Samstag, 23. Mai 2015

6 Tage später ...


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Der Pegel des Sees ist in den letzten 6 Tagen um weitere 15 cm gestiegen und steht nun bei 4, 31 Metern. Ab einem Wasserstand von 4, 80 Metern wird es für viele Uferbereiche kritisch, dann spricht man am Bodensee von Hochwasser. Nach den jüngsten Schneefällen in den Bergen frage ich mich wo all das Schmelzwasser, welches da noch den Rhein herunter kommen wird, hin soll.

Kommentare:

...und neugierig bleiben - oder ?? hat gesagt…

...hallo liebe Juana, ich bin auch wiedermal da und muß mich bei dir entschuldigen : hab dir nichtmal schöne Feiertage gewünscht.Ich vermute aber, du hast sie auch so gut verbracht, ich glaube - Langeweile ist für dich ein Fremdwort, aber du bist ja auch noch jung und flott unterwegs !
Habe deine Fotos alle gesehen, die Biber sind ja prächtig, ich hab vor x Jahren mal einen gesehen, an einem kleinen Bach unterhalb unserer Burg Voigtsberg, aber entweder war es ein " Zufallstreffer ", denn dort gabs keine Biber.........oder er hat dort wirklich Einzug gehalten - nur, wo war er später ??Deine Landschaftsfotos vom See sehen aus wie gemalt und es weckt das Fernweh.....manno, wenn ich bloß 2-3 Monate mehr im Jahr hätte, und die außer der Wintersaison......! Irgendwie klaut mir Jemand die Zeit....oder ich bin`s gar selbst, mit " unnützen " Arbeiten, wobei Alles einen Sinn hat ! Meine Tage sind derzeit ausgefüllt mit abwechseln im Garten malochen, zwischen Altersheim und Prinzchen besuchen, zwischen Praxis für Physiotherapie und mal " Wellness-Oase " ...sprich Friseur usw.
Und meine Kamera leider unter " Nichtbeachtung "......
Na vielleicht wirds mal besser - ach, das hatten wir schon mal.....!
Und jetzt schick ich ganz lieber Grüße an deinen See zu dir und mach mich vom Hocker !
Rebekka

Juana Seekoenigin hat gesagt…

Guten Abend Rebekka,

Du brauchst Dich nicht für die versäumten Feiertagswünsche zu entschuldigen, bei mir ist fast jeder Tag ein Feiertag! Da hättest Du viel zu tun! :-) Außer den wenigen Tagen in der Woche, an welchen ich, gezwungenermaßen, noch ein paar wenige Stündchen arbeiten muß ( money makes the world go around - leider ), das sind dann halt nur gewöhnliche Sonntage.

Die Landschaftsphotographie kommt bei mir derzeit etwas zu kurz, da ich versuche all die kleinen, singenden Vögelchen mit er Kamera passabel zu erwischen, was bei der fortschreitenden Belaubung der Bäume, schier ein Ding der Unmöglichkeit ist. Aber ich habe meinen Spaß dabei, vor allem lerne ich dazu und schule nebenher mein Beobachtungsvermögen.
Momente wie die Begegnung mit dem Biber ( oder den Bibern ) entschädigen dann vollkommen für die unzähligen unscharfen Vogelportraits.
Mittlerweile drehe ich ein kurzes Video versuche anhand der "Hörbeobachtung" den nichtgesehenen Sänger zu identifizieren. `S ist wirklich gar nicht einfach, aber ich finde das toll, zu erkennen welche Vögel ringsum zwitschern.

Den Grundstock für meine "Eßbar auf Altanien" habe ich auch schon gelegt und warte nun, samt meinen sorgsam ge- und behüteten "Schätzen", auf besseres Wetter!

Und so bin ich beschäftigt, auch wenn das nasse und gar nicht wonnige Maiwetter meinen Erkundungs- und Erlebnisdrang doch irgendwie hemmt. Auf Altanien habe ich recht improvisiert, damit meine jungen und noch zarten Gemüsepflänzchen der nächtlichen Kälte und dem vielen Regen trotzen können. Bisher hatte ich keine Ausfälle! Letztes Jahr um diese Zeit waren mir schon zwei Gurkenpflanzen an der kalten und ungemütlichen Ungewöhnlichkeit des Wonnemonats Mai eingegangen.

Keine Zeit ist unnütz verbracht, sofern sie einen Sinn hat. In Foren oder vor der Glotze abhängen, oder gar einen Blog führen, den sowieso fast kein Mensch, außer den Google-Robots und den Desinformanten aus einer uns bekannten Online-Plattform, liest, das ist verschwendete Lebenszeit! Manchmal, aber immer weniger, habe ich trotzdem das Bedürfnis meine Beobachtungen mitzuteilen und so freue ich mich wenn ich meinen wenigen, treuen Lesern eine Freude machen kann.

In diesem Sinne grüße ich dich herzlich und wünsche Dir eine gute Zeit, vor allem eine erfolgreiche Physiotherapie.

Juana