Mittwoch, 8. August 2012

Die Tage werden spürbar kürzer....

Das Jahr rast dahin. Der Sommer, der noch gar kein rechter Sommer war, geht dem letzten Drittel entgegen.
Die Menschen sind sonnenhungrig und abends, kurz vor Sonnenuntergang ist das Rheinufer genauso bevölkert wie unter tags. Die Menschen saugen das Sonnenlicht gierig auf, bis zur letzten Sekunde.



Die Tage werden kürzer und mit der untergehenden Sonne wird es auf einmal empfindlich kühl.
Ich liebe diesen Platz am Seerhein und die Idylle welche die untergehende Sonne über dem gemächlich dahinfließenden Strom zaubert.



Trotz der vielen Menschen kann ich so richtig in mich versinken und Ruhe finden.



Die Tage werden kürzer, doch für einige Menschen scheinen sie noch zu lange zu sein. Die wunderbaren, ausgiebigen Tage des Sommers scheinen für einige Mitmenschen Langweile fördernd zu sein.
Anders kann ich mir das nicht erklären:



Jetzt komm mir bloß Keiner, und mache mir weis, dass die Anbringung dieses Spruchs Kunst ist.
Mir fällt dazu der tausendmal gehörte Spruch ein: Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.
Und dann auch noch so sinnfrei.
Wenn da wenigstens stehen würde: Stoppt die Ausbringung von Aerosolen am Himmel!, dann könnte ich sagen, Der Zweck heiligt die Mittel.
Nein, auch dann hätte ich für solch eine Verschandelung von Allgemeingut keinen Sinn.
Die Rücksichtslosigkeit der Menschen macht vor Nichts und Niemandem halt.

Die Tage werden wieder kürzer und das ist vielleicht ganz gut so.
Dann können sich die gelangweilten Schmierfinken, die sinnlosen Zerstörer, die nachts krawallend durch die Stadt ziehenden Idioten wieder in der Disko oder auf dem Sofa vor der Glotze weiter verblöden.




Montag, 6. August 2012

!!! Ein Weckruf !!!

Die Menschen am See und auch die unzähligen Sommertouristen leiden.
Sie leiden ohne zu ahnen was der Auslöser für Ihre Leiden ist. Jeder, aber wirklich jeder fühlt sich schlapp und unlustig.
Jeder klagt über die drückende, schwüle Luft, welche Einem das Atmen erschwert.
Dabei ist die Luftfeuchtigkeit eigentlich nicht wirklich hoch und auch bei sehr angenehmen Temperaturen von +/- 20° bekommt man bei geringster körperlicher Betätigung Schweißausbrüche.
Die Menschen schlafen nachts sehr schlecht und sind appetitlos.
Manche werden depressiv, andere werden grundlos massiv aggressiv.
Die Allgemeinheit ist gereizt und super empfindlich.
In den Todesanzeigen im Lokalgeschmier ist auffällig, dass viele Menschen in der Blüte Ihres Lebens jäh dahin gerafft werden.

Zufall?

Heute habe ich meine Terrasse aufgeräumt.
Das Basilikum verträgt die Nässe und die mitunter kühlen Nachttemperaturen von 14°, ab und an sogar nur 12° gar nicht.
Meine Agaven lieben die Wüste, der Regen beschert Ihnen Schildläuse und Sie gehen langsam aber sicher ein.
Die Tomaten und die Paprikas, welche üppig wachsen faulen am Strauch weg bevor Sie richtig reif werden.
Mein Birkenbäumchen hat quasi über Nacht gelbe Blätter bekommen und tags drauf fast alle abgeworfen.
Es herbstelt schon!!! Wir haben den 6. August und wir hatten noch keinen rechten Sommer!

Zufall?

Die Sonne scheint nur verhalten durch den ausgebrachten Dunst und ich bekomme auf der sonnengewöhnten, gebräunten Haut Pickelchen und Bläschen.
Die sonnenentwöhnten Touristen aus den Großstädten bekommen hier vermehrt Herpesbläschen an den Lippen und schieben das in Ihrer Unwissenheit auf die Bodenseesonne!!!

Zufall?

NEIN, es ist alles kein Zufall, es ist gewollt!

Wir werden um unsere Sommer beschissen und wir werden krank gemacht durch die ständigen Aerosolausbringungen, die Sonne und das Licht welches wir so sehr brauchen wird vernebelt.

IHR glaubt an den Klimawandel weil er Euch in den Medien eingetrichtert wird!
Es gibt keinen Klimawandel, das Klima wird manipuliert, schaut doch mal Eure Umwelt an und verschließt Euch nicht vor der Realität!
Schmeißt Eure Heimkinos aus dem Fenster und schaut statt dessen in den Himmel!

Warum akzeptiert Ihr sonst so kritischen Menschen dieses Verbrechen, welches an Euch und der Umwelt verbrochen wird, tatenlos?
Weil Ihr euch ständig von den Medien manipulieren lasst und jeden Mist glaubt der Euch eingetrichtert wird!



Dies ist die Realität! Auch wenn Ihr sie nicht sehen wollt!


Freitag, 3. August 2012

Sommerliebe

Das Beste am Sommer sind für mich....



Tomaten, Tomaten, Tomaten.
Tomaten aller Arten.
Tomaten ganz frisch aus Gärtners Garten.

....nur Butterbrot mit verschiedensten Tomatensorten und Salz.
Zum Frühstück, zu Mittag, zu Abend und zwischendurch als Erfrischung.

Damit meine Tomatensaison nicht ganz so einseitig wird, gibt es zur Abwechslung mal einen Tomatensalat mit milden Zwiebelchen, Mozzarella und meinem heißgeliebten Basilikum.

Vornehmlich mit diesen beiden intensiv schmeckenden, kleinblättrigen Schönheiten.




Am allerallerallerliebsten mag ich die schwarze Sorte Zebra Mini oder vielleicht heißt sie auch Black Seaman.
Ich bin mir nicht ganz sicher, es gibt so viele unzählige Sorten!
Sie hat eine ungewöhnlich feste Schale, das Fruchtfleisch ist extrem saftig und sehr, sehr, sehr aromatisch.



Auf die Tomatensaison am See warte ich das ganze Frühjahr sehnsüchtig, denn nur frisch vom Wochenmarkt sind sie so einmalig, fantastisch, himmlisch, aromatisch, unvergleichlich, paradeisisch, extraordinaire - einfach tomatig!

Hier schlägt des Tomatenliebhabers Herz ein bissle höher! Die Site ist übrigens nicht nur für den Paradeiserfan ein Augenschmaus.
Die Tomatengalerie!



Donnerstag, 2. August 2012

El Fischo


Im Westen vor dem Seereich wacht,
El Fischo - des Tags und auch in finstrer Nacht.
Kein Feind kommt übern Vater Rhein,
gen großen Strom ins Seereich rein!

Denn dort patrolliert El Fischo auf dem Brückensockel,
posiert für seine Königin- und ist gar eitel wie ein Gockel!



Ansonsten ist er standhaft wie ein Zinnsoldat,
der Königin zu Diensten und gegen Feinde stets parat.




Zum Lohn erhält er frischen Fisch,
ein reiches Angebot deckt täglich seinen Tisch.



Er weist nicht nur korrekt die Schiffe rin,
nein, er winkt tatsächlich seiner Königin!



El Fischo treuer Untertan,
Du hast' s der Königin recht angetan!

El Fischo wurde dieser Tage von Touristen als Statue, also für unecht gehalten.
Da stellen sich mir sämtliche Härchen auf, besonders die im Nacken.
Ein Brückenheiliger ist El Fischo sicher- aber doch recht lebendig.
Einige Zeit und eine neue Kamera hab ich damit zugebracht El Fischo zu beobachten und abzulichten. Der Kerl hat voll die Ruhe weg, Sportboote, Rheindampfer, lärmende Touristen in Ruder- und in Paddelbooten fahren dicht an Ihm vorbei und über die Brücke rauscht der Verkehr und auch die Bahn.

El Fischo scheint das nicht zu jucken,
er reagiert auf Lärm mit keinem Schulterzucken.



Heute hatte ich den Eindruck er hat mich registriert, er hat seine Stellung gewechselt und nicht stur gen Westen gestanden und auf Beute, und natürlich Feind gelauert, er hat sich mir zugewandt - und posiert!



Montag, 30. Juli 2012

Dokumentation eines Verbrechens

Es geschieht Tag für Tag und wir schauen weg.



Es geschieht Tag für Tag und die Ökoaktivisten kämpfen lieber gegen den Klimawandel.



Es geschieht Tag für Tag und verstößt massiv gegen die Ideale des „Gutmenschentums“.



Es geschieht Tag für Tag und kein Christ- und auch kein Sozialdemokrat tritt für die christlich soziale Gerechtigkeit ein.



Es geschieht Tag für Tag und kein Staatsanwalt klagt an.



Es geschieht Tag für Tag und kein Richter spricht schuldig.



Es geschieht Tag für Tag und Justitia sorgt nicht für Gerechtigkeit.


Die Aufnahmen sind von heute, 30. Juli 2012, unbearbeitet und zwischen 13 und 19 Uhr aufgenommen.
Die Aerosolausbringungen waren ununterbrochen den ganzen Tag im Gange. Trotz normalerweise angenehmen 23° und einem ab und an frischen Wind, der einem am See frösteln ließ, war die Luft wie gehabt unangenehm drückend und schwül.



Wer mag kann meine heutigen Eindrücke vom Himmel überm See, einmal aus einer anderen Perspektive betrachten.



Auch diese Bilder sind- wenn auch perspektivisch in Scene gesetzt- unverfälscht und sprechen trotzdem Bände.

Wir machen uns am größten Verbrechen der Menschheit mitschuldig weil wir dazu schweigen!




Sonntag, 29. Juli 2012

Abendliche Impressionen von der Kunstgrenze

Es hätte die erste (und wahrscheinlich auch die letzte) tropische Nacht dieses Sommers, der seinem Namen keine Ehre macht, werden sollten.
So entfloh ich der brütenden Hitze der Innenstadt, um am See wenigstens etwas Abkühlung zu finden.
Schon nach wenigen Minuten am Ufer zogen schwarze Wolken auf und boten am rötlich gefärbten Abendhimmel ein imposantes Schauspiel. Ich war gefangen von der aufregenden Darbietung am Himmel und erfreut über die willkommene Abkühlung durch eine erfrischende Brise Seewind. Stundenlang hätte ich durch die Nacht wandern können, doch die Brise frischte plötzlich stürmisch, mit gelegentlichen orkanartigen Böen auf, lauter Donner grollte in der Ferne und über dem See zuckten erste Blitze.

So blieb mir vernünftigerweise nichts anderes übrig als mich von dem bannenden Schauspiel zu trennen, denn man weiß ja heutzutage wirklich nicht mehr ob es ein harmloses Sommergewitter werden wird oder ob ein Unwetter mit Starkregen, Hagelschlag und orkanartigen Stürmen über einem hereinbricht.

Ich hab' s ja schon vor ein paar Wochen prophezeit: Wir werden um unseren Sommer beschissen! Sehr schöne Aussichten für die Zukunft, denn dieser Sommer wird kein Einzelfall bleiben, im Gegenteil, es wird noch schlimmer kommen.

Erste Ernteprognosen 2012: es wird mit einem globalen Erntedefizit zum Beispiel im Getreideanbau gerechnet, mit einem größeren sogar! Das bedeutet für den Konsumenten eine Verteuerung des Grundnahrungsmittels Brot, im schlimmsten Falle eine Getreideknappheit. Und dies ist erst die Spitze des Eisbergs......und dies resultiert nicht aus der globalen Klimaerwärmung wie uns glauben gemacht wird. Ob Ihr' s glaubt oder nicht: Schuld daran sind die weltweiten Aerosoloperationen.

Abendliche Impressionen vom Seereich

Kunstgrenze - Grenzkunst

Wolkenkunst - Kunstwolken






Mittwoch, 25. Juli 2012

Übern See

Gestern hat es mich einmal mehr über den See gezogen. Mit dem Katamaran ein Katzensprung und bei sommerlicher Hitze eine herrliche Erfrischung.



Die Sicht war leider nicht besonders, aber ich wollte einfach mal was andres sehen und baden kann man auf der anderen Seeseite genauso gut. So machte ich mich auf den Weg.


Von Friedrichshafen




nach Langenargen.


Ein schöner Fußmarsch von ungefähr 10 Kilometern durch das Eriskircher Ried. Kurz nach Friedrichshafen mündet die Rotach in den See, sie entspringt bei Wilhelmsdorf und legt 38,8 Kilometer zurück, bevor sie in den See mündet. Bei Eriskirch mündet dann die Schussen in den Bodensee, sie hat ihre Quelle bei Bad Schussenried und hat bis zum See 62 Kilometer zurück gelegt.
Durch das Klima und den Wasserstand begünstigt brüten im Ried neben anmutigen Insekten, wie Libellen, auch unzählige weniger anmutende, wie schneidende Pferdebremsen und unzählige fiese Schnaken. Stehenbleiben ist da kein Vergnügen, aber wer Fotos schießen möchte muss halt leiden. Zum Glück hilft gegen die juckenden Mückenstiche und Schnitte der Bremen unterwegs ein bisschen Spucke, sonst hätte ich mich vermutlich blutig gekratzt.
Hätte ich noch etwas Zeit gehabt und vor allem bessere Schuhe angehabt, dann wäre ich noch an die Mündung der Argen marschiert, diese ist der drittgrößte Zufluss des Bodensees und mündet kurz nach Langenargen in meinen See.
Weit wäre es nicht mehr gewesen, aber der letzte Katamaran wartet leider nicht, auch wenn man die Seekönigin von überm See ist. *lach*
Schön war' s zwischen der Rotach und der Schussen!





Sonntag, 22. Juli 2012

Möwenmist

Mürrische Möwen murren monoton mit miesepetrigem Mundwinkel.



Manch mürrische Möwen müssen müde, meist miesepetrig, Mist meistern.



Mürrisch, meist müde, murrende Möwen meistern meist massiven Mist mit miesepetrigen Mundwinkeln, monoton minutiös.



Montag, 16. Juli 2012

Sommer am See

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, dass der Sommer kein Sommer ist. Lamentieren hilft da gar nichts. Ich mag' s auch gar nicht mehr hören, das ständige Gejammer der Mitmenschen. Neulich hat sich eine befreundete Schneiderin gefreut, dass ich die Einzigste ihrer Kundschaft bin, die sich nicht übers Wetter beschwert, sondern sich über Wind, Wolken, Regen und die ab und an strahlende Sonne freut. Es ist irgendwie komisch, seit ich einigermaßen erahnen kann warum unser Wetter dermaßen verrücktspielt, kann ich es ohne Murren ertragen.
Das Wasser in meinem See hat wieder recht abgekühlt, nichtsdestotrotz gehe ich jeden Tag schwimmen. Ich habe mir vorgenommen, in dieser Badesaison den Seerhein zu überqueren.
Übung dazu habe ich reichlich, der stete und streckenweise stark böig auffrischende Westwind treibt den See mit kräftigen Wellen gegen die Strömung, ich habe fast das Gefühl, der Rhein drängt durch den stürmischen Wind wieder zurück in den See, wider seinem natürlichen Geströme.
Ich genieße das Schauspiel welches der Westwind mir täglich aufführt jedenfalls in vollen Zügen. Ich kann mich daran gar nicht satt sehn.



Wie war das mit der Klimaerwärmung?

Da hab ich immer davon geträumt irgendwann einmal in mediterranem Gefilde zu leben, da das Klima am See doch ohnehin recht mild ist. Aber ich bin mir sicher, unser Klima erkältet sich! ;-) Es wird verändert, aber es wird nicht erwärmt, sondern langsam abgekühlt. Letzten Winter wäre mein See fast zugefroren, hätte die Eiszeit noch ein paar wenige Wochen angedauert. Jetzt, wo es scheint, dass der See in diesem Jahr keine dauerhaft badetauglichen Temperaturen mehr erreichen wird, könnte ich mir vorstellen, dass er im nächsten Winter eventuell zufriert.




Samstag, 14. Juli 2012

West-Wind-Wolken-Wunderbar

Der Morgenhimmel verspricht einen aufregenden Tag!
Der Westwind treibt die Wolken in ungeheur rasantem Tempo vor sich her und türmt sie am blauen Morgenhimmel zu goldenen Türmen auf.



Vor lauter Gestaune und Hals in Himmel recken hab ich doch glatt die Zeit vergessen und bin zu spät zur Arbeit gekommen.
Psssst! S' hat keiner gemerkt.

Mittwoch, 11. Juli 2012

An das Leben

Stille -
die einzigen Gefährten,
der Regen und der See.

Nässe -
bis auf die warme Haut,
in kitzelnden Rinnsalen übers Gesicht.

Schatten -
das fahle Licht des sich neigenden Tages,
das Knirschen der Schritte im Kies.

Vergessen -
das glühende Gift des Ärgers,
welches mir im Alltag so oft begegnet.

Zufriedenheit -
die am Ende des Tages bleibt,
kein giftiger Stachel sich tötend in meine Seele bohrt wie ein glühendes Schwert.

Lebensliebe -
wie ein schützender Mantel,
umhüllt sie nasse Schultern, durchströmt meinen Körper wie wärmender Tee.




Sonntag, 8. Juli 2012

Am Anfang war das Ei





oder auch zwei....





oder gar drei!






Montag, 2. Juli 2012

Wolkenlos - aber keine Spur von azurblau

Letzte Woche hatten wir mit über 33° und einer ekelhaften Schwüle ein wahrlich unangenehmes tropisch feuchtes Klima. Das einzig wirksame Mittel dagegen war, die Tage am, beziehungsweise im Wasser zu verbringen. Der See ist nun mit fast 20° schon fast zu warm um noch recht zu erfrischen und man kann stundenlang drin bleiben und bei solch anormalen, mehr als hochsommerlichen Tagen, will man eigentlich gar nicht mehr raus. Tja, leider bin ich keine Nixe, sonst hätte ich mich längst schon in den kühlen blauen Tiefen meines Sees häuslich eingerichtet.

Statt zu Fuß nach Hause zu laufen, habe ich mir bei der Affenhitze mal den Luxus einer Bootsfahrt geleistet und habe mir etwas frischen Fahrtwind um die Nase wehen lassen.
Herrlich!


Wie man sieht habe ich noch keine Schwimmflossen und auch noch keinen Fischschwanz. *lach*




Das Wasser ist wunderbar grünblau, die aufschäumende Gischt und das Glitzern der Sonne ein lohnendes Motiv für die seeköniginnenliche Fotografin. Außerdem kann man sich mit dem Anblick in die unergründliche Tiefe des Sees wunderbar vom Blick in den Himmel ablenken.

Ich lad Euch, liebe Leser, zu einer Rundfahrt an Bord der "Möwe" ein. Seid Ihr bereit? Also gut, dann "Leinen los!" und auf geht' s.


Das ansonsten so herrliche Panorama ist leider recht trübe, nicht einmal den Zeppelin kann man recht erkennen. Die ständig aktualisierte Wettermeldung bei Wetteronline.de, meldete Stunde für Stunde eine noch höhere Temperatur, bei wolkenlosem Himmel. Der Himmel war in der Tat wolkenlos, aber leider komplett diesig und von einem dichten Dunstschleier überzogen. Wolkenlos bedeutet für mich einen blauen, einen azurblauen Himmel! An solch heißen Sommertagen gibt es auch am See keinen Dunst oder Nebel. Hier wurden wieder einmal Aerosole ohne Ende versprüht.

Dies wird wohl das Sommerwetter der Zukunft sein. Der Himmel verschleiert mit ausgebrachten, giftigen Substanzen, die Sonne wird man nur erahnen können und das Blau unseres Himmels wird nur noch in der Erinnerung existieren. Die ständige drückende Schwüle und die schweren, unwetterartigen Gewitter nicht zu vergessen!

Ich bin gegen die Ausbringung von Chemtrails und deswegen schreibe ich einmal mehr darüber, in der Hoffnung dass die Menschheit endlich aufwacht und erkennt was da an unserem Himmel geschieht und dass diese Aerosole irgendwann in nicht all zu ferner Zukunft Konsequenzen für unsere Gesundheit haben werden!




Mittwoch, 27. Juni 2012

Nachtgedanken



Gestern Abend, ganz für mich allein,
schwamm ich in die laue Nacht hinein.
Des Seerheins noch recht kühle Flut,
schien wie erwärmt, von höll'scher Feuersglut.
Mücklein tanzten elfengleich, im lodernden Schein
über flamm'dem Wasser, vom nächtlich erleuchteten Rhein.
Und könnt ich dereinst- man weiß ja nie- wählen,
wie ich aus diesem Leben, ohn' mich zu quälen,
scheiden will, dann würd ich mich mit einen Stein beschweren,
mit eben diesem letzten Blick, die Schwell' zum Jenseits überqueren.



Dienstag, 26. Juni 2012

Ein Kleinod

Schöne Entdeckungen, Dinge die mein Leben bereichern, teile ich gerne mit Euch. Vielleicht mag es ja auch für manch Leser eine Bereicherung werden.

In diesem Frühjahr bin ich um ein Gras reicher geworden. Irgendwie habe ich ein Faible für Gräser. Sie bezaubern mich durch ihre Leichtigkeit und ihre Transparenz, wiegen ihre graziösen Blütenähren und Halme im Wind oder zeigen sich verspielt in kuscheligen Polstern.

Leider machen mir meine Katzen meistens meine Leidenschaft dafür zunichte, es ist nicht alles Katzengras, aber trotzdem wird es von Jim und Fiesel mit Begeisterung gefressen oder besser gesagt, niedergemäht. Das Carex-Gras oder auch Segge genannt, welches es in vielerlei Sorten gibt hatte leider keine Chance, nur das Pampasgras mit seinen scharfkantigen Blättern und der Blauschwingel scheinen ihnen nicht sonderlich zu munden.

Ich gehe leidenschaftlich gerne in Gartencentren, dort kann ich mich stundenlang aufhalten und ich nehme vorsorglich nie viel Geld mit, sonst wäre das irgendwann mein finanzieller Ruin. ;-)
Bei einem meiner Ausflüge in so ein Pflanzenparadies habe ich ein sehr intressantes, mir bis dato unbekanntes Gras entdeckt - das Knoblauchgras. Daran bin ich nicht vorbei gekommen, zudem hat es nicht wesentlich mehr als ein Töpfchen Schnittlauch gekostet. Und nun möchte ich es nicht mehr missen!
Es stammt aus Südafrika und sieht wirklich sehr hübsch aus.



Es riecht und schmeckt richtig würzig und zwei Halme klein geschnitten und wie Schnittlauch über den Salat oder aufs Butterbrot gestreut, einfach herrrrrrlich!!! Es ist, wie sein geschmacklich verwandter Vetter, der Knoblauch sehr gesund, allerdings in geringerer Intensität. Es stärkt das Immunsystem, fördert die Verdauung, wirkt antibakteriell und fungizid, dazu ist es für Schädlinge unattraktiv und es soll zum Beispiel zu Rosen ins Beet gepflanzt auch diese vor Schädlingsbefall schützen.

Und es schreckt mit seinem Geruch sogar meine grasfressenden Raubkatzen ab. Das Fiesel muss sofort niesen, wenn sie ihre vorwitzige Nase dran stecken muss. *lach*
Ausgetrickst, ätschi, das Gräslein ist allein meines. ;-)

Und nicht nur für meinen Speiseplan ist das Knoblauchgras eine großartige Bereicherung sondern auch für meine kleine Oase der Entspannung, meine Sommerresidenz. So hat es mich dieser Tage mit einer wunderschönen Blüte überrascht, das Knoblauchgras gehört nämlich zur Familie der Liliengewächse.

Darf ich vorstellen?
Tulbaghia Violacea - eine wahre Schönheit!





Dienstag, 19. Juni 2012

Umsonst?


Immer rascher fliegt der Funke,
Jede Dschunke und Spelunke
Wird auf Wissenschaft bereist,
Jede Sonne wird gewogen
Und in Rechnung selbst gezogen,
Was noch sonnenjenseits kreist.

Immer höhre Wissenstempel,
Immer richt'ger die Exempel,
Wie Natur es draußen treibt,
Immer klüger und gescheiter,
Und wir kommen doch nicht weiter,
Und das Lebensrätsel bleibt.


Theodor Fontane (1819-1898)










Freitag, 15. Juni 2012

Morgens im Seereich

Einen wunderbaren Guten Morgen wünscht Euch die Königin!
Während die Stadt noch schläft sind Sie schon wach!
Für einen rechten Sonnenaufgang war ich leider schon zu spät dran, aber ein paar Eindrücke vom See habe ich doch festgehalten.



Es sieht in meinem Seereich wirklich idyllisch und friedlich aus - abgesehen von der Verschandelung des Himmels und unser aller Gesundheit! Es ist also Nichts so wie es zu sein scheint!
Während wir noch schlafen bringen die Flugzeuge ihre giftigen Streifen am Himmel aus.
Dies ist auf den Bildern ganz klar und offensichtlich zu erkennen und nicht abzuleugnen.
Aus den ausgebrachten Chemtrails bildet sich langsam ein künstlicher, mehr oder weniger dichter Schleier am Himmel, der von den meisten Menschen später, mit Aaaahhh und Oooohhhh, als bizarre Wolkengebilde bestaunt wird.


Mittwoch, 13. Juni 2012

Plötzlich und unerwartet




AN DEN STURM

Leih' mir die Schwingen! Trage mich fort,
Im Einerlei muß ich verderben!
Entführe mich bald zum wildesten Ort,
In der Freiheit nur will ich sterben!

Zerreiße mit kühner Allgewalt,
Die mich niederhaltenden Ketten!
O Sturmwind, leih' deine Schwingen bald,
Sonst kannst du mich nimmer erretten!

Alma Leschivo


Dienstag, 12. Juni 2012

Wechselhaft bis unbeständig - Juniregenschau(d)er

Wenn es der viel zu kalte und viel zu regenreiche Juni einigermaßen zulässt gehe ich zu meinem Steg raus. Wenn schon nichts mit an der Sonne ahlen ist, dann wenigstens eine Runde schwimmen. In ungefähr vier Monaten geht die Badesaison schon wieder zu Ende!

Es ist wirklich wahr - wir werden um Frühling und Sommer beschissen!
Erderwärmung? Wer' s glaubt wird selig - oder was?
Ich versteh' s nicht warum niemand sehen will was sich über unseren Köpfen und mit unserer Zustimmung abspielt!

Zwischendurch, wenn die Wolkendecke aufreißt, dann sieht man sie, die Flieger, welche mit ihren Sprühaktionen unser Klima nachhaltig verändern. Kreuz und quer überziehen sie den Himmel mit ihrem giftigen Nebel.

Wir werden geblendet vom Grün und der Blütenpracht, welches uns das unbeständige Wetter in diesem Frühling beschert hat. Die ausgebrachten Chemtrails verursachen eine Art Treibhauseffekt. Es ist, wenn es nicht regnet, drückend und unangenehm schwül. Oft stinkt die ganze Stadt nach Gülle und den unangnehmsten Küchenablüften der zahlreichen Lokale, denn der ausgebrachte Dunst hängt wie eine große Käseglocke überm Städtle und die Abluft kann nicht abziehen. Dieses ständige Inversionswetter drückt nicht nur mir, sondern auch anderen Menschen auf die Stimmung.
Aber wie eben schon erwähnt, den Pflanzen scheint diese Gewächshausatmosphäre auf den ersten Blick, richtig gut zu tun.
Auf meiner Altane habe ich noch selten solche eine Blütenpracht gehabt und sogar die Petersilie die mir jedes Jahr verlaust, wächst und gedeiht, wie alle meine anderen Kräuter. Aber ich weiß es ganz genau, die ständige Nässe und die kühlen Temperaturen tun weder dem Basilikum, noch den Tomaten- und Paprikasträuchern gut. Das wird wohl keine ertragreiche Ernte werden.

Diese ganzen partiell niedergehenden Unwetter werden über kurz oder lang die Obst- und Gemüsebauern ruinieren. Irgendwann werden wir nur noch Dreck fressen: in Gewächshäusern, unter unnatürlichsten und ungesündesten Bedingungen gezogen. Mit Pestiziden und anderen Chemikalien behandelt, nährstoff- und vitaminlos, dazu genmanipuliert.
Aber ihr wollt das ja so haben!


Nun bin ich etwas abgeschweift, ich wollte eigentlich nur ein paar Impressionen vor, während und nach einem Regenschauer einstellen. Durch die Regenluft und den Lichteinfall durch die unterschiedliche Bewölkung wechselte der See seine Farbe nach dem Regen- von blau ins türkisgrün.





Sonntag, 10. Juni 2012

Der Pegel steigt...

....stetig und unaufhaltsam.



Wer den Himmel auf Erden lange und intensiv sucht,
der ist in der Lage ihn auf irgend eine Art oder Weise auch zu finden.



Mittwoch, 6. Juni 2012

Nicht nur an Wald- und Wegesrand


Nicht nur an Wald- und Wegesrand,
ich diese widerlichen Häufen fand.
Im Freibad auf den Liegewiesen,
die Fliegen um die Scheiße düsen.



Vom Kinderspielplatz tönt ein lauter Schrei:
"Ja Scheiße! So ne riesen Sauerei!"
Das Mäxchen von der Rutschbahn rutschte
direkt in einen Hundehaufen flutschte.



Frau Müller, stolze Golferin,
beklagt sogar die Scheiße auf dem "Green".
Ein "Hole-In-One" sie letztens schlug.
Ihr Schlag den Ball in einen fetten Haufen trug.



So ist sogar die golfende Elite
zu fein, zum Griff nach einer Hundetüte.
Und letztens sah ich einen Gold beringten Schwoab,
der entsorgte seine Scheißetüte, in den nächsten Fahrradkorb!



Als ich mit meinem Rad jüngst um ne Ecke flitzte,
mir Bellos Dünnschiss hoch bis an die Waden spritzte!
Ein Abbild für unsere Gesellschaft ist,
dass Fiffi auf die Parkbank pisst!



Am Grillplatz oben auf dem Purren,
die Fliegen um die Scheiße surren.
Wird dann die Grillwurst heiß serviert,
wird sie dann (von eben diesen Fliegen) gleich umschwirrt!



Dem Hund, manch Menschen bestem Freund,
wird hier ein (Un-)Recht eingeräumt.
Was sich für Menschen, sogar für kleine Kinder nicht geziemt,
der Hundehalter, sich als Recht für seinen Köter nimmt!



Wenn das mit der ganzen Scheiße dann
(vor allem mit der herrschenden Moral)
so weitergeht,
nicht nur die Hundekacke irgendwann,
bis oben an den Hals uns steht!