Montag, 8. August 2011

Besser die Katze im Körbchen als .......

Heute erzähle ich euch die Geschichte vom Brotkorb, der nie einer sein durfte.

Der erste Brotkorb war hübsch, gefiel mir gut auf meinem dunklen Küchentisch.



Dem Jim, dem alten Kater, ich berichtete schon von ihm, gefiel der Korb mit den Schleifchen an der Seite auch recht gut und bot ihm ein neues Plätzchen für seine "Hinterlassenschaften", die er phasenweise nicht in das rechte Kistchen setzen will. *seufz*

Armer Brotkorb, armes Brot, das nie sein Plätzchen hat, arme Königin, die ständig Brotkörbe be- und entsorgen muss.

Neues Glück, neuer Brotkorb.
Weiß angemalt ist er diesmal und das Schleifchen sitzt nicht seitlich sondern vorn.

Hübsch sieht das Körbchen aus- denkt sich auch das Fiesel und flugs hat sie das neue Körbchen als das ihre beschlagnahmt, bevor der Jim wieder hinein ..... *grinsel*



Guckt den Jim erst fiese an



und streckt ihm dann auch noch die Zunge raus. *bääääähhhhhh*



Das Fiesel ist Sieger über das Körbchen, der Jimmi, der schleicht sich und das Brot, das hat wieder keinen Platz.

Freitag, 5. August 2011

Unwiderstehlich

Neue Geheimnisse des seeköniginnenlichen Kühlschranks oder "Da musste ich einfach zugreifen"!

Gewicht: 1370 g
Länge: 41,8 cm
max. Durchmesser: 21,3 cm
min. Durchmesser: 16,7 cm
Güteklasse: 1a
Herkunft: Insel Reichenau
Aktueller Tagespreis: 0,80 cent!


der seeköniginnenliche Gurkenkönig 2011


Na? Ist das nicht ein gewaltiges Teil?
Ne, da konnte ich nicht dran vorbei, ehrlich. Gigantisch und ich bin richtig beindruckt wie diese 1370 g in der Hand liegen. Mein Gemüsefach ist zu kurz, der Koloss passt einfach nicht rein und mein Unterarm wirkt neben dem Riesen wie ein Zwerg.

Es wird mir ein Vergnügen sein, diesen gut gewachsenen Kolben fachgerecht übern Hobel zu ziehen und einen richtig leckeren Gurkensalat zu zaubern.

Boah, es gibt doch ab und an ganz alltägliche Dinge, die mich wirklich beeindrucken.

Mittwoch, 3. August 2011

Tortilla de batata á la Demónia Satã

Der Sommer legt in meinem kleinen Reich am See heute eine Regenpause ein. Leider musste das tägliche Sportprogramm daher zu Hause absolviert werden. Zu meiner großen Freude habe ich entdeckt, dass der Bierdieb den Nachmittag auch frei hatte. Jepp, so bin ich Seil gehüpft und gehüpft und gehüpft und......vor allem der Sound, der geile, der hat mich nicht nur zum hüpfen sondern auch zum kochen inspiriert.
Gemüse schneiden macht mit der richtigen Mucke voll Laune, geht genau so locker ab wie das Seilhüpfen, mit Nachhaltigkeit eben.



Tortilla de batata á la Demónia Satã

Nach einem exorotischen Rezept meiner
Ururururahnin Kronprinzessin Demónia Satã.

Man nehme:



6 große Kartoffeln, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
1 große weiße Zwiebel, fein gehackt
3 kleine rote Zwiebeln, fein gehackt
1 Bund Lauchzwiebeln, klein geschnitten
1 Paprika rot, klein gewürfelt



4 reife Tomaten, entkernt und gewürfelt
1 kleine Salatgurke, entkernt und fein gehackt
200 gr. Speck, gewürfelt
250 ml Olivenöl, virgen extra
5 Eier
ca. 50 Maden, lebend und quitschfidel
Pfeffer, Salz

Zubereitung
Zunächst viel Olivenöl in eine große beschichtete Pfanne geben. Die in dünne Scheiben geschnittenen Kartoffeln dazugeben und bei mittlerer Hitze braten. Wichtig ist, dass die Kartoffeln im Öl schwimmen und nicht anrösten, sondern richtig weich werden, so dass sie zerfallen. Den gewürfelten Speck in einer kleinen Pfanne auslassen.



Die Zwiebeln, die Tomaten, die Gurke und die Paprika hinzufügen. Sobald die Kartoffeln zerfallen, zusätzlich mit der Gabel o.ä. zerkleinern, damit eine fast breiartige Konsistenz entsteht.

Wenn alles gar ist, das Öl abgießen. Je weniger Öl zurückbleibt, desto besser schmeckt die Tortilla am Ende. Den Kartoffel-Gemüse-Brei in eine Schüssel geben und 3 - 4 Eier hinzugeben. Alles schön vermischen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt eine kleinere beschichtete Pfanne auf den Herd stellen und mit ein wenig Öl beträufeln. Das Gemisch hineinfüllen und jede Seite bei mittlerer bis hoher Hitze eine Minute braten. Wer es mehr durch mag, kann natürlich auch länger braten.

Meine Ururururahnin Kronprinzessin Demónia Satã bevorzugte es, wenn das Innere der Tortilla noch ein bisschen flüssiger war. Eine Minute braten ist dafür ideal und erst dann die lebenden Maden hinzufügen, nur dann entfalten sie ihr delikates Aroma.



Danach ist die Tortilla fertig. Man lasse sie abkühlen und verzehre sie bei Zimmertemperatur oder sogar aus dem Kühlschrank. Aber ich finde sie schmeckt auch warm sehr gut.

Guten Appetit

Freitag, 29. Juli 2011

I´m the blind girl....

Ob ich wohl bisher blind durch`s Leben gegangen bin?
Vielleicht hat es auch nicht früher geschehen sollen.
Ich hab mich verliebt!

Nichts Schöneres hat mein Auge je erblickt!
Seit über eineinhalb Jahren laufe ich fast jeden Tag nach der Arbeit den selben Weg am See entlang. Ist nicht immer einfach konsequent zu bleiben und so suche ich mir Motivation. Das tägliche Bad im See zum Beispiel. Egal ob Wind und Wetter, dem trotze ich da schon seit Ostern und ich bin erstaunt was sone dauerverfrorene, heiße Badewannen liebende, Königin für frische Temperaturen ertragen kann.
Dann gibt es da einen Mann, dem ich seit 18 Monaten oft täglich begegne. Auch er ist ein bisschen ein Anreiz, jeden Tag diesen Weg nach der Arbeit zu laufen oder zu radeln um sein strahlendes Lächeln und seinen verlegenen Gruß abzuholen. Leider gibt es auch Wochen wo er mir nicht begegnet, so wie auch die letzten Tage. *seufz*
Aber ich habe einen kleinen Ersatz gefunden und ich weiß schon welche Schönheit mich im nächsten Jahr auf meiner Veranda vezaubern wird.

 

Wunderwunderschön! Oder etwa nicht?
Ich kann mich an diesen beiden Sträuchern nicht satt sehen und wenn ich jemals einen eigenen Garten haben werde, dann pflanze ich mir eine ganze Hibiskushecke.





Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dieses herrliche Gewächs nicht gekannt und ganz erstaunt bei Google erfahren habe, dass ich für einen Gartenhibiskus schwärme! Wie konnte ich den ganzen letzten Sommer an diesem Garten vorbei gehen und diese beiden Schönheiten übersehen?
Hibiskus kenne ich eigentlich nur dunkelrot und getrocknet. Er ist mir in meinem Ägyptenurlaub begegnet. Die Ägypter bereiten aus diesen purpurnen Blüten Tee zu, der dort Karkade heißt und kalt genossen herrlich erfrischend ist.

Jetzt muss ich "Dornröschen" nur aufpassen, dass meine Hecke nicht so riesengroß wächst und der schöne Mann mit seinem liebenswerten Lächeln mich dahinter nicht aus den Augen verliert. *schmunzel*
Ach was gäb ich drum wenn der Sommer nie zu Ende ging!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Ein starkes Stück oder Nachbarschwein

Ab und an trinke ich gerne mal ein Bier oder auch zwei. Im Sternzeichen der Jungfrau Geborene sind ja außerordentlich praktisch veranlagt und gut organisiert. So kaufe ich mir eben eine Kiste Bier und nicht hie und da ein paar Flaschen. Letzte Woche hatte ich mir mit meinem Wägelchen eine Kiste Bier und eine Kiste Mineralwasser gekauft und wie üblich unten im Kellergang abgestellt.

Mit meiner Nachbarin, die welche unter mir wohnt, hause ich nun schon 16 Jahre in gegenseitig, tolerantem Verhältnis. Wir, also mein Kamel und ich, trampeln ihr, ich vornehmlich mit Holzcloggs, auf dem Kopf rum und müssen im Gegenzug ihre meist spätnächtliche, frühmorgendliche, mitunter sehr lautstarke Elvis- und Abbaleidenschaft ertragen. Looooove me tender, looooove me sweeeeet, never let you goooo..... *seufz* Ich hasse Elvis! Der Bruder der Elvisverehrerin wohnt seit ca. 5 Jahren in der Wohnung neben mir und hat den selben grauenvollen Musikgeschmack wie seine geliebte Schwester. Bei ihm sind es die Stunden um Mitternacht, da packt ihn die fehlende Leidenschaft und er mutiert zum Lonley Heartclub-Hardcore-Member oder zum Midnight Rambler , seine Anlage jault einen loooonesooome Looooooseeeeer-Bluuuues nach dem anderen.

Naja, jedenfalls wollte ich Sonntag dann wenigstens die Kiste Mineralwasser mit nach oben nehmen und blicke in eine (fast) leere Bierkiste, darunter. Aber Hallo? Es waren nur noch 2 volle Flaschen und komischer Weise 3 leere drin, 15 volle Flaschen haben gefehlt. Natürlich dachte ich an mein volljähriges Kamel und seine Kollegen, denn fremde Diebe hätten ja sicher den ganzen Karren samt Bier- und Sprudelkiste geschnappt und vor allem nicht drei leere Flaschen zurück gebracht. Das Kamel beteuerte seine Unschuld, was ich zu 100% geglaubt habe.

Abends hat das Söhnchen mich noch mal deswegen angesprochen und gefragt, was in unseren nachbarlichen, Elvis liebenden Geschwisterpaar vorgeht, es sei doch offensichtlich, dass nur eine der beiden Parteien den Diebstahl begangen haben kann. Ich hab dann nur gesagt, dass es mir grad egal ist, passt in mein Menschenbild.
Ein Garten ist die Welt (der Mensch, der ist ein Kraut),
Drinn Unkraut man vielmehr, als nütze Kräuter schaut.

Friedrich von Logau

Montag Früh hab ich mir dann erlaubt einen großen Zettel an die leere Bierkiste zu hängen.
An den oder die Bierdieb(e).
Freut mich, dass dir/euch mein Bier geschmeckt hat und ich wollte mich noch herzlich bedanken, dass man mir wenigstens 2 von 20 Flaschen übrig gelassen hat. Vor allem hat mich natürlich gefreut, dass ich dazu noch drei leere von 18 entnommenen Flaschen wieder zurück bekommen habe.

Das ist Diebstahl und ich finde es total Scheiße wenn man von seinen langjährigen Nachbarn beklaut wird.
Juana Seekönigin
Montag Nachmittag hab ich den Müll runter gebracht und ich traute meinen Augen nicht, die fehlenden 15 Flaschen wurden durch 15 leere ersetzt.
Kein "Sorry", keine "Wiedergutmachung", nichts.
Ich finde das wirklich unglaublich, vor allem sehr traurig.
Wenn die Party gefeiert hätten, was ich aber mitgekriegt hätte, und das Bier nachts ausgegangen ist, kein Problem. Ich leih gern mal was, man hätte am nächsten Tag Bescheid geben können und mir im Gegenzuge eine neue Kiste hinstellen können. Aber die volle Kiste Mineralwasser wieder so oben drauf stellen, dass es mir nicht so schnell auffällt, das finde ich ehrlich gesagt richtig dreist.
Und wenn die im Suff waren und es vielleicht peinlich war so einen faux pas einzugestehen, hey, das sind erwachsene Menschen, auch schon über 40, hocken sonntags auf ihrer Terrasse und schimpfen über Ausländer und Sozialschmarotzer und sind selbst Diebe, dreiste, feige Diebe.

Montag Abend kam er dann, der Bierdieb. Es war der neue Freund der Friseuse von unten, Dackelblick an und ich musste natürlich grinsen über die Jammergestalt. Ich wieder! Statt den anzugehen wie er es verdient hätte, grinse ich auch noch. *seufz*
Aber dann hab ich mich gefangen und ihn gleich angemacht, dass das ja voll unterste Schublade war und mein Verdacht natürlich auf meinen Sohn und seine Kumpels gefallen ist.
Dann erwiderte er mir, es sei unverzeihlich, aber er hätte mir schon Freitagnacht 20 Euro in Briefkasten geworfen und am Samstag wäre Kater angesagt gewesen, deswegen keine Entschuldigung.
Die 20 Euro waren tatsächlich im Briefkasten, aber weder am Samstag, nicht am Sonntag und auch nicht Montag in der Früh, sonst hätte ich den Zettel nicht an die leere Kiste gebappt.
Nun kommt also noch die dreiste Lüge dazu, der Typ ist mir kein Blick und kein Hallo mehr wert, der ist für mich Luft. Meine Nachbarin hat auch kein Wort der Entschuldigung hervorgebracht, was ich eigentlich erwartet hätte. Jedenfalls hab ich nun keine Hemmungen mehr weder mit meinen Cloggs, noch mit meiner Musik und auch nicht beim barfuß Seil hüpfen. Ich denke ich werde mich ab jetzt im Seil hüpfen mit Holzcloggs versuchen.

Montag, 11. Juli 2011

Seeköniginnenliche Abwesenheitsnotiz

Ich grüße alle Bewohner des Seereiches, auch die hinten am letzten Zipfele und natürlich alle werten Leser aus der Näh und auch aus der Fern.
Derzeit inspiziere ich die Randbezirke meines herrlichen Reiches und bin deswegen die letzten Wochen hier nicht wirklich präsent. Ich bitte meine Absence auf´s Außerordentlichste zu entschuldigen. Auf jeder Etappe meiner weiten Reise, bin ich täglich erneut überwältigt ab der Vielfalt der Vegetation die sich hier, in dieser kargen Abgeschiedenheit breit gemacht hat, beziehungsweise sich dem seeöniginnenlichen, wohlwollenden Auge bietet. *räusper*








Die heiße Sonne des Südens brennt, doch die anhaltenden Unwetter und heftigen Regenfälle im ausländischen Umland haben meinen See so gefüllt, dass selbst die entlegensten Fleckchen meines Reiches intensiv bewässert werden können.





Wilde Hauswurzteppiche und weite Majoranfelder wechseln sich ab mit üppigen Schnittlauchwiesen und ausladenden Thymianwäldern, dazwischen wuchern üppige Glockenblumenhaine und ein mannigfaltiger
Duft erfüllt diese, nur vom Zirpen der Grillen oder Summen der Hummeln, durchbrochene Stille.

Jaaa und weil Müßiggang aller Laster Anfang ist, verziehe ich mich nach meinem täglichen ausgibigen Bade im See, gerne in meine Basilikumwälder



oder lege mich in eine der unzähligen Basilikumwiesen



und lasse mich berauschen, von betörendem Duft, döse träge in bunte Tagträume hinein und genieße unbeschwert die sommerlichen Freuden.
In diesem Sinne sende ich Grüße in die virtuelle Welt, damit sie in jedem Falle, ein bisschen bunter und ein bisschen sonniger wird.

Samstag, 23. April 2011

Hey! Lasst uns zur Sonne hüpfen, ich lad Euch alle ein.

Wusstet ihr´s eigentlich schon?
Mein Weg führt zur Sonne und das (fast) Tag für Tag. *schmunzel*



Es scheint als reicht mir der Frühling die Hand und sagt: "Hey, Juana, komm lass uns übern Planetenweg zur Sonne hüpfen und uns ein paar Strahlen einfangen."
Den Frühling im letzen Jahr hab ich gar nicht so bewusst erlebt. Nach meiner Embolie und dem Beinahe-Verlust meines Daumens, führte mich mein Weg ehr durch tiefe Täler der Depression als auf direktem Weg zur Sonne.

Dieser herrliche, relativ frühe Frühling setzt bei mir in diesem Jahr, durch seinen anhaltenden sonnenbedingten Lichteinfall dermaßen viel Serotonin und Dopamin frei, dass der Weg zur Sonne nur ein Katzensprung entfernt scheint. Das ist schon fast unheimlich. *schmunzel* Mein Tag beginnt mit einem strahlenden Lachen und damit stecke ich momentan alle um mich herum an. Ich brauche nicht mal etwas zu sagen, ich muss die Menschen nur anschauen und wildfremde Menschen schenken mir ein Lachen, ein Augenzwinkern, man dreht sich nach mir um und nicht weil ich irgendetwas Abartiges an mir habe, sondern weil ich mir ein paar von diesen begehrten. hellen Strahlen eingefangen hab. *lach*

Das Einzigste was mich im letzten Jahr, mit seinen Wetterextremen so erfreut hat war ein Bad im relativ kalten Wasser des Sees. Dieses Prickeln welches das kalte Wasser auf der Haut hinterlässt, wie 100 000 klitzekleine Nadelstiche, ist einfach unbeschreiblich, dadurch merkte ich wenigstens dass ich noch "lebe". Ein Sprung ins kühle Wasser hebt den Kreislauf und die Laune wirklich ganz erheblich.

Seit geraumer Zeit bin ich schon so ungeduldig und kann es kaum erwarten endlich wieder das Prickeln zu spüren. Als meine seeköniginnenlichen Zehen da am 23. März die Badesaison für eröffnet erklärt haben, da hatte das Wasser grad mal 4°.
Ich dachte mir das geht sicher noch 2 Monate bis der See einigermaßen badetaugliche Temperaturen hat.
Momentan sieht das Wasser am See gar nicht sonderlich einladend aus.

>


Sieht aus wie ne Ölpest oder eine andere Umweltkatastrophe, ist aber nur harmloser Blütenstaub.
Aber ich war heute neugierig und habe nach den aktuellen Wassertemperaturen gegoggled und da stand tatsächlich 16°!

??? 16°??? Hey!!!!16°!!!! Juhuuuuiiiiiii......

und schnapp den Bikini, da war ich nicht mehr zu halten, Blütenstaub hin, Blütenstaub her....................



..............und es war herrrrrlich, unbeschreiblich, einfach prickelnd. Was braucht es eigentlich mehr zum Leben?

Freitag, 15. April 2011

Schwindelfrei

Herrlich, momentan führe ich das wunderbare Leben einen wahren Königin.
Ich esse, ich trinke, ich schlafe, ich atme und ansonsten lasse ich die Seele baumeln. Heute morgen zog es mich die 193 Stufen des Münsterturms hinauf. Als Kind war ich dort zu Hause.
Ich besuchte damals eine katholische Mädchenschule, das Münster lag auf dem Nachhauseweg. Nach Schulende knöpften wir Mädels uns die Doofen aus der Klasse vor und tritzten die ein bisschen oder wir prügelten uns mit den Jungs aus der nahegelegenen Grundschule. Bei Regenwetter haben wir im Inneren der dreischiffigen Basilika abenteuerliche Spiele erfunden und mit Weihwasser rum gespritzt, das hat soooo scheußlich gestunken. Irgendwann war dann die Kirche über die Mittagszeit geschlossen.
Wie viele Jahre vergangen sind seit ich das letzte Mal oben auf dem Turm war weiß ich nicht mehr, der kleine Seiteneingang der zum Südturm hinaufführte ist verschlossen, aber über das Innere der Kirche gelangt man über die alten 193 Stufen nach oben. Natürlich ist innen alles erneuert und ich war ein bisschen enttäuscht nicht ein paar in Holz geritzte Namen und Herzchen zu finden. "Juana liebt Bernhard" oder "Gabi knutscht mit Ingo" oder "Harald ist doof!", aber die guten alten Glocken sind immer noch die selben, ich hab einen riesen Satz gemacht als die elf Uhr geschlagen haben und ich grad auf Klanghöhe war. Der gute alte Münsterturmwärter wurde abgeschafft. Ein bisschen ungastlich ist so ein Turm ohne Turmwärter, eine Weile hat das Amt noch ein ausgeflipptes Pärchen inne gehabt, die tranken den Korea immer Nord - viel Rotwein, wenig Coca-Cola. *laaach*
Aber die Aussicht die sich einem dann bietet, auch ohne Turmwärter und heute auch ohne großartige Fernsicht, ist unbeschreiblich. Nicht nur der See ist aus der Höhe besehen herrlich, nein, es ist das ganze Flair einer verwinkelten Altstadt mit unzähligen Hinterhöfen, Feuergassen, bepflanzen Altanen, und südländisch anmutenden Dachterrasen.



Konstanzer Bucht im Hintergrund der Obersee




Im Vordergrund der Rhein und hinter dem Ried der Untersee

Montag, 28. März 2011

Heut hab ich ihn erwischt!

Den grad erwachten fetten Frosch.
Noch gestern ist er mir entwischt.
Ich hörte ihn zwar ganz laut da quacken,
sah eine tümpelige Pfütz-
bekam ihn auch zu sehn
und auch noch weit´re 10
von seiner Art.
Doch leider war ich viel zu laut,
warf Schatten, in die Pfütz
und ringsherum ins Gras.
So hüpft er fort, ins tümpelige Nass,
verdirbt mir meinen Fotospaß!
Da saß ich heut im Schneidersitz,
eh Leut - ich hab ihn voll erwischt!

Mittwoch, 23. März 2011

"Juuhuuuuu........

......die Badesaison ist eröffnet!"
sagte der rechte seeköniginnenliche Zeh
zum linken seeköniginnenlichen Zeh.



Und schon stürzten sich 10 übermütige kleine Zehen,
fröhlich kichernd und todesmutig in die eisigen Fluten.


Samstag, 12. März 2011

Muito feliz

Hatte echt eine total unruhige Nacht.

Dem Jim ist gestern sein ausgetrocknetes Geschwür endlich abgefallen. 2-3 Wochen meinte der Tierarzt - es waren jetzt 6 fast 7 Wochen. Aber kein Wunder bei der Größe dieser Wucherung.
Ich habe ihm dann gestern versucht den Kleb von Blut und Sekret mit einem feuchten Waschlappen aufzuweichen, aber das war ein Unding. da hab ich kurzerhand die Schere genommen und hab die verklebten Haare gestutzt.
Jetzt sieht er wieder richtig fein aus und er riecht auch wieder gut.



Ja und da musste der alte Gockel heut Nacht durch die Wohnung stromern, heulen, maunzen, miauen. Ein Sprint quer durch den riesen Flur, den langen Gang zum Klöhäuschen hintre und wieder zurück. Tarapptarapptarapp - die an sonst so leise Pfote hat den vollen Alarm gemacht. Der Herr Übermut!

Dann hat er sogar das dominante Fiesel ignoriert und hat mich im Schlafzimmer besucht - er hat sich nicht von Fiesel beeindrucken lassen und ist auf mein Bett gejumped, hat mich vollgelabbert mit seinem breitesten jimiahelisch und immer mit der Schnauze angestubst.

Dann wieder raus, übern Stuhl auf den Schrank und mit einem riesen Bätsch wieder vom Schrank runter, durch den Flur bis zum Klo und zurück.

Ist der Kater glücklich freut sich Juana und verzeiht dem alten Herrn seinen nächtlichen Freudentaumel. Ist ja schließlich so was wie ein zweiter Frühling.

Nun hab ich den ersten Sonnenaufgang in diesem Jahr gesehen, dem Jim ohne Geschwür abgelichtet, einen Blogeintrag gemacht, bin immer noch viel zu früh dran um zur Arbeit zu gehn - und hundemüde, aber froh!

Sonntag, 6. März 2011

Jim

Nachdem ich letztens über das Fiesel erzählt habe muss ich nun natürlich auch von meinem treuen Gefährten Jim berichten.
Wir holten ihn aus einem Tierheim, es war im Herbst 1996. Es gab dort eine Menge Katzen, aber die kleine Graue hatte ich von ersten Blick an, in mein Herz geschlossen.
Das Tier war sehr, sehr scheu und die etwas seltsame "Tierpflegerin" hat gemeint, die Katz verkriecht sich nur. Wenn sie die einfangen können, gehört sie Ihnen.
Gesagt getan und so haben wir den Kleinen mit nach Hause genommen.
Leider wurde er schon am nächsten Tag krank. Durchfall, Durchfall und noch mehr Durchfall. Die Tierärztin der wir den kleinen Kater vorstellten war ganz entsetzt. Katzenaids! Was für eine schreckliche Prognose. Der Kleine blieb erst mal übers Wochenende dort und wurde soweit aufgepäppelt, das der Durchfall unter Kontrolle war.
Voller Freude wollten wir den Süßen wieder abholen, doch die Ärztin verlangte 350 DM Honorar!
So viel Geld! Das konnte ich mir als alleinerziehende Mutter gar nicht leisten und so ließ ich den Kleinen schweren Herzens in der Tierarztpraxis zurück.
Ich setzte mich darauf hin unverzüglich mit diesem Tierheim in Verbindung, denn ich fand es schon ziemlich der Hammer, dass mir ein offensichtlich schwer krankes Tier in Obhut gegeben wurde, zumal ich ein kleines Kind zu Hause hatte. Es stellte sich heraus, dass die Katze nicht vom Tierarzt untersucht worden war und eigentlich gar nicht hätte abgegeben werden dürfen. Das Tierheim kam für die Tierarztrechnung auf und wir durften den kleinen, völlig verängstigten Kerl wieder abholen.
Die Tierärztin hat mir Angst gemacht. Das Tier wäre krank, ich solle mir das gut überlegen, grad mit dem kleinen Kind zu Hause. Und der Hammer-Satz: "Sie werden nie ihre Freude an diesem Tier haben!"
Ich dachte mir, ne, auch wenn das Tierchen krank ist, dann hat es vielleicht in seinem kurzen Leben verdient irgendwo hinzugehören und geliebt zu werden. Außerdem war mein Sohn so untröstlich, das konnte ich ihm wirklich nicht antun!

Jim war sehr, sehr ängstlich, sein Fell an den Vorderpfoten wies an manchen Stellen kahle Flecken auf und wenn irgendwo ein Hund auf der Straße gebellt hat, dann kroch er in eines seiner unzähligen Verstecke und ward Stunden nicht mehr gesehen.

Aber ein ganz ein Süßer war er!


Ja und nun haben wir schon fast 15 Jahre unsre Freude an unserem Kater Jim.
Jimsito, Dickito, Jimmy Kater, Alterle, Sito-Lito, s´Jimmile, dicker, alter Kater - och menno, was man so für Kosenamen für die lieben Viecher halt so hat. *lach*



Der Jim ist eine sehr, sehr ängstliche, ja eigentlich total gestörte Katze.
Jahrelang war er total auf mich fixiert, erst die letzten Jahre, seit mein Sohn erwachsen, oder sagen wir besser - fast erwachsen und ruhiger geworden ist, darf er den Jim auch mal streicheln. Besucher bekommen ihn fast nie zu sehen, fremde Besucher schon gar nicht.

Mit 6 Kilo war er mal ein wirklich stattlicher Kater. Am liebsten schlief er neben mir auf meinem Kopfkissen und hat mich in den Schlaf geschnurrt. Keine Katze kann so schön schnurren wie mein Jim. Es ist beständig, beruhigend, wie ein Maschinchen, es genügt allein meine Anwesenheit um ihn in "Schwingungen" zu versetzen.
Wir reden auch viel miteinander. Ich spreche fließend "jimmiaelisch", es scheint für Außenstehende als würden wir uns angeregt unterhalten und vor allem als würden wir uns wunderbar verstehen.

Das Fiesel hat unsere traute Zweisamkeit mit ihrem forschen und draufgängerischen Wesen ganz jäh gestört und hat dem Jim in kürzester Zeit den Rang abgelaufen.
Trotz ihrer Jugend hat sie sich hier zum Alphatier gemausert. Um meinem treuen Gefährten Jim einigermaßen gerecht zu werden muss ich die fiese Liese aussperren.

Als ich letztes Jahr im Krankenhaus war muss er eine furchtbare Zeit mitgemacht haben. Er hat seinem Unbehagen und seinem Frust dadurch Ausdruck verliehen, indem er das Katzenklo boykottiert hat und statt dessen meinen Küchenschrank heimgesucht hat. Mein Sohn war mit der Situation reichlich überfordert und mich hat schier der Schlag getroffen, als ich nach vierzehn Tagen Klinik wieder nach Hause kam.

Diese Unart hat er beibehalten, ich muss also, wenn ich außer Haus gehe konsequent alle Türen schließen, im Bad den Vorleger vom Boden nehmen, dann bleibt ihm kein "Ausweichplätzchen" und er macht meist ins Kistchen. Das Fiesel passt ihn quasi ab und verwehrt ihm das Katzenklo. Ich habe schon zwei, sogar drei Katzenkistchen aufgestellt, aber Fiesel ist so dominant, sie gönnt dem Jim keines. Scheint als beansprucht sie alles für sich.

Seit einigen Monaten hat er ein dickes Geschwür am Ohr, anfangs war es nur eine Warze, aber dann wuchs es innert ein paar Wochen auf die Größe einer dicken Pflaume. Jim ist so panisch, man kriegt ihn nicht in die Transportkiste. Da wird der so sanfte Kater zur Bestie. Bei den wenigen Besuchen, die wir in seinem langen Leben beim Tierarzt gemacht hatten, tropfte ihm vor lauter Panik der Schaum aus dem Maul und er warf sogar Hautschuppen. Das Pflaumengeschwür ging zuletzt bis zum Auge und wog richtig schwer. Es war etwas mühsam den alten, schlauen Kerl auszutricksen, aber ich hab es geschafft ihn in die Transportkiste zu kriegen. Die Tierärztin hat das Geschwür abgebunden, die Blutzufuhr gestoppt. Jetzt, nach vier Wochen sieht es aus wie eine "Trockenpflaume" und ich hoffe es fällt bald ab, da ihm das Gebaumle überm Auge sichtlich auf die Nerven geht. Armer alter Kater.

Dürr ist er geworden und er stinkt ganz schauderhaft, da er sich nicht mehr ordentlich putzen kann und es scheint als schimmle er so langsam dahin. Diese Assoziation hat man einfach wenn man das schrumpelige Geschwür so anschaut. Sein Stimmchen ist ganz dünn geworden und ich hoffe der Frühling lässt nicht mehr solange auf sich warten, denn ich glaube fast es wird sein letzter werden.



Donnerstag, 3. März 2011

Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Bei und heißt´s nicht Alaaf und nicht Helau, bei uns ist´s auch nicht Karneval.
Mir hond Fasnacht und de Narr ruft "Honarro"!
Aber und das ist egal ob Fasnacht, Fasching, Karneval - ich find´s doof.

I bin narrisch wenn´s mir nach narrisch sei isch, aber uf Kommando, bloß weil´s halt "Schmutzige Dunschtig" isch, do hon i kei Luscht zum narrisch sei.

Ich hab mir irgend wann so ein treffendes Gedicht kopiert, das füg ich Euch hier mal an. Aber oje, copy und paste des ist einfach, aber die Quelle!!! Nein die Quelle weiß ich nicht mehr......
ich hab´s halt einfach geklaut!
Egal, ich hab ja keinen Doktortitel zu verlieren und find´s einfach nur klasse.


"Alaaf und Helau!" - Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!


Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All,
und plötzlisch ist dann Karneval!
(Tusch)

Uff einen Schlach werd'n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.

Ei' wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!
(Tusch)

Denn dort gibt's nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das döfste Schwein -
dort auf Kommando fröhlisch sein.
(Tusch)

Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern.
Sie geh'n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe,
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!


Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt' breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen - im Vertrauen -
am liebsten in die Fresse hauen!
(Tusch und Konfetti-Kanone)

Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
man kann sisch nich mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr'n vermag!
(kein Tusch)

Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!


Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so 'nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt "Hallo" nur "Helau",
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch
und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!"

Eins ist zum Glück gewiss wie´s Amen in der Kirche:
Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Dienstag, 1. März 2011

Fiesel

Diesen Sommer wird Liese die Fiese 4 Jahre alt. Das Fiesel ist unsere muntere kleine Katze. Außer drei weißen Haaren an der Brust ist sie pechschwarz.
Ich fand den Namen Fiesel schon immer daneben, aber mein Sohn hat sie so benannt. Naja, wie das so ist, aus dem Fiesele meiner kleinen Küchenfee ist eine kleine Katzendame geworden.



Ich nenn Sie nun immer Liese, hört sich damenhafter an. DIE Liese und nicht DAS Fiesel! Manchmal ist sie auch die fiese Liese, Liesel-Fiesel oder wenn ich schimpfen muss gar LIE-SE-LOT-TE - blöde Motte. *lach* Ach Lottchen, mein Mottchen, soviel Freude macht mir dieses quirlige kleine Tier, da sie einen so ganz anderen Charakter hat als Jim, mein alter Kater. Sie folgt richtig gut, bis auf ab und zu halt.
Wenn ich sie aus einem Zimmer raus haben will, weil ich zur Arbeit muss, dann braucht es ein paar Breckies als Lockmittel, also kein Drama.
Beim Kochen erspar ich mir ihre tatkräftige Hilfe indem ich zuerst Zwiebeln schneide. Hatschiiiiii, die mag sie nämlich nicht. Da kann man zuschaun,wie sie´s richtig schüttelt vor Ekel. Gibt nicht Vieles was das Fiesel nicht frisst, aber Zwiebeln hasst sie absolut. Sie sitzt dann oben auf dem Kühlschrank, beobachtet mein Tun ganz genau und schnurrt. Liesel-Fiesel schnurrt nicht etwa beim Schmusen - nein, die fiese Liese schnurrt, wenn sie mir beim Kochen zuschaut!

Ansonsten wetzt sie gleich an´s Fenster wenn es klingelt, der Maler der letztens unsre Fenster lakiert hat, war ganz entzückt über die nette, kurzweilige Gesellschaft von der kleinen Liese. Zweimal ist sie schon aus dem zweiten Stock abgestürzt, weil sie ihre Neugierde nicht zügeln konnte und weil es draußen ja soooo intressant ist. *schmunzel*

Wenn ich sie mir manchmal anschaue, wenn sie sich energisch auf ihre kleinen Vorderpfoten stemmt, die Ohren seitlich stellt, dann fällt mir immer der Teufel ein, der mit den Pferdefüssen und den Hörnern und den drei goldenen Haaren auf der Brust. *lach*
Wenn sie durch die Wohnung fetzt, dann hört sich das an wie mit Pferdefüssen! Galloppigalloppigalopp und wenn sie bremst, dann quietscht das richtig auf dem glatten Boden---> quieeeeetschhhhhhhhhhhhhhhbrrrrrahhhhhhopplallaaaa

Letzten Sommer, als ich noch blutgerinnungshemmende Medikamente nehmen musste, hat mich die kleine Katz mal aus heiterem Himmel in die Wade gebissen.
Ich denke, da es so lange geblutet hat, gab es keine Infektion und ging glimpflich aus.
Vorletzte Woche hat mich der kleine Teufel in den Unterarm gebissen. Wieder aus heiterem Himmel. Im ersten Moment war es nicht schlimm, aber nachts bin ich aufgewacht da mein Arm bei jeder Bewegung schmerzte. Rund um die Bissstellen war alles entzündet und geschwollen. In der Apotheke erstand ich dann antiseptische Wundcreme und die Apothekerin riet mir einen Katzenbiss nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, notfalls am Wochenende den ärztlichen Notfalldienst zu kontaktieren.

Die Entzündung heilte schnell ab, aber ich informierte mich trotzdem via Goggle über die Folgen von Katzenbissen.
Mir ist fast schlecht geworden, bei dem was ich ergoggled habe und die Apothekerin hat nicht übertrieben, mit ihren Warnungen. Die hat mir richtig Angst gemacht hat!

Es war zu der Zeit Vollmond, vielleicht werden da kleine fiese Lieselotten rollig!
Wer weiß es auch immer, welcher Teufel da das Lieschen reitet!

Grad hab ich mich nun wieder getraut die Fizzy-Lizzy zu streicheln und ohne Ängste hinter den Ohren zu kraulen, da hat mich dieses kleine fiese FIESEL gestern Abend schon wieder gebissen.
Diesmal in die Weichteile des Unterarms, mit genau dem selben schmerzlichen Effekt wie letzte Woche.

Die Vollmondtheorie kann ich nun ja abhaken. Böswillig ist das auch nicht, Madame Fieselette möchte einfach nur spielen.
Und ich bin nur ein Mensch, soll ich da etwa als Chefkatze artgerecht reagieren?
Ich kann ihr wohl schlecht ins Genick beißen, so wie sie es mit dem armen alten Kater macht.
Der legt sich dann nämlich unterwürfig platt auf den Boden.

Der Jimmy Kater, hat mich in 14 Jahren nicht einmal gebissen, gekratzt nur wenn er mal Paniktage hatte.

NOMEN EST OMEN

Meine Liese ist und bleibt das Fiesel!
Sie will doch nur spiel´n, will doch nur spiel´n, will doch nur spiel´n..........


Sonntag, 13. Februar 2011

Sooooooooo blau!

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |




Ich bin richtig süchtig danach und habe meine absolute Lieblingsfarbe in diesem Monat gefunden.

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |

Laufe durch die Gegend und guck nur noch in die Luft und kann mich gar nicht satt sehen.

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |



BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |

Die kahlen Bäume mit ihren verschiedensten Tönungen von dunkelbraun über kastanienbraun bis hin zu ocker ja fast gelb, bilden einen herrlichen Kontrast zu den Blautönen des Himmels und natürlich vom kalten See.



BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |



Es blaut so blau, nach all dem winterlichen Grau. Und wenn man dann so in den Himmel guckt dann sieht man doch mitunter sehr seltsame Vögel. Mir fiel schon von weitem die recht ungewöhnliche Formation der Tiere in den Ästen eines großen Baumes auf.




Da musste ich dann wirklich meine Brille rauskramen und mir das aus der Nähe angucken. Was waren das für Vögel? Raben die sich Kopf über an dünne Äste hängen? Nein, seht selbst, ich konnte es gar nicht glauben, denn die seltsamen Vögel waren doch tatsächlich........



Schuhe!


Ich bin schon so viele Male unter diesem großen Baum unten am Rhein vorbei gekommen, aber mir sind die unzählichen Schuhe noch gar nie aufgefallen. Es ist ein "Schuhbaum" neben einer Skate-Halfpipe. Man nennt solche Kunst "Shoefiti", zusammen gesetzt aus "Shoe" (= engl. Schuh) und "Graffity", soll den Skatern an der Halfpipe wohl so was wie ein "Hals- und Beinbruch" bedeuten. Dieses "Shoefity" gibt es schon seit 2007!

Tja, Guten Tag Frau Königin, simmer auch schon up-to-date? *lach*

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |

Donnerstag, 3. Februar 2011

Donnerstagabend, Zwanzig Uhr Zwei....

Bei Freenet ist das Reimen in,
da dacht sich die Frau Königin-
ich reim nun einfach mit!

Manch eine müht sich mit dem Versmaß ab,
manch andrer lacht sich darob wahrlich schlapp.
Was uns geboten an Ergüssen
lässt Nive-eau doch oft vermissen.

So reimt nun die Frau Königin
im Bad den vollen Unsinn hin!

Es sehnet sich Frau Königin
nach einer heißen Wanne hin.
Nach Reinlichkeit steht ihr der Sinn,
an Körper, Haupthaar und auch Kinn.

Sie löst vom königlichen Kopf
den wahrlich langen, braunen Zopf,
es gilt die Haare sehr zu pflegen,
in Wellen später sanft zu legen.

Es fällt das lange Haar schwer runter,
und Sie taucht in der heißen Wanne unter,
mit Wasser möchte sie das Haar benetzen
um später dann mit Shampoo zu versetzen.

Sie tauchet aus den Fluten auf
und greift zur Shampooflasche rauf.....
Was zieht da der Frau Königin,
den Blick zur blanken Fließe hin?

Es klebt ein Schatten an der Wand-
den nähm sie gerne in die Hand,
doch leider ist das Teil nicht echt...
ein Schatten nur, doch gar nicht schlecht.....