Mittwoch, 14. Januar 2015

Juana auf dem Posten


Aus Augen-Blick - Juanas Bild des Tages

In der Hoffnung auch den zweiten Teil meiner vogelkundlichen Mission erfolgreich zu erfüllen, verweile ich derzeit gerne bei Hobbyornithologen und spickle neugierig mal durch ein Spektiv auf die Vogelwelt des Untersees. Nun weiß ich, unter anderem, daß neben dem allseits bekannten Höckerschwan, auch Singschwäne und Zwergschwäne hier beheimatet sind. Beide Arten haben einen gelben Schnabel, natürlich keinen Höcker an der Schnabelwurzel, und schwimmen gerne beieinander, weswegen es auch mit einem Beobachtungsfernrohr schwer ist, diese beiden Tierarten voneinander zu unterscheiden. Trotz der schier unzählbaren Menge an Schwänen am Untersee und meinem Interesse an den heimischen und nichtheimischen Wasservögeln, ist mir dies noch nie aufgefallen.
Vermutlich waren meine vor einigen Tagen entdeckten "Schneegänse", keine, der Gefangenschaft entflohenen, Gänse, sondern eher Sing- oder Zwergschwäne.
Tja, man lernt doch tatsächlich immer wieder Neues und Aufregendes dazu.

Kommentare:

...und neugierig bleiben - oder ?? hat gesagt…

Hu hu - ich seh dich , liebe Juana ! Und damit erstmal einen guten Morgen....! Du hast dich mit den vorangegangenen Post`s mit diesen herrlichen Fotos wiedermal selbst übertroffen.Man kann fast den frischen "See"wind spüren.....diese Farben - eine Pracht. Es macht halt doch viel aus, ich meine fototechnisch, wenn man eine gute Kamera benützt. Klar, für meine Zwecke tut`s das Handy oder meine kleine Kompaktcamera auch - aber wenn ich deine klaren Fotos sehen............
Auf jeden Fall haste mir damit Frühlingsstimmung bereitet, auch wenns noch Winter ist und er noch lange nicht vorbei ist.Allerdings ist es auch eine Marotte von mir , sobald der 1.Januar vorbei ist, den Frühling schon am " Ende des Tunnels " zu sehen......und dann kommt oftmals noch der Hammer !!!
Egal - ich sende dir erstmal ganz liebe Grüße aus dem Vogtland, dem " Grünen " derzeit......
Rebekka

Juana Seekoenigin hat gesagt…

Huhu, auch Dir einen guten Morgen!

Ja, ich war die letzten Tage viel unterwegs, auch wenn ich das Gefühl habe, ich war eigentlich viel zu wenig Zeit an der frischen Luft.
Am Montagabend hätte ich den Farbenrausch mit einem abartigen Sonnenuntergang komplettieren können. Leider saß ich aber erst nach 17 Uhr im Bus, auf dem Heimweg vom jobben, und konnte nur noch einen in Blutrot getränkten Himmel, mit abartig angestrahlten, tiefroten Mammatus-Wolken sehen. Zwar absolut faszinierend, aber anormal und naturwidrig, ja richtig unheilvoll, hingen diese beutelartig geformten Wolken am Dämmerungshimmel. Das hat mich vielleicht geärgert! Wie Du siehst bin ich nicht immer zur rechten Zeit am rechten Ort.

Auch ich sehe schon den nahenden Frühling, auch wenn man nicht mehr genau sagen kann wann er anfängt und wie er verlaufen wird. Heute Morgen hatte ich schon die Ehre eines vorlauten Vogels Gesang zu lauschen, da dachte ich mir, so weit kann er gar nicht mehr sein, der Lenz.

So toll ist meine Kamera auch nicht, es ist nur eine sogenannte Bridge-Camera, aber aus dieser Art, die beste. Und wie es so ist, hätte ich doch sooo gerne eine viel Bessere! Aber ich komme mit dem Gewicht von guten Geräten und starken Objektiven nicht zurecht und ein Stativ mit mir rumschleppen, das ist mir zu mühsam und nicht spontan genug. Also werde ich weiterhin mit meiner FZ200 üben, längst habe ich noch alles entdeckt und ausgenützt, was in dem kleinen, handlichen Kästchen steckt.

So und nur radel ich bald los, heute werde ich mal die Hobbyornithologen auf dem Beobachtungsposten am Reichenauer Inseldamm besuchen und die Vogelwelt von der anderen Seite des Untersees beäugen.

Bis bald.

Es grüßt Dich

Juana