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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Erstaunlich, was Hände mit etwas Sand (natürlich mit Zusätzen zum Trotz gegen Hitze, Regen oder Sturm) und Wasser schaffen können!
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Über Preise läßt sich streiten, ich fand die drei Erstplazierten eigentlich, vom künstlerischen Gesamteindruck, dem Filigranen, also der Ausarbeitung der Feinheiten, alle gleichermaßen gelungen.
Den dritten Platz belegte die Skulptur "Vorstellungskraft".
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Wer liest ist klar im Vorteil.
"Imagine" ....
Den zweiten Preis erhielten zwei italienisch-russische Künstler mit dem Werk "Die Welt verändern".
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Dieses ängstliche Kind mit seinen riesigen Kulleraugen, die Hände an einer Computertastatur, umgeben oder besser eingezwängt, von riesigen Puzzleteilen, wird die Welt sicher nicht verändern. Von der Computertastatur, über die Fernbedienung des riesigen Fernsehgeräts, bis hin zum Touchscreen des Mobiltelefons, hat sich unsere Welt tatsächlich sehr verändert. Die Welt, so wie sie sich verändert hat, bleibt wirklich für die Menschheit ein Puzzle bei dem viele Teile nicht zusammenpassen und von denen manche versehentlich oder sogar wissend unter den Teppich gekehrt wurden und werden. Kein Teil paßt an das andere, aber die Menschheit in ihrer Ohnmacht, schleift sich die Wahrheit passend zurecht. Das Wesentliche geht dabei natürlich verloren oder wird bis zur Unkenntlicheit entstellt.
Die Sieger des diesjährigen Sandskulpturen Festivals kamen aus Lettland und ihr Beitrag hatte den Titel "Schritte".
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Männer und Frauen, ohne Körper, ohne Geist und Seele, nur die Extremitäten. Roboter, funktionierende seelen- und hirnlose Sklaven, Marionetten oder besser gesagt die ganz kleinen Orgelpfeifen deren Töne der Teufel bestimmt. (siehe die Skulptur "Wer spielt")
Den Publikumspreis erhielt die Skulptur "Hoffnung". Sie zeigt einen Palästinenser und einen Juden in distanzierter, wenig freundschaftlich wirkender Umarmung, dazwischen die Mauer zum Ghetto, die Palästina ganz drastisch und menschenunwürdig, vom Kriegstreiber Israel trennt.
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Dem abstimmenden Publikum scheint allerdings die Bewaffnung der beiden Männer aus dem Nahen Osten entgangen zu sein.
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Frauen, Kinder, Alte und unbewaffnete Männer, eingekesselt, in einem winzigen Staat, von einer unüberwindbaren Mauer, werden von den Israelis gehalten und abgeschossen wie Vieh! Hoffnung für Palästina wird es nie geben.
Sehr interessant war die Skulptur neben dem vom Publikum gewählten Liebling, sie trug den Titel, "Wer spielt?" und ging ohne Preis aus.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Die einzelnen Orgelpfeifen sind mit den Silhouetten verschiedenster Politiker der Neuzeit und der Vergangenheit geziert, mittig, gut erkennbar, Barak Obama. Gespielt wird diese Weltorgel, so scheint es, vom Leibhaftigen ....
Ohne Preis blieb zum Glück diese wirklich abstoßende, das Leben verneinende, den Tod, das Leid und die Unterwelt demonstrativ aufzeigende, Skulptur.
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"Durchkommen" heißt die Devise!
Auch wenn man in einer Art Schraubstock gefangen ist.
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| Aus 16. Sandskulpturen-Festival in Rorschach (Schweiz) |
Die letzte Skulptur der Ausstellung titelt: "Wie Vögel" und besteht aus zwei hintereinander stehenden, auf den ersten Blick von einander unabhängigen Teilen, wenn man beide Teile von einem bestimmten Punkt aus betrachtet, dann entsteht daraus ein Ganzes. Um sich Klarheit zu verschaffen sollte man die Dinge, egal welche, immer von mehreren Standpunkten aus betrachten.
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Mein Fazit dieser durchaus interessanten Kunst:
Der Teufel sitzt sogar hier im Detail, und er spielt die Orgel der Sympathie, in den Augen der Sandskulpturenbetrachter, mit all ihren Mißtönen, bravourös.
















































