Dienstag, 21. August 2012

Der sagenhafte Wasserberg oder Schluß mit einer weitverbreiteten Lüge!

Bevor ich meinen heutigen Eintrag beginne, möchte ich betonen, dass er kein Märchen ist, sondern die reine Wahrheit. Die Wahrheit von der sich Jeder, der bereit dazu ist die Augen aufzumachen, überzeugen kann.

Das Jahr 2012 scheint für mich das Jahr der Erkenntnisse zu werden, oder besser das Jahr in dem ich begann neue Erkenntnisse über die Welt in der ich lebe zu gewinnen. Erkenntnisse, wie zum Beispiel die mutwillige Ausbringung hochgiftiger Substanzen am Himmel. Erkenntnisse, welche mein ganzes bisheriges Lebenskonstrukt so ziemlich über den Haufen werfen. Erkenntnisse, welche schier unglaublich sind und durchaus schmerzhaft. Und trotzdem bin ich dankbar dafür, denn es lebt sich allemal besser mit einer schmerzlichen Wahrheit, die viele mir vorher unerklärliche Dinge, auf einmal klar erscheinen lässt.

Es begann eigentlich schon im letzten Jahr, als mich ein Bekannter, der meine Fotos vom herrlichen Bergpanorama bei bestechender Fernsicht gesehen hatte, gefragt hat, ob man bei solch einer klaren Sicht bis Bregenz, in knapp 46 km Entfernung sehen kann. Jedes Schulkind bekommt hier im Heimat- und Sachkundeunterricht gelehrt, dass man auf Grund des "Wasserbergs" Bregenz von Konstanz aus nicht sehen kann. Ich war wohl krank oder habe geschwänzt, als wir in der Schule vom Erdkrümmungsmärchen gelehrt bekamen, denn ich war vollkommen unsicher und habe deswegen gegoggled. Bei Wikipedia wurde ich fündig und erfuhr, dass Bregenz auch bei guter Fernsicht nicht sichtbar ist, dazu müsse man 166 Meter hoch steigen, da die Sicht auf Bregenz durch den "Wasserberg" verdeckt werde.

Heute schäme ich mich dafür, dass ich den Mist den Wikipedia uns weismachen will einfach nachgeplappert habe, ohne mich nur ansatzweise vom Wahrheitsgehalt des Artikels zu überzeugen.

Anfang diesen Jahres hörte ich dann von einer Bürgerinitiative Flacher Bodensee, kurz BIFB genannt. Die BIFB fordert freie Sicht auf Bregenz.

Update Dezember 2015:
Die Bürgerinitiative Flacher Bodensee und ihr Anliegen

In unserem Stadtgarten steht eine Informationstafel, welche jeden interessierten Bürger und Besucher unserer Metropole am See aufklärt, dass man am Bodensee die Erdkrümmung beobachten könne. Daneben steht ein Münzfernrohr, mit welchem man sich davon überzeugen kann, dass man Bregenz vom Ufer aus nicht sehen kann.



Nun beobachte ich seit geraumer Zeit den See und musste feststellen, dass die Schlosskirche in Friedrichshafen komplett sichtbar ist. Normalerweise müsste der "Wasserberg" die Sicht auf den unteren Teil der Kirche verdecken.

Auch von der Autofähre, welche von Friedrichshafen nach dem schweizerischen Romanshorn fährt ist der Rumpf in seiner Gesamtheit zu sehen.
Ferner habe ich auch schon Schloss Montfort, in Langenargen mit dem Fernglas gesehen. Leider ist das Teleobjektiv meiner Kamera nicht geeignet um Objekte auf diese Entfernung deutlich abzulichten.

Um mich von der genauen Lage der Schlosskirche in Friedrichshafen und von Schloss Montfort in Langenargen zu überzeugen bin ich ja extra letzen Monat mit dem Katamaran übergesetzt.
Die Kirche liegt genauso über dem Wasser wie auf meinem Foto. Schloss Montfort liegt direkt am Ufer, nicht erhöht, deswegen müsste es von Konstanz aus komplett vom "Wasserberg" verdeckt sein.
Auf dem Rückweg sah ich die Silhouette von Konstanz in seiner Gesamtheit, als der Katamaran gerade mal Friedrichshafen verlassen hatte, und die Silhouette meiner Heimatstadt kenne ich ganz genau! Der untere Teil müsste vom "Wasserberg" verdeckt sein, wenn er denn existieren würde!!!



Aber was war mit Bregenz, der Stadt der Festspiele, am gegenüberliegenden österreichischen Seeufer welche viel weiter entfernt ist, als Friedrichshafen und Langenargen?
Ich habe lange gezögert, ab und an wieder vergessen, da mir die Verarbeitung der täglichen, zum Teil massiven Aerosoloperationen recht zu schaffen gemacht haben.

Inzwischen hat es die BIFB geschafft bei der Stadtverwaltung, der Tourist-Information und dem hiesigen Tourismusförderverein, welcher für die Aufstellung der Tafel mit dem Erdkrümmungsmärchen verantwortlich ist, Aufmerksamkeit zu erregen.
Der Chef der Tourist Information Konstanz wollte sich der Sache sogar annehmen und sich bei guter Sicht davon zu überzeugen, ob Bregenz tatsächlich vom Ufer aus sichtbar ist.

Ein Journalist des hiesigen Lokalblattes hat sich allerdings recht über die Aufdeckung einer Lüge in einem Artikel belustigt, was ich bei der Brisanz des Themas total daneben fand.
Rätsel über Rätsel

Hätte der Autor sich einmal die Zeit genommen und bei guter Fernsicht, wie sie hier am letzten Wochenende geherrscht hat, sich selbst zu überzeugen, dann hätte er sicher die selbe Erkenntnis gewonnen wie ich und sich hoffentlich für seinen Fauxpas mächtig geschämt.

Der Bodensee ist flach! Ich habe mich mit einem Blick durch das Fernrohr neben der Desinformationstafel im Stadtgarten davon überzeugt. Ich habe eindeutig die Uferpromenade von Bregenz gesehen.

Den Chef der hiesigen Tourist Information habe ich allerdings nicht gesehen, er hätte sich bei bestechend guter Fernsicht selbst davon überzeugen können, dass der See flach ist und die Beobachtbarkeit der Erdkrümmung ein Märchen, eine dreiste Lüge ist!

Freundlicherweise wurden mir zwei Fotos überlassen, auf der Bregenz einigermaßen deutlich zu erkennen ist. ( alle Bilder lassen sich anklicken und vergrößern.)





Vielleicht liest dieses Posting ein Fotograf aus der Gegend und hat den Mut mit einem guten Teleobjektiv bessere Fotos zu machen und mir zukommen zu lassen, damit die Lüge vom "sagenhaften Wasserberg" endlich aufgedeckt werden kann.

Nun habe ich mich der Bürgerinitiative Flacher Bodensee angeschlossen und fordere alle Konstanzer Bürger und alle Besucher und Touristen dazu auf sich selbst ein Bild vom Bregenzer Ufer zu machen.

Natürlich fordere ich als Seekönigin die Stadtverwaltung auf, die Desinformationstafel im Stadtgarten zu entfernen. Die Stadt Konstanz macht sich im Kollektiv lächerlich in dem sie eine widerlegbare Lüge verbreitet.

Darum fordere ich: Weg mit dem Wasserberg und freie Sicht auf Bregenz!

Was jeder einzelne meiner Leser mit meiner Erkenntnis der Wahrheit anfängt, ist jedem selbst überlassen. Aber als wahrheitsliebende Königin war es mir ein Bedürfnis meine Untertanen über die Lüge, die hier übrigens rings um den See verbreitet wird, aufzuklären.

Donnerstag, 16. August 2012

Der Bad-Man vom See

Am Kanal kurz vor "El Fischos" Brückensockel,
da sonnt sich oft ein ehrlich gruseliger Jockel.
Hat Ähnlichkeit mit dem Tyrannenadler,
und wirkt so nass noch viel brutaler!



Sein Schnabel hat was von nem Neuweltgeier,
damit klaut er massig Fisch von meinem Brückenreiher.
Die kleinen Fischle, die verschmäht er meist
und füllt mit großem Fisch den Magen dreist.



Wie eine Mastgans voll gestopft,
er viel Scheiße auf die Bäume tropft.
Wo er in Kolonien auf den Bäumen lebt,
kein Grün am Baum mehr nach der Sonne strebt.



Zum Trocknen breitet er die Flügel aus,
und erinnert an ne riesengroße Fledermaus!
Er ist am See ein unwillkomm' ner Gast,
längst macht er nicht am See nur Rast.



Er ist der "Schwarze Mann" am See,
für unsern Fisch die "Todesfee".
Der Kormoran gehört im Maß zum Abschuss frei,
geräuchert trüge seine Brust, dem Mensch zur Gaumenfreude bei.



Die Aufnahmen vom Kormoran am Kanal stammen von mir, das Innenleben und die Population in den verätzen Bäumen habe ich von der Site http://www.fisch-hitparade.de/angeln.php?t=14735&page=60 kopiert.

Mittwoch, 15. August 2012

Ich seh was, was Ihr nicht seht!



Heute gingen die Aerosolausbringungen am Himmel überm See unvermindert weiter.
Ich habe den "Heiligenschein" um die Sonne fotografiert, einen sogenannten Halo-Effekt. Ein Familienvater hat gefragt was mein Motiv wäre. Er trug so eine breite Sonnenbrille, wie früher die Punks. Als ich Ihm erklärt habe, dass die Sonne heute einen kreisrunden Hof trägt, was sehr intressant ist, hat der echt gemeint, er sehe nichts, er hätte Probleme in die Sonne zu schauen! Und das mit der Sonnenbrille!

Langsam verstehe ich die Welt nicht mehr....oder ich seh was, was Ihr nicht seht, oder sehen wollt!

Dienstag, 14. August 2012

Für alle Blinden und Nichtsehenden und auch für alle Nichtsehenwollenden

Wie jeden Tag in diesem Sommer beobachte ich aufmerksam den Himmel. Zwischen dem 9. August und heute dem 14. August waren die Aerosolausbringungungen überm See wieder richtig massiv.
Der einzige Tag, an dem der Himmel einigermaßen blau war, war Samstag der 11. August. An diesem Tag fand hier das "Seenachtsfest" und im benachbarten Kreuzlingen das "Fantastical" statt. 110 000 Besucher lockte das grenzüberschreitende Spektakel mit seinen Darbietungen zu Lande, zu Wasser und auch in der Luft an. 110 000 Augenpaaren wären die massiven Aerosolausbringungen sicher aufgefallen.

Wenn der Tag so anfängt, dann ist spätestens am Mittag der Himmel zugezogen und der Horizont komplett verschleiert.


Hier meine Eindrücke vom Himmel überm See von letzter Woche:



Man erkennt neben den herrlichen Schäfchen- und Blumenkohlwolken, die Kunstwolken, welche durch die Ausbringung der Chemtrails entstehen und auch den milchig weißen Schleier der das Blau des Himmels überzieht und somit trübt.

Und dann heute, es ging ununterbrochen. Ein Streifen der hartnäckig am Himmel haftete nach dem anderen wurde gezogen, bis der Himmel komplett zugezogen war. Die Mitbadenden registrieren wohl, das es zuzieht, aber sie begreifen nicht was da wirklich am Himmel vor sich geht. Dabei ist es, wenn man mit offenen Augen und wachem Geist beobachtet vollkommen klar woher die dünnen komischen Wolken und der Dunst am Himmel kommen.
Hier meine Eindrücke vom Nachmittag, aufgenommen zwischen 13 und 16. 30 Uhr.



Auf dem folgenden Bild ist doch wirklich ganz eindeutig zu erkennen, dass die lang gezogene Wolke über dem Zeppelin ein zuvor ausgebrachter Chemtrail ist!


Und wer das nicht erkennt, der hat wohl seine Wahrnehmungsfähigkeit durch den ständigen Medienkonsum längst eingebüßt, oder ist von all den giftigen Aerosolen schon dumm und blind gemacht worden. Es könnte natürlich auch sein, dass man gar nicht an seiner Umwelt, seiner Gesundheit und die seiner Kinder und Kindeskinder intressiert ist.

Ich für meinen Teil bin weder blind noch desintressiert und solange ich kann und mein Atem noch reichen wird werde ich es Euch, verehrte Leserschaft immer wieder vor Augen führen!


Mittwoch, 8. August 2012

Die Tage werden spürbar kürzer....

Das Jahr rast dahin. Der Sommer, der noch gar kein rechter Sommer war, geht dem letzten Drittel entgegen.
Die Menschen sind sonnenhungrig und abends, kurz vor Sonnenuntergang ist das Rheinufer genauso bevölkert wie unter tags. Die Menschen saugen das Sonnenlicht gierig auf, bis zur letzten Sekunde.



Die Tage werden kürzer und mit der untergehenden Sonne wird es auf einmal empfindlich kühl.
Ich liebe diesen Platz am Seerhein und die Idylle welche die untergehende Sonne über dem gemächlich dahinfließenden Strom zaubert.



Trotz der vielen Menschen kann ich so richtig in mich versinken und Ruhe finden.



Die Tage werden kürzer, doch für einige Menschen scheinen sie noch zu lange zu sein. Die wunderbaren, ausgiebigen Tage des Sommers scheinen für einige Mitmenschen Langweile fördernd zu sein.
Anders kann ich mir das nicht erklären:



Jetzt komm mir bloß Keiner, und mache mir weis, dass die Anbringung dieses Spruchs Kunst ist.
Mir fällt dazu der tausendmal gehörte Spruch ein: Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.
Und dann auch noch so sinnfrei.
Wenn da wenigstens stehen würde: Stoppt die Ausbringung von Aerosolen am Himmel!, dann könnte ich sagen, Der Zweck heiligt die Mittel.
Nein, auch dann hätte ich für solch eine Verschandelung von Allgemeingut keinen Sinn.
Die Rücksichtslosigkeit der Menschen macht vor Nichts und Niemandem halt.

Die Tage werden wieder kürzer und das ist vielleicht ganz gut so.
Dann können sich die gelangweilten Schmierfinken, die sinnlosen Zerstörer, die nachts krawallend durch die Stadt ziehenden Idioten wieder in der Disko oder auf dem Sofa vor der Glotze weiter verblöden.




Montag, 6. August 2012

!!! Ein Weckruf !!!

Die Menschen am See und auch die unzähligen Sommertouristen leiden.
Sie leiden ohne zu ahnen was der Auslöser für Ihre Leiden ist. Jeder, aber wirklich jeder fühlt sich schlapp und unlustig.
Jeder klagt über die drückende, schwüle Luft, welche Einem das Atmen erschwert.
Dabei ist die Luftfeuchtigkeit eigentlich nicht wirklich hoch und auch bei sehr angenehmen Temperaturen von +/- 20° bekommt man bei geringster körperlicher Betätigung Schweißausbrüche.
Die Menschen schlafen nachts sehr schlecht und sind appetitlos.
Manche werden depressiv, andere werden grundlos massiv aggressiv.
Die Allgemeinheit ist gereizt und super empfindlich.
In den Todesanzeigen im Lokalgeschmier ist auffällig, dass viele Menschen in der Blüte Ihres Lebens jäh dahin gerafft werden.

Zufall?

Heute habe ich meine Terrasse aufgeräumt.
Das Basilikum verträgt die Nässe und die mitunter kühlen Nachttemperaturen von 14°, ab und an sogar nur 12° gar nicht.
Meine Agaven lieben die Wüste, der Regen beschert Ihnen Schildläuse und Sie gehen langsam aber sicher ein.
Die Tomaten und die Paprikas, welche üppig wachsen faulen am Strauch weg bevor Sie richtig reif werden.
Mein Birkenbäumchen hat quasi über Nacht gelbe Blätter bekommen und tags drauf fast alle abgeworfen.
Es herbstelt schon!!! Wir haben den 6. August und wir hatten noch keinen rechten Sommer!

Zufall?

Die Sonne scheint nur verhalten durch den ausgebrachten Dunst und ich bekomme auf der sonnengewöhnten, gebräunten Haut Pickelchen und Bläschen.
Die sonnenentwöhnten Touristen aus den Großstädten bekommen hier vermehrt Herpesbläschen an den Lippen und schieben das in Ihrer Unwissenheit auf die Bodenseesonne!!!

Zufall?

NEIN, es ist alles kein Zufall, es ist gewollt!

Wir werden um unsere Sommer beschissen und wir werden krank gemacht durch die ständigen Aerosolausbringungen, die Sonne und das Licht welches wir so sehr brauchen wird vernebelt.

IHR glaubt an den Klimawandel weil er Euch in den Medien eingetrichtert wird!
Es gibt keinen Klimawandel, das Klima wird manipuliert, schaut doch mal Eure Umwelt an und verschließt Euch nicht vor der Realität!
Schmeißt Eure Heimkinos aus dem Fenster und schaut statt dessen in den Himmel!

Warum akzeptiert Ihr sonst so kritischen Menschen dieses Verbrechen, welches an Euch und der Umwelt verbrochen wird, tatenlos?
Weil Ihr euch ständig von den Medien manipulieren lasst und jeden Mist glaubt der Euch eingetrichtert wird!



Dies ist die Realität! Auch wenn Ihr sie nicht sehen wollt!


Freitag, 3. August 2012

Sommerliebe

Das Beste am Sommer sind für mich....



Tomaten, Tomaten, Tomaten.
Tomaten aller Arten.
Tomaten ganz frisch aus Gärtners Garten.

....nur Butterbrot mit verschiedensten Tomatensorten und Salz.
Zum Frühstück, zu Mittag, zu Abend und zwischendurch als Erfrischung.

Damit meine Tomatensaison nicht ganz so einseitig wird, gibt es zur Abwechslung mal einen Tomatensalat mit milden Zwiebelchen, Mozzarella und meinem heißgeliebten Basilikum.

Vornehmlich mit diesen beiden intensiv schmeckenden, kleinblättrigen Schönheiten.




Am allerallerallerliebsten mag ich die schwarze Sorte Zebra Mini oder vielleicht heißt sie auch Black Seaman.
Ich bin mir nicht ganz sicher, es gibt so viele unzählige Sorten!
Sie hat eine ungewöhnlich feste Schale, das Fruchtfleisch ist extrem saftig und sehr, sehr, sehr aromatisch.



Auf die Tomatensaison am See warte ich das ganze Frühjahr sehnsüchtig, denn nur frisch vom Wochenmarkt sind sie so einmalig, fantastisch, himmlisch, aromatisch, unvergleichlich, paradeisisch, extraordinaire - einfach tomatig!

Hier schlägt des Tomatenliebhabers Herz ein bissle höher! Die Site ist übrigens nicht nur für den Paradeiserfan ein Augenschmaus.
Die Tomatengalerie!



Donnerstag, 2. August 2012

El Fischo


Im Westen vor dem Seereich wacht,
El Fischo - des Tags und auch in finstrer Nacht.
Kein Feind kommt übern Vater Rhein,
gen großen Strom ins Seereich rein!

Denn dort patrolliert El Fischo auf dem Brückensockel,
posiert für seine Königin- und ist gar eitel wie ein Gockel!



Ansonsten ist er standhaft wie ein Zinnsoldat,
der Königin zu Diensten und gegen Feinde stets parat.




Zum Lohn erhält er frischen Fisch,
ein reiches Angebot deckt täglich seinen Tisch.



Er weist nicht nur korrekt die Schiffe rin,
nein, er winkt tatsächlich seiner Königin!



El Fischo treuer Untertan,
Du hast' s der Königin recht angetan!

El Fischo wurde dieser Tage von Touristen als Statue, also für unecht gehalten.
Da stellen sich mir sämtliche Härchen auf, besonders die im Nacken.
Ein Brückenheiliger ist El Fischo sicher- aber doch recht lebendig.
Einige Zeit und eine neue Kamera hab ich damit zugebracht El Fischo zu beobachten und abzulichten. Der Kerl hat voll die Ruhe weg, Sportboote, Rheindampfer, lärmende Touristen in Ruder- und in Paddelbooten fahren dicht an Ihm vorbei und über die Brücke rauscht der Verkehr und auch die Bahn.

El Fischo scheint das nicht zu jucken,
er reagiert auf Lärm mit keinem Schulterzucken.



Heute hatte ich den Eindruck er hat mich registriert, er hat seine Stellung gewechselt und nicht stur gen Westen gestanden und auf Beute, und natürlich Feind gelauert, er hat sich mir zugewandt - und posiert!



Montag, 30. Juli 2012

Dokumentation eines Verbrechens

Es geschieht Tag für Tag und wir schauen weg.



Es geschieht Tag für Tag und die Ökoaktivisten kämpfen lieber gegen den Klimawandel.



Es geschieht Tag für Tag und verstößt massiv gegen die Ideale des „Gutmenschentums“.



Es geschieht Tag für Tag und kein Christ- und auch kein Sozialdemokrat tritt für die christlich soziale Gerechtigkeit ein.



Es geschieht Tag für Tag und kein Staatsanwalt klagt an.



Es geschieht Tag für Tag und kein Richter spricht schuldig.



Es geschieht Tag für Tag und Justitia sorgt nicht für Gerechtigkeit.


Die Aufnahmen sind von heute, 30. Juli 2012, unbearbeitet und zwischen 13 und 19 Uhr aufgenommen.
Die Aerosolausbringungen waren ununterbrochen den ganzen Tag im Gange. Trotz normalerweise angenehmen 23° und einem ab und an frischen Wind, der einem am See frösteln ließ, war die Luft wie gehabt unangenehm drückend und schwül.



Wer mag kann meine heutigen Eindrücke vom Himmel überm See, einmal aus einer anderen Perspektive betrachten.



Auch diese Bilder sind- wenn auch perspektivisch in Scene gesetzt- unverfälscht und sprechen trotzdem Bände.

Wir machen uns am größten Verbrechen der Menschheit mitschuldig weil wir dazu schweigen!




Sonntag, 29. Juli 2012

Abendliche Impressionen von der Kunstgrenze

Es hätte die erste (und wahrscheinlich auch die letzte) tropische Nacht dieses Sommers, der seinem Namen keine Ehre macht, werden sollten.
So entfloh ich der brütenden Hitze der Innenstadt, um am See wenigstens etwas Abkühlung zu finden.
Schon nach wenigen Minuten am Ufer zogen schwarze Wolken auf und boten am rötlich gefärbten Abendhimmel ein imposantes Schauspiel. Ich war gefangen von der aufregenden Darbietung am Himmel und erfreut über die willkommene Abkühlung durch eine erfrischende Brise Seewind. Stundenlang hätte ich durch die Nacht wandern können, doch die Brise frischte plötzlich stürmisch, mit gelegentlichen orkanartigen Böen auf, lauter Donner grollte in der Ferne und über dem See zuckten erste Blitze.

So blieb mir vernünftigerweise nichts anderes übrig als mich von dem bannenden Schauspiel zu trennen, denn man weiß ja heutzutage wirklich nicht mehr ob es ein harmloses Sommergewitter werden wird oder ob ein Unwetter mit Starkregen, Hagelschlag und orkanartigen Stürmen über einem hereinbricht.

Ich hab' s ja schon vor ein paar Wochen prophezeit: Wir werden um unseren Sommer beschissen! Sehr schöne Aussichten für die Zukunft, denn dieser Sommer wird kein Einzelfall bleiben, im Gegenteil, es wird noch schlimmer kommen.

Erste Ernteprognosen 2012: es wird mit einem globalen Erntedefizit zum Beispiel im Getreideanbau gerechnet, mit einem größeren sogar! Das bedeutet für den Konsumenten eine Verteuerung des Grundnahrungsmittels Brot, im schlimmsten Falle eine Getreideknappheit. Und dies ist erst die Spitze des Eisbergs......und dies resultiert nicht aus der globalen Klimaerwärmung wie uns glauben gemacht wird. Ob Ihr' s glaubt oder nicht: Schuld daran sind die weltweiten Aerosoloperationen.

Abendliche Impressionen vom Seereich

Kunstgrenze - Grenzkunst

Wolkenkunst - Kunstwolken






Mittwoch, 25. Juli 2012

Übern See

Gestern hat es mich einmal mehr über den See gezogen. Mit dem Katamaran ein Katzensprung und bei sommerlicher Hitze eine herrliche Erfrischung.



Die Sicht war leider nicht besonders, aber ich wollte einfach mal was andres sehen und baden kann man auf der anderen Seeseite genauso gut. So machte ich mich auf den Weg.


Von Friedrichshafen




nach Langenargen.


Ein schöner Fußmarsch von ungefähr 10 Kilometern durch das Eriskircher Ried. Kurz nach Friedrichshafen mündet die Rotach in den See, sie entspringt bei Wilhelmsdorf und legt 38,8 Kilometer zurück, bevor sie in den See mündet. Bei Eriskirch mündet dann die Schussen in den Bodensee, sie hat ihre Quelle bei Bad Schussenried und hat bis zum See 62 Kilometer zurück gelegt.
Durch das Klima und den Wasserstand begünstigt brüten im Ried neben anmutigen Insekten, wie Libellen, auch unzählige weniger anmutende, wie schneidende Pferdebremsen und unzählige fiese Schnaken. Stehenbleiben ist da kein Vergnügen, aber wer Fotos schießen möchte muss halt leiden. Zum Glück hilft gegen die juckenden Mückenstiche und Schnitte der Bremen unterwegs ein bisschen Spucke, sonst hätte ich mich vermutlich blutig gekratzt.
Hätte ich noch etwas Zeit gehabt und vor allem bessere Schuhe angehabt, dann wäre ich noch an die Mündung der Argen marschiert, diese ist der drittgrößte Zufluss des Bodensees und mündet kurz nach Langenargen in meinen See.
Weit wäre es nicht mehr gewesen, aber der letzte Katamaran wartet leider nicht, auch wenn man die Seekönigin von überm See ist. *lach*
Schön war' s zwischen der Rotach und der Schussen!





Sonntag, 22. Juli 2012

Möwenmist

Mürrische Möwen murren monoton mit miesepetrigem Mundwinkel.



Manch mürrische Möwen müssen müde, meist miesepetrig, Mist meistern.



Mürrisch, meist müde, murrende Möwen meistern meist massiven Mist mit miesepetrigen Mundwinkeln, monoton minutiös.



Montag, 16. Juli 2012

Sommer am See

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, dass der Sommer kein Sommer ist. Lamentieren hilft da gar nichts. Ich mag' s auch gar nicht mehr hören, das ständige Gejammer der Mitmenschen. Neulich hat sich eine befreundete Schneiderin gefreut, dass ich die Einzigste ihrer Kundschaft bin, die sich nicht übers Wetter beschwert, sondern sich über Wind, Wolken, Regen und die ab und an strahlende Sonne freut. Es ist irgendwie komisch, seit ich einigermaßen erahnen kann warum unser Wetter dermaßen verrücktspielt, kann ich es ohne Murren ertragen.
Das Wasser in meinem See hat wieder recht abgekühlt, nichtsdestotrotz gehe ich jeden Tag schwimmen. Ich habe mir vorgenommen, in dieser Badesaison den Seerhein zu überqueren.
Übung dazu habe ich reichlich, der stete und streckenweise stark böig auffrischende Westwind treibt den See mit kräftigen Wellen gegen die Strömung, ich habe fast das Gefühl, der Rhein drängt durch den stürmischen Wind wieder zurück in den See, wider seinem natürlichen Geströme.
Ich genieße das Schauspiel welches der Westwind mir täglich aufführt jedenfalls in vollen Zügen. Ich kann mich daran gar nicht satt sehn.



Wie war das mit der Klimaerwärmung?

Da hab ich immer davon geträumt irgendwann einmal in mediterranem Gefilde zu leben, da das Klima am See doch ohnehin recht mild ist. Aber ich bin mir sicher, unser Klima erkältet sich! ;-) Es wird verändert, aber es wird nicht erwärmt, sondern langsam abgekühlt. Letzten Winter wäre mein See fast zugefroren, hätte die Eiszeit noch ein paar wenige Wochen angedauert. Jetzt, wo es scheint, dass der See in diesem Jahr keine dauerhaft badetauglichen Temperaturen mehr erreichen wird, könnte ich mir vorstellen, dass er im nächsten Winter eventuell zufriert.




Samstag, 14. Juli 2012

West-Wind-Wolken-Wunderbar

Der Morgenhimmel verspricht einen aufregenden Tag!
Der Westwind treibt die Wolken in ungeheur rasantem Tempo vor sich her und türmt sie am blauen Morgenhimmel zu goldenen Türmen auf.



Vor lauter Gestaune und Hals in Himmel recken hab ich doch glatt die Zeit vergessen und bin zu spät zur Arbeit gekommen.
Psssst! S' hat keiner gemerkt.

Mittwoch, 11. Juli 2012

An das Leben

Stille -
die einzigen Gefährten,
der Regen und der See.

Nässe -
bis auf die warme Haut,
in kitzelnden Rinnsalen übers Gesicht.

Schatten -
das fahle Licht des sich neigenden Tages,
das Knirschen der Schritte im Kies.

Vergessen -
das glühende Gift des Ärgers,
welches mir im Alltag so oft begegnet.

Zufriedenheit -
die am Ende des Tages bleibt,
kein giftiger Stachel sich tötend in meine Seele bohrt wie ein glühendes Schwert.

Lebensliebe -
wie ein schützender Mantel,
umhüllt sie nasse Schultern, durchströmt meinen Körper wie wärmender Tee.




Sonntag, 8. Juli 2012

Am Anfang war das Ei





oder auch zwei....





oder gar drei!






Montag, 2. Juli 2012

Wolkenlos - aber keine Spur von azurblau

Letzte Woche hatten wir mit über 33° und einer ekelhaften Schwüle ein wahrlich unangenehmes tropisch feuchtes Klima. Das einzig wirksame Mittel dagegen war, die Tage am, beziehungsweise im Wasser zu verbringen. Der See ist nun mit fast 20° schon fast zu warm um noch recht zu erfrischen und man kann stundenlang drin bleiben und bei solch anormalen, mehr als hochsommerlichen Tagen, will man eigentlich gar nicht mehr raus. Tja, leider bin ich keine Nixe, sonst hätte ich mich längst schon in den kühlen blauen Tiefen meines Sees häuslich eingerichtet.

Statt zu Fuß nach Hause zu laufen, habe ich mir bei der Affenhitze mal den Luxus einer Bootsfahrt geleistet und habe mir etwas frischen Fahrtwind um die Nase wehen lassen.
Herrlich!


Wie man sieht habe ich noch keine Schwimmflossen und auch noch keinen Fischschwanz. *lach*




Das Wasser ist wunderbar grünblau, die aufschäumende Gischt und das Glitzern der Sonne ein lohnendes Motiv für die seeköniginnenliche Fotografin. Außerdem kann man sich mit dem Anblick in die unergründliche Tiefe des Sees wunderbar vom Blick in den Himmel ablenken.

Ich lad Euch, liebe Leser, zu einer Rundfahrt an Bord der "Möwe" ein. Seid Ihr bereit? Also gut, dann "Leinen los!" und auf geht' s.


Das ansonsten so herrliche Panorama ist leider recht trübe, nicht einmal den Zeppelin kann man recht erkennen. Die ständig aktualisierte Wettermeldung bei Wetteronline.de, meldete Stunde für Stunde eine noch höhere Temperatur, bei wolkenlosem Himmel. Der Himmel war in der Tat wolkenlos, aber leider komplett diesig und von einem dichten Dunstschleier überzogen. Wolkenlos bedeutet für mich einen blauen, einen azurblauen Himmel! An solch heißen Sommertagen gibt es auch am See keinen Dunst oder Nebel. Hier wurden wieder einmal Aerosole ohne Ende versprüht.

Dies wird wohl das Sommerwetter der Zukunft sein. Der Himmel verschleiert mit ausgebrachten, giftigen Substanzen, die Sonne wird man nur erahnen können und das Blau unseres Himmels wird nur noch in der Erinnerung existieren. Die ständige drückende Schwüle und die schweren, unwetterartigen Gewitter nicht zu vergessen!

Ich bin gegen die Ausbringung von Chemtrails und deswegen schreibe ich einmal mehr darüber, in der Hoffnung dass die Menschheit endlich aufwacht und erkennt was da an unserem Himmel geschieht und dass diese Aerosole irgendwann in nicht all zu ferner Zukunft Konsequenzen für unsere Gesundheit haben werden!