf meiner Altane wächst ja alles Mögliche. Mein verschiedenartiges Basilikum platziere ich dort wo ich an lauen Sommerabenden draußen sitze. Von allen Kräutern dieser Welt ist mir das Basilikum am liebsten und am unverzichtbarsten.
Sein Geruch macht mich irgendwie high und ich muss meine Nase ständig in seine grünen Blätter halten. Im Winter vermisse ich es und seine tiefgefrorenen Blätter sind kein Ersatz für mein Liebstes!
Also wenn ich eine Kuh wär *schmunzel*, ich würd zwar Gras naschen, aber fressen wollt ich nur Basilikum! Wäre intressant wie Basilikummilch schmeckt - mein: shakeyoubaby
Öhm, ich glaub mein Fiesel ist inzwischen auch eine Basilikumanbeterin geworden! Wie der Herr sos Gscherr! *schallendlautlach*

Hätte ich einen richtigen Garten, dann würde ich mir eine Kräuterspirale kreieren, das hab ich schon einer gärtnernden Bloggerin aus dem Vogtland geschrieben. Und auch meine Freundin von der Heide, hat einen grünen Daumen. Wir machen uns gerne mal die Hände schmutzig, ein abgebrochener Fingernagel stürzt uns in keine Lebenskrise und es fehlt uns was, wenn wir nicht mit unseren Händen in der Erde graben können. Sähen, Leben wachsen sehen und Früchte ernten bringt uns Ausgeglichen- und Zufriedenheit.
Erschreckend finde ich die Tendenz, dass sich User, also virtuelle Mitmenschen *hüstel*, sich die Finger lieber vornehm an der Tastatur dreckig machen, als in guter alter lebenspendender Erde!
Wenn ich Psychiater wäre ich würde statt Psychopharmaka und unsinnigen Therapien - gärtnern verschreiben!
Ähnlichkeiten mit lebenden und lebend toten Personen sind nicht und auf gar keinen Fall beabsichtigt.
Ob Sie diesem ständigen Nebel aus Aluminium-, mit Quecksilberoxid beschichteten Wolframpartikelchen, Bariumsubstanzen und anderen wirklich toxischen Stoffen, die in großem Umfang in unsere Atmosphäre ausgebracht werden, wohl trotzen können?
Ein Frühjahr ohne Schwalben, ein Sommer ohne morgendliches Vogelgezwitscher, das könnt ihr Euch gar nicht vorstellen, gell?
Irgendwann werden keine Vögel mehr fliegen, denn Sie bekommen die mutwillig ausgebrachten Aerosole natürlich zu erst zu spüren.
Sie sind dem Himmel so viel näher als wir Menschen. Unsereins wird weiß gemacht, dass Zug- und Singvögel zu Hauff (in einem Jahr bis zu zehn Millionen Singvögel allein) in südlichen Ländern in Fangnetzen landen und deswegen ihre Zahl streckenweise so stark dezimiert ist. Ich habe weder in Italien noch sonst wo, je Singvögel auf einer Speisekarte geboten bekommen.
Aber keine Sorge, uns Menschen wird es früher oder später auch erwischen. Wir schauen dem Verbrechen welches über unseren Köpfen begangen wird ja tatenlos zu!
"Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!" Edmund Burke
Aus diesem Grunde teile ich meine Beobachtungen hier immer wieder mit. Ich will nicht nichts tun und ohnmächtig zuschauen wie unsere Umwelt und letztendens wir Menschen zu Grunde gerichtet werden. Und wenn ich damit nur einen einzigen Leser erreiche, der noch sehend ist in dieser abgestumpften Welt, und dieser seine Beobachtungen an andere weiter gibt, dann habe ich schon etwas bewegt.
Gestern sollte es am See einen sonnigen Maitag geben. Der Tag startete auch wolkenlos, aber bis Mittag hatte es sich komplett zugezogen, die Sonne war nur noch verschleiert zu sehen.
Die ausgebrachten Chemtrails haben wieder einmal ganze Arbeit geleistet.
Statt wolkenlosem Frühlingshimmel und Sonne pur auf meinem Steg, sah ich die Sonne nur vage durch einen nebligen Schleier blitzen. Sie hatte einen großen Lichthof ringsum,einen sogenannten Halo-Effekt.

Dieses Phänomen entsteht auf Grund der ausgebrachten Aluminiumpartikelchen in der oberen Atmosphäre.


Es ist nicht fünf Minuten vor Zwölf, nein, es ist nur mehr eine Minute bis Zwölf und es wird verdammt noch mal Zeit aufzuwachen und die angelaufene Brille zu putzen!
Ich will nicht mit giftigen Substanzen besprüht werden!
Und ihr, liebe Leser, sicher auch nicht!
Im Perigäum stand der Mond heut Nacht.
Ich hätt ihm gern mal zugelacht!
So blieb ich extra lange wach und dacht :
(so oft schon hat er mich um meinen Schlaf gebracht!!!)
Du Mond Du, wenn ich schon mal kann,
dann schau ich dich auch aus der Nähe an.
Lang schnell mal rüber und zieh Dir recht die Ohren lang-
und pack Dich dann, ganz frech, an deiner dicken Nase an.
Ich zwick Dich in den großen Zeh,
dein Mondmann springt dabei verdutzt in d' Höh!
Und ich an meinem schönen See, jubel lautHolleradiöh,
ich zwickt den vollen Mond in seinen Zeh!
Doch leider wurd es nix mit zwicken,
auch nix mit Vollmond aus der Näh erblicken,
denn dicke Wolken taten aus Südwest anrücken
und das zu meinem und des Mondes Missentzücken.
Und da....da....
habt ihr' s auch gesehn?

Da war es schwupp, um unsern Erdtrabanten wohl geschehn.
Derzeit komm ich viel in der Welt herum und dieser Tage ganz speziell in Absurdistan. Dort sitz ich verschleiert auf dicken Teppichen im Basar und feilsche mit patriarchalischen Derwischen um jeden Cent und somit um meine Existenz. Ehrlich, das Leben am See ist streckenweise kein Zuckerschlecken. Nun ja, von irgendetwas muss ich meinen Lebensunterhalt bestreiten und so versuche ich mich wacker zu schlagen - in meinem täglichen Absurdistan. Andre Länder - keine Sitten!
In meiner mittäglichen Freizeit dann,
da mal ich mir den Himmel an!
Ich dreh Absurdistan den Rücken zu,
knutsch heimlich mit ner bunt gescheckten Kuh!
Ich schau mir ne Fontäne an
und plan die Flucht aus mei' m Absurdistan.

Aus Westwind, Wolken und Touristenattraktionen,
mal ich mir Dinge, die sich wirklich lohnen!
Im Geist entdeck ich Erdölquellen,

die sprudelnd aus mei' m See raus schnellen.

In meiner grandiosen Fantasie,
spiel ich halt - mit eig' ner Phantasmagorie.
Die meisten Menschen ham' ne Ideologie,
die grenzt oft nah an riesengroße Idiotie.

Da spiel ich einfach gar nicht mit
und schere aus, aus diesem Tritt.
Ich lass das Leben aus mir quellen
möcht ständig meinen Horizont erhellen.

Wer das nicht kann der trolle sich -
zum Teufel und verkrieche sich.
Und morgen gibt es dann -
nen neuen Tag in mei' m Absurdistan.
Der letzte Apriltag zeigte sich am See recht diesig, über dem schönen Bergpanorama lag ein dunstiger Schleier, sodass man den Säntis, meinen Hausberg und seine Gletscherkollegen nur schemenhaft erkennen konnte.
Ich war mit dem Rad unterwegs, habe einen Hügel am Stadtrand erklommen und konnte weiter als sonst über mein Reich blicken, außer dem Dunst, der irgendwie bedrückend ist und eine komisch drückende Schwüle erzeugt gab es keine besonderen Augenmerke.
Da ich mein Badezeug eingepackt hatte beschloss ich durch den Wald und übers Freibad zu meinem Steg zu fahren, in der Hoffnung dass sich die Sonne durchsetzen und der unangenehme Dunst verschwinden möge.
Mit Sonne wurde leider nichts, aber ich konnte ein recht ungewöhnliches Phänomen am Horizont über dem See beobachten. Aus dem Nichts schob sich eine gelbe Wolke über das Wasser und säumte den Horizont.

Diese gelbe Wolke kam schnell näher und ich konnte gar nicht recht glauben was ich da sah.

Zuerst tippte ich auf eine Wolke aus gelben Blütenpollen, aber das schnelle Ausbreiten ließen mich diese Vermutung wieder zu verwerfen. Ein befreundeter Gärtner meinte für eine Blütenstaubwolke dieser Größe müsse es rings um den See riesige blühende Kiefernwälder geben, was definitiv nicht der Fall ist.
Er meinte das sein Schluff. Ich dachte der will mich mal wieder verarschen, denn das Wort war mir nicht geläufig. Schluff bezeichnet eine Art Sedimentstaub, dazu hätte aber Wind wehen müssen und ich habe alle Wetterstationen rings um den See aufgerufen. Aber es gab rings um den See von Friedrichshafen über Bregenz , Lindau bis Romanshorn nur Windstärken zwischen 4 und 14 km/h, die können also auch großartig keinen Schluff aufgewirbelt haben.

Jetzt würde mich natürlich brennend intressieren was da so schluffig über den Horizont meines See gewabbert ist. Gesund sah mir dieser gelbe Dunstschleier in der Ferne jedenfalls nicht aus.
Vielleicht hat noch jemand anderes dieses Phänomen beobachtet oder vielleicht haben die Häfler überm See eine Erklärung, denn die, so schien es, steckten mitten in der gelben Wolke.
Vielleicht gibt es ja eine ganz natürliche Erklärung für dieses gelbe Mysterium.
Die Fernsicht war heut trotz Bewölkung überwältigend. Ich hatte das Gefühl, die Berge hinter den Bergen zu sehen und so beschloss ich spontan, wieder einmal den hiesigen Münsterturm zu besteigen.
Ich habe dem Text meines Eintrags "Schwindelfrei" vom April letzten Jahres nichts hinzu zufügen, außer besseren Fotos.
Die Fernsicht war dieses Jahr einfach bestechend - Fönwetter halt.
Viel Spaß beim einfach zurücklehnen und einfach Panorama genießen.
Herrlich, die Fernsicht bleibt am See erhalten und so hab ich mich aufgemacht den herrlichen Tag zu nutzen, mich an den See zu legen und den Wolken beim ziehen zu zuschaun.
Es ist schon schön, früh morgens zu malochen und dann die Nachmittage am See zu verbringen.
Und die Wolken - sie ziehen und ziehen, sie ziehen über den See und über die Königin hinweg, mal sehn sie aus wie Schäfchen, mal wie eine Portion Zuckerwatte von der Frühjahrskirmes.
Soooo schön!
Ach wie idyllisch und friedlich scheint der Himmel über meinem See. Ab und an überquert ein Flugzeug mit einem recht kurzen und sich schnell auflösenden Kondensstreifen den Himmel.
Ein wunderbarer Tag wie er schöner nicht sein könnte.
Aber dann kommen die Flugzeuge, welche keine harmlosen, kurzen Kondensstreifen nach sich ziehen, dann kommen die Flieger welche Streifen hinter sich herziehen, die den Horizont überspannen, von Ost nach West, von West nach Ost, natürlich von Nord nach Süd und umgekehrt, soweit das Auge schauen kann.
Der zuvor herrlich blaue Himmel wird nicht mit einem Male, aber langsam, milchig weiß, die verschiedenartigen, versprühten Chemtrails nebeln die Sonne zunehmend zu.
Chemtrails, zerfleddert vom Wind und sonstigen thermischen Strömungen nehmen mir, bezw. töten das Azurblau unseres Himmels!
Verdammt noch mal! Caramba!!!
Warum nehmt ihr das hin?
Giftige Substanzen werden ausgebracht, die uns nicht schnell, aber langsam und gezielt krank machen!
Wenn ihr das schon für euch ignorieren und als gegeben hinnehmen wollt, dann denkt wenigstens an eure Kinder und Kindeskinder!
Haben unsere Nachfahren kein Recht auf einen richtig strahlend blauen und sauberen Himmel?
Hier, schaut' s euch an und seht den Unterschied zu den Schäfchen-Watte-Wolken selbst!
Gestern gab es hier am See einen wunderbar klaren Tag mit bestechender Fernsicht. Kein rötlich verfärbter, dunstiger Horizont, sondern eine klare, atemberaubende Sicht bis weit in die Schweizer, die Liechtensteinischen und die Österreichischen Alpen hinein.

Schöne Dinge sollte man unbedingt teilen und so möchte ich Euch an meinem Panoramablick in erster Reihe teilnehmen lassen.
Auf meinem Hausberg, dem Säntis sieht man sogar die Bergstation ganz deutlich, zu seiner Linken, der Altmann, der Hohe Kasten, der Alvier, die Drei Schwestern und zur Rechten, die Bergkette der Churfirsten.
Das Tief Madelaine ist eine Künstlerin.
Der Himmel ihre Leinwand ist, der Wind ihr feiner Pinsel.
Sie malt den April, launisch wie er uns bekannt,
unglaublich eindrucksvoll, hoch oben hin ans Firmament.
Ich möcht in meinem Lebensabend
mit beiden Händen in der Erde grabend,
das Kreuz vermutlich krumm und bucklig,
im Kopf wahrscheinlich richtig "dubblig" -
Leben schaffen!
Wunderschöne Gärten möcht ich dann kreieren,
da kriech ich bucklig für- auf allen Vieren!
Lotus, Jasmin und gelben Thymian,
Bitterwurz, dazu Basilikum und wilden Majoran,
will ich im Beet zusammen raffen!
Ich möcht gern eigne Sorten züchten,
damit kulinar' sche Speisen richten,
dem Gaumen möcht ich Feuerwerke bieten,
und keine Schrebergärten mieten!
DasVolk, das hätte was zu gaffen!
Ich möchte mich mit Matsch besudeln,
möcht mich mit wilden Ziegen "nudeln".
wollt Katzen eine Heimat bieten,
Shrimps und Krebs im Wasser sieden.
Verdammt, nur eins das darf ich nicht -
mich vor meim Volk zum Affen machen! ;-)

Mit Frühling am See ist derzeit ja nicht so viel geboten, Touristen trifft man daher glücklicherweise weniger.
Dafür besuchen uns aber Rentiere, Aliens und sonst so komisches, mitunter recht exotisches G`sindel!

Da schneid ich Grimassen.
Ich kann es schlecht lassen,
verzieh ganz verzückt
fast wie verrückt -
in tausend Falten, mein Gesicht.
Der Barbar, der ist ein Gedicht!
Die Venus vom See
ist schöner als die Rose im Schnee.
-
Die Venus vom See
glänzt in der Sonne vom Kopf bis zum Zeh.
-
Die Venus vom See
ist zart und schlank wie ein Reh.
-
Die Venus vom See
verzaubert die Herzen wie eine Fee.
-
Die Venus vom See
isst nur vierblättrigen Klee.
-
Die Venus vom See
mag lieber Kaffee denn Tee.
-
Die Venus vom See -
mei is die Olle schee!

Besuchen Sie die Metropole am See, die Stadt mit dem besonderen Flair.
Eine Stadtführung zu mittelalterlichen Wuostgräben und anderen stillen Örtchen kann sich der geneigte Besucher in meinem Städtle ersparen.
Der Gestank jedenfalls muss damals wie heute der Selbe gewesen sein.
Kein Wunder das man am hellichten Tag die Ratten um die Häuser jucken sieht!
Links ein Straßencafé,

rechts eine Gartenwirtschaft

und dazwischen stinkt' s gewaltig.

Puh, es stinkt wirklich zum Himmel, trotz kühler Temperaturen. Im Hochsommer stinkt es richtig schlimm.
Ich frag mich wirklich wie man in solch einem ekligen Ambiente seinen Kaffee oder seinen gemischten Salat genießen kann.
Mit Blick auf überquellende Mülltonnen und gelbe Säcke aus denen Verwesungsgeruch dringt. *würg*
Urlaubs-SMS an die Daheimgebliebenen: Hallo liebe Gaby, sitze hier in der wunderschönen Metropole am See, genieße den Sonnenschein bei blauem Himmel in einer wunderschönen Stadt mit einem unglaublichen Flair. Liebe Urlaubsgrüße deine Mandy!
Ich seh' s schon, die haben alle getönte Brillen auf, da fällt der Siff dann nicht groß auf.

Blind sind die Menschen, das weiß ich ja nun zur Genüge! Der Umsatz an getönten Brillen muss, so scheint's Millionäre schaffen!
Aber was machen die mit ihrer Nase?
Die Abstumpfung der Sinne ist doch wirklich erschreckend und scheint in rapidem Maße zu zunehmen.
.....vom beten allein und von der herrschenden Scheinheiligkeit wird die Welt sicher nicht besser.
Als bekennende Ungläubige blickte ich gestern, wie jedes Jahr am Karfreitag, ungläubig und fassungslos in die Schlagzeilen.
In Deutschland wird die Freiheit der Bürger einmal mehr massiv beschnitten, man darf nicht tanzen, nur weil irgend ein Hippie, nach dem sich auch noch unsere Zeit in vor und nach seiner Geburt unterteilt, leidend ein Kreuz durch die Gassen geschleppt hat und von den Juden da dran genagelt wurde und das vor über 2000 Jahren!
Aber die Gartenwirtschaften vor meiner Türe dürfen im Sommer bis Mitternacht bewirten, ohne Rücksicht auf die Leiden der Juana S., die im Sommer jeden Morgen gegen fünf Uhr aufstehn muss!
Auf den Philippinen haben sich Gläubige am Karfreitag zum Gedenken an das Leid Jesu ans Kreuz nageln lassen.
Würd mich mal intressieren ob das funktioniert. Aber die Phillipinos sind ja Fliegengewichte, schätze ein gut gebauter normalgewichtiger Mensch würde ganz einfach vom Kreuz fallen. Die Handflächen würden reißen, die Knochen vom Eigengewicht splittern.
Wie krank muss man sein!
Glaube? Oder Irrsinn?
Ein klappriger Papst wird im Kärrele durch die Straßen Roms geschoben und geht so den Leidensweg des Mannes mit der Dornenkrone nach und tausende Christen (ob wohl alle ihren Nächsten lieben wie sich selbst?) säumen die Straßen. Der arme alte Mann sollte mit einer heißen Wärmflasche seine Zipperleins kurieren dürfen und die Fangemeinde sollte sich mal Gedanken machen was dieser "Gottessohn" dazu gesagt hätte, was in dieser Welt vor allem im Nahen Osten so abgeht! Ich glaube der hätte es sich dreimal überlegt, für uns zu sterben und unsere Sünden auf sich zu nehmen.
Ich würd sagen der Jesus wär unverzüglich wieder vom Kreuz gehüpft und hätte sich den schönen Dingen des Lebens zugewandt.
Jerusalem, Via Dolorosa.
Was ziehen die Gläubigen da bloß ab?
Fühlt man sich besser, wenn man die angeblichen Leidenstationen eines J.C. nachgegangen ist? Naja, wenn's schee macht.
Jedem das Seine und mir das Meine.
Jerusalem die heilige Stadt für Juden, Christen und Muslime.
Es braucht für gläubige Pilger Sicherheitskräfte. Unglaublich!
Es könnten ja die bösen Ägypter pünktlich zum Passahfest den armen Juden ihr Land wieder nehmen, aus dem Sie ein grausamer Gott durch schreckliche Plagen vertrieben hat.
Oder es könnten gar die unterjochten Palästinenser aus den streng und mit hohen Mauern gesicherten Ghettos ausbrechen!
OhGottOhGottOhGott!
Wurde der Jesus nicht von den Juden ans Kreuz genagelt?
Warum fahren Pilger aus aller Welt in dieses Land?
Dieses Land sollte man boykottieren! Aber wir dummen Deutschen liefern ja auch noch vom deutschen Steuerzahler finanzierte Atom-Uboote nach Israel!
Und wenn dann ein mutiger deutscherSchriftsteller dies öffentlich anprangert dann verschließt sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung vor dieser Wahrheit!
Wahre Christen würden dies nicht tun!
Wahre Christen würden dafür sorgen das Gerechtigkeit auf Erden herrschen würde!
Friede auf Erden!
Friede allen Menschen, auch den Muslimen im Nahen Osten, über die uns weis gemacht wird, Sie seien die Aggressoren in dieser Welt!
Die Sonntage am See werden, je schöner das Wetter wird, wieder recht ätzend. Nur Volk, Touristen und überall hinscheißende Köter säumen meinen Weg. Daher hab ich den gestrigen Sonntag im schweizer Hinterland verbracht und bin mit dem Rad auf die Tägerwiler Höhe gefahren. In meiner Kindheit ließ es sich dort herrlich Schlitten fahren und in den Wäldern "Räuberbande" spielen, später wurde die Gegend dann Alptraum - ich wurde Sonntag für Sonntag zum kilometerlangen Wandern gezwungen.
Viele Wege führen nach Schloss Castell und so bin ich unter Umwegen irgendwann, von hinten dort angekommen.
Ein Junker Konrad Vogt von Wartenfels aus Konstanz, ließ es 1585, anstelle eines Bauernhauses, als Herrensitz im Stil der Spätrenaissance errichten. 1661 gelangte das Anwesen dann in den Besitz der Sankt Galler Brüder Zollikofer von Altenklingen, die es 1725 zu einem Schloss umbauten.
Wie bei Herrenhäusern so üblich ist Schloss Castell leider nicht für die Öffentlichkeit, also den gemeinen Pöbel, zugänglich.
Gegenüber dem Schloss, nur durch eine Bachschlucht getrennt steht die Ruine Burg Castell, sie stammt aus dem zwölften Jahrhundert und wurde 1120 von einem Konstanzer Bischof, Ulrich I. von Kyburg- Dillingen errichtet.
Mit 120m Länge und 30m Breite, ist oder besser war Burg Castell eine der größten mittelalterlichen Wehranlagen im Bodenseeraum.
Ich hatte Glück, an jedem 1. Sonntag im Monat ist der Burgturm für Besucher geöffnet und so konnte ich eine herrliche Aussicht auf den Untersee, die Insel Reichenau und den Hegau genießen, zur anderen Seite konnte ich weit über meine Stadt und über meinen See blicken. Da hatte im Mittelalter kein Feind eine Chance, die alten Rittersleut haben ihren Wehrturm in günstigster Lage hingebaut.
Nette Tierchen erklimmen übrigens den Turm von Schloss Castell. Wer kann Sie erkennen?

Warum allerdings konnte ich nicht erfahren und ich bin jedenfalls keine, sondern eher das Gegenteil. *lach*
Auf dem Rückweg kam ich noch an Schloss Brunegg vorbei, liegt auch hübsch, die Adligen hatten schon einen guten Geschmack in Punkto Aussicht übern See! Sein Vorgängerbau wurde um 1300 erbaut und kam im Jahr 1363 in den Besitz der Konstanzer Patrizierfamilie Blarer.

Alles in allem ein herrlicher Sonntag, wenn man von der Sauerei absieht, welche man mittlerweile Tag für Tag am Himmel beobachten kann.
Zufällig traf ich oben auf der Burgruine ein befreundetes Ehepaar, die wollten diese Chemtrails einfach nicht sehen, obwohl sie doch groß und deutlich am Himmel prangen! "Das sind ganz normale Kondensstreifen! Ach Juanita, Du siehst immer Sachen und hast Spinnereien im Kopf, das hat sich in 35 Jahren die wir dich kennen nicht geändert!"
Nur die 13 jährige Tochter hat mir mit großen Augen zugehört und sich die Streifen aufmerksam angesehen.
Da könnte man ja fast die Hoffnung haben, dass die Jugend von morgen nicht ganz so rosa getönte Brillen trägt, wie ihre Alten!