Sonntag, 3. März 2013

Ein Frühlingstag?

Heute morgen war die trübe, graue Wetterlage unverändert. So nach und nach haben die Wetterberichte den vorhergesagten Sonnenschein revidiert. Etwas unlustig machte ich mich daher gegen ein Uhr fertig zum Rausgehn. Und oh - welch ein Wunder - auf einmal und unverhofft kam da etwas wie Sonne zum Vorschein. Helles, ungewohnt grelles Licht erhellte die gewohnt bedeckte und lichtlose Trostlosigkeit der letzten Monate.
Auf meinem Weg eine Völkerwanderung ebenfalls sonnenhungriger und sonnenentwöhnter Mitmenschen. Für einen Einzelgänger wie ich es bin, schon fast zuviel - aber gleiches Recht für alle.



Kein Mensch bemerkt die Unnatürlichkeit des lange entbehrten Sonnenscheins, oder vielleicht doch der ein oder andere, ohne sich weitere Gedanken darüber zu machen.
Ein Mann auf einer Bank fiel mir besonders auf, da er lautstark über sein Handy telefonierte: "Ich bin am Bodensee und sitze am Ufer des Konstanzer Trichters, strahlender Sonnenschein, herrlich blauer Himmel und es ist wunderbar warm! Endlich Frühling!"

Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, wunderbar warm? Ja von was träumt der Kerl da am hellichten Tag, fragte ich mich?
Vor allem fiel mir sofort nach Aufreißen der Bewölkung die unverminderte Ausbringung der Aerosole auf. Es vergeht kein Tag an dem nicht gesprüht wird.



Die Sonne schien, wenn auch sehr verhalten, von einem milchig trübblauen Himmel, und wunderbar warm war es vielleicht im Gegensatz zu den letzten zwei Monaten, mehr als 5° wurden es allerdings nicht. Unter wunderbar warm und frühlingshaft stelle ich mir allerdings mehr vor.



Der milchige Horizont und das durch die ständigen Aerosolausbringungen entstellte Sonnenlicht waren nicht sehr erbaulich und ich habe mir sozusagen die Sahnestückchen des Tages konserviert.
Lange Schatten - lange vermißt!



Vielleicht sollte ich in Zeiten massiver Klimamanipulation etwas weniger anspruchsvoll sein ..., aber nein, das sehe ich gar nicht ein!
Und wieder stelle ich mich hin, beziehungsweise blogge ich es einmal mehr, rufe es laut in die virtuelle Welt hinaus:
Wann wacht Ihr endlich auf und wehrt euch gegen die stete und massive Ausbringung giftiger Substanzen an unserem Himmel?
Und ich wiederhole meine Worte aus dem gestrigen Eintrag:
Der März wird sich wie all die anderen Monate zuvor, in die Reihe der Wetterextreme einreihen.



Freitag, 1. März 2013

Wo bleibt die Sonne? Wo bleibt auch nur ein zarter Hauch von Frühling?

Es bleibt weiterhin und ohne Unterbrechung grau in grau. Seit Anfang der Woche haben die Wetterprognosen wenigstens ein paar tägliche Sonnenstunden, zur Mitte der Woche, versprochen. Sämtliche sonnigen Vorhersagen wurden dann aber tagtäglich revidiert, so auch die relativ fest versprochene Sonne für den Samstag. Es bleibt also auch am morgigen Tag beim schon fast alltäglichen Einheitsgrau.

Wo hört der See auf? Wo fängt der Himmel an?



Sogar der See scheint alle seine so mannigfaltige Blau- und Grüntönung derzeit verloren zu haben.

Ich gehe nach wie vor jeden Tag meine Runde am See auch wenn diese schon so lange andauernde sonnenlose Zeit, einem den rechten Elan raubt. Aber besser im tristen Grau zu wandeln, als zu Hause ohne Elan rumzugammeln. Tageslicht auch ohne Sonnenschein soll dem Melatoninhaushalt zuträglich sein und deswegen soll ein Spaziergang in dieser so licht- und somit farblosen Natur, reichen um das allseits erwünschte "Glückshormon" bei uns Menschen freizusetzen ...

Bei mir ist das nicht so. Mich bringen diese grauen Tage, trotz Bewegung im sonnenlosen Tageslicht recht runter. Mir ist bewußt, daß über der flächendeckenden Bewölkung weitergesprüht wird, und das ohne Unterlaß. Ich möchte sehen was da oben an meinem Himmel los ist! Meine tägliche Runde am trüben See, setzt bei mir kein Glückshormon frei, sondern eher eine Art Frustrazin. Aber, auch wenn ich Mühe habe aufrecht und fröhlich durch das Grau zu hüpfen, so gebiete ich mir dies. Ich lasse mir meine Laune und mein Wohlbefinden nicht von den Sonnendieben stehlen. Ich habe mir vorgenommen weiterhin zu trotzen!

Eines weiß ich schon heute: Auch der März 2013 wird sich, wie all die Monate zuvor, in die Reihe der Wetterextreme, welche die weltweiten Klimamanipulationen hervorrufen, einreihen.
Solange Ihr alle glaubt, dies sei mehr oder weniger normal, und es als gegeben hinnehmt, solange wird sich nichts ändern!

Wann erkennt Ihr endlich, daß unser Wetter, und sogar unsere ganze Umwelt manipuliert wird?
Nichts, aber auch gar nichts ist mehr so, wie es sein sollte.

Meine Leserschaft gehört ja schon zum älteren Semester. Da die Jugend nicht wissen kann wie blau unser Himmel früher war, und wie wenig extrem unser Wetter vor dreißig oder vierzig Jahren war, Ihr, meine lesenden Großmütter, Ihr müßtet es eigentlich genau wissen! Sind Euch eure Enkel nicht wert genug, ein Leben in Gesundheit und ein Leben in einer natürlichen Umwelt zu erfahren?


Mittwoch, 27. Februar 2013

Na?


Schon mal darüber nachgedacht warum wir seit Monaten, und fast flächendeckend unter einem bedecktem Himmel leben müssen?
fragezeichen-0009.gif von 123gif.de
Schon mal darüber nachgedacht, daß dieses Wetter nicht natürlich, sondern gemacht ist?
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Schon mal darüber nachgedacht, sich nicht nur in den der Volksgesundung abträglichen Medien schlau zu machen?
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Schon mal darüber nachgedacht den Sonnendiebstahl nicht einfach passiv hinzunehmen, sondern damit anzufangen das soziale Umfeld aktiv auf die Klimamanipulationen hinzuweisen?
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Schon mal dran gedacht einen aktiven Beitrag zur Gesundung unserer Welt beizutragen?
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NEIN?
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Dann wird' s aber höchste Zeit!!!
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Also! Packen wir' s an!


Dienstag, 19. Februar 2013

Zwei Sonnenanbeter oder hübsche Kerle trifft man selten

Gestern gab es einen ausnahmsweise sonnigen Nachmittag, und lange schon wollte ich mit meiner neuen Kamera den Vogel ablichten, der hier am See kein willkommener Gast ist. Die Bilder welche ich mit der alten kleinen "Lumix" geschossen habe waren gut, aber nie zu meiner photographischen Zufriedenheit. Jetzt habe ich endlich mal ein stattliches Exemplar aus der Nähe beobachten können.
Und so vis-à-vis betrachtet muß ich gestehen, so häßlich ist der Vogel nicht, im Gegenteil. Hätte er lange Stelzbeine würden ihm wahrscheinlich genauso viele Sympathien entgegengebracht wie dem Fischreiher. Mit trockenem, glänzendem und dichtem Gefieder sieht er gar nicht wie ein gerupfter Gummiadler, sondern sogar richtig hübsch aus. Die gelben Wangen, die graublauen Augen zum schwarzen Federkleid haben mich recht in Bann gezogen und der Kormoran hat den gestrigen Sonnenschein, wie auch seine Königin, bis zum Letzten ausgekostet.

Mir hat die Photosession Spaß gemacht, und wie es scheint meinem gefiederten Model ebenso.

Mittwoch, 13. Februar 2013

"Sonnendiebe"

"Sonnendiebe"
Ich hab' s ja schon mehrfach gesagt - uns wird die Sonne gestohlen!
Also bitte, Link anklicken, Video anschauen, und etwas über die leider grausame Realität erfahren.

Aus Stürmische Februartage am See


Dienstag, 12. Februar 2013

Heute so - morgen anders. Wirklich nur Wetterlaunen?

Der Februar startete stürmisch und ähnlich sonnenlos, wie der Januar geendet hat.
Die wenigen, dreckigen Schneereste waren um den 5. Februar auch an den gegenüberliegenden Ufern komplett abgetaut.

Aus Stürmische Februartage am See

Der Wind blies stetig und heftig sehr unangenehm aus Westen, und trotz 7° lag die gefühlte Temperatur bei mindestens -5°.
Letztes Jahr um diese Zeit herrschte die große Eiszeit und die trockene und sonnige Luft, mit Temperaturen bis unter 10° Minus, ließ einem nicht so frieren, als dieses wechselhafte, unbeständige, feucht-windige Februarwetter dieser Tage.

Aus Stürmische Februartage am See

Der Pegel Konstanz hat mit 3,45 m einen für die Wintermonate ungewöhnlich hohen Wasserstand und wenn man überlegt, was da im Frühling an Schmelzwasser von den Bergen kommen wird, dann könnte der See den ersten richtigen Hochwasserstand des neuen Jahrtausends bekommen.

Aus Stürmische Februartage am See

Am 8. Februar sanken dann die Temperaturen und es begann zu schneien.

Aus Stürmische Februartage am See

Die Schneefälle waren häufig und kräftig, kamen scheinbar aus heiterem Himmel, und durch den heftigen Westwind hatte man öfter den Eindruck eines kleinen Schneesturmes.
Im heftigsten Schneetreiben, in fast abendlich anmutender Dunkelheit, sah man in der Ferne Streifen blauen Himmels blitzen, was dem Szenario einen Hauch von Surrealität gab.

Aus Stürmische Februartage am See

Am Samstag dann ein relativ sonniger Tag, der Nachmittag ohne jegliche Ausbringung von Aerosolen. Der Himmel streifenfrei mit herrlichsten Wolkentürmen, welche sich wunderbar im See spiegelten.

Aus Stürmische Februartage am See

Sobald die Sonne eine Chance hat wird es richtig warm und an Stellen wo die, wenn auch spärliche Sonne hin scheint, gewinnt das Grün sichtlich die Oberhand über den Schnee.

Aus Stürmische Februartage am See

Aber, und das beobachte ich täglich, die Sonne bleibt bis auf wenige Ausnahmen hinter mehr oder weniger künstlichen Wolken verborgen.

Aus Stürmische Februartage am See

In der Nacht auf Sonntag drehte der Wind von West auf Ost und die Temperaturen fielen trotz herrlichstem Sonnenschein in den Minusbereich.
Der Himmel wieder blau und streifenfrei, sodaß mir der Gedanke kam, daß ich nun vielleicht aus einem bösen Traum erwacht bin und es in Wirklichkeit keine Chemtrails gibt!

Aus Stürmische Februartage am See

Ich frage mich immer, wenn ich einen derart ungewohnt streifenfreien Himmel sehe, ob in den Flughäfen, Friedrichshafen, Altenrhein und Zürich/Kloten, der Flugverkehr ausgefallen ist. Vielleicht legen die Fluglotsen und Piloten ja ein Mittagsschläfchen ein, und scheren sich einen Teufel um Flugpläne!^^

Aus Stürmische Februartage am See

Naja, aber wie so oft schon erlebt, der Himmel am Mittag gen Osten blau und chemtrailfrei, und auf meinem Rückweg dann wieder der Horror pur. Also nicht geträumt, Frau Königin! Es wäre ja auch zu schön, um wahr zu sein gewesen.
Wie jeden Tag gingen die Aerosolausbringungen am Nachmittag weiter. Hier ist es einfach total auffällig, daß im Westen die Sonne vernebelt wird, und bis sie dann untergeht, ist sie komplett verschleiert.

Aus Stürmische Februartage am See

Der Montag und der Dienstag waren dann wieder grau in grau, ohne jeglichen Sonnenstrahl.
Die Sonneneinstrahlung ist in den letzten Jahren um 20% zurückgegangen!
Es könnte wesentlich wärmer sein, würde unser Wetter nicht durch die ständigen Aerosolausbringungen manipuliert, und uns das lebensnotwendige Sonnenlicht gestohlen.
So langsam kotzt mich das echt an, vor allem wenn ich sehe, daß die Bevölkerung dieses Wetter als normal hinnimmt, oder gar den von den Medien und Politikern propagierten Klimawandel, dafür verantwortlich macht.
Es gibt keinen Klimawandel, es gibt nur eine Klimamanipulation.
Wir haben jetzt seit Oktober Winter und nichts, aber auch gar nichts an diesem Wetter ist so wie es sein sollte.

Samstag, 9. Februar 2013

Nichts Halbes und nichts Ganzes

Winter? Es schneit und schneit und schneit - und doch bleibt nicht viel liegen.

Dienstag, 5. Februar 2013

Wohin des Weges?



Auch ein grauer, trister Wintertag hat seine "Lichtblicke".

Samstag, 2. Februar 2013

Wußtet Ihr übrigens schon....

daß der Januar 2013, der sonnenärmste Januar seit 1951 war?

Ich ahnte es dieser Tage schon, denn mir ging durch den Kopf, wie auffallend wenig Sonnenstunden es in diesem Januar gegeben hat. Anhand meiner Photos läßt sich dies recht gut nachvollziehen - nur an sehr wenigen Tagen habe ich Bilder gemacht, denn grau in grau ist nicht sonderlich fotogen.

Und es war keine Einbildung, gestern habe ich es bei wetteronline.de gelesen, daß meine Gedanken der Realität entsprachen. Ich zitiere aus wetteronline.de:
Die Sonne hat im Januar 2013 einen schweren Stand gehabt. Mit nur 22 Stunden war es der trübste Monat seit fast 20 Jahren. Noch weniger Sonne gab es zuletzt im Dezember 1993, wo sich die Sonne nicht einmal 20 Stunden lang zeigen mochte. Und nur auf die Januarmonate bezogen war der erste Monat des Jahres sogar der sonnenscheinärmste seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1951. Am sonnigsten war es im Flachland mit rund 55 Stunden in Oberstdorf, am seltensten zeigte sich die Sonne mit gebietsweise weniger als 10 Stunden im Westen des Landes.
Wen Näheres interessiert kann sich beim "Rückblick Januar 2013" informieren.
Nur 22 Stunden Sonnenschein, das ist im Schnitt nicht einmal eine Stunde am Tag! Wie wichtig die Sonne für uns Menschen ist, brauche ich hier nicht großartig erwähnen, und daß die Suizidrate in den nördlichen Ländern während den sonnenlosen Wintermonaten überdurchschnittlich hoch ist, ist auch hinreichend bekannt. Wie ich im letzten Beitrag schon erwähnt habe: Zerstörung ist der Sinn. Seine Gedanken dazu mag sich jeder selbst machen.

Einer der wenigen sehenswerten Sonnenuntergangsaugenblicke des Monats habe ich festgehalten. Auch wenn die Bewölkung viel schluckt, so ist immerhin ein bißchen Sonnenuntergangsgold zu genießen.

Aus Sonnenuntergang

Im Dezember gab es doch wesentlich mehr Sonnentage und ich konnte wenigstens eine "kleine Dose Sonnenlicht" für düstere Tage konservieren. Wobei, und das kommt auf folgenden Photos deutlich hervor, die Intensität der Sonne immer von den Rückständen der tagtäglichen Aerosolausbringungen gehemmt wird.

Aus Juanas Vis(ualisat)ionen

Aus Juanas Vis(ualisat)ionen

Aus Juanas Vis(ualisat)ionen

Aus Juanas Vis(ualisat)ionen

Donnerstag, 31. Januar 2013

Der mittlerweile alltägliche Wahnsinn

Am Sonntag gab es am See wieder Föhnwetter und ich freute mich auf einen herrlichen Panoramablick, der mich auf meinem Weg ein bißchen von den unzähligen Sonntagsspaziergängern ablenken würde. Das ist nämlich schon ein bißchen ein Elend, was sich da an Volk auf meinem Weg, all Sonntag tummelt. Aber der Seeuferweg liegt eben auf der Sonnenseite des Sees, und nach einem bißchen Sonne lechze eben nicht nur ich - leider.
Aus dem Städtle hinaus geradelt, fällt mein erster Blick auf den See von der alten Rheinbrücke aus. Wieder einmal grandios, diese Fernsicht auf die verschiedensten Gipfel der schweizer und der auch der vorarlbergischen Bergwelt, natürlich auch auf die meerartige Weite und die Flachheit dieses wunderbaren Gewässers.

Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke

Fast hätte es mich nach dem ersten Blick vom Rad geschlagen, nicht wegen des atemberaubenden Panoramas, sondern wegen der entsetzlichen Kunstwolken. Der Himmel am See war ein einziges Desaster. Ein Himmel so unwirklich, als hätte ihn ein schlechter Maler, für ein Aquarell, als Leinwand benutzt.

Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke

Und dann stehen Sie da - Hinz und Kunz und Sonntagsspaziergänger, egal ob jung oder alt, staunen über die tolle Fernsicht, und knipsen, unter "Ahhh" und "Ohhh" -Rufen" wie die Gestörten drauf los. Ja fällt das denn niemandem auf, daß der herrliche Panoramablick komplett getrübt und verschandelt ist, frage ich mich, und würde die Menschen am liebsten schütteln. Aber solange keine Aerosolausbringungen am Himmel sichtbar sind - die finden aber über der künstlichen Wolkendecke unentwegt weiter statt, braucht man keinem Menschen etwas von Wettermanipulation, oder gar giftigen Chemtrails zu erzählen.

Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke

Mit tut das in der Seele weh, und ich muß es tapfer schlucken. Sie sehen es nicht, so wie auch ich es früher nicht gesehen habe. Warum bin ich aufgewacht, und andere, welche ich darauf aufmerksam mache, zucken die Schultern und behaupten weiterhin, es seien ganz normale Kondensstreifen?

Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke

Dieser schrecklich unwirkliche Himmel am Sonntag war die Folge der massiven Aerosolausbringungen am Samstagnachmittag, welche folgende Bilder zeigen.

Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke

Es gibt keine Chemtrails?
Sicher?

Gestern gab es einen unnatürlich warmen Januartag, mit Temperaturen, trotz stürmischem Westwind, um die 13°. Die Sonne allerdings blieb, oder besser gesagt wurde wieder komplett verschleiert, sonst wären die Temperaturen sicher noch höher gegangen.
Der steife Westwind klärte die Luft und so konnte man wieder weit in die Alpen blicken und auch auf die herausragenden Gebäude am gegenüberliegenden österreichischen Ufer, welche man, auf Grund des ominösen Wasserbergs ja gar nicht sehen dürfte. Leider war der Himmel wieder total entstellt.

Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke
Aus Der See und der Himmel - Panoramablicke

Es gibt keine Chemtrails?
Sicher?
Dann bitte einmal ganz aufmerksam die folgende Bildergalerie anschauen, und wirken lassen Ein dicker, fetter und unendlich langer Chemtrail, der beim näher zoomen deutlich verschiedene Konsistenz zeigt. Ein Streifen ist lange am Himmel haftend und sich langsam verbreiternd, der andere zerfällt zu X-ähnlichen Bruchstücken. Die unterschiedlichen Streifen sind vom selben Flieger!

Zeigen ganz normale Kondensstreifen solch ein Verhalten?



Man bedenke dazu noch folgendes:
Wenn es um Macht geht, spielen gewisse Dinge keine Rolle mehr.
Letztendlich ist die Zerstörung der Sinn.

Sonntag, 27. Januar 2013

Scheinbar schwerelos

Am flachen Ufer ragend,
frei stehend, sich selbst tragend.

Stein für Stein,
ob groß, ob klein -
sensibel zusammengefügt,
und dicht aneinandergerückt.

Die Kraft zieht den einzelnen Stein nach unten,
und doch hält' s ihn oben, denn im Bogen verbunden!

Aus Blogbilder

Mittwoch, 23. Januar 2013

Tauwetter?

Endlich!
Es gab heute einen, in diesem noch jungen Jahr, eher seltenen Sonnentag.
Meine Eindrücke dieses Januarnachmittags:



Auch wenn ich bei bewölktem Himmel die täglichen Aerosolausbringungen nicht so offensichtlich vor Augen habe, wie an mehr oder weniger wolkenlosen Tagen, so tut die Sonne, auch wenn diese spärlich ist, doch gut.
Einen Tod muß man wohl immer sterben ... In diesem Falle ziehe ich die sonnige Variante vor!


Samstag, 19. Januar 2013

Schnee am See


Zwei Tage hat es fast ohne Unterlaß geschneit und die Welt am See sieht nun etwas anders aus als gewohnt.
Um der Landschaft aber den typischen Hauch eines, den Betrachter in Bann ziehenden Winterzaubers zu verleihen, ist die Schneemenge dennoch zu wenig. In den Höhenlagen des Umlandes hat es allerdings mehr von der weißen Pracht hin geschneit, und zum Glück muß ich das nur aus der Ferne genießen.

Aus Juanas Vis(ualisat)ionen

Ich gebe zu, es ist zur Abwechslung mal ganz schön, und Schnee gehört nun einmal zum Januar und zum Februar am See, aber wirklich brauchen tu ich ihn nicht.
Wenn der Himmel wolkenverhangen und bedeckt ist, verliert auch der schönste Schnee seine Faszination. Und nach ein paar Tages ist eh nur noch alles dreckig grau und der Anblick nicht grad das Wohlbefinden fördernd.
Da hatte die Eiszeit vor knapp einem Jahr, mit ihren oft skurrilen Gebilden und relativ vielen Sonnenstunden am Tag, doch ungleich mehr Faszination auf mich ausgeübt.

Aus Juanas Vis(ualisat)ionen

Was mir so spontan in den Sinn kam, als ich bei heftigem Schneetreiben unterwegs war, das war echt die Zunge ganz weit rauszustrecken, möglichst viele der kalten Schneeflocken zu fangen und zu spüren wie sie auf der warmen Zunge zergehen. Als Kind habe ich leidenschaftlich gerne Schnee gegessen, und das tun sicher auch heute noch alle Kinder gerne. Ziemlich schnell schoß mir dann allerdings der Gedanke an den Fallout der versprühten Chemtrails durch den Kopf, Metallpartikel, unter anderem Barium und Aluminium.
Zum Glück bin ich nicht in diese Zeit hineingeboren worden und zum Glück habe ich keine kleinen Kinder mehr.
Ich fänd es schrecklich, nebst tausenden von Verboten, noch eins obenauf zu setzen. "Tu dies nich, mach das nich, und vor allem Kind, iß keinen Schnee, da sind nämlich Aluminiumpartikel drin, die machen Dich dumm und vergeßlich. Dann bist Du mit 30 Jahren schon so seltsam und vergeßlich wie die Oma mit ihren 75 Jahren."

Trotz alle dem noch ein paar Glanzlichter der momentan eher unterbelichteten Tage am See.





Montag, 14. Januar 2013

Stille

Nur der See und ich -
und die Platanenallee.

Aus Juanas

Der Nebel schluckt den allgegenwärtigen Lärm,
schluckt den Anblick der immerwährenden Aerosolausbringungen.

Nur ich und der See -
und die Platanenallee.
-
Stille
-
Schönheit
-
Einsamkeit
-
Kraft
-
Leben
-
wunderbar!


Samstag, 12. Januar 2013

Montag, 7. Januar 2013

Anmut

Aus Federvieh

Die Möwe, sie segelt im Wind - grazil.
Gewandt selbst im Sturm, mit richtig viel Stil.
Ihr Schrei fernhin lautstark und schrill erklingt,
sogar des Sturmes Gebrause durchdringt.
Sie wirft sich ins Getümmel ums Brot,
als litt sie ein um die andere Not.
Im Kampf ums Futter schnell und geschickt,
den Konkurrenten fies mit dem Schnabel gepickt.
Kühn taucht sie ein, in die brodelnde Gischt,
hat akrobatisch ein Brotmöckel erwischt.
In ihrer Gier ist ihr vor gar nichts bange,
ab und an touchiert ein Flügel mein Haar, meine Wange.
Anmutig ist sie wirklich, das ist gewiß -
und grazil im Flug, ist auch ihr Schiß! ;-)

Freitag, 4. Januar 2013

Eine Herrlichkeit auf Erden - Der letzte Sonn(en)tag des alten Jahres

Das neue Jahr startete recht ungemütlich, trübe und feucht, nicht ein einziges Photo habe ich bisher in diesem, noch so jungen Jahr geknipst, obwohl es am Himmel einiges zu beobachten gab.
Der letzte Sonntag im alten Jahr war dafür ein, wenn auch sehr stürmischer, aber dennoch wunderbarer Tag. Ich beschloß mit der Autofähre nach Meersburg, am nördliche Seeufer überzusetzen und den dortigen Ausblick auf den See zu genießen.
Die Überfahrt mit der Fähre dauert ungefähr zwanzig Minuten und es ist immer wieder ein Erlebnis, sich den kalten Fahrtwind um die Ohren wehen zu lassen und wie an diesem Tag, das besondere, das stürmische Gesicht des Sees zu betrachten. Kreischende Möwen beweisen während der ganzen Fahrt ihre Flug- und Segelkunst, die Wellen schlagen vom Sturmwind gepeitscht schäumende Spitzen, und läßt die Färbung des Sees in unterschiedlichen Blau-, Grau- und Grüntönen erscheinen.
Meersburg selbst ist ein beschauliches Städtchen, an einen steilen Hang zwischen Weinbergen, gebaut.



Schon aus der Ferne sieht man majestätisch die alte "Burg Meersburg" inmitten neurestaurierter Fachwerkhäuser und gut erhaltenen Überresten der mittelalterlichen Stadtbefestigung, thronen. Dort lebte und starb eine der größten deutschen Dichterinnen, Annette von Droste- Hülshoff. Daneben eine der originellsten Barockresidenzen der Region, das rote "Neue Schloß". Dann folgt das in seinem leuchtenden Gelb hervorstechende "Staatsweingut Meersburg", welches den Fürstbischöfen in früheren Zeiten der "Reit- und Stallhof" war, anschließend das rote Gebäude des Priesterseminars, welches heute ein Gymnasium beherbergt.

Als Seeanrainer besucht man Meersburg nur außerhalb der Touristensaison, denn während der Saison ist das beschauliche Städtchen mit seinen nur 5.439 Einwohner unerträglich überfüllt. Die meisten der schier unzähligen Hotel- und Gastronomiebetriebe machen von Mitte Oktober bis Ende März Winterpause.

Hoch über der Uferpromenade, am Himmelbergweg, hat man einen herrlichen Ausblick über den weiten Bodensee und seine, im Halbkreis stehenden, riesigen Wächter, den hochaufragenden Bergen der Westalpen mit ihren schroffen Wänden und bizarr geformten Zinnen.
Ich genoß diesen unbeschreiblichen Anblick trotz Wind und leichtem Nieselregen, denn die mit dem Sturmwind rasende Bewölkung gab diesem Ausblick noch eine ganz besondere Note.
Am frühen Nachmittag riß dann unerwarteter Weise die Wolkendecke auf und der Himmel zeigte sich von ungewohnt reiner Seite. Es gab so gut wie keine Streifen zu sehen, von Flugausfällen oder streikenden Fluglotsen in den angrenzende Flughäfen, Altenrhein, Friedrichshafen und Zürich/Kloten habe ich nichts gehört oder gelesen.

So saß ich lange auf der Brüstung des Schloßgartens vom Neuen Schloß in der ungewöhnlich warmen Dezembersonne, und konnte mich an all diesen wunderbaren Ausblicken nicht satt sehen.
Und ich mußte im Nachhinein feststellen, daß die Kamera, welche diese ganze Herrlichkeit, so wie ich sie an diesem letzten Sonntag des Jahres 2012 empfunden habe, wiedergibt, erst noch erfunden werden muß. Aber ich habe diese für mich verinnerlicht und wenn man unseren Himmel dereinst vollkommen verschandelt hat, und das azurblau des Himmels nur noch Legende ist, dann werde ich mich daran erinnern wie blau es einst gewesen war.