Montag, 30. Juli 2012

Dokumentation eines Verbrechens

Es geschieht Tag für Tag und wir schauen weg.



Es geschieht Tag für Tag und die Ökoaktivisten kämpfen lieber gegen den Klimawandel.



Es geschieht Tag für Tag und verstößt massiv gegen die Ideale des „Gutmenschentums“.



Es geschieht Tag für Tag und kein Christ- und auch kein Sozialdemokrat tritt für die christlich soziale Gerechtigkeit ein.



Es geschieht Tag für Tag und kein Staatsanwalt klagt an.



Es geschieht Tag für Tag und kein Richter spricht schuldig.



Es geschieht Tag für Tag und Justitia sorgt nicht für Gerechtigkeit.


Die Aufnahmen sind von heute, 30. Juli 2012, unbearbeitet und zwischen 13 und 19 Uhr aufgenommen.
Die Aerosolausbringungen waren ununterbrochen den ganzen Tag im Gange. Trotz normalerweise angenehmen 23° und einem ab und an frischen Wind, der einem am See frösteln ließ, war die Luft wie gehabt unangenehm drückend und schwül.



Wer mag kann meine heutigen Eindrücke vom Himmel überm See, einmal aus einer anderen Perspektive betrachten.



Auch diese Bilder sind- wenn auch perspektivisch in Scene gesetzt- unverfälscht und sprechen trotzdem Bände.

Wir machen uns am größten Verbrechen der Menschheit mitschuldig weil wir dazu schweigen!




Sonntag, 29. Juli 2012

Abendliche Impressionen von der Kunstgrenze

Es hätte die erste (und wahrscheinlich auch die letzte) tropische Nacht dieses Sommers, der seinem Namen keine Ehre macht, werden sollten.
So entfloh ich der brütenden Hitze der Innenstadt, um am See wenigstens etwas Abkühlung zu finden.
Schon nach wenigen Minuten am Ufer zogen schwarze Wolken auf und boten am rötlich gefärbten Abendhimmel ein imposantes Schauspiel. Ich war gefangen von der aufregenden Darbietung am Himmel und erfreut über die willkommene Abkühlung durch eine erfrischende Brise Seewind. Stundenlang hätte ich durch die Nacht wandern können, doch die Brise frischte plötzlich stürmisch, mit gelegentlichen orkanartigen Böen auf, lauter Donner grollte in der Ferne und über dem See zuckten erste Blitze.

So blieb mir vernünftigerweise nichts anderes übrig als mich von dem bannenden Schauspiel zu trennen, denn man weiß ja heutzutage wirklich nicht mehr ob es ein harmloses Sommergewitter werden wird oder ob ein Unwetter mit Starkregen, Hagelschlag und orkanartigen Stürmen über einem hereinbricht.

Ich hab' s ja schon vor ein paar Wochen prophezeit: Wir werden um unseren Sommer beschissen! Sehr schöne Aussichten für die Zukunft, denn dieser Sommer wird kein Einzelfall bleiben, im Gegenteil, es wird noch schlimmer kommen.

Erste Ernteprognosen 2012: es wird mit einem globalen Erntedefizit zum Beispiel im Getreideanbau gerechnet, mit einem größeren sogar! Das bedeutet für den Konsumenten eine Verteuerung des Grundnahrungsmittels Brot, im schlimmsten Falle eine Getreideknappheit. Und dies ist erst die Spitze des Eisbergs......und dies resultiert nicht aus der globalen Klimaerwärmung wie uns glauben gemacht wird. Ob Ihr' s glaubt oder nicht: Schuld daran sind die weltweiten Aerosoloperationen.

Abendliche Impressionen vom Seereich

Kunstgrenze - Grenzkunst

Wolkenkunst - Kunstwolken






Mittwoch, 25. Juli 2012

Übern See

Gestern hat es mich einmal mehr über den See gezogen. Mit dem Katamaran ein Katzensprung und bei sommerlicher Hitze eine herrliche Erfrischung.



Die Sicht war leider nicht besonders, aber ich wollte einfach mal was andres sehen und baden kann man auf der anderen Seeseite genauso gut. So machte ich mich auf den Weg.


Von Friedrichshafen




nach Langenargen.


Ein schöner Fußmarsch von ungefähr 10 Kilometern durch das Eriskircher Ried. Kurz nach Friedrichshafen mündet die Rotach in den See, sie entspringt bei Wilhelmsdorf und legt 38,8 Kilometer zurück, bevor sie in den See mündet. Bei Eriskirch mündet dann die Schussen in den Bodensee, sie hat ihre Quelle bei Bad Schussenried und hat bis zum See 62 Kilometer zurück gelegt.
Durch das Klima und den Wasserstand begünstigt brüten im Ried neben anmutigen Insekten, wie Libellen, auch unzählige weniger anmutende, wie schneidende Pferdebremsen und unzählige fiese Schnaken. Stehenbleiben ist da kein Vergnügen, aber wer Fotos schießen möchte muss halt leiden. Zum Glück hilft gegen die juckenden Mückenstiche und Schnitte der Bremen unterwegs ein bisschen Spucke, sonst hätte ich mich vermutlich blutig gekratzt.
Hätte ich noch etwas Zeit gehabt und vor allem bessere Schuhe angehabt, dann wäre ich noch an die Mündung der Argen marschiert, diese ist der drittgrößte Zufluss des Bodensees und mündet kurz nach Langenargen in meinen See.
Weit wäre es nicht mehr gewesen, aber der letzte Katamaran wartet leider nicht, auch wenn man die Seekönigin von überm See ist. *lach*
Schön war' s zwischen der Rotach und der Schussen!





Sonntag, 22. Juli 2012

Möwenmist

Mürrische Möwen murren monoton mit miesepetrigem Mundwinkel.



Manch mürrische Möwen müssen müde, meist miesepetrig, Mist meistern.



Mürrisch, meist müde, murrende Möwen meistern meist massiven Mist mit miesepetrigen Mundwinkeln, monoton minutiös.



Montag, 16. Juli 2012

Sommer am See

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt, dass der Sommer kein Sommer ist. Lamentieren hilft da gar nichts. Ich mag' s auch gar nicht mehr hören, das ständige Gejammer der Mitmenschen. Neulich hat sich eine befreundete Schneiderin gefreut, dass ich die Einzigste ihrer Kundschaft bin, die sich nicht übers Wetter beschwert, sondern sich über Wind, Wolken, Regen und die ab und an strahlende Sonne freut. Es ist irgendwie komisch, seit ich einigermaßen erahnen kann warum unser Wetter dermaßen verrücktspielt, kann ich es ohne Murren ertragen.
Das Wasser in meinem See hat wieder recht abgekühlt, nichtsdestotrotz gehe ich jeden Tag schwimmen. Ich habe mir vorgenommen, in dieser Badesaison den Seerhein zu überqueren.
Übung dazu habe ich reichlich, der stete und streckenweise stark böig auffrischende Westwind treibt den See mit kräftigen Wellen gegen die Strömung, ich habe fast das Gefühl, der Rhein drängt durch den stürmischen Wind wieder zurück in den See, wider seinem natürlichen Geströme.
Ich genieße das Schauspiel welches der Westwind mir täglich aufführt jedenfalls in vollen Zügen. Ich kann mich daran gar nicht satt sehn.



Wie war das mit der Klimaerwärmung?

Da hab ich immer davon geträumt irgendwann einmal in mediterranem Gefilde zu leben, da das Klima am See doch ohnehin recht mild ist. Aber ich bin mir sicher, unser Klima erkältet sich! ;-) Es wird verändert, aber es wird nicht erwärmt, sondern langsam abgekühlt. Letzten Winter wäre mein See fast zugefroren, hätte die Eiszeit noch ein paar wenige Wochen angedauert. Jetzt, wo es scheint, dass der See in diesem Jahr keine dauerhaft badetauglichen Temperaturen mehr erreichen wird, könnte ich mir vorstellen, dass er im nächsten Winter eventuell zufriert.




Samstag, 14. Juli 2012

West-Wind-Wolken-Wunderbar

Der Morgenhimmel verspricht einen aufregenden Tag!
Der Westwind treibt die Wolken in ungeheur rasantem Tempo vor sich her und türmt sie am blauen Morgenhimmel zu goldenen Türmen auf.



Vor lauter Gestaune und Hals in Himmel recken hab ich doch glatt die Zeit vergessen und bin zu spät zur Arbeit gekommen.
Psssst! S' hat keiner gemerkt.

Mittwoch, 11. Juli 2012

An das Leben

Stille -
die einzigen Gefährten,
der Regen und der See.

Nässe -
bis auf die warme Haut,
in kitzelnden Rinnsalen übers Gesicht.

Schatten -
das fahle Licht des sich neigenden Tages,
das Knirschen der Schritte im Kies.

Vergessen -
das glühende Gift des Ärgers,
welches mir im Alltag so oft begegnet.

Zufriedenheit -
die am Ende des Tages bleibt,
kein giftiger Stachel sich tötend in meine Seele bohrt wie ein glühendes Schwert.

Lebensliebe -
wie ein schützender Mantel,
umhüllt sie nasse Schultern, durchströmt meinen Körper wie wärmender Tee.




Sonntag, 8. Juli 2012

Am Anfang war das Ei





oder auch zwei....





oder gar drei!






Montag, 2. Juli 2012

Wolkenlos - aber keine Spur von azurblau

Letzte Woche hatten wir mit über 33° und einer ekelhaften Schwüle ein wahrlich unangenehmes tropisch feuchtes Klima. Das einzig wirksame Mittel dagegen war, die Tage am, beziehungsweise im Wasser zu verbringen. Der See ist nun mit fast 20° schon fast zu warm um noch recht zu erfrischen und man kann stundenlang drin bleiben und bei solch anormalen, mehr als hochsommerlichen Tagen, will man eigentlich gar nicht mehr raus. Tja, leider bin ich keine Nixe, sonst hätte ich mich längst schon in den kühlen blauen Tiefen meines Sees häuslich eingerichtet.

Statt zu Fuß nach Hause zu laufen, habe ich mir bei der Affenhitze mal den Luxus einer Bootsfahrt geleistet und habe mir etwas frischen Fahrtwind um die Nase wehen lassen.
Herrlich!


Wie man sieht habe ich noch keine Schwimmflossen und auch noch keinen Fischschwanz. *lach*




Das Wasser ist wunderbar grünblau, die aufschäumende Gischt und das Glitzern der Sonne ein lohnendes Motiv für die seeköniginnenliche Fotografin. Außerdem kann man sich mit dem Anblick in die unergründliche Tiefe des Sees wunderbar vom Blick in den Himmel ablenken.

Ich lad Euch, liebe Leser, zu einer Rundfahrt an Bord der "Möwe" ein. Seid Ihr bereit? Also gut, dann "Leinen los!" und auf geht' s.


Das ansonsten so herrliche Panorama ist leider recht trübe, nicht einmal den Zeppelin kann man recht erkennen. Die ständig aktualisierte Wettermeldung bei Wetteronline.de, meldete Stunde für Stunde eine noch höhere Temperatur, bei wolkenlosem Himmel. Der Himmel war in der Tat wolkenlos, aber leider komplett diesig und von einem dichten Dunstschleier überzogen. Wolkenlos bedeutet für mich einen blauen, einen azurblauen Himmel! An solch heißen Sommertagen gibt es auch am See keinen Dunst oder Nebel. Hier wurden wieder einmal Aerosole ohne Ende versprüht.

Dies wird wohl das Sommerwetter der Zukunft sein. Der Himmel verschleiert mit ausgebrachten, giftigen Substanzen, die Sonne wird man nur erahnen können und das Blau unseres Himmels wird nur noch in der Erinnerung existieren. Die ständige drückende Schwüle und die schweren, unwetterartigen Gewitter nicht zu vergessen!

Ich bin gegen die Ausbringung von Chemtrails und deswegen schreibe ich einmal mehr darüber, in der Hoffnung dass die Menschheit endlich aufwacht und erkennt was da an unserem Himmel geschieht und dass diese Aerosole irgendwann in nicht all zu ferner Zukunft Konsequenzen für unsere Gesundheit haben werden!




Mittwoch, 27. Juni 2012

Nachtgedanken



Gestern Abend, ganz für mich allein,
schwamm ich in die laue Nacht hinein.
Des Seerheins noch recht kühle Flut,
schien wie erwärmt, von höll'scher Feuersglut.
Mücklein tanzten elfengleich, im lodernden Schein
über flamm'dem Wasser, vom nächtlich erleuchteten Rhein.
Und könnt ich dereinst- man weiß ja nie- wählen,
wie ich aus diesem Leben, ohn' mich zu quälen,
scheiden will, dann würd ich mich mit einen Stein beschweren,
mit eben diesem letzten Blick, die Schwell' zum Jenseits überqueren.



Dienstag, 26. Juni 2012

Ein Kleinod

Schöne Entdeckungen, Dinge die mein Leben bereichern, teile ich gerne mit Euch. Vielleicht mag es ja auch für manch Leser eine Bereicherung werden.

In diesem Frühjahr bin ich um ein Gras reicher geworden. Irgendwie habe ich ein Faible für Gräser. Sie bezaubern mich durch ihre Leichtigkeit und ihre Transparenz, wiegen ihre graziösen Blütenähren und Halme im Wind oder zeigen sich verspielt in kuscheligen Polstern.

Leider machen mir meine Katzen meistens meine Leidenschaft dafür zunichte, es ist nicht alles Katzengras, aber trotzdem wird es von Jim und Fiesel mit Begeisterung gefressen oder besser gesagt, niedergemäht. Das Carex-Gras oder auch Segge genannt, welches es in vielerlei Sorten gibt hatte leider keine Chance, nur das Pampasgras mit seinen scharfkantigen Blättern und der Blauschwingel scheinen ihnen nicht sonderlich zu munden.

Ich gehe leidenschaftlich gerne in Gartencentren, dort kann ich mich stundenlang aufhalten und ich nehme vorsorglich nie viel Geld mit, sonst wäre das irgendwann mein finanzieller Ruin. ;-)
Bei einem meiner Ausflüge in so ein Pflanzenparadies habe ich ein sehr intressantes, mir bis dato unbekanntes Gras entdeckt - das Knoblauchgras. Daran bin ich nicht vorbei gekommen, zudem hat es nicht wesentlich mehr als ein Töpfchen Schnittlauch gekostet. Und nun möchte ich es nicht mehr missen!
Es stammt aus Südafrika und sieht wirklich sehr hübsch aus.



Es riecht und schmeckt richtig würzig und zwei Halme klein geschnitten und wie Schnittlauch über den Salat oder aufs Butterbrot gestreut, einfach herrrrrrlich!!! Es ist, wie sein geschmacklich verwandter Vetter, der Knoblauch sehr gesund, allerdings in geringerer Intensität. Es stärkt das Immunsystem, fördert die Verdauung, wirkt antibakteriell und fungizid, dazu ist es für Schädlinge unattraktiv und es soll zum Beispiel zu Rosen ins Beet gepflanzt auch diese vor Schädlingsbefall schützen.

Und es schreckt mit seinem Geruch sogar meine grasfressenden Raubkatzen ab. Das Fiesel muss sofort niesen, wenn sie ihre vorwitzige Nase dran stecken muss. *lach*
Ausgetrickst, ätschi, das Gräslein ist allein meines. ;-)

Und nicht nur für meinen Speiseplan ist das Knoblauchgras eine großartige Bereicherung sondern auch für meine kleine Oase der Entspannung, meine Sommerresidenz. So hat es mich dieser Tage mit einer wunderschönen Blüte überrascht, das Knoblauchgras gehört nämlich zur Familie der Liliengewächse.

Darf ich vorstellen?
Tulbaghia Violacea - eine wahre Schönheit!





Dienstag, 19. Juni 2012

Umsonst?


Immer rascher fliegt der Funke,
Jede Dschunke und Spelunke
Wird auf Wissenschaft bereist,
Jede Sonne wird gewogen
Und in Rechnung selbst gezogen,
Was noch sonnenjenseits kreist.

Immer höhre Wissenstempel,
Immer richt'ger die Exempel,
Wie Natur es draußen treibt,
Immer klüger und gescheiter,
Und wir kommen doch nicht weiter,
Und das Lebensrätsel bleibt.


Theodor Fontane (1819-1898)










Freitag, 15. Juni 2012

Morgens im Seereich

Einen wunderbaren Guten Morgen wünscht Euch die Königin!
Während die Stadt noch schläft sind Sie schon wach!
Für einen rechten Sonnenaufgang war ich leider schon zu spät dran, aber ein paar Eindrücke vom See habe ich doch festgehalten.



Es sieht in meinem Seereich wirklich idyllisch und friedlich aus - abgesehen von der Verschandelung des Himmels und unser aller Gesundheit! Es ist also Nichts so wie es zu sein scheint!
Während wir noch schlafen bringen die Flugzeuge ihre giftigen Streifen am Himmel aus.
Dies ist auf den Bildern ganz klar und offensichtlich zu erkennen und nicht abzuleugnen.
Aus den ausgebrachten Chemtrails bildet sich langsam ein künstlicher, mehr oder weniger dichter Schleier am Himmel, der von den meisten Menschen später, mit Aaaahhh und Oooohhhh, als bizarre Wolkengebilde bestaunt wird.


Mittwoch, 13. Juni 2012

Plötzlich und unerwartet




AN DEN STURM

Leih' mir die Schwingen! Trage mich fort,
Im Einerlei muß ich verderben!
Entführe mich bald zum wildesten Ort,
In der Freiheit nur will ich sterben!

Zerreiße mit kühner Allgewalt,
Die mich niederhaltenden Ketten!
O Sturmwind, leih' deine Schwingen bald,
Sonst kannst du mich nimmer erretten!

Alma Leschivo


Dienstag, 12. Juni 2012

Wechselhaft bis unbeständig - Juniregenschau(d)er

Wenn es der viel zu kalte und viel zu regenreiche Juni einigermaßen zulässt gehe ich zu meinem Steg raus. Wenn schon nichts mit an der Sonne ahlen ist, dann wenigstens eine Runde schwimmen. In ungefähr vier Monaten geht die Badesaison schon wieder zu Ende!

Es ist wirklich wahr - wir werden um Frühling und Sommer beschissen!
Erderwärmung? Wer' s glaubt wird selig - oder was?
Ich versteh' s nicht warum niemand sehen will was sich über unseren Köpfen und mit unserer Zustimmung abspielt!

Zwischendurch, wenn die Wolkendecke aufreißt, dann sieht man sie, die Flieger, welche mit ihren Sprühaktionen unser Klima nachhaltig verändern. Kreuz und quer überziehen sie den Himmel mit ihrem giftigen Nebel.

Wir werden geblendet vom Grün und der Blütenpracht, welches uns das unbeständige Wetter in diesem Frühling beschert hat. Die ausgebrachten Chemtrails verursachen eine Art Treibhauseffekt. Es ist, wenn es nicht regnet, drückend und unangenehm schwül. Oft stinkt die ganze Stadt nach Gülle und den unangnehmsten Küchenablüften der zahlreichen Lokale, denn der ausgebrachte Dunst hängt wie eine große Käseglocke überm Städtle und die Abluft kann nicht abziehen. Dieses ständige Inversionswetter drückt nicht nur mir, sondern auch anderen Menschen auf die Stimmung.
Aber wie eben schon erwähnt, den Pflanzen scheint diese Gewächshausatmosphäre auf den ersten Blick, richtig gut zu tun.
Auf meiner Altane habe ich noch selten solche eine Blütenpracht gehabt und sogar die Petersilie die mir jedes Jahr verlaust, wächst und gedeiht, wie alle meine anderen Kräuter. Aber ich weiß es ganz genau, die ständige Nässe und die kühlen Temperaturen tun weder dem Basilikum, noch den Tomaten- und Paprikasträuchern gut. Das wird wohl keine ertragreiche Ernte werden.

Diese ganzen partiell niedergehenden Unwetter werden über kurz oder lang die Obst- und Gemüsebauern ruinieren. Irgendwann werden wir nur noch Dreck fressen: in Gewächshäusern, unter unnatürlichsten und ungesündesten Bedingungen gezogen. Mit Pestiziden und anderen Chemikalien behandelt, nährstoff- und vitaminlos, dazu genmanipuliert.
Aber ihr wollt das ja so haben!


Nun bin ich etwas abgeschweift, ich wollte eigentlich nur ein paar Impressionen vor, während und nach einem Regenschauer einstellen. Durch die Regenluft und den Lichteinfall durch die unterschiedliche Bewölkung wechselte der See seine Farbe nach dem Regen- von blau ins türkisgrün.





Sonntag, 10. Juni 2012

Der Pegel steigt...

....stetig und unaufhaltsam.



Wer den Himmel auf Erden lange und intensiv sucht,
der ist in der Lage ihn auf irgend eine Art oder Weise auch zu finden.



Mittwoch, 6. Juni 2012

Nicht nur an Wald- und Wegesrand


Nicht nur an Wald- und Wegesrand,
ich diese widerlichen Häufen fand.
Im Freibad auf den Liegewiesen,
die Fliegen um die Scheiße düsen.



Vom Kinderspielplatz tönt ein lauter Schrei:
"Ja Scheiße! So ne riesen Sauerei!"
Das Mäxchen von der Rutschbahn rutschte
direkt in einen Hundehaufen flutschte.



Frau Müller, stolze Golferin,
beklagt sogar die Scheiße auf dem "Green".
Ein "Hole-In-One" sie letztens schlug.
Ihr Schlag den Ball in einen fetten Haufen trug.



So ist sogar die golfende Elite
zu fein, zum Griff nach einer Hundetüte.
Und letztens sah ich einen Gold beringten Schwoab,
der entsorgte seine Scheißetüte, in den nächsten Fahrradkorb!



Als ich mit meinem Rad jüngst um ne Ecke flitzte,
mir Bellos Dünnschiss hoch bis an die Waden spritzte!
Ein Abbild für unsere Gesellschaft ist,
dass Fiffi auf die Parkbank pisst!



Am Grillplatz oben auf dem Purren,
die Fliegen um die Scheiße surren.
Wird dann die Grillwurst heiß serviert,
wird sie dann (von eben diesen Fliegen) gleich umschwirrt!



Dem Hund, manch Menschen bestem Freund,
wird hier ein (Un-)Recht eingeräumt.
Was sich für Menschen, sogar für kleine Kinder nicht geziemt,
der Hundehalter, sich als Recht für seinen Köter nimmt!



Wenn das mit der ganzen Scheiße dann
(vor allem mit der herrschenden Moral)
so weitergeht,
nicht nur die Hundekacke irgendwann,
bis oben an den Hals uns steht!

Donnerstag, 31. Mai 2012

Noch ein Jäger und seine bedauernswerte Beute


Hier noch ein grausamer, schwarzer Jäger. Er wohnt nicht draußen, nein, dieser fiese schwarze Jäger wohnt mit mir unter einem Dach.



Meist fängt das fiese Fiesel, auch gemeinhin bekannt als fiese Liese, Mücken, Fliegen, Nachtfalter und Schmetterlinge. Im Winter, wenn rings rum nichts kreucht und fleucht, dann muss statt einer fetten grünschillernden Schmeißfliege meist meine zarte Wade oder mein graziles Schienbein, als potentielle Beute herhalten! Dann nenn ich sie nicht Liese, sondern LIESELOTTE! Vögel und Mäuse bleiben meinem seeköniginnenlichen Schloss fern, da der alte Kater Jim sich als eiskalter Tauben-, Amsel- und Fledermauskiller einen Namen in der Nachbarschaft gemacht hat.

Das diesmal von mir wirklich sehr bedauerte Opfer, vielleicht war' s sogar ein Kaiser bevor er von Fiesel verstümmelt wurde:



Als ich noch im Grundschulalter war, da gab es Maikäfer im Überschuß, gar rechte Maikäferplagen. Wir erhielten Schulfrei, um mit einem Schuhkarton, bestückt mit Ästen und Blättern und den Deckel mit Luftlöchern versehen, auf Maikäferjagd zu gehn! Lebende Tiere waren in der Schule damals noch willkommen und die faszinierenden Insekten wurden eingehend "studiert", im Naturkunde- bzw. Heimat- und Sachkundeunterricht.

Schon 1974 sang Reinhard Mey Es gibt keine Maikäfer mehr..., durch die gezielte Bekämpfung, (durch sammelnde Schulklassen^^) mittels ausgebrachten Pestiziden wurde der heimische Maikäfer nahezu ausgerottet.

Als mein Sohn in der Grundschule war, das war gegen Ende der 90 er, da gab es erst in der vierten Klasse endlich eine Lehrerin welche keine Berührungsängste mit heimischen und harmlosen Insekten hatte. Leider brauchte man zu der Zeit dann keine Schuhkartons mehr, denn der Maikäfer fand sich nur noch selten. Eine Streichholzschachtel hat quasi für das eine klägliche Exemplar gereicht, welches wir auf zahlreichen Exkursionen im Mai gefangen ( und wieder ausgesetzt) haben und das war Mitte der 90 er schon eine kleine Sensation.

Ein Engerling, also die Maikäferlarve entwickelt sich vier oder fünf Jahre in der Erde bevor er sich zum Maikäfer verpuppt.
Inzwischen müsste sich die Maikäferpopulation eigentlich wieder erholt haben, was aber nicht der Fall ist.

Der tote Maikäfer welcher mein Fiesel gerissen hat war das erste und einigste Exemplar, das ich die letzten Jahre gesehen habe und das obwohl ich viel in der Natur unterwegs bin.

Kommt alles vom sogenannten Klimawandel, gell?^^

Hier zitiere ich aus Reinhard Meys Song:
Vielleicht ängstigt mich ihr Fortgeh'n, denn vielleicht schließ' ich daraus
Vielleicht geh'n uns nur die Maikäfer ein kleines Stück voraus....




Samstag, 26. Mai 2012

Adieu du schöne Welt oder der Anfang vom Ende

Schon letzte Woche hat mich an meinem Steg ein Feuerwehrschiff genervt. Anlegen haben die geübt, mal längs, mal am Ende von meinem Steg, der Diesel hat gestunken und mein See war aufgewühlt, das Schwimmen hat' s mir grad verleidet.



Am Donnerstag traf ich auf meinem Steg Tarnfarben und Springerstiefel tragende Männekens. Je 6 Mann auf zwei motorisierten, schwarzen Schlauchbooten nahmen von meinem Steg Besitz und sondierten die Lage, zu Land, zu Wasser und auch in der Luft.

Auf meine bescheidene Anfrage hinter welchem Busch denn der Feind lauert, erhielt ich aus stolz geschwellter, khakifarben bekleideter, oberkommandörlichen Heldenbrust und aus heldenstolzer Soldatenkehle die Information, dass im Rahmen von Terrex 12, ein trinationales Katastrophenszenario inszeniert wird um den Ernstfall zu proben. Es wird ein Schiffsunglück geben und die Evakuierung verletzter und tot geborgener Menschen geprobt. Die Opfer werden an meinem Steg zu Land gebracht um dann im Lazarett, welches sich oberhalb meines Stegs befinden wird, behandelt oder für tot erklärt werden.

Dann ist er abgerauscht, der schnauzbärtige Herr Oberkommandör, Hacken zusammen, gekehrt Marsch Marsch und Augen gerade aus, ging' s zur Inaugenscheinnahme des noch nicht vorhandenen Lazaretts.



Ich hab dann mal die tumben Jungs interviewt, um welche Uhrzeit das Spektakel denn abgehn soll. Meine Herren! Also wenn ich mir überlege ich müsste mich im tatsächlichen Ernstfall auf so geistig minderbemittelte Idioten verlassen, die blind Kommandos entgegennehmen ohne Bescheid zu wissen was Sache ist und dem Oberaffen hinterher rennen, der nur seine Karriere und die Orden an seiner stolz geschwellten Heldenbrust kennt, dann Mahlzeit, Frau Seekönigin.
Die haben gar nichts gewusst! Kleine, dumme Buben, keine Soldaten!
Aber ich hatte dann eine Ahnung was die Anlegemanöver des Feuerwehrschiffs an meinem Steg für einen Zweck hatten!

Zu Hause habe ich mich übers Internet über Terrex 12 informiert. Ich zitiere:
Vom 22. bis 24. Mai 2012 überprüfen militärische Verbände aus der Schweiz, Deutschland und Österreich gemeinsam mit zivilen Rettungskräften ihre Fähigkeiten in der Bewältigung von Krisenszenarien. Geübt wird an den vier Standorten in Konstanz, Kufstein, Fischbach sowie Füssen/Reutte.

In meinem Städtle gab es außer der Schiffskatastrophe, einen brennenden Gastank und gefährliches Treibgut in Form von 40 dicken Baumstämmen. Wenn es interessiert, kann sich hier informieren: Die geplante Katastrophe

Naja, am Freitag bin ich trotz geplantem Katastrophenszenario an meinen Steg und konnte tatsächlich noch meine tägliche Runde schwimmen, bevor das Spektakel seinen Lauf nahm.







Der Herr Oberkommandör hat mich gleich informiert, dass es heute etwas turbulent, aber sicher interessant für mich auf dem Steg werden würde. Ich hab nur gemeint, dass ich für solch einen Irrsinn keinerlei Verständnis habe und kein Interesse an militärischen Veranstaltungen.
Danach hat mich der heldenstolze Herr Oberkommandör keines Blickes mehr gewürdigt. *lach*

Auf dem Nachhauseweg habe ich mich dann ziemlich aufgeregt über einen Bundeswehrhubschrauber der einen riesen Krach gemacht hat und mehrmals auf der Wiese vor dem Freibad gelandet ist, dort lebt am Teich mindestens ein Fischreiher den ich täglich beobachte. Der Reiher gehört da hin, ein Militärhubschrauber hat da nichts verloren.



Ganz schlimm fand ich auch die sensationsgeilen Mitbürger, die sich einen Logenplatz an der Promenade gesichert und zum Teil ihre eigenen Klappstühle mitgebracht hatten, um diese fragwürdige Veranstaltung in vorderster Reihe zu beobachten.









Ich habe dann auch erfahren, dass die Bergung des Treibgutfeldes zu einem militärischen Volksfest inszeniert wurde.

Eine grenzübergreifende Katastrophenschutzübung ist in Ordnung, das Technische Hilfswerk, das Rote Kreuz und andere zivile Einsatzkräfte für einen Ernstfall fit zu machen will ich nicht kritisieren, aber eine promilitaristische Jubelveranstaltung kann ich allerdings nicht gutheißen.

Deswegen habe ich auch eine Demonstration gegen Terrex 12 besucht und war enttäuscht wie wenig Interesse bei der Bevölkerung vorhanden war. Die Bullenpräsenz war größer als die der Demonstranten, die Mikrophone waren derart leise eingestellt, dass die Reden der wenigen Demonstranten im Trubel der Passanten untergingen.





Zwei Jahre hat man mit der Planung von Terrex 12 zugebracht, alles wurde bis aufs Kleinste durchdacht. Nur eines wurde vergessen, wie man seinen Arbeitsplatz ordentlich verlässt. Vielleicht wäre besser daran getan die Rekruten zu etwas mehr Umweltbewusstsein und verantwortungsbewusstem Handeln zu erziehen, als zu nicht denkenden Kampfrobotern.



Diese Veranstaltung hat mir Angst gemacht!

Wie schlimm werden die Naturkatastrophen an meinem See wohl werden? In dem Maße wie hier täglich Chemtrails ausgebracht werden, die uns nicht nur krank machen, sondern auch nachhaltig unser Klima verändern muss man ja mit Schlimmerem rechnen. Die Welt titelt in ihrer Online-Ausgabe sogar mit Alpenländer proben für Mega-Katastrophen.

Eine Katastrophe ist schon schlimm genug, wie schlimm ist bitte eine Megakatastrophe?

Eines ist jedenfalls klar: Die Bundeswehr hat die Aufgabe das Land gegen Angriffe von Außen zu verteidigen, für die innere Sicherheit ist ausschließlich die Polizei zuständig. Diese Gewaltenteilung ist im Grundgesetz verankert. Eine Auflösung dieser Trennung würde für uns Bürger zu noch massiveren Einschränkungen unserer freiheitlichen Rechte führen und am Ende in einen totalitären Staat.

Deswegen hat die Bundeswehr an einer Katastrophenschutzübung überhaupt nichts verloren.