Donnerstag, 1. März 2012

Wassermalerei

Ausnahmsweise hab ich mal nicht in den Himmel geguckt, sondern in das klare Wasser meines Sees.
So entstanden ein paar schöne Aquarelle.

















Dienstag, 28. Februar 2012

Nebel und Sonne, Licht und Schatten - begrenzter Horizont

Die gestrige Stimmung an meinem See war wirklich beeindruckend. Ich zog eigentlich los um diese seltsamen, aber trotzdem wunderschönen Eindrücke von Nebel und Sonne, Licht und Schatten einzufangen. Der fast strahlend blaue Himmel direkt über mir, mit seinen Streifen und Schlieren hat mich dann ein bisschen vom Panorama, welches sich ringsum bot, abgelenkt.

Aber ich wäre nicht die Königin vom See, hätte ich mir auch nur einen Blickwinkel dieses visuell total ereignisreichen, richtig spannenden und aufregenden Tages entgehen lassen.

Ich weiß ja, liebe Leser, ihr mögt den Nebel lieber als die Klarheit, dann lasst Euch halt einlullen- vom Nebel an meinem See und dem Nebel vor eurem weiten Horizont.



Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, Im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Hermann Hesse

Montag, 27. Februar 2012

Juana die Himmelsguckerin läd Euch alle ein

Ihr kennt doch sicher alle Z.E.N. - zuschauen.entspannen.nachdenken.
Bei mir gibt es kein Z.E.N., sondern:

S . E. E. N.
SEHEN - ERAHNEN - ERKENNEN - NACHDENKEN


Heute wabberte rings um den See, soweit man schauen konnte lange haftender Bodennebel. Landeinwärts allerdings war der Himmel blau - leider nur fast blau.
Ich hab für Euch mal in den Himmel geschaut und möchte Euch einladen - bitte einfach nur mal aufmerksam

HIN - S.E.E.N.!



Na? Und? Habt Ihr genug gesehn? Vielleicht seid Ihr sogar mal dazu angeregt worden den Himmel über Euch genauer zu beobachten.....

Sonntag, 26. Februar 2012

Unglaublich aber wahr!!!

Letzte Woche haben fleißige Männer das Schilf vor meinem seeköniginnenlichen Schlossgrabgen geschnitten und so genieße ich herrlich freie Sicht auf meinem See. Oder je nach dem, hab ich vom See aus nun freie Sicht auf meinen Schlossgraben!



Und ich sag's Euch!
Heute!
Leute!
Ich konnt sie mit eigenen Augen beobachten....
*vorlauteraufregungnachluftschnapp*
Die absolute Sensation!

Von je her ist es überliefert, das es an meinem See schwimmende Steine gibt. Ich dachte das ist eine Legende und hab schon als kleine Seeprinzessin meine Omi ausgelacht wenn sie mir die Geschichten von den schwimmenden Bodenseesteinen erzählt hat.

Ja und heute, ja heute, da hab ich sie mit eigenen Augen gesehen!!!!

Eine Reihe der legendären Steine schwamm in einer geraden Linie über meinen seeköniginnen Schlossgraben!
Die Kleinen voraus und die Alten hinterher, eine ganze Schwimmsteinfamilie.

Meine Omi hat mir keine Märchen erzählt!
Es gibt sie tatsächlich!
Unglaublich!
Mir fehlen die Worte.
*schonganzheiserkrächtsvorlauteraufregung*

Aber seht selbst, sonst glaubt Ihr mir das eh nicht!




Und vor allem: Psssssscht, nicht weiter sagen, behaltet's für Euch, sonst ist's mit der Ruh am See womöglich vorbei,

Samstag, 25. Februar 2012

Heia, das ist Safari oder "Einfach nicht perfekt!"

Letzte Woche bin ich zur Abwechslung mal im Wald herum gehüpft- nicht am See, die Kamera natürlich im Anschlag.
Mit Landschaftsbildern habe ich ja inzwischen ausreichend Erfahrung, mit Tieren in freier Wildbahn eigentlich weniger.
Meine galoppierenden, weihnachtsmuffeligen Esel, die Enten und Schwäne am See, die Reiher auf der Sonnenbank - nie, aber auch gar nie, war ich mit dem Resultat meiner Fotosessions zufrieden.
Ich müsste das wirklich besser können!

Schon immer wollte ich mal ein Eichhörnchen fotografieren, nur waren mir diese drolligen und possierlichen Kletterer immer eine Nasenlänge voraus.
Anfang der Woche war ich- mehr oder eher weniger- erfolgreich.

Ein ganz besonders schönes Exemplar, kein rotbraunes Eichhörnchen, wie wir es hier meistens kennen, sondern ein dunkelbrauner Kerl, ist mir da vor die Linse gehüpft.
Der war gar nicht kamerascheu und ich habe sicher eine halbe Stunde sein Treiben beobachtet und fotografiert und das aus nächster Nähe.
Zuhause war ich bitter enttäuscht! Ich hab alle Bilder versiebt!!! Da kann ich bearbeiten wie ich will, es kommt nix Ansehnliches dabei raus.

Aber ich mag euch den hübschen Kerl nicht vorenthalten, auch wenn man seine wahre Schönheit nur erahnen kann.






Freitag, 24. Februar 2012

Seesüchtig

Heute gab es Sonnenschein und 10,5°! An der Uferlinie gibt es noch vereinzelte Eisfelder, die mittlerweile aber eine Konsistenz wie geharschter Schnee haben.



Ich habs mir ja lange überlegt, schon gestern und vorgestern, aber heute musste ich es einfach tun.
Schuhe aus, Socken aus, die Hosen hoch gekrempelt und mal die frische Luft getestet. "Herrlich" haben alle meine Zehen laut gerufen und fröhlich an der frischen Luft herum gezappelt. Hach, hat sich das gut angefühlt nach Wochen mit wollenen Socken, oft zwei Paar und gefütterten Schuhen. Ersehnte Freiheit für 10 muntere kleine Zehen.



Heute schon was für die Durchblutung getan?
Jaaaaaa, ich war kneippen! Der See hat wirklich schon 5,6° in ein Meter Tiefe. Unglaublich.
Das hat sich saaaaaauuuuuuuguuuuuut angefühlt!
Noch knappe 9° oder 10° mehr und die seeköniginnenliche Badesaison wird eröffnet!
Jepp! Das baut auf. Dauert bestimmt nicht mehr lange und ehrlich gesagt kann ich's kaum erwarten. :-)

Mittwoch, 22. Februar 2012

Die Fischerin vom Bodensee...

...war eine schöne Maid- Juheeee!
Sollt ich je wiedergeborn werden, dann werd ich Fischerin!
Gebt mir das alte Fischerboot drunt' am See und die Angel von meim alten Herrn- und ich fang nicht nur Fische sondern auch das Leben!
Ein Funkeln, ein Licht, die Sonn! :-)

Dienstag, 21. Februar 2012

Die Tänzerin und der Wächter

Am Ufer dreht die Tänzerin
die Pirouetten nur für IHN.
Am liebsten tanzt Sie "Schwanensee"
streckt ihren schlanken Hals in' d Höh.

ER wachet über meinen See
bei Sturm, bei Frost und auch bei Schnee.
Trotz Treu zu seiner "Königin"
schielt er schon immer nach der Tänzerin.

So stehn die beiden Jahr um Jahr,
an meinem See, als Liebespaar.

Montag, 20. Februar 2012

Winter-Liebe

Krumm und bucklig,
kahl und nackt.
Seines grünen Kleides das von Leben zeugt,
scheinbar beraubt,
trotzt er den Stürmen des rauen Winters.
Erstarrt in der Schönheit des herrlichen Tages.
Jahr für Jahr trotzt er da-
der Baum.
Ohne ein Wort der Klage!

Sonntag, 19. Februar 2012

Kommandoooo: "Lustig sein!"



Narrenzeit - Fröhlichkeit???

Samstag, 18. Februar 2012

Vom Eise befreit.

Anfang der Woche lagen die Temperaturen noch bei 7° unter Null, heute kletterte das Thermometer auf 7° über Null und mancherorts sicher noch höher. Nach den eisigen Temperaturen die mach einer nicht vertragen mag, lockten heute strahlender Sonnenschein und ein wolkenloser Himmel die Menschen in Scharen an den See. Ich bin ganz erschrocken heute Mittag, es war die letzen Wochen doch ruhiger und entspannter und ich werde mich wohl wieder dran gewöhnen müssen, dass der See mir nun einmal nicht alleine gehört.

Mein Steg trägt nun keine tropfende Gallionsfigur aus Eis mehr voraus und seine Stelzen tragen keine dicken Eisschuhe mehr.



Das Abkühlen bis Nahe an den Gefrierpunkt scheint dem See gut getan zu haben, das Wasser ist glasklar und man kann jeden Kiesel am Grund erkennen.



Es schien mir heute als sei nicht nur der See vom Eise befreit sondern auch Mensch und Tier. Ringsum Fröhlichkeit und Übermut. Lachende Menschen, miteinander tobende Hunde, flugübermütige Stockenten, die bei der Landung auf dem Wasser, die lustigsten Überschläge hinlegten.



Besonders übermütig war ein Schwan, er schlug richtige Purzelbäume, Rücken unter Wasser, Flossen in die Höh. Ich schaute dem Treiben lange zu und auf einmal schwante mir was! Der hat wohl noch was vor! Der macht sich fein für ein Rendezvous mit der Schwänin seines Herzens.



Nur der arme Haubentaucher, der durfte den schönen Tag leider nicht mehr erleben.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Die Gedanken sind frei!

Steter Tropfen höhlt nicht unbedingt den Stein.
Ein einziger Tropfen jedoch, vermag oft große Kreise zu ziehn,
Wellen zu schlagen, Brücken zu bauen, Dämme zu errichten.


Und leise sag ich "Adieu".....

Seit vorgestern taut es und mit den milderen Temperaturen hat sich leichter Schneefall, mit Tendenz zu Schneeregen eingestellt. S' ist ziemlich matschig und ich vermisse die klare Luft der vergangenen zwei Wochen. Nun hat der Winter das Kleid an, welches ich gar nicht mag- trübe, schmuddelig, klamm und eklig. Lieber eiskalte 10° unter Null, als das feuchte, ungesunde Klamm welches wir jetzt haben.

So stand ich Dienstag auf meinem Steg und hab mit Wehmut und einer Träne im Auge den Eisschollen hinterher geschaut, die das Tauwetter mit der Strömung des Rheins vom Rheinbrech her, durch den ganzen See, an meinem Steg vorbei Richtung Rheinbrücke und den Seerhein hinunter getrieben hat.

"Heldchen vom Niederrhein", heut schick ich Dir keine Flaschenpost, den großen Fluss hinunter, heut schickt Dir die "Nixe vom Steg" eine, in der Sonne glitzernde Eisscholle.



Nun, mit einem weinenden Auge sag ich der wunderbaren, mich so beeindruckenden Eiszeit "Adieu" und schiele mit einem lachenden Auge auf die Zeit die da nun bald kommen wird! Der Frühling ist nun nicht mehr weit!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Es war einmal....kalt und wunderbar!

Lang hätt es nicht mehr gedauert und mein See wäre tatsächlich zugefroren.
Das Eis wuchs von Tag zu Tag zusehends.
Für die Enten und Zwergtaucher gab es in diesem Februar sicher ab und an kritische Stunden.
Wirklich verwundert, aber dennoch richtig erfreut habe ich zur Kenntnis genommen, dass die hiesige mobile Tierrettung ein Auge auf die zahlreichen Wasservögel und somit ein Herz für die Wildtiere am See hat.

Für den oder die Leser, die meine Winterimpressionen noch nicht ganz satt haben.

Dienstag, 14. Februar 2012

Mein Winterbaum

Mein Winterbaum ist die Trauerweide!
Schon im Herbst hab ich mich an den ockerfarbenen Ästen und schlanken, tief herabhängenden Zweigen erfreut, die so einen herrlichen Kontrast zum Blau des Himmels und zu den unterschiedlichen Blau-Grüntönen des Sees bilden. Auch ohne grünes Blätterkleid sind diese Laubbäume die aus Ostasien stammen und hier vorwiegend auf feuchten und lockeren Böden an Gewässern wachsen, schön anzusehen.





Bei einer Invasion übers Eis, auf die von den Schweden besetzte Bodenseeinsel Mainau hab ich auch eine Trauerweide entdeckt. Sie steht auf der, seewärts zeigenden Inselseite. Ihre langen, rutenförmigen und schlanken Zweige reichen bis zur Wasseroberfläche.
Auch hier hat die klirrende Kälte mit ihren anhaltenden Minusgraden wahre Kunstwerke geschaffen.



Es ist doch fast unglaublich, was die dünnen, zerbrechlich wirkenden Zweigspitzen der Trauerweide an eisigen Gewichten halten können ohne zu brechen!
Da draußen hat der schneidene Ostwind mit seinen Sturmböen sicher kräftig an den Eisgewichten gezerrt und gezogen, doch die geschmeidigen, wenn auch dünnen Zweige haben gehalten!


Montag, 13. Februar 2012

So unbeschreiblich schön....

....da fehlen mir einfach die rechten Worte.

Samstag, 11. Februar 2012

Created by Juana

Wäre ich Modedesignerin, dann würde mich diese Eiszeit zu einer Creation von teuersten und feinsten Spitzenröckchen und extravaganten Dessous inspirieren!
Die Dame von Welt trüge dann nicht mehr Prada, sondern JUANA!!!!






Mittwoch, 8. Februar 2012

Eine Eisromanze

"Auf e w i g Dein!"
schwören sich das Eismännlein und seine Eisfrau in inniger Umarmung am winterlich romantischen See.....



*seufz*
Die Armen!
Ob ich die Beiden wohl ab nächster Woche besser im "Eispalast" meines Kühlschranks deponieren soll?

Ja wo laufen sie denn.....

Jeden Tag beobachte ich auf meinem Weg am See unzählige Enten. An gewissen Uferbereichen scheint man vor lauter Enten den See nicht mehr zusehen. Ab und an fliegen hunderte von Enten gleichzeitig auf und drehen eine kurze Runde übers Wasser um dann exakt wieder dort zu landen, wo sie gestartet sind. Ob sie durch irgendetwas erschreckt werden oder ob sie sich einfach kurz bewegen um den Kreislauf in Schwung zu halten weiß ich nicht. Es ist aber ein phänomenaler Anblick und vor allem eine beeindruckende Geräuschkulisse die Hunderte von schlagenden Flügelpaaren in die Luft peitschen.



Dieser "Teppich" von Enten besteht fast ausschließlich aus Reiher- und Tafelenten, die hier am See überwintern. Die einheimischen Stockenten halten sich derzeit eher am Ufer auf und es passiert schon einmal, dass mein Weg von einer Entenschar gekreuzt wird.



Aber es scheint sie haben kein Ziel, sie watscheln quer über die dünne Schneedecke vom Ufer ins Gestrüpp, um dann, weiß ich warum, aufzufliegen und wieder zurück ans Ufer zu kehren.
Es erscheint genauso grundlos, als wenn das zahlreiche Entenvolk auf dem See seine kurze Flugübung antritt.



Aber nichts in der Natur geschieht grundlos und vielleicht komme ich noch dahinter was die Enten so umtreibt.

Würden jetzt die Tafelenten meinen Weg kreuzen, dann könnte ich mir vorstellen, dass sie sich mir anbieten, direkt in meinen Backofen zu wandern, denn Tafelenten heißen nicht ohne Grund Tafelenten. Ihr Fleisch ist sehr wohlschmeckend und die Königin einen Entenbraten nicht verachtend. Mhhh, jetzt läuft mir grad das Wasser im Munde zusammen. "Canard à l' orange", dafür würd ich doch glatt meinen Morgenkaffee stehn lassen!

Montag, 6. Februar 2012

Die Seekönigin lernt die Kälte lieben

Scheinbar still steht die Zeit,
der See haucht seine letzte Wärme aus
und aus dieser klaren Kälte schöpfe ich Kraft.
Die von mir so ungeliebte Winterzeit
offenbart mir mit dieser eisigen Klarheit
einen ungekannten Reiz.

Und gierig sauge ich auf....


Samstag, 4. Februar 2012

Kalt aber schön!

Ein Danke für's Zuhören! :-)

Dienstag, 31. Januar 2012

LittleBigSister is watching me! :-O

Den "Big Brother" der mich beobachtet, den brauche und will ich nicht! In Zukunft versuche ich mich seiner ständigen Beobachtung möglichst zu entziehen und mich einigermaßen in seinem toten Winkel aufzuhalten.
Mir reicht mein Fiesel!
Ach was muss das intressant sein, wenn ich in der Badewanne plantsche.
Da sitzt die fiese Liese hoch oben in der ersten Reihe!



"Little Sister" is watching me! Aber ganz genau!



Ich gäbe glatt mein Königreich für ihre Gedanken! *lach*

Montag, 30. Januar 2012

Die neuen Google-Nutzungsbestimmungen.


Da tut sich was bei Goggle. Ich bekam heute eine Info-Mail, allerdings auf Englisch.
Ich wurde über etwas informiert, ich soll also von einem Inhalt Kenntnis nehmen, den ich nicht wirklich verstehe!

Es werden nun also alle Dienste von Google zusammengelegt. Es wird einem in den Goggle-Blogs ja schon länger empfohlen doch sein YouTube-Profil, sein Google-Mail-Konto ect. zu verknüpfen. Auch die Google-Suchmaschine wird personifiziert. Mein Google oder +ich, wie es heißt. Facebook gehört auch dazu. Es heißt dem User solle die Nutzung der Dienste erleichtert werden.

Ich habe letzten Sommer um einen verloren gegangenen Jugendkontakt aufzufrischen, ein Profil auf Facebook eröffnet. Innerhalb von kürzester Zeit wurden mir Menschen, als mögliche Freunde präsentiert, mit denen ich vor Jahren Kontakt hatte- sei es nur über eine einzige Email.
Erschrocken und völlig verstört über diese Entdeckung wollte ich mein Facebook-Profil sofort wieder löschen. Es geht nicht rückgängig zu machen, es kann nur deaktiviert werden.

Diese gewaltige Maschinerie, die hinter Google steckt, ist mir nicht mehr geheuer.
Heute Mittag auf DRS3 wurde darüber berichtet.
Google, unsere beliebteste Suchmaschine wird "evil". Umsonst und kostenlos sind alle Dienste. Ja, aber auch Google muss ja finanziert werden und so setzt Google vermehrt auf Werbung.
Unser Surf-Verhalten wird nun nicht mehr separat von den verschiedenen Diensten erforscht und aufgezeichnet. Nun werden alle Dienste vereint um noch ein besseres Bild über jeden einzelnen User zu erstellen und diesen gezielt zu manipulieren!
In seinem Konsumverhalten und wer weiß es auch immer- in unserem gesamten Verhalten.

Ich weiß nicht was da auf uns zukommt, aber ich spiele mit dem Gedanken mich von diesem "Giganten" der unsere "internette" Welt in so vielen Bereichen bestimmt, zu verabschieden.
Es gibt Alternativen, auch zu Windows. Über kurz oder lang werde ich mich auch diesem Monopol widersetzen. Ich bin schon in Versuchung Linux als Betriebssystem alternativ zum testen und down zu loaden.

Und da gibt es doch tatsächlich User, die das alles nicht wahr haben wollen, die setzen sich getönte Brillen auf und schreien Zeter und Mordio über vermeindlichen Bilderklau, dabei will Google nur Daten zusammen führen um unser Userverhalten zu beeinflussen und zu kontrollieren!

Da werden, wie jüngst auf einer bekannten Freundschaftsplattform, Nutzer an den Pranger gestellt, von anderen Usern Bilder und Gedankengut zu stehlen. Ja was für ein Scheiß auch!
Zieht doch mal eure lila oder rosarote Brille ab!
Merkt ihr denn nicht was da passiert?
Statt andere User dumm des Plagiats zu beschuldigen, sollten sich betreffende Personen einmal Gedanken darüber machen.

Ach ja, ich habe heute früh noch mit einem Ohr gehört, dass es in Fakebook demnächst nicht mehr möglich ist Kommentare zu revidieren und man solle noch vor dem 1. März schauen, dass man dort an Pinnwände gepostetes oder Dinge die leichtfertig gesagt wurden und bereut werden könnten zu löschen.

Das Internet vergisst nichts, Google auch nicht.

Ade du internette Google Welt- ein Abschied der ähnlich schwer, als der Verzicht auf Nikotin werden wird und ich weiß nicht ob ich es schaffe. ;-)
Aber diese Erkenntnis und das Wissen darüber ist schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Sonntag, 22. Januar 2012

Herzen am Baum.....





Ich häng mein Herz an einen Baum.
Bleibt's über Nacht am Aste hangen,
ist die Sehnsucht nach Liebe nur ein Traum.
Doch treibt's der Sturm des Nächtens fort,
dann hat's vielleicht Jemand gefangen.
Und Liebe bleibt nicht länger nur ein Wort.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Ein Lebenszeichen vom See und seiner Königin

Das neue Jahr ist nun auch schon wieder ein paar Tage alt, der Urlaub seit Montag zu Ende, das Leben nimmt seinen Lauf und es geht mit riesen Schritten Richtung Frühling.
Seit letzter Woche scheint die Sonne an meinem See und sofort erwachen die Lebensgeister. Am Wochenende war die Uferpromenade bevölkert wie ein Jahrmarkt.
Die bis dato kältesten Tage dieses Winters gab es diese Woche. Im Hafen, bei den Segelbooten, habe ich heute Mittag eine dünne Eisschicht entdeckt. Es ist jedoch erstaunlich wie viel Kraft die Januarsonne hat.
Wie ferngesteuert mach ich mich nach der Arbeit auf an den See. Zwei Paar Wollsocken und den Wollschal dreimal um den Hals gewickelt genieße ich das herrliche Wetter bis Sonnenuntergang.
Der ab morgen angekündigte Wetterumschwung mit Regenfront und somit wieder eine schrecklich sonnenlose Zeit hat sich heute schon richtig dunstig am See angekündigt.
Mensch und auch Tier, der Schäferhund auf der Gartenmauer, die Katze auf der Fensterbank, alle haben noch einmal Sonne auf Vorrat getankt.

Einen ganz besonderen Touristen hatte ich heute am See zu Gast: "Batman" höchstpersönlich hat am helllichten Tag seine Schwingen ausgebreitet und für mich, im vom Dunst verhaltenen Schein des Sonnenlichts getanzt.

Update, 22:08
Das Lied bekam ich eben zu hören und ich finde es passt wunderbar zu Batman's Tanz.

Sonntag, 1. Januar 2012

Neujahrsüberraschung

Noch nicht mal einen Tag ist das neue Jahr alt, aber es schlägt, zumindest hier am südlichsten Zipfele schon Kapriolen!
Ein Blick auf die Berge überm See lässt einem an diesem Neujahrstag fast das Blut in den Adern gefrieren. Schnee und Eis, ein nicht unbedingt schöner Anblick für mich Sonnenkind.



Normalerweise gibt es zum Neuen Jahr Glücksklee im Töpfchen.
An meinem See gibt es in diesem Jahr statt dessen

Krokusse



und Gänseblümchen in der grünen Wiese.



Die Boten des Frühlings sind definitiv zu früh dran, aber Sie heute am ersten Tag des neuen Jahres, zwischen welkem Herbstlaub und nassem Gras zu entdecken ließ mein Herz einen riesen Hüpfer machen.
"Frühling, Frühling wird es nun bald!"
In diesem Sinn wünsche ich allen Lesern einen fröhlichen Start in den Frühling 2012! *lach*

Freitag, 30. Dezember 2011

Neues vom Storch

Noch eh das Jahr zu Ende war,
balzt unser Storch, der Adebar,
um eine schöne Storchenfrau-
genannt Viola Himmelblau.



Viola, die hat wirklich Heidenspaß!
Der Adebar, der stelzt durch's wintergrüne Gras,
wirft sich in Pose, wie ein eitel Geck
Viola, lacht sich fast vom Fleck.



Sie dreht dem Storch, dem Ollen,
den gertenschlanken Rücken zu
das versetzt den Adebar, den Liebestollen
in jauchzendes Entzücken- puh.



Der Jockel stellt sich recht zur Schau,
man könnt fast meinen er sei Pfau...
und...doch, man staun und schau:
er gefällt der Frau- Viola Störchin Himmelblau!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Ein Lichtblick.....endlich!

Endlich ist es soweit! Die längste Nacht des Jahres ist hereingebrochen! Wir, die wir auf der Nordhalbkugel der Erde leben, durchschlafen heute die längste Nacht des Jahres. Unsre Seite der Welt ist nun am weitesten von der Sonne entfernt. Sie wird deshalb erst morgen früh gegen acht Uhr, wieder für uns aufgehn, nachdem sie heute schon kurz nach 16 Uhr untergegangen ist.
JUHUUUUU!!!! Die Tage werden wieder länger, wenn auch erst mal nicht merklich spürbar.
Alle sind in ihrem Weihnachtstaumel und ich sitze hier mit meinen weihnachsmuffeligen Gedanken allein und und freu mich königinnenlich. Nun steuern wir langsam wieder ins Licht, nach den Tagen an denen um fünfe am Nachmittag noch Nachmittag ist und nicht stockfinstere Nacht! Ich brauch weder Christbaum noch Lametta, ich brauche nur Sonne!
So zünd ich in Gedanken ein Sonnwendfeuer an und schlafe mich selig durch diese Nacht mit der Gewissheit, dass mir demnächst die Sonne wieder von früh bis spät ins Gesicht lacht!

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Kein Happy-End

Nun hat mich Helgas letzter Kommentar zur Fortsetzung inspiriert! *lach*

Indes der Storch vom Nile träumte,
Frau Ibis keinen Flirt versäumte.
Zuerst nahm sie Herrn Marabu,
dann wandt' Sie sich dem Löffler zu.

Des Sichlers Schnabel war zu krumm,
das Küssen wurd ihr drum zu dumm.
Da spähte sie nach einem silbern Reiher,
der hatte glatt nen eig'nen Weiher.
Doch er stand nur auf lange Beine,
die hat Frau Ibis nicht- die Kleine.

Die Trauer war nicht grad von langer Dauer,
schon lag Sie wieder auf der Lauer.
Diesmal war's der Schuh-schna-bel,
der entzückt Sie frech mit Sekt im Nabel.

Dann kam der Flamingo dran!
Wann hatt' Sie je nen rosa Mann?
Der treue Storch Herr Adebar,
ganz lange schon vergessen war.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Adebars Sehnsucht

Heut traf ich Meister Adebar,
ihm ging’s nicht g’rade wunderbar.
Sein linker Flügel, der ist lahm,
das Herze schwer und voller Gram.

Er sehnt sich nach dem fernen Nil,
und seinem Win-ter-do-mi-zil.
Im Schlamm vom Wadi al-Malik,
da stelzt dem Adebar sein größtes Glück-
ne echt exot’sche Ibisdame,
genannt Marala Scherasame.

Alljährlich tat er sie beglücken,
am Nil ihr auf’s Gefieder rücken.
Die Treu’ die sie einander schwor’n-
Ist heuer erst mal eingefror’n....


Donnerstag, 8. Dezember 2011

Hier gibt's heut was auf die Ohren!

Zur Zeit höre ich viel Radio und am liebsten DRS 3 oder Toponline, beides schweizer Sender. Ich finde die Musikauswahl dort viel abwechslungsreicher und ansprechender als bei der deutschen Konkurrenz.
Und nun hab ich sie entdeckt, meine absoluten Favoriten, um es genau zu sagen- Top-Favoriten!
Yeah! Wenn ich 25 Jahre jünger wäre, dann würde ich glatt als Groupie los ziehen, denn die Jungs sin grad a se schnucklig wie ihre Musik abgefahren ist und das Beste was die Scene, nicht nur in der Schweiz zu bieten hat.
Darf ich vorstellen:
"We invented Paris"! *applausklatsch*



Beeindruckt hat mich der Auftritt in T.V. noir, dem "Wohnzimmer der Songwriter". Die Auftritte werden live aufgezeichnet und "Schwarzweiß" gedreht.
Also ich muss sagen, so Schwarzweiß verkaufen sie die Jungs aus Basel ganz, ganz toll und super sympathisch! Sie beeindrucken ohne Schnickschnack und ohne Farbe ganz ungemein!
Bei solchen Auftritten trennt sich für meinen Begriff die Spreu vom Weizen.

Montag, 5. Dezember 2011

Hejohhh.....

....die letzten Blätter hat Sturmtief "Christo" von den Bäumen gefegt, der "Säntis" mein Hausberg zeigt sich mit weißen Hängen, um seinen Gipfel jagen dicke Nebelschwaden und mir bleibt zum Glück der richtig "gletscherkalte" Anblick erspart. Am See herrscht so was wie "Aprilwetter". Wechselhaft- und somit zeigt sich der erst 5 Tage alte Dezember, fröhlicher und aufregender, trotz Sturm streckenweise wärmer, als der vernebelte, eintönige November.
Ich bin viel mit dem Velo unterwegs, das frisst die Kalorien hoffentlich wie nix, denn es ist richtig anstrengend gegen den Sturmwind der aus Südwesten und mittlerweile aus streng West bläst, anzuradeln. So hab ich mein eigenes großes Fitnessstudio! Mal wieder völlig umsonst! *lach*
Der See schillert in den verschiedensten Blautönen, an's steinige Ufer wirft er sich aufgewühlt von Wind und Wellen in einem dreckigen Braun, welches einen herrlichen Kontrast zu der schaumgekrönten Gischt und dem Grau der steinigen Uferzone bildet.



Aufem Rad im Wind ging mir dann der Song "Stormy Weather" durch den Sinn, zu Hause angekommen wurde ich bei YouTube auch fündig.



Mit dem Wetter hat das Lied glaub gar nichts zu tun. "Always take the weather with You" bedeutet für mich eher, "Bleib am Ball, egal wie das Wetter ( das Leben) dich fickt". Oder einfach "Nimm's wie's kommt!"

Was meint ihr dazu?
Was bedeutet dieses "Always take the weather with You"?

Samstag, 3. Dezember 2011

This Time Of Year....

Zwischen Jasmin und Geldbaum überwintert im kalten Schlafgemach meine Passionsblume. Ein bisschen blass sind die Blätter im Winterquartier geworden und eigentlich hätte ich die langen Triebe schon im Herbst zurück schneiden sollen, aber damit tue ich mich einfach schwer. Es tut mir leid um jeden Zentimeter und ich höre die armen Pflanzen dann immer vor Schmerzen ganz laut schreien. Nicht lachen, das ist so!



Vorgestern wurde ich dann von meiner blassgrünen Passiflora caerulea, die im Garten sogar bedingt winterhart ist, mit einer Blüte belohnt.



Frühling im Dezember, das hat was! Da kann kein oller Weihnachtsstern mithalten, Weihnachtssterne mag ich nicht, da sie einfach in unseren Breiten das Weihnachtspflänzlein schlechthin sind. Die kommen mir nicht in meine Bude!
Übrigens habe ich in Ägypten echte Weihnachtssterne gesehn, die wachsen dort über mannshoch, es heißt sogar, dass sie bis vier Meter hoch werden können.



So und nun werd ich mich dran machen und mal versuchen mich adventlich ein zu stimmen. *lach*



Es grüßt ringsum, das Weihnachtsmuffelchen.

Freitag, 2. Dezember 2011

Eigenlob stinkt oder vielleicht macht es anderen Mut!

Seit heute Nachmittag, gegen 14.30 Uhr, bin ich exakt zwei Jahre nikotinfrei.
Ich geh meilenweit für meine Camel-Filter
Ich erinner mich noch ganz genau, wie ich vor der stationären Aufnahme ins Krankenhaus gierig noch schnell zwei Ziggies, auf Vorrat sozusagen, gequarzt habe. Camel und Winston waren meine bevorzugten Marken.
Der blöde Chefarzt Schnösel hat mich immer ganz schräg angeschaut, als er mich mit der Infusionskarre auf den Krankenhausfluren rumschieben sah. "N a? Und nun gehn Sie rauchen, junge Frau...." Der Arsch der! Der hat mir nicht mal zugetraut dass ich schwer krank mit venenerweiternden Horrormedikamenten vollgepumpt, das Rauchen bleiben lass- rauchen verengt ja bekanntlich die Gefäße, ich hätte ja die ganze "daumenrettende Therapie" damit kaputt gemacht.
Ich hab mich lediglich im Warmen, daran aufgegeilt wie die nikotinsüchtigen Raucher in Nachthemd oder Schlafanzug, Bademantel und Schlappen, frierend in der Kälte, vor der Klinik, ihrem Laster frönten. Nänänänäääänäääää!

Mein Zippo liegt verwaist in der Schublade, trennen mag ich mich von meinem Sturmfeuerzeug irgendwie nicht. Vielleicht brauch ich es mal um ein Lagerfeuer anzuzünden oder ein Freudenfeuer oder gar ein Sonnwendfeuer, wenn die Tage endlich wieder länger werden!

Ich hätte nicht gedacht, dass ich konsequent bleibe und ich gebe zu, es gab manche Versuchungen und auch Gelegenheiten, doch ich habe widerstanden! Noch im Frühsommer diesen Jahres, also nach fast eineinhalb Jahren Konsequenz, habe ich Nächte lang geraucht wie ein Schlot, zwei Schachteln und mehr!!! Morgens bin ich mit einem richtig miesen Gefühl aufgewacht und war dermaßen über meine Inkonsequenz und mein Versagen erschüttert und frustriert, ich hätte heulen können. Es dauerte immer ein paar Minuten bis ich realisiert hatte, dass ich im Traum geraucht habe! Diese Rauchträume waren derartig intensiv, dass ich nach dem Erwachen wirklich überzeugt war, ich wäre rückfällig geworden.
Inzwischen ist diese Phase vorbei. Zum Glück.

Mein Kronprinz raucht mir gerne was vor, er nennt das "Muttertherapie", der alte Fiesling.
Inzwischen lässt es mich kalt, ich maule nur ohne Ende über stinkende Raucher, lungenkrüpplige Huster- DUMMKÖPFE halt!!!!
Aber er mag es nicht kapieren was er sich und seiner Gesundheit antut. Naja, ich wollte es ja bis vor zwei Jahren auch nicht hören.
Meiner Lunge geht es inzwischen gut, kein Husten, kein Rasseln, keine Kurzatmigkeit mehr, auch der Doc hat das mit dem Stethoskop erfreut festgestellt.

Über dreißig Jahre habe ich sehr stark geraucht, einige Jahre selbstgedreht, dann aber wieder die elenden Filterzigaretten, zum Schluss an die 60 Stück täglich.
Heute finde ich den Geruch von Zigarettenrauch vollkommen widerwärtig und es entsetzt mich immer wieder wie unangenehm Raucher riechen. Meine Güte, so hab ich auch mal gestunken! Boah, schon alleine für diese Erkenntnis wollte ich nie wieder damit anfangen. Auch draußen an der frischen Luft, nimmt es mir fast den Atem, wenn ich hinter einem Paffer herlaufe. Als Raucher glaubt man das nicht, wie übel so ein Glimmstängel stinkt.
Inzwischen kann ich es total verstehen, dass es militante Nichtraucher gibt.
Ich liege bei geöffnetem Fenster im Bett und auf einmal dringt aus der Küche unten dran entsetzlicher Rauchgeruch in mein Schlafzimmer, am liebsten würd ich meinem Ärger darüber lautstark durch die Nacht rufen, aber ich kann mich beherrschen. Die Raucher verstehn's ja so und so nicht, ich hab's ja auch nie verstehn wollen und hatte nur einen rotzigen Spruch für so einen unverschämten, nörgelnden Nichtraucher. Was geht denn den an was ich tue und lasse, ich bin ein freier Bürger!

Heute bin ich wohl eher ein freier Bürger, denn ich unterliege nicht mehr dem Diktat der Sucht.
Ich kann in ein Restaurant gehn und ich muss nicht hinterher wie ein Mensch dritter Klasse in der Kälte oder im Regen stehn, um meine Sucht zu befriedigen. Ich kann ein Bierchen zu viel trinken und ich habe am nächsten Tag überhaupt keine Kopfschmerzen. Schon alleine meine Befürchtung ob denn der Frühstückskaffee oder das Feierabendbier ohne Zigarette schmecken wird, war völlig umsonst. Der Kaffee schmeckt und das Bier auch, sogar noch viel, viel besser als mit Zigarette.
Alles schmeckt und riecht sehr viel intensiver als früher!
Erst so nach und nach bin ich auf den Trichter gekommen, was ich mir mit dem blauen Dunst angetan habe- nichts, aber auch gar nichts Gutes. Es ist weder der Duft der großen, weiten Welt, wie eine Zigarettenwerbung früher suggerieren wollte, noch lohnt es sich für einen Stinkstängel meilenweit zu gehn!!!

Diese Werbung ist eigentlich die gemeinste, denn wenn ich Stress habe, dann ist mein Verlangen nach einer Zigarette immer noch da und ich würde sooo gern zurücklehnen, zur Zigarette greifen, genussvoll ziehen, tiiiiief inhalieren und frohen Herzens sagen, jetzt geht alles wie von selbst.

Was für ein Trugschluss und ich finde es wirklich schwer in Ordnung, dass Zigarettenwerbung verboten wurde.

Und trotz, wirklich nur negativen Aspekten des Rauchens, einen positiven kann ich beim besten Willen nicht mehr finden- würde ich doch gerne, hin und wieder.....ähem....
aber da sitzt dann zu Glück so ein hässlicher, kleiner Mann im Ohr, der redet, nein, der schreit mir dann so fieses Zeug ins Ohr:
"Frau Seekönigin, dort am See! Ihr seid die beste und schönste, die klügste und die gut riechendste Frau im ganzen Land.....aber nur wenn ihr nie mehr raucht!"

Also liebe Raucher, falls der ein oder andere, und ich denke es sind doch eine ganze Menge, endlich diesem Laster entsagen möchten, so kann ich euch Mut machen, es ist machbar! Und zwar ohne irgendwelche Hilfe von Therapien und Ersatzstoffen und ich bin ganz sicher nicht der willensstärkste und immer konsequente Mensch- im Gegenteil.