Samstag, 23. April 2011

Hey! Lasst uns zur Sonne hüpfen, ich lad Euch alle ein.

Wusstet ihr´s eigentlich schon?
Mein Weg führt zur Sonne und das (fast) Tag für Tag. *schmunzel*



Es scheint als reicht mir der Frühling die Hand und sagt: "Hey, Juana, komm lass uns übern Planetenweg zur Sonne hüpfen und uns ein paar Strahlen einfangen."
Den Frühling im letzen Jahr hab ich gar nicht so bewusst erlebt. Nach meiner Embolie und dem Beinahe-Verlust meines Daumens, führte mich mein Weg ehr durch tiefe Täler der Depression als auf direktem Weg zur Sonne.

Dieser herrliche, relativ frühe Frühling setzt bei mir in diesem Jahr, durch seinen anhaltenden sonnenbedingten Lichteinfall dermaßen viel Serotonin und Dopamin frei, dass der Weg zur Sonne nur ein Katzensprung entfernt scheint. Das ist schon fast unheimlich. *schmunzel* Mein Tag beginnt mit einem strahlenden Lachen und damit stecke ich momentan alle um mich herum an. Ich brauche nicht mal etwas zu sagen, ich muss die Menschen nur anschauen und wildfremde Menschen schenken mir ein Lachen, ein Augenzwinkern, man dreht sich nach mir um und nicht weil ich irgendetwas Abartiges an mir habe, sondern weil ich mir ein paar von diesen begehrten. hellen Strahlen eingefangen hab. *lach*

Das Einzigste was mich im letzten Jahr, mit seinen Wetterextremen so erfreut hat war ein Bad im relativ kalten Wasser des Sees. Dieses Prickeln welches das kalte Wasser auf der Haut hinterlässt, wie 100 000 klitzekleine Nadelstiche, ist einfach unbeschreiblich, dadurch merkte ich wenigstens dass ich noch "lebe". Ein Sprung ins kühle Wasser hebt den Kreislauf und die Laune wirklich ganz erheblich.

Seit geraumer Zeit bin ich schon so ungeduldig und kann es kaum erwarten endlich wieder das Prickeln zu spüren. Als meine seeköniginnenlichen Zehen da am 23. März die Badesaison für eröffnet erklärt haben, da hatte das Wasser grad mal 4°.
Ich dachte mir das geht sicher noch 2 Monate bis der See einigermaßen badetaugliche Temperaturen hat.
Momentan sieht das Wasser am See gar nicht sonderlich einladend aus.

>


Sieht aus wie ne Ölpest oder eine andere Umweltkatastrophe, ist aber nur harmloser Blütenstaub.
Aber ich war heute neugierig und habe nach den aktuellen Wassertemperaturen gegoggled und da stand tatsächlich 16°!

??? 16°??? Hey!!!!16°!!!! Juhuuuuiiiiiii......

und schnapp den Bikini, da war ich nicht mehr zu halten, Blütenstaub hin, Blütenstaub her....................



..............und es war herrrrrlich, unbeschreiblich, einfach prickelnd. Was braucht es eigentlich mehr zum Leben?

Freitag, 15. April 2011

Schwindelfrei

Herrlich, momentan führe ich das wunderbare Leben einen wahren Königin.
Ich esse, ich trinke, ich schlafe, ich atme und ansonsten lasse ich die Seele baumeln. Heute morgen zog es mich die 193 Stufen des Münsterturms hinauf. Als Kind war ich dort zu Hause.
Ich besuchte damals eine katholische Mädchenschule, das Münster lag auf dem Nachhauseweg. Nach Schulende knöpften wir Mädels uns die Doofen aus der Klasse vor und tritzten die ein bisschen oder wir prügelten uns mit den Jungs aus der nahegelegenen Grundschule. Bei Regenwetter haben wir im Inneren der dreischiffigen Basilika abenteuerliche Spiele erfunden und mit Weihwasser rum gespritzt, das hat soooo scheußlich gestunken. Irgendwann war dann die Kirche über die Mittagszeit geschlossen.
Wie viele Jahre vergangen sind seit ich das letzte Mal oben auf dem Turm war weiß ich nicht mehr, der kleine Seiteneingang der zum Südturm hinaufführte ist verschlossen, aber über das Innere der Kirche gelangt man über die alten 193 Stufen nach oben. Natürlich ist innen alles erneuert und ich war ein bisschen enttäuscht nicht ein paar in Holz geritzte Namen und Herzchen zu finden. "Juana liebt Bernhard" oder "Gabi knutscht mit Ingo" oder "Harald ist doof!", aber die guten alten Glocken sind immer noch die selben, ich hab einen riesen Satz gemacht als die elf Uhr geschlagen haben und ich grad auf Klanghöhe war. Der gute alte Münsterturmwärter wurde abgeschafft. Ein bisschen ungastlich ist so ein Turm ohne Turmwärter, eine Weile hat das Amt noch ein ausgeflipptes Pärchen inne gehabt, die tranken den Korea immer Nord - viel Rotwein, wenig Coca-Cola. *laaach*
Aber die Aussicht die sich einem dann bietet, auch ohne Turmwärter und heute auch ohne großartige Fernsicht, ist unbeschreiblich. Nicht nur der See ist aus der Höhe besehen herrlich, nein, es ist das ganze Flair einer verwinkelten Altstadt mit unzähligen Hinterhöfen, Feuergassen, bepflanzen Altanen, und südländisch anmutenden Dachterrasen.



Konstanzer Bucht im Hintergrund der Obersee




Im Vordergrund der Rhein und hinter dem Ried der Untersee

Montag, 28. März 2011

Heut hab ich ihn erwischt!

Den grad erwachten fetten Frosch.
Noch gestern ist er mir entwischt.
Ich hörte ihn zwar ganz laut da quacken,
sah eine tümpelige Pfütz-
bekam ihn auch zu sehn
und auch noch weit´re 10
von seiner Art.
Doch leider war ich viel zu laut,
warf Schatten, in die Pfütz
und ringsherum ins Gras.
So hüpft er fort, ins tümpelige Nass,
verdirbt mir meinen Fotospaß!
Da saß ich heut im Schneidersitz,
eh Leut - ich hab ihn voll erwischt!

Mittwoch, 23. März 2011

"Juuhuuuuu........

......die Badesaison ist eröffnet!"
sagte der rechte seeköniginnenliche Zeh
zum linken seeköniginnenlichen Zeh.



Und schon stürzten sich 10 übermütige kleine Zehen,
fröhlich kichernd und todesmutig in die eisigen Fluten.


Samstag, 12. März 2011

Muito feliz

Hatte echt eine total unruhige Nacht.

Dem Jim ist gestern sein ausgetrocknetes Geschwür endlich abgefallen. 2-3 Wochen meinte der Tierarzt - es waren jetzt 6 fast 7 Wochen. Aber kein Wunder bei der Größe dieser Wucherung.
Ich habe ihm dann gestern versucht den Kleb von Blut und Sekret mit einem feuchten Waschlappen aufzuweichen, aber das war ein Unding. da hab ich kurzerhand die Schere genommen und hab die verklebten Haare gestutzt.
Jetzt sieht er wieder richtig fein aus und er riecht auch wieder gut.



Ja und da musste der alte Gockel heut Nacht durch die Wohnung stromern, heulen, maunzen, miauen. Ein Sprint quer durch den riesen Flur, den langen Gang zum Klöhäuschen hintre und wieder zurück. Tarapptarapptarapp - die an sonst so leise Pfote hat den vollen Alarm gemacht. Der Herr Übermut!

Dann hat er sogar das dominante Fiesel ignoriert und hat mich im Schlafzimmer besucht - er hat sich nicht von Fiesel beeindrucken lassen und ist auf mein Bett gejumped, hat mich vollgelabbert mit seinem breitesten jimiahelisch und immer mit der Schnauze angestubst.

Dann wieder raus, übern Stuhl auf den Schrank und mit einem riesen Bätsch wieder vom Schrank runter, durch den Flur bis zum Klo und zurück.

Ist der Kater glücklich freut sich Juana und verzeiht dem alten Herrn seinen nächtlichen Freudentaumel. Ist ja schließlich so was wie ein zweiter Frühling.

Nun hab ich den ersten Sonnenaufgang in diesem Jahr gesehen, dem Jim ohne Geschwür abgelichtet, einen Blogeintrag gemacht, bin immer noch viel zu früh dran um zur Arbeit zu gehn - und hundemüde, aber froh!

Sonntag, 6. März 2011

Jim

Nachdem ich letztens über das Fiesel erzählt habe muss ich nun natürlich auch von meinem treuen Gefährten Jim berichten.
Wir holten ihn aus einem Tierheim, es war im Herbst 1996. Es gab dort eine Menge Katzen, aber die kleine Graue hatte ich von ersten Blick an, in mein Herz geschlossen.
Das Tier war sehr, sehr scheu und die etwas seltsame "Tierpflegerin" hat gemeint, die Katz verkriecht sich nur. Wenn sie die einfangen können, gehört sie Ihnen.
Gesagt getan und so haben wir den Kleinen mit nach Hause genommen.
Leider wurde er schon am nächsten Tag krank. Durchfall, Durchfall und noch mehr Durchfall. Die Tierärztin der wir den kleinen Kater vorstellten war ganz entsetzt. Katzenaids! Was für eine schreckliche Prognose. Der Kleine blieb erst mal übers Wochenende dort und wurde soweit aufgepäppelt, das der Durchfall unter Kontrolle war.
Voller Freude wollten wir den Süßen wieder abholen, doch die Ärztin verlangte 350 DM Honorar!
So viel Geld! Das konnte ich mir als alleinerziehende Mutter gar nicht leisten und so ließ ich den Kleinen schweren Herzens in der Tierarztpraxis zurück.
Ich setzte mich darauf hin unverzüglich mit diesem Tierheim in Verbindung, denn ich fand es schon ziemlich der Hammer, dass mir ein offensichtlich schwer krankes Tier in Obhut gegeben wurde, zumal ich ein kleines Kind zu Hause hatte. Es stellte sich heraus, dass die Katze nicht vom Tierarzt untersucht worden war und eigentlich gar nicht hätte abgegeben werden dürfen. Das Tierheim kam für die Tierarztrechnung auf und wir durften den kleinen, völlig verängstigten Kerl wieder abholen.
Die Tierärztin hat mir Angst gemacht. Das Tier wäre krank, ich solle mir das gut überlegen, grad mit dem kleinen Kind zu Hause. Und der Hammer-Satz: "Sie werden nie ihre Freude an diesem Tier haben!"
Ich dachte mir, ne, auch wenn das Tierchen krank ist, dann hat es vielleicht in seinem kurzen Leben verdient irgendwo hinzugehören und geliebt zu werden. Außerdem war mein Sohn so untröstlich, das konnte ich ihm wirklich nicht antun!

Jim war sehr, sehr ängstlich, sein Fell an den Vorderpfoten wies an manchen Stellen kahle Flecken auf und wenn irgendwo ein Hund auf der Straße gebellt hat, dann kroch er in eines seiner unzähligen Verstecke und ward Stunden nicht mehr gesehen.

Aber ein ganz ein Süßer war er!


Ja und nun haben wir schon fast 15 Jahre unsre Freude an unserem Kater Jim.
Jimsito, Dickito, Jimmy Kater, Alterle, Sito-Lito, s´Jimmile, dicker, alter Kater - och menno, was man so für Kosenamen für die lieben Viecher halt so hat. *lach*



Der Jim ist eine sehr, sehr ängstliche, ja eigentlich total gestörte Katze.
Jahrelang war er total auf mich fixiert, erst die letzten Jahre, seit mein Sohn erwachsen, oder sagen wir besser - fast erwachsen und ruhiger geworden ist, darf er den Jim auch mal streicheln. Besucher bekommen ihn fast nie zu sehen, fremde Besucher schon gar nicht.

Mit 6 Kilo war er mal ein wirklich stattlicher Kater. Am liebsten schlief er neben mir auf meinem Kopfkissen und hat mich in den Schlaf geschnurrt. Keine Katze kann so schön schnurren wie mein Jim. Es ist beständig, beruhigend, wie ein Maschinchen, es genügt allein meine Anwesenheit um ihn in "Schwingungen" zu versetzen.
Wir reden auch viel miteinander. Ich spreche fließend "jimmiaelisch", es scheint für Außenstehende als würden wir uns angeregt unterhalten und vor allem als würden wir uns wunderbar verstehen.

Das Fiesel hat unsere traute Zweisamkeit mit ihrem forschen und draufgängerischen Wesen ganz jäh gestört und hat dem Jim in kürzester Zeit den Rang abgelaufen.
Trotz ihrer Jugend hat sie sich hier zum Alphatier gemausert. Um meinem treuen Gefährten Jim einigermaßen gerecht zu werden muss ich die fiese Liese aussperren.

Als ich letztes Jahr im Krankenhaus war muss er eine furchtbare Zeit mitgemacht haben. Er hat seinem Unbehagen und seinem Frust dadurch Ausdruck verliehen, indem er das Katzenklo boykottiert hat und statt dessen meinen Küchenschrank heimgesucht hat. Mein Sohn war mit der Situation reichlich überfordert und mich hat schier der Schlag getroffen, als ich nach vierzehn Tagen Klinik wieder nach Hause kam.

Diese Unart hat er beibehalten, ich muss also, wenn ich außer Haus gehe konsequent alle Türen schließen, im Bad den Vorleger vom Boden nehmen, dann bleibt ihm kein "Ausweichplätzchen" und er macht meist ins Kistchen. Das Fiesel passt ihn quasi ab und verwehrt ihm das Katzenklo. Ich habe schon zwei, sogar drei Katzenkistchen aufgestellt, aber Fiesel ist so dominant, sie gönnt dem Jim keines. Scheint als beansprucht sie alles für sich.

Seit einigen Monaten hat er ein dickes Geschwür am Ohr, anfangs war es nur eine Warze, aber dann wuchs es innert ein paar Wochen auf die Größe einer dicken Pflaume. Jim ist so panisch, man kriegt ihn nicht in die Transportkiste. Da wird der so sanfte Kater zur Bestie. Bei den wenigen Besuchen, die wir in seinem langen Leben beim Tierarzt gemacht hatten, tropfte ihm vor lauter Panik der Schaum aus dem Maul und er warf sogar Hautschuppen. Das Pflaumengeschwür ging zuletzt bis zum Auge und wog richtig schwer. Es war etwas mühsam den alten, schlauen Kerl auszutricksen, aber ich hab es geschafft ihn in die Transportkiste zu kriegen. Die Tierärztin hat das Geschwür abgebunden, die Blutzufuhr gestoppt. Jetzt, nach vier Wochen sieht es aus wie eine "Trockenpflaume" und ich hoffe es fällt bald ab, da ihm das Gebaumle überm Auge sichtlich auf die Nerven geht. Armer alter Kater.

Dürr ist er geworden und er stinkt ganz schauderhaft, da er sich nicht mehr ordentlich putzen kann und es scheint als schimmle er so langsam dahin. Diese Assoziation hat man einfach wenn man das schrumpelige Geschwür so anschaut. Sein Stimmchen ist ganz dünn geworden und ich hoffe der Frühling lässt nicht mehr solange auf sich warten, denn ich glaube fast es wird sein letzter werden.



Donnerstag, 3. März 2011

Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Bei und heißt´s nicht Alaaf und nicht Helau, bei uns ist´s auch nicht Karneval.
Mir hond Fasnacht und de Narr ruft "Honarro"!
Aber und das ist egal ob Fasnacht, Fasching, Karneval - ich find´s doof.

I bin narrisch wenn´s mir nach narrisch sei isch, aber uf Kommando, bloß weil´s halt "Schmutzige Dunschtig" isch, do hon i kei Luscht zum narrisch sei.

Ich hab mir irgend wann so ein treffendes Gedicht kopiert, das füg ich Euch hier mal an. Aber oje, copy und paste des ist einfach, aber die Quelle!!! Nein die Quelle weiß ich nicht mehr......
ich hab´s halt einfach geklaut!
Egal, ich hab ja keinen Doktortitel zu verlieren und find´s einfach nur klasse.


"Alaaf und Helau!" - Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!


Mer kenne des aus Akte X,
doch Mulder rufe hilft da nix,
des kommt durch Strahle aus dem All,
und plötzlisch ist dann Karneval!
(Tusch)

Uff einen Schlach werd'n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.

Ei' wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle!
(Tusch)

Denn dort gibt's nisch nur RTL,
das Fernseh-Einheitsbrei-Kartell,
sondern aach jede Menge Jecken,
die sisch auf Nasen Pappe stecken,
in Teufelssekten sich gruppieren
danach zum Elferrat formieren
und dann muss selbst das döfste Schwein -
dort auf Kommando fröhlisch sein.
(Tusch)

Auf einmal tun in allen Ländern
die Leude sisch ganz schlimm verändern.
Sie geh'n sisch hemmungslos besaufe
und fremde Mensche Freibier kaufe,
schmeiße sisch Bonbons an die Schädel,
betatsche Jungens und aach Mädel
und tun eim jede, den sie sehen,
ganz fuschtbar uff de Eier gehen!


Sie tun nur noch in Reime spreche
und sind so witzisch, man könnt' breche,
bewege sisch in Polonäsen,
als trügen sie Gehirnprothesen,
man möschte ihnen - im Vertrauen -
am liebsten in die Fresse hauen!
(Tusch und Konfetti-Kanone)

Doch was soll man dagege mache?
Soll man vielleicht noch drüber lache?
man kann sisch nich mal gegen impfe,
die Macht der Doofen ist zu staak,
als dass man sisch zu wehr'n vermag!
(kein Tusch)

Am besten ist, man bleibt zu Haus
und sperrt den Wahnsinn aanfach aus.
Man schließt sich ein paar Tage ein
und lässt die Blöden blöde sein!
Der Trick ist, dass man sich verpisst
bis widder Aschermittwoch ist!


Und steht ein Zombie vor der Tür,
mit so 'nem Pappnasengeschwür,
und sagt statt "Hallo" nur "Helau",
dann dreh sie um, die dumme Sau,
und tritt ihr kräftisch in den Arsch
und ruf dabei: Narrhalla-Marsch!"

Eins ist zum Glück gewiss wie´s Amen in der Kirche:
Am Aschermittwoch ist alles vorbei!

Dienstag, 1. März 2011

Fiesel

Diesen Sommer wird Liese die Fiese 4 Jahre alt. Das Fiesel ist unsere muntere kleine Katze. Außer drei weißen Haaren an der Brust ist sie pechschwarz.
Ich fand den Namen Fiesel schon immer daneben, aber mein Sohn hat sie so benannt. Naja, wie das so ist, aus dem Fiesele meiner kleinen Küchenfee ist eine kleine Katzendame geworden.



Ich nenn Sie nun immer Liese, hört sich damenhafter an. DIE Liese und nicht DAS Fiesel! Manchmal ist sie auch die fiese Liese, Liesel-Fiesel oder wenn ich schimpfen muss gar LIE-SE-LOT-TE - blöde Motte. *lach* Ach Lottchen, mein Mottchen, soviel Freude macht mir dieses quirlige kleine Tier, da sie einen so ganz anderen Charakter hat als Jim, mein alter Kater. Sie folgt richtig gut, bis auf ab und zu halt.
Wenn ich sie aus einem Zimmer raus haben will, weil ich zur Arbeit muss, dann braucht es ein paar Breckies als Lockmittel, also kein Drama.
Beim Kochen erspar ich mir ihre tatkräftige Hilfe indem ich zuerst Zwiebeln schneide. Hatschiiiiii, die mag sie nämlich nicht. Da kann man zuschaun,wie sie´s richtig schüttelt vor Ekel. Gibt nicht Vieles was das Fiesel nicht frisst, aber Zwiebeln hasst sie absolut. Sie sitzt dann oben auf dem Kühlschrank, beobachtet mein Tun ganz genau und schnurrt. Liesel-Fiesel schnurrt nicht etwa beim Schmusen - nein, die fiese Liese schnurrt, wenn sie mir beim Kochen zuschaut!

Ansonsten wetzt sie gleich an´s Fenster wenn es klingelt, der Maler der letztens unsre Fenster lakiert hat, war ganz entzückt über die nette, kurzweilige Gesellschaft von der kleinen Liese. Zweimal ist sie schon aus dem zweiten Stock abgestürzt, weil sie ihre Neugierde nicht zügeln konnte und weil es draußen ja soooo intressant ist. *schmunzel*

Wenn ich sie mir manchmal anschaue, wenn sie sich energisch auf ihre kleinen Vorderpfoten stemmt, die Ohren seitlich stellt, dann fällt mir immer der Teufel ein, der mit den Pferdefüssen und den Hörnern und den drei goldenen Haaren auf der Brust. *lach*
Wenn sie durch die Wohnung fetzt, dann hört sich das an wie mit Pferdefüssen! Galloppigalloppigalopp und wenn sie bremst, dann quietscht das richtig auf dem glatten Boden---> quieeeeetschhhhhhhhhhhhhhhbrrrrrahhhhhhopplallaaaa

Letzten Sommer, als ich noch blutgerinnungshemmende Medikamente nehmen musste, hat mich die kleine Katz mal aus heiterem Himmel in die Wade gebissen.
Ich denke, da es so lange geblutet hat, gab es keine Infektion und ging glimpflich aus.
Vorletzte Woche hat mich der kleine Teufel in den Unterarm gebissen. Wieder aus heiterem Himmel. Im ersten Moment war es nicht schlimm, aber nachts bin ich aufgewacht da mein Arm bei jeder Bewegung schmerzte. Rund um die Bissstellen war alles entzündet und geschwollen. In der Apotheke erstand ich dann antiseptische Wundcreme und die Apothekerin riet mir einen Katzenbiss nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, notfalls am Wochenende den ärztlichen Notfalldienst zu kontaktieren.

Die Entzündung heilte schnell ab, aber ich informierte mich trotzdem via Goggle über die Folgen von Katzenbissen.
Mir ist fast schlecht geworden, bei dem was ich ergoggled habe und die Apothekerin hat nicht übertrieben, mit ihren Warnungen. Die hat mir richtig Angst gemacht hat!

Es war zu der Zeit Vollmond, vielleicht werden da kleine fiese Lieselotten rollig!
Wer weiß es auch immer, welcher Teufel da das Lieschen reitet!

Grad hab ich mich nun wieder getraut die Fizzy-Lizzy zu streicheln und ohne Ängste hinter den Ohren zu kraulen, da hat mich dieses kleine fiese FIESEL gestern Abend schon wieder gebissen.
Diesmal in die Weichteile des Unterarms, mit genau dem selben schmerzlichen Effekt wie letzte Woche.

Die Vollmondtheorie kann ich nun ja abhaken. Böswillig ist das auch nicht, Madame Fieselette möchte einfach nur spielen.
Und ich bin nur ein Mensch, soll ich da etwa als Chefkatze artgerecht reagieren?
Ich kann ihr wohl schlecht ins Genick beißen, so wie sie es mit dem armen alten Kater macht.
Der legt sich dann nämlich unterwürfig platt auf den Boden.

Der Jimmy Kater, hat mich in 14 Jahren nicht einmal gebissen, gekratzt nur wenn er mal Paniktage hatte.

NOMEN EST OMEN

Meine Liese ist und bleibt das Fiesel!
Sie will doch nur spiel´n, will doch nur spiel´n, will doch nur spiel´n..........


Sonntag, 13. Februar 2011

Sooooooooo blau!

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |




Ich bin richtig süchtig danach und habe meine absolute Lieblingsfarbe in diesem Monat gefunden.

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |

Laufe durch die Gegend und guck nur noch in die Luft und kann mich gar nicht satt sehen.

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |



BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |

Die kahlen Bäume mit ihren verschiedensten Tönungen von dunkelbraun über kastanienbraun bis hin zu ocker ja fast gelb, bilden einen herrlichen Kontrast zu den Blautönen des Himmels und natürlich vom kalten See.



BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |



Es blaut so blau, nach all dem winterlichen Grau. Und wenn man dann so in den Himmel guckt dann sieht man doch mitunter sehr seltsame Vögel. Mir fiel schon von weitem die recht ungewöhnliche Formation der Tiere in den Ästen eines großen Baumes auf.




Da musste ich dann wirklich meine Brille rauskramen und mir das aus der Nähe angucken. Was waren das für Vögel? Raben die sich Kopf über an dünne Äste hängen? Nein, seht selbst, ich konnte es gar nicht glauben, denn die seltsamen Vögel waren doch tatsächlich........



Schuhe!


Ich bin schon so viele Male unter diesem großen Baum unten am Rhein vorbei gekommen, aber mir sind die unzählichen Schuhe noch gar nie aufgefallen. Es ist ein "Schuhbaum" neben einer Skate-Halfpipe. Man nennt solche Kunst "Shoefiti", zusammen gesetzt aus "Shoe" (= engl. Schuh) und "Graffity", soll den Skatern an der Halfpipe wohl so was wie ein "Hals- und Beinbruch" bedeuten. Dieses "Shoefity" gibt es schon seit 2007!

Tja, Guten Tag Frau Königin, simmer auch schon up-to-date? *lach*

BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU | BLAU |

Donnerstag, 3. Februar 2011

Donnerstagabend, Zwanzig Uhr Zwei....

Bei Freenet ist das Reimen in,
da dacht sich die Frau Königin-
ich reim nun einfach mit!

Manch eine müht sich mit dem Versmaß ab,
manch andrer lacht sich darob wahrlich schlapp.
Was uns geboten an Ergüssen
lässt Nive-eau doch oft vermissen.

So reimt nun die Frau Königin
im Bad den vollen Unsinn hin!

Es sehnet sich Frau Königin
nach einer heißen Wanne hin.
Nach Reinlichkeit steht ihr der Sinn,
an Körper, Haupthaar und auch Kinn.

Sie löst vom königlichen Kopf
den wahrlich langen, braunen Zopf,
es gilt die Haare sehr zu pflegen,
in Wellen später sanft zu legen.

Es fällt das lange Haar schwer runter,
und Sie taucht in der heißen Wanne unter,
mit Wasser möchte sie das Haar benetzen
um später dann mit Shampoo zu versetzen.

Sie tauchet aus den Fluten auf
und greift zur Shampooflasche rauf.....
Was zieht da der Frau Königin,
den Blick zur blanken Fließe hin?

Es klebt ein Schatten an der Wand-
den nähm sie gerne in die Hand,
doch leider ist das Teil nicht echt...
ein Schatten nur, doch gar nicht schlecht.....





Freitag, 7. Januar 2011

Mein lieber Schwan

Gestern früh noch Blitzeis und nun soll es auf einmal einen Frühlingseinfall geben.
Das Wetter am See zeigt sich von seiner besten Winterseite. Fernsicht ohne Ende.
Der Schnee am See ist im wahrsten Sinne des Wortes Schnee von gestern. Was bin ich froh an Deutschlands südlichstem und letztem Zipfele zu wohnen, man merkt doch ab und an dass man ein Stück näher am Äquator wohnt als der Rest vom Land. *lach*



Auf den Schweizer Bergen, hier der Säntis, liegt noch genug von dem weißen Zeug und aus der Ferne betrachtet, sieht es ja auch ganz schön aus.

Aprops Schnee! Ich sag´s Euch, derjenige, der nächstes Jahr nochmal weiße Weihnachten haben will, der soll meinetwegen nach Alaska auswandern und mir den Buckel runterrutschen! Ich brauch das jedenfalls nicht!
Was hab ich mich amüsiert. Da schreit das Volk seit Jahren nach weißer Weihnacht, tja und dieses Jahr hatten wir dann endlich mal genug der kalten Pracht, da war es Keinem recht. Chaos hier und Chaos da, kein Zug, kein Flug nur Stau und Nerv....aber Hauptsache weiße Weihnachten. *lautlach*

Naja, egal, mit Mütze, Handschuh, Schal hab ich mich diesen Winter mit der verhassten Jahreszeit ganz gut arrangiert, aber ich muss sagen mit Sonne und ohne Schnee gefällt mir das Leben doch wesentlich besser.
Die letzte Zeit hab ich die Kamera auf meiner Runde am See entlang gar nicht mehr eingesteckt, die winterliche Tristesse bietet mir einfach kein lohnendes Motiv.
Mit der Sonne kommt unverzüglich die auch Lust am fotografieren wieder.
Mit Landschaftsbildern hab ich ja nun genug Übung, nur mit den Tieren hatte ich bisher nie Glück. Bis ich die Kamera richtig eingestellt habe ist mein Motiv, egal, ob Reiher, Igel, Regenwurm schon wieder verschwunden oder abgetaucht.
Gestern hatte ich Glück und ich weiß schon seit gestern, dass es, wenn auch mit kleinen Schritten, mächtig Richtung Frühling geht.

Oder will da jemand behaupten, dass die beiden Models da keine Frühlingsgefühle haben?







Freitag, 15. Oktober 2010

Hey! Was ist denn los?

Ich hab Urlaub und wo ist er denn nun, der goldene Oktober?
Von golden hab ich echt noch nicht so viel gesehn. Mehr des Nebels feuchte Nässe.
Trübe Milch der Frühe, trübe Milch des Tages, trübe Milch des Abends und wahrscheinlich auch trübe Milch der Nacht.

Ja, ja, von wegen es herbstelt. Dieser Jahreszeit, die der Natur das Grün nimmt, die mit kalten Fingern in Kragen und unters Hemd greift, der hat man doch echt ein Verb gegeben. Ich glaub es nicht.

Es herbstelt.

Es war das Jahr der Extreme.
Im letzten Winter haben wir aller Orten extrem viel Schnee geschippt.
Im Frühling hat es extrem geregnet.
Der Sommer war dann darüber so geschockt, dass er sich nach einem extremen Wonnemonat Juli, gleich wieder vom Acker gemacht hat.

Schon von daher sollte ich nicht fragen warum es nicht mächtig gefrühlingt oder gewaltig gesommert hat. Den Winter zähl ich nicht - ich bin froh wenn ich einmal mehr erfolgreich (über)wintert habe.

Diese Herbststimmung die eigentlich eine kleine Endzeitstimmung ist, wäre um vieles erträglicher wenn der Lauf der Zeiten einigermaßen normal verlaufen wäre.
Das Jahr zerfällt, im Wald wachsen neben anderen Pilzen, Totentrompeten. Die katholische Kirche feiert Totensonntag und Allerseelen. Das Jahr verfällt genau so wie das Leben.
Melancholie macht sich breit.

Herbsttag von Rainer Maria Rilke

Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten reif zu sein
gib Ihnen noch zwei südlichere Tage
dräng sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr
wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird lesen, wachen, lange Briefe schreiben
und wird auf den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Ach Herbst, ich mag dich nicht zu sehr,
aber verdammt noch mal, caramba, ich muss mit Dir leben.

Meinst Du nicht wir könnten uns ein bisschen arrangieren?

Ich liebe Dich ein bisschen mehr und Du präsentierst dich dafür doch noch etwas von deiner güldnen Seite?



Ja wirklich, ich versuche mich täglich drei bis vier Stunden an Dir zu erfreuen, aber es gelingt mir nicht so recht.
Und jetzt scheinst du so richtig bockig und stur zu werden.
Manch einer prophezeit nun einen Wintereinbruch und das Mitte Oktober.


Ach goldener Oktober, warum suchst Du dir den triesten November, gar den kalten Winter nun als Freund?

Montag, 11. Oktober 2010

Seekönigin goes incognito

Pschhht, niemand weitersagen, ich war heute unerkannt im Seereich unterwegs - als hundsgemeiner Homo Touristiensis, so mit Kamera, Sonnenbrille und Schifffahrt, nur mein Dialekt ließ auf meine wahre Herkunft schließen. *lach*
Nach mäßiger (wettertechnisch gesehen) und saumäßiger (auf die gemeine Spezies Tourist bezogen) Saison bin ich endlich im Urlaub angekommen.
Jetzt wo das Seereich langsam wieder den Einheimischen gehört, da darf ich endlich auch mal Ferien machen.

Eh! Ich war schon drauf und dran in den Untergrund zu gehn und eine terrorristische Vereinigung zu gründen. Touristen sind das ätzendste was es überhaupt gibt. Prollig, einfach Pöbel, asozial, unverschämt, hochnäsig, penetrant - schlicht weg - UNERTRÄGLICH!!!!

Freitagnachmittag war ich nochmal schwimmen. Das Wasser hat immer noch ca. 15° +/-, wenn die Sonne scheint dann kostet mich das kalte Wasser kein bisschen Überwindung und ich verstehe nicht warum man mich als verrückt belächelt. *smile* Immerhin genieße ich dieses Prickeln auf der Haut schon konsequent seit ein paar Monaten, sofern es das Wetter erlaubt.
Super, der Urlaub ist gerettet, die Badesaison noch lange nicht beendet.
Boah, dann aber das Wochenende.
In ganz Deutschland zeigte sich der goldene Oktober von seiner besten Seite. In ganz Deutschland?
Nein, in einem kleinen unbeugsamen Seereich, an Deutschlands südlichstem und letzten Zipfele, da wollten die tief hängenden Wolken der Sonne keine, aber auch wirklich nicht die geringste Chance lassen. Erst gestern, am späten Nachmittag setzte Sie sich durch, um wenigstens kurz darauf strahlend unterzugehn.
Genau so strahlend begann der heutige Tag, dafür aber saukalt. Ich beschloss mit dem Schiff auf die "Insel Reichenau" zu fahren und dort ein paar Kilometer zu laufen, paar Fotos zu schießen, einfach mal die Heimat genießen. Als mein Sohn 4 oder 5 war, war ich zuletzt auf der Reichenau und mindestens genau so lange ist es her, dass ich eine Schifffahrt gemacht habe. Damals schrieb man Schifffahrt jedenfalls noch mit zwei efff, nicht mit drei.
Zum 17. Oktober wird die Schifffahrt auf dem Bodensee, wie auch auf Rhein und Untersee eingestellt.
Dann pendeln einzig und allein die Fähren, noch im Viertelstundentakt. Es gibt dieser Tage nur noch eine Fahrt den Rhein hinunter, um zwölf Minuten nach elfe!
Ach ja und dann zogen kurz vor elfe wieder tiefhängende Wolken auf, mich hat geschlottert aufm Weg zum Hafen und ich hab tatsächlich vor lauter schlottern das Schiff verpasst! Echt, ich hab es voll verpasst.
Missmutig schlich ich durch die Kälte Richtung "My-home-is-my-castle" als mir plötzlich der Regioexpress einfiel. Ich hastete zum nahe gelegenen Bahnhof und erwischte den "Seehas" grade noch rechtzeitig. Er brachte mich innerhalb von 10 Minuten bis vor die Insel.
Schon auf dem Weg, Kilometer für Kilometer wurde die Luft klarer, die Wolkenschicht dünner.
Vor mir lag letztendlich die Pappelallee die das Festland mit der "reichen Aue" verbindet.


Rings von Wassern wild umbrandet, und einst von Mönchen kultiviert wurde
die „Klosterinsel Reichenau“ im Bodensee am 30. November 2000 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen als Kulturlandschaft, die ein herausragendes Zeugnis von der religiösen und kulturellen Rolle eines großen Benediktinerklosters im Mittelalter ablegt.

Die Kultur hab ich mal links liegen gelassen und mich nur auf die Natur konzentriert.
Die optischen Eindrücke waren überwältigend, geruchstechnisch hat eindeutig der Kohl dominiert, bevor er nächstens vom Lauch abgelöst wird.


Da wachsen auch Sonnenblumen und Kürbisse.


Cocktailtomätchen


Pepperonies


Kakteen


Palmen


und natürlich Bananen, schließlich sind wir ja nur ne Bananenrepublik.


So habe ich letztlich fast die ganze Insel umrundet, bevor ich mich an Bord der "Schaffhausen" begeben habe und wieder zurück, den Rhein hinauf gen Konstanz geschippert bin.

Natürlich war ich streckenweise zu warm angezogen, im Bug der "Schaffhausen" hätte ich mir allerdings einen dickeren Schal um die Ohren gewunschen.

Alles in allem war es ein wunderbarer Urlaubstag, den sogar die 10.20 Euro für die kurze Fahrt über Untersee und Rhein wett gemacht haben.

Hier noch ein paar Impressionen bevor ich müde, aber glücklich den gelungenen ersten Urlaubstag in heimischem Gewässer, natürlich immer noch incognito, beschließe und mein königinnenliches Haupt auf güldene Kissen bette. *schmunzel*