Montag, 29. September 2014

Zwischen Fichten und Eichen


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

Reginald

entschied sich für ein Leben im Wald.
Die Mitmenschen, die konnt' er nicht mehr ertragen,
mit Lärm, Streß und überall Lügen, wollt' er sich nicht mehr plagen.
Nun lebt er einsam - umgeben von Fichten und Eichen,
keinen Zentimeter von hier möcht' er mehr weichen!
Den Einklang mit sich und der Natur hat er gefunden,
sein Körper, sein Geist und seine Seele, die konnten gesunden.
Und gegen einsame Stunden - da hilft bekanntlich Kommunikation.
Wie man im Bilde oben sieht, geht' s sogar ohne Internet und Telephon!

Kommentare:

...und neugierig bleiben - oder ?? hat gesagt…

Guten Morgen liebe Juana.......lang haben wir nix voneinenader gelesen, aber manchmal braucht man eben ne schöpferische Pause !Deine Wahrnehmungen zum "zweiten " Frühling kann ich unterschreiben - bei mir blüht auch der Rhododendron das 2.mal..naja, und so ein paar kleinere Pflänzchen tun auch ganz wichtig...! Ist schon spannend, kann man sich ja ausmalen wie es eventuell weitergeht - aber nicht soll !Ein schöner goldener Herbst käme mir sehr gelegen - aber nach mir richtet sich eh keiner.......momentan regnet es ziemlich straff ...meinetwegen, hab eh nen Arzttermin !
Ich wünsch uns sonnige Tage und dir wunderschöne Motive.....die wir dann bestaunen dürfen - ja ?! Ganz liebe Grüße aus der Ferne zu dir ....
Rebekka

Juana Seekoenigin hat gesagt…

Auch Dir einen guten Morgen, Rebekka.

Die letzten Wochen habe ich viel beobachtet, nicht nur in der Natur, und habe alle meinen gewonnenen Eindrücke und Erlebnisse zu sortieren und zu verarbeiten versucht.
Natürlich habe ich, soweit es nicht geregnet hat, viele Bilder geschossen, von denen ich hier im Laufe der Zeit sicher das ein oder andere präsentieren werde - keine Sorge.

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich es gerne weniger spannend was die Vermischung der Jahreszeiten und die Manipulation des Wetters und der Menschheit betrifft. Ein natürlicher Kreislauf der Jahreszeiten, eine weniger zerstörte Umwelt und der Realität ins Auge blickende Mitmenschen, das würde mir schon genügen.

Ich glaube ich werde aufhören auf einen goldenen Oktober zu hoffen, so habe ich jetzt wochenlang auf einen schönen Sommer und einen schönen Altweibersommer gehofft - und wurde ein ums andere Mal bitter enttäuscht. Bevor ich morgens die Augen aufschlage und den Tag begrüße weiß ich schon, daß die Sonne wieder nicht scheint, sondern der Himmel wolkenverhangen oder die Luft dunstig und klamm ist. Hellsehen kann ich nicht, aber ich höre an sonnigen Morgen, in der Früh die Vögel singen, am lautesten das Rotschwänzchen welches hier jedes Jahr sein Nest baut. Höre ich die immer mehr werdenden, häßlichen, schwarzen, aasfressenden Krähen krächzen, dann weiß ich daß der Himmel verhangen ist und das Wetter trübe.
Die letzten Wochen habe ich das Rotschwänzchen fast täglich vermißt - leider.

Aber solange die Menschheit in ihrer Scheinwelt zufrieden ist und die Realität nicht erkennen möchte, solange wird uns das lebenspendende Sonnenlicht immer mehr entzogen werden.
Da hilft leider kein Hoffen.

So wünsch ich Dir gute Gesundheit und trotz Arztbesuch und Regen einen angenehmen Oktobertag.

Juana